Vienna Art WeekAgenda

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Ausstellung

Böse Kaiser

Eine Ausstellung des Münzkabinetts

12/11/201928/02/2021

Die Ausstellung ist nur für Führungen geöffnet.

KUNSTHISTORISCHES MUSEUM WIEN

Maria-Theresien-Platz,
1010 Wien

Das Bild, das die antike Überlieferung von römischen Kaisern gezeichnet hat, wirkt bis heute nach. Ob Caligula, Nero oder Commodus, sie gelten als Paradebeispiele für Cäsarenwahn. Denn das endgültige Urteil, ob jemand gut oder böse ist, wird unausweichlich von der Nachwelt gefällt, ungeachtet aller Behauptungen oder Bemühungen der betreffenden Person selbst.

Die Ausstellung stellt Aussagen aus der antiken Überlieferung, die zum Teil von Zeitgenossen stammen, zum Teil aber auch viele Generationen nach dem Ableben eines Kaisers aufgeschrieben wurden, der Münzprägung gegenüber. Diese beiden Quellen sind auf gänzlich verschiedene Art und Weise entstanden und verfolgten zudem völlig unterschiedliche Zielsetzungen. Manchmal prallen sie regelrecht aufeinander und sind nur selten in Einklang zu bringen. Zwar beruht auf ihnen ein Großteil unseres Wissens über die Geschichte der Antike, aber es zeigt sich, wieviel Raum zwischen persönlicher Meinung und offizieller Darstellung verbleibt.

Es werden bewusst Klischees und Anekdoten aufgegriffen und es wird versucht, diese anhand von Beispielen aus den Beständen des Münzkabinetts zu illustrieren, das mit 90.000 römischen Münzen und insgesamt rund 600.000 Objekten zu den größten und bedeutendsten Sammlungen der Welt zählt. Der Bogen spannt sich vom blutrünstigen Caligula und Nero, dem Brandstifter Roms, bis hin zu den Christenverfolgern und zu Julian dem Abtrünnigen im 4. Jahrhundert n. Chr.

© KHM

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a_schau

Dauerausstellung

1/01/202031/12/2021

Architekturzentrum Wien

MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Die „a_schau“ ist die Dauerausstellung des Az W. Sie zeigt einen kompakten Überblick zur Entwicklung und Geschichte der Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts und einen einzigartigen Blick auf 150 Jahre Architekturschaffen in Österreich.

In zehn Episoden entfalten sich die relevantesten Phänomene und Strömungen und lassen dabei Platz für autonome Positionen. Ausgehend vom Aufstieg Wiens zur imperialen Großstadt führt die Ausstellung ins Spannungsfeld zwischen sozialpolitischem Experiment, der „Eroberung“ alpiner Landschaftsräume, den Machtverstrickungen in der NS-Zeit und dem Wiederaufbau nach 1945.

Moderne, Experimente und Krisen
Das Jahr 1958 ist für die Architekturentwicklung in Österreich signifikant. Es werden einige Schlüsselbauten fertiggestellt, die einen etwas späten Aufbruch in die internationale Moderne signalisieren. Danach machen sich Raumfahrt, der weltweite Siegeszug von Pop-Kultur und Massenmedien in der Architekturproduktion bemerkbar. Die Ölkrise von 1973 setzt den utopischen Konzepten ein abruptes Ende und markiert gleichzeitig den Beginn einer Vielzahl von konstruktiven und formalen Experimenten. Wichtiger Bestandteil der Ausstellung sind aktuelle Positionen quer durch Österreich, die in digitaler Form präsentiert werden.

Kuratorinnen: Gabriele Kaiser, Monika Platzer, Az W

Günther Domenig, Steinhaus, 1986–2008 © AzW Wien, Sammlung, Foto: Margherita Spiluttini

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Die frühe Radierung

Von Dürer bis Bruegel

12/02/20201/11/2020

Albertina

Albertinaplatz 1, 1010 Wien

Die Frühzeit der Druckgrafik ist von mehreren bedeutenden Erfindungen geprägt, sodass bis um 1500 bereits eine Vielzahl an technischen Verfahren entwickelt war. Das Aufkommen der Radierung im späten 15. Jahrhundert und ihre schnelle Verbreitung im frühen 16. Jahrhundert stellen einen der wichtigsten Wendepunkte dar. Die Grundlagen der Technik entwickelten sich in den Werkstätten von Waffenätzern, bis in den 1490er-Jahren der deutsche Druckgrafiker Daniel Hopfer damit begann, von geätzten, also „radierten“ Metallplatten auch Abzüge auf Papier herzustellen. Dabei ließ sich das Radieren so einfach bewerkstelligen, dass es Künstlern aus verschiedensten Sparten die Anfertigung eigener Drucke ermöglichte. Unter den Pionieren des Mediums waren einige der größten Künstler der Renaissance wie Albrecht Dürer, Parmigianino und Pieter Bruegel der Ältere.

Die Ausstellung in der ALBERTINA widmet sich den ersten 70 Jahren der Radierung: von ihren Anfängen in der Dürerzeit bis in die Epoche Bruegels, als viele berühmte und auch weniger bekannte Künstler in Deutschland, Flandern, Italien und Frankreich in dieser Technik arbeiteten. Rund 125 Radierungen sind neben Zeichnungen, Druckplatten und illustrierten Büchern in der Schau zu sehen.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Metropolitan Museum in New York.

Daniel Hopfer, Woman and Attendant Surprised by Death, ca 1510-1515 © The Metropolitan Museum of Art

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Renate Bertlmann

Carlone Contemporary

20/02/202031/01/2021

Oberes Belvedere

Prinz Eugen-Straße 27

Das Belvedere präsentiert 2020 in der Reihe CARLONE CONTEMPORARY die Arbeit der Multimediakünstlerin Renate Bertlmann für den österreichischen Pavillon der Biennale von Venedig 2019: ein Feld roter Messer-Rosen. Sie zeigt sinnliche Blumen aus Muranoglas mit messerscharfen Klingen im Blütenkelch. Der Gegensatz zwischen Fragilität und Aggression weist Parallelen zur Dualität der Fresken im Carlone-Saal des Belvedere auf.
Kuratiert von Felicitas Thun-Hohenstein.
#CarloneContemporary #RenateBertlmann

Johannes Stoll / Belvedere, Wien. © Renate Bertlmann & Richard Saltoun Gallery, London

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Josef Trattner: Inside Out

28/02/202023/12/2020

DI–FR 9:00–17:00 Uhr

Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung

Mariahilfer Straße 1b/1, 1060 Wien

Der interdisziplinär arbeitende Künstler Josef Trattner beschäftigt sich seit vielen Jahren u. a. mit dem Material Schaumstoff und realisiert unter Verwendung dieses Werkstoffs Projekte im öffentlichen Raum. Wesentliches Merkmal seiner Arbeiten ist die Überlagerung von kunstimmanenten Aspekten – das Verhältnis von Materialität, Form und Farbe zum Innen- und Außenraum – mit gesellschaftlichen Fragestellungen. Seine ephemeren, nach Veränderung durch Publikum und Wettereinflüsse sich wieder in Nichts auflösenden Inszenierungen in Natur- und Stadträumen sind immer auch soziale Versuchsanordnungen, denen ein selbstreflexives und kritisches Potenzial eingeschrieben ist.
Exklusiv für die Friedrich Kiesler Stiftung wurde eine Raum-Skulptur mit den Maßen 3 x 3 x 3 Meter realisiert, die vom Publikum benützt werden kann. Modelle, Fotos und ein Film, der die Entstehung der Skulptur dokumentiert, werden ebenso gezeigt.

Josef Trattner © Redtenbacher

Ausstellung

ALLES WAR KLAR

Eröffnungsausstellung

7/03/20201/11/2020

Künstlerhaus

Karlsplatz 5, 1010 Wien

ALLES WAR KLAR thematisiert, wie sich die institutionellen Routinen über die letzten 150 Jahre der Geschichte des Künstlerhauses immer wieder hinterfragen lassen. Die Besucher*innen werden auf einen Rundgang durch insgesamt sieben Ausstellungsräume eingeladen, der einer sorgfältig entwickelten Dramaturgie folgt. Ein Zyklus der Metamorphose und zugleich Katharsis der neu zu etablierenden Institution wird sich schließen, bis sich die Unterscheidung und Wertigkeit von Vergangenheit und Zukunft allmählich auflöst. Den Besucher*innen liefert die Ausstellung sowohl intellektuell herausfordernde Kontexte wie auch unmittelbare, sinnliche Wirkungen.

Künstler*innen:
Anna Artaker, Thomas Baldischwyler (mit Werken von Willi Baumeister, Falm, Haus-Rucker-Co, Karl Hofer, Thomas Jeppe, Gustav Klimt, Martin Kippenberger, Elke Silvia Krystufek, Teresa Feodorowna Ries, Didi Sattmann, Hanns Wagula), Cäcilia Brown, Natalia Domínguez Rangel, Michaela Eichwald, Agata Ingarden, Florian Aschka, Alexandru Cosarca, Georg Klüver-Pfandtner, Larissa Kopp, Adam Kraft, Max Schaffer, Toni Schmale, Wiener Perspektive / AG SPACE

Agata Ingarden, The Lounge, 2020 © wolfleeb.com

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MISFITTING TOGETHER

Serielle Formationen der Pop Art, Minimal Art und Conceptual Art

1/07/20206/01/2021

mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

Museumsplatz 1,
1070 Wien

„I was reflecting that most people thought the Factory was a place where everybody had the same attitudes about everything; the truth was, we were all odds-and-ends misfits, somehow misfitting together.” (Andy Warhol)

Pluralistische Vielfalt bestimmte das methodische Verständnis der Pop Art, Minimal Art und Conceptual Art seit den 1960er-Jahren. In Anlehnung an Mel Bochners Text „The Serial Attitude“ (1967) und die von Paul Maenz und Peter Roehr kuratierte Ausstellung Serielle Formationen (1967) setzt sich die Sammlungspräsentation MISFITTING TOGETHER mit der seriellen Ordnung als verbindender Komponente dieser drei Strömungen auseinander. Sie zeigt, wie stark diese einander beeinflusst haben und wie ungern sie sich in kunsthistorische Schubladen zwängen lassen.

In ihrer „gemeinsamen Unangepasstheit“ bilden die Werke in MISFITTING TOGETHER die Grundlage für die im Herbst stattfindenden Warhol-Ausstellungen ANDY WARHOL EXHIBITS a glittering alternative und DEFROSTING THE ICEBOX. Die verborgenen Sammlungen der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museum Wien und des Weltmuseum Wien zu Gast im mumok.

Andy Warhol stellte zuletzt 1981 – also noch zu Lebzeiten – im mumok aus. Knapp 40 Jahre später ist es mehr als überfällig, sein Schaffen in einem umfassenderen kunsthistorischen Kontext zu präsentieren. MISFITTING TOGETHER verortet Warhols Werk deshalb nicht nur im Rahmen der Pop Art, sondern zeichnet ein differenzierteres Bild der Zeit, indem Arbeiten der Minimal und Conceptual Art hinzugezogen werden – allesamt Sammlungsschwerpunkte von Peter und Irene Ludwig.

Künstler_innen: Lutz Bacher, Alighiero Boetti, Daniel Buren, Hanne Darboven, Jan Dibbets, Heinz Gappmayr, Robert Indiana, Jasper Johns, Donald Judd, On Kawara, Joseph Kosuth, Sol LeWitt, Roy Lichtenstein, Dóra Maurer, Claes Oldenburg, Friederike Pezold, Larry Poons, Charlotte Posenenske, Peter Roehr, Robert Smithson, Daniel Spoerri, Andy Warhol

Larry Poons, Nixe’s Mate, 1961, mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Leihgabe der Österreichischen Ludwig-Stiftung, © Bildrecht Wien

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The Beginning

KUNST IN ÖSTERREICH 1945 BIS 1980

1/07/20208/11/2020

Albertina Modern

Karlsplatz 5, 1010 Wien

Die Eröffnungsausstellung der ALBERTINA MODERN The Beginning. Kunst in Österreich 1945 bis 1980 bietet erstmals einen umfassenden Überblick einer der innovativsten Epochen österreichischer Kunstgeschichte. Die Schau präsentiert die wichtigsten Positionen an der Schwelle zur Postmoderne – vom Wiener Phantastischen Realismus über die frühe Abstraktion, den Wiener Aktionismus, die kinetische und konkrete Kunst sowie die österreichische Spielvariante der Popart bis zu dem für Wien so kennzeichnenden gesellschaftskritischen Realismus. The Beginning widmet den großen Einzelgängern Friedensreich Hundertwasser, Arnulf Rainer und Maria Lassnig eigene Räume. Was Skulptur und Objektkunst in diesem Zeitraum bedeuten kann, veranschaulichen Hauptwerke von Joannis Avramidis und Rudolf Hoflehner über Wander Bertoni und Roland Goeschl bis Curt Stenvert, Bruno Gironcoli und Cornelius Kolig.
Wiener Avantgarden
Die Schau zeigt insgesamt fast 100 Künstlerinnen und Künstler dieser, sich über drei Jahrzehnte spannenden Epoche. Die Aufarbeitung von Ständestaat und Nationalsozialismus sowie die internationale Vernetzung aller wesentlichen ProtagonistInnen sind bislang oft übersehene Kennzeichen dieser Wiener Avantgarden. Ausgangspunkt der Ausstellung sind die Sammlungen der ALBERTINA, die jüngst durch die Akquisition der Sammlung Essl eine große Bereicherung erfahren haben. Ein Ausstellungsprojekt dieses Anspruchs und Umfangs mit rund 360 Objekten ist darüber hinaus auf die Unterstützung vieler LeihgeberInnen angewiesen: KünstlerInnen, PrivatsammlerInnen und Museen.

Robert Klemmer | Laufender Klemmer, 1969 | ALBERTINA, Wien © Estate Robert Klemmer

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Dauerausstellung Schausammlung

1/07/202031/12/2021

Oberes Belvedere

Prinz Eugen-Straße 27

Mehrere tausend Werke aus neun Jahrhunderten umfasst die Sammlung des Belvedere. Das Museum wirft mit der Aufstellung der Sammlung einen spannenden Blick aus unerwarteter Perspektive auf die Werke von Künstler_innen wie Rueland Frueauf d. Ä., Franz Xaver Messerschmidt, Ferdinand Georg Waldmüller, Gustav Klimt, Erika Giovanna Klien, Egon Schiele, Helene Funke oder Oskar Kokoschka.

Der umfangreiche Bestand des Belvedere umfasst Werke vom Mittelalter bis in die Gegenwart, darunter die weltweit größten Sammlungen von Ferdinand Georg Waldmüller und Gustav Klimt oder die Charakterköpfe von Franz Xaver Messerschmidt. Mit der Schausammlung schafft das Obere Belvedere neuartige Zugänge zu diesen Meisterwerken der Kunst.

Themenräume unterbrechen die chronologisch den Kunstepochen folgende Hängung. Ein vielschichtiger Dialog entsteht so zwischen den Klassikern der Kunstgeschichte und zeitgenössischen Positionen. Die Räume kreisen um Fragestellungen zu Österreichs Geschichte, seiner Identität und seiner Kunst. So wird ein Spannungsfeld zwischen historischen Referenzen und aktuellen Bezugspunkten erzeugt – scheinbar Altbekanntes kann im neuen Kontext wiederentdeckt werden.

Dem Bau des Schloss Belvedere unter Prinz Eugen von Savoyen, der Museumsgründung, der Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrages und der heutigen Rolle als modernes Museum ist ein eigener Ausstellungsbereich gewidmet, der die bewegte Geschichte des Hauses reflektiert.

Ausstellungsansicht "Schausammlung Neu" Foto: Johannes Stoll, © Belvedere, Wien

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Meisterwerke der Moderne

Die Sammlung Batliner

1/07/202031/12/2021

Albertina

Albertinaplatz 1, 1010 Wien

Die Schausammlung der ALBERTINA wurde vollständig neu aufgestellt. Schwerpunkt der aktuellen Präsentation sind zahlreiche bisher selten gezeigte Arbeiten Pablo Picassos. Die ALBERTINA besitzt mit der Sammlung Batliner eine der bedeutendsten Kollektionen Europas zur Malerei der Klassischen Moderne.
Den Ausgangspunkt der permanenten Ausstellung bilden die Künstler des Impressionismus und des Postimpressionismus wie Degas, Cézanne, Toulouse-Lautrec und Gauguin. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Deutschen Expressionismus mit den Künstlergruppen Die Brücke und Der Blaue Reiter sowie auf der Neuen Sachlichkeit mit Werken von Wacker, Sedlacek und Hofer. Den Fokus auf die Kunst Österreichs vertiefen Werke von Kokoschka sowie Gemälde von Egger-Lienz. Die Vielfalt der russischen Avantgarde illustrieren Gemälde von Gontscharowa, Malewitsch und Chagall.

Die ALBERTINA begrüßt die Sammlung Othmar Huber zu einem Gastauftritt im Rahmen der Schausammlung. Aus der Kollektion des Schweizer Augenarztes Othmar Huber (1892–1979) wird eine Auswahl von 15 Werken präsentiert, die einen Dialog zwischen diesen beiden herausragenden Sammlungen der Klassischen Moderne entfacht. Der Fokus dieser Begegnung von Schlüsselwerken der Moderne liegt auf dem Blauen Reiter, darunter Marcs Hauptwerk Blaues Pferd II, Mackes Hafen von Duisburg sowie Werken von Kandinsky und Klee. Zwei bedeutende Gemälde von Picasso, Schlafende Trinkerin aus der frühen Phase seiner Blauen Periode sowie Frau im Profil, die zusammen mit dem reichen ALBERTINA-Bestand an Werken Picassos präsentiert werden, runden das besondere Gastspiel ab. Die ausgestellten Werke sind Leihgaben der Stiftung Othmar Huber, die im Kunstmuseum Bern beheimatet ist, und des Kunsthauses Glarus.

Paul Signac | Venedig, die rosa Wolke, 1909 | © ALBERTINA, Wien – Sammlung Batliner

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MAK SCHAUSAMMLUNG WIEN 1900

Design / Kunstgewerbe 1890-1938

1/07/202031/07/2022

MAK – Museum für angewandte Kunst

Stubenring 5,
1010 Wien

Die Räume der Schausammlung sind von zeitgenössischen KünstlerInnen gestaltet und zeigen ausgewählte Highlights der MAK-Sammlung. In einem einzigartigen Zusammenspiel von künstlerischem Erbe und zeitgenössischen Interventionen werden die historischen Bestände in Szene gesetzt und laden in dieser speziellen Inszenierung zur eingehenden Betrachtung der Objekte ein.
Thematisches Zentrum der Präsentation bildet das vielgestaltige Ringen um einen österreichischen modernen bürgerlich-demokratischen Stil. Als Secessionismus und Jugendstil bezeichnet, dient das Design und Kunstgewerbe dieser vibrierenden Zeit heute wie kein anderes der österreichischen Identitätsstiftung.

©MAK

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Suellen Rocca

3/07/20208/11/2020

Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession

Friedrichstraße 12, 1010 Wien

Die Installation von Suellen Rocca im Grafischen Kabinett ist die letzte von der Künstlerin noch zu Lebzeiten konzipierte Ausstellung, die mit großem Respekt vor ihrem Werk posthum umgesetzt wurde. Neue Gemälde und Zeichnungen sind zusammen mit Bildern der vergangenen Dekade in einem installativen Setting zu sehen. Es besteht aus einem simplen Bett und einem Paravent und zitiert das künstlerische Vokabular Roccas. Die Präsentation der realen Gegenstände zusammen mit ihren bildlichen Darstellungen lässt die Grenzen zwischen Ausstellungsraum und Bildraum verschwimmen und fördert die Wahrnehmung, geradezu physisch in eine der Bildlandschaften eintreten zu können.

Suellen Rocca, installation view Secession 2020, photo: Peter Mochi

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Nach uns die Sintflut

16/09/202014/02/2021

KUNST HAUS WIEN. Museum Hundertwasser

Untere Weißgerber Straße 13, 1030 Wien

Schwindende Gletscher und Polkappen, steigende Meeresspiegel und versteppte Landflächen: die Folgen der Klimakrise sind längst sichtbar. Nach uns die Sintflut heißt die große Herbstausstellung des KUNST HAUS WIEN, die mit den Mitteln der Kunst die Dringlichkeit des Themas aufzeigt. 21 österreichische und internationale Künstlerinnen und Künstler veranschaulichen durch Fotografie und Video die ökologischen Auswirkungen unseres wachstumsorientierten Wirtschaftssystems.

Die Werke aus den vergangenen zehn Jahren sind oft in intensiver Recherche und in Zusammenarbeit mit WissenschafterInnen entstanden. Sie geben den abstrakten Prozessen und komplexen Zusammenhängen der Klimakrise eine visuelle Form und berühren auf emotionaler Ebene. Die Ausstellung steht programmatisch für die Anliegen und Schwerpunkte, die das KUNST HAUS WIEN als Grünes Museum verfolgt: Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen sowie künstlerische Fotografie.

KünstlerInnen: Benoit Aquin, Ursula Biemann, Axel Braun, Solmaz Daryani, Verena Dengler, Michael Goldgruber, Justin Brice Guariglia, Stephan Huber, Genoveva Kriechbaum, Anouk Kruithof, Bénédicte Kurzen, Douglas Mandry, Benedikt Partenheimer, Sarker Protick, Gabriele Rothemann, Anastasia Samoylova, Christina Seely, Nicole Six & Paul Petritsch, Frank Thiel, Angela Tiatia

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Verborgene Gedanken visueller Natur

23/09/202031/12/2021

Sigmund Freud Museum

Berggasse 19, 1090 Wien

Die Dauerausstellung Verborgene Gedanken visueller Natur wurde in Sigmund Freuds „erster Ordination“ im Hochparterre eingerichtet: Eine Präsentation ausgewählter Werke der Konzeptkunstsammlung des Sigmund Freud Museums. 1989 mit einer Installation des amerikanischen Künstlers Joseph Kosuth ins Leben gerufen, unfasst die Sammlung Werke von KünstlerInnen wie Franz West, Heimo Zobernig, Susan Hiller, John Baldessari, Sherrie Levine, Haim Steinbach, Ilya Kabakov oder Pier Paolo Calzolari.

Ausstellungsansicht: Verborgene Gedanken visueller Natur © Oliver-Ottenschlaeger, Sigmund Freud Privatstiftung

Ausstellung

Beethoven bewegt

29/09/202024/01/2021

KUNSTHISTORISCHES MUSEUM WIEN

Maria-Theresien-Platz,
1010 Wien

Die Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien bringt Beethoven in Dialog mit KünstlerInnen wie Friedrich, Goya, Rodin, Horn, Baldessari und Sehgal.
Das Kunsthistorische Museum Wien präsentiert in Kooperation mit dem Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien eine durchaus ungewöhnliche Hommage an Ludwig van Beethoven (1770–1827).

Beethovens universelle und einzigartige Rezeption, die epochale Bedeutung seiner Musik, aber auch die Wahrnehmung seiner ikonengleich stilisierten Person lassen eine Unmenge von Anknüpfungspunkten zu; Hoch- und Populärkultur, Kommerz und Politik nützen ein nahezu unerschöpfliches Reservoir zur Inspiration oder auch Vereinnahmung.

Die Ausstellung bringt Gemälde von Caspar David Friedrich, Skizzenbücher J. M. W. Turners, Grafiken von Francisco de Goya, Anselm Kiefer und Jorinde Voigt, Skulpturen von Auguste Rodin, Rebecca Horn und John Baldessari sowie eine für die Ausstellung entwickelte neue Arbeit Tino Sehgals, ein Video von Guido van der Werve u. v. m. ins Gespräch mit der Musik, kostbaren Autographen und der Person Beethovens. Sie schlägt so eine Brücke bis zur Gegenwart: Meisterwerke der Bildenden Kunst gehen Verbindungen mit Musik und Stille ein.

© KHM

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

Marie Lund

The Apartment

9/10/202028/11/2020

Croy Nielsen

Parkring 4, 1010 Wien

Marie Lund (b. 1976, Denmark) lives and works in Copenhagen. She holds an MA from The Royal College of Art, London. She has shown at museums and institutions including: CCA Goldsmiths, London, Holstebro Kunstmuseum, Holstebro (solo); Badischer Kunstverein, Karlsruhe (solo); Palais de Tokyo, Paris; Museo Marino Marini, Florence (solo); Tate Britain, London, Kunstpalast Düsseldorf, Düsseldorf; National Gallery of Modern Art, Rome; Fondazione Sandretto Re Rebaudengo, Turino; South London Gallery, London; Extra City Kunsthal, Antwerp; Centre Pompidou, Paris; Museum Krefeld, Krefeld; Museum of Contemporary Art Detroit, Detroit; NOMAS Foundation, Rome; CCA Wattis, Los Angeles; David Roberts Art Foundation, London; and Tate Modern, London. In 2021 she will have a solo exhibition at Kunstmuseum St. Gallen in Switzerland.

Marie Lund 'The Window', 2020

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

Gaylen Gerber

9/10/202028/11/2020

GALERIE LAYR VIENNA

Seilerstätte 2/26, 1010 Wien

LAYR is pleased to present an exhibition by the American artist Gaylen Gerber which features his early Untitled paintings exhibited with his more recent Support paintings.

In the mid and late 1980s and early 1990s, Gerber made uniformly sized square canvases that contain almost imperceptible still life paintings painted in three values of gray on gray grounds. The longer one looks, the more the underlying image conditionally emerges. Untitled, and undated, these paintings can seem like flat or closed surfaces, but they are not only unexpectedly nuanced but also inclusive, continuous, and assert their place in the present.

In combination with the early Untitled paintings, Gerber exhibits a number of more recent Support paintings, in this case – oil paint over 19th and 20th century marble and bronze sculptures, artifacts, and oil paintings by other makers. In doing so he underscores many of the archetypes and motifs that populate our unconscious, often with profound implications. For example, Support, n.d., builds on a lush 19th century painting of a floral still life after the Dutch artist Jan van Huysum, who, in his work, insisted on closely scrutinizing the world around him. Gerber’s work expresses a similar critical observation of our surroundings and his concealment of one surface conveys an unexpected fluidity with what in turn another reveals.

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Eröffnung Special Event

ALONA RODEH | The Long Stretch

9/10/202023/12/2020

11:00

Christine König Galerie

Schleifmühlgasse 1A, 1040 Wien

ALONA RODEH | The Long Stretch

Eröffnungstage: Freitag, 9. Oktober, 11-20 Uhr | Samstag, 10. Oktober, 11-16 Uhr
bis 23. Dezember 2020

Die erste Einzelausstellung von Alona Rodeh in der Christine König Galerie in Wien ist ein künstlerischer Versuch, uns umgebende, pseudosichere Regulierungen aufzudecken: Anordnungen, Kontrollschranken, Suchtaktiken, Verkehrsüberwachung, Sperren und Exklusivität – ob öffentlich oder privat, konkret oder abstrakt. Ihre Arbeiten, unabhängig von externen Lichtquellen, flackern und leuchten aus dem Dunkel und verschmelzen in den Galerieräumen zu einem installations- und lichtbasierten Gesamtkunstwerk.

Alona Rodehs Interesse an Architektur, Infrastruktur, Urbanismus, Licht, Design und industriellen Prozessen, zeigt sich in sorgfältiger Materialauswahl und abgestimmter Farbpalette: Leuchtkästen, Klangstücke, die codierte Kommunikation übermitteln, scheinbare Ready-Mades, Sicherheitsschranken und die Geschichte der Poller-Morphologie sind, neben anderen Zeichen und Werken, Teil ihres inszenierten Parcours in der Ausstellung.

In den Installationen der Künstlerin, die oft als Performances ohne Darsteller bezeichnet werden, stehen nicht nur die jeweiligen Objekte im Vordergrund sondern vor allem auch der Zwischenraum. Als Raum „voller Leere“, wie es die Künstlerin ausdrückt, ist „The Long Stretch“ eine Art Prognose – nicht von der Zukunft, sondern von der Gegenwart. Alona Rodeh ist Manipulatorin und führt uns durch einen Raum, der durch unsere Bewegung im Raum zum erfahrbaren Narrativ wird. Es ist eine gebrochene, individuelle, heterogene Erzählung, die Fragen aufwirft, wie und unter welchen Bedingungen man leben und arbeiten kann. Ihre Offenheit ist verbunden mit unserem – in vielerlei Hinsicht zerstreuten und freien, aber auch eingeschränkten und gebundenen – Jahrhundert.
(Andrea Kopranovic, 2020)

Courtesy Christine König Galerie, Wien und die Künstlerin

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WERKSCHAU XXV: Günther Selichar – NO MEDIA BEYOND THIS POINT

13/10/202014/11/2020

Fotogalerie Wien

Währinger Straße 59/WUK, 1090 Wien

NO MEDIA BEYOND THIS POINT – so lautet Günther Selichars Appell an sein Publikum, bewusst und kritisch den Einfluss von medienvermittelten Bildern bzw. gelenkten Informationen zu sehen. Mit Begriffen wie OBSERVING SYSTEMS oder EMBEDDED [journalist] legt Selichar Tags an, die den theoretischen Rahmen für seine Auseinandersetzung mit Phänomenen rund um die Massenmedien abstecken.
(…) In Zeiten, in welchen Fotografien fast ausschließlich als JPEGs auf kleinen Displays konsumiert werden, ist eine Ebene im Werk Selichars besonders hervorzuheben: die Materialisierung der Fotografien in komplexen Produktionsschritten, mit High End-Reproverfahren und ausgewählten Materialien. Sie machen das Bild zu einem vieldimensionalen Werk, im Unterschied zum eindimensionalen JPEG am Bildschirm. (Ruth Horak)

Günther Selichar, Who’s Afraid of Blue, Red and Green? (Statistics), 1997 Ausstellungsansicht "o.T." Museum Liaunig © Günther Selichar, Bildrecht Wien

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Terra Australis

a survey of contemporary art

13/10/202020/11/2020

19:00

Galerie Ernst Hilger

Dorotheergasse 5, 1010 Wien

Terra Australis comes to Austria

The legend of Terra Australis dates back to Roman times being the unknown land of the South.
Now for the first time to Austria comes a group show of diverse Australian artists all of whom are friends .
Danie is an artist with Indigenous heritage whose work explores the often challenging intersections of Aboriginal and Western cultures.
Janet is focused on the environment and the impact of the world today on this.
Linde uses found objects to create extraordinary sculptural works
Tamara a former photo journalist is now using her skills to create extraordinary photographic images

These four artists are a great representation of contemporary art practise in Australia and I am delighted Hilger has taken this initiative to enable each of these artists to show for the first time in Vienna

Galerie Hilger

Ausstellung Eintritt frei

DAVID MALJKOVIĆ

16/10/20205/12/2020

Georg Kargl Fine Arts

Schleifmühlgasse 5, 1040 Wien

Eröffnung:
Freitag, 16. Oktober 2020
16:00 – 21:00 Uhr

Ausstellung Eintritt frei Eröffnung

DAVID FESL

16/10/202021/11/2020

Georg Kargl Fine Arts

Schleifmühlgasse 5, 1040 Wien

Eröffnung:
Freitag, 16. Oktober 2020
16:00 – 21:00 Uhr

Untitled (Avocado Nest), 2020, peel of two avocados, an empty quail egg shell, japanese glass beads, duct tape, cotton thread, hot gun glue

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

FRIDA ORUPABO

22/10/20209/01/2021

KOENIG2 by_robbygreif

Margaretenstraße 5, 1040 Wien

FRIDA ORUPABO geboren 1986 in Sarpsborg, Norwegen
lebt und arbeitet in Oslo

Der öffentlich-künstlerische Werdegang Frida Orupabos entwickelte sich aus der digitalen Welt der Algorithmen: Sie arbeitet als Sozialarbeiterin für Sexarbeiterinnen und Opfer von Zwangsprostitution als Arthur Jafa vor drei Jahren auf ihren Instagram-Account @nemiepeba stößt. Es ist keine bequeme Ästhetik, der sich Orupabos Feed bedient und die sie 2019 schließlich bis zur Venedig Biennale führen soll, sondern eine unbarmherzige Auseinandersetzung mit omnipräsenten historischen und gleichzeitig gegenwärtigen soziologischen Problematiken: Gender, Rassismus, Post-Kolonialismus, Gewalt, Identität. Seit 2013 sammelt die norwegisch-nigerianische Künstlerin quasi archivarisch authentische, populärmedial verbreitete Bildzeugnisse, darunter fotografische und filmische Aufnahmen kolonialer Gewalt und Frauenbilder. Die bildgebenden Quellen sind facettenreich, sie implizieren einen ewigen Fluss Normen zu etablieren und sie gleichzeitig wieder zu verabschieden. Orupabo dekodiert diese Ambiguität in ihrem künstlerischen Schaffen und hinterfragt von Kunstgeschichte, Wissenschaft, Popkultur und Kolonialismus konstruierte Existenzbilder, nicht ohne gleichzeitig andere zu evozieren. Sie integriert Fremd- in Selbstbild und widmet sich ihrer eigenen Herkunft genauso wie dem moralisch-ethischen Versagen der Menschheit.

Wir sehen ein Huhn an die Wand des Ausstellungsraums montiert, unabhängig von seinem Lebendigkeitsstatus durch Papierklammern beweglich gemacht. Es ist Sinnbild für Rituale und Nahrung, dem unmittelbaren Bezugssystem der Menschheit entnommen, die es seit jeher gewohnt ist, ohne Bedenken Lebensformen zu unterwerfen und für das Eigenwohl zu nutzen. Dieser hierarchische Zwang macht auch vor Angehörigen der eigenen Spezies nicht Halt. Es sind meist solche monochromen Arbeiten, denen Frida Orupabo uns in Ausstellungsräumen aussetzt. Der völlige Farbentzug basiert dabei nicht nur auf Farblosigkeit des Archivmaterials oder ästhetischer Zweckmäßigkeit, sondern wird gezielt eingesetzt, um Grundessenzen und Intensitäten zu filtern und manipulieren. In einer sechsteiligen Foto-Arbeit lenkt die Künstlerin den Blick von abstrakt anmutenden Mustern aus der Natur hin zur schonungslosen Dokumentation einer Injektion, die im Dialog mit den visuell und geistig milden Abstraktionen noch konkreter erscheint. Wir fühlen uns daran erinnert, dass die Menschheit sich nur scheinbar von der Natur emanzipiert hat, sie immer noch durch Unbezwingbares wie Krankheiten beherrscht. Der humane Bewältigungsmechanismus für diese Entmächtigung ist seit Anbeginn die Religion: die zwischen Mensch und Natur vermittelnde Frage „jesus?“ erinnert nicht zuletzt an die Zwangschristianisierung in weiten Teilen der Kolonialgebiete.

Neben schwarz/weiß kommt es zu wirkungsträchtigen Farbigkeiten wie einem intensiven Rot – eine kompromisslose, aktive Farbe, die sowohl Sujets der Werke als auch die ihnen inhärente Performativität zusätzlich aktiviert. Sie begleitet uns durch den gesamten Raum und führt zur großformatigen Fotografie eines Mannes, ins Negative revidiert. Er lächelt uns mit gezogenem Hut freundlich zu und man kommt nicht umhin sich zu fragen, was wohl seine Geschichte sein mag. Auch ohne Antwort fühlt man sich verbunden, erlebt die von Orupabo mehrfach aufgegriffene Suche nach dem Verhältnis fremder und eigener Identität. Dass dieses Verhältnis in vielen Fällen kein angenehmes ist, zeigt eine am Boden installierte Videoarbeit: Man wird durch die Platzierung gezwungen, auf die dargestellte Gruppe hinabzublicken. Diese metaphorische Inszenierung von Perspektive strapaziert das Gewissen, man wird als unfreiwilliger Akteur Protagonist einer unausweichlichen Diskriminierungssituation.

In ihren Werken eröffnet Orupabo quasi unerzählte, doch allgegenwärtige Narrative, die verschiedene Zeit- und Realitätsdimensionen miteinander vereinen. Diese Multidimensionalität basiert nicht nur auf dem angeeigneten Bildmaterial, vielmehr konstituieren Orupabos Arbeiten eine Eigenzeit, die die konsensuelle Wahrnehmung betrifft. Sie zwingen zum Hinsehen und retournieren dasselbe meist unmissverständlich, schreiben sich irreversibel dem Gedächtnis ein und greifen selbst nach dem kollektiven (Un-)Bewussten. Sie lösen unabhängig vom persönlichen soziokulturellen Hintergrund individuell elektrisierende, emotionale Assoziationsketten aus, deren Summe sich letztlich in den Arbeiten zu einer – dem Internet nicht unähnlichen – unendlichen Rezeptionsplattform zusammenfügt. Frida Orupabos Werk ist ein zeitloses, sich wandelndes, das ephemer Ausstellungsräume, aber permanent Gedankenwelten bespielt.
(Teresa Kamencek, 2020)

Frida ORUPABO, Untitled, 2019, Courtesy Galerie Nordenhake, Berlin, Photo: Gerhard Kassner, Berlin

Alle Programmformate Ausstellung

Želimir Žilnik. Shadow Citizens

24/10/202017/01/2021

Kunsthalle Wien Museumsquartier

Museumsplatz 1, 1070 Wien

„Shadow Citizens“ gibt Einblick in das radikale Filmschaffen und umfangreiche Werk von Želimir Žilnik (geb. 1942, lebt und arbeitet in Novi Sad, Serbien). Die Ausstellung ist Teil des offiziellen Programms der Viennale 2020 und eine Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum.

Seit seinen Anfängen in der lebendigen Amateurfilmszene, die sich in den 1960ern in Jugoslawien entwickelte, hat Žilnik über 50 Filme gedreht, die oft der Gattung Dokumentardrama zuzurechnen sind. Seine Arbeiten fanden schnell internationale Anerkennung; für „Frühe Werke“ gewann er 1969 auf der Berlinale den Goldenen Bären für den besten Langfilm. Als seine Filme in den 1970ern auf politischen Widerstand stießen, verließ er Jugoslawien und ließ sich in Deutschland nieder, wo mehrere Independent-Filme entstanden, darunter einige der ersten Filme, die sich mit dem Thema Gastarbeiter auseinandersetzten. Auch in Deutschland sah er sich politischen Anfeindungen und Zensur ausgesetzt und kehrte nach Jugoslawien zurück, wo er in den 1980ern zahlreiche Fernseh- und Spielfilme drehte, in denen er die ersten Anzeichen der wachsenden gesellschaftlichen Konflikte in seinem Heimatland einfing. In den 1990ern entstanden Filme, die die Schattenseiten der postsozialistischen Umwälzungen und Migrationsfragen behandelten.

Viele von Žilniks Filmen nahmen auf geradezu prophetische Weise reale Entwicklungen vorweg, etwa den Zerfall Jugoslawiens, den wirtschaftlichen Übergang vom Sozialismus zu einer neoliberalen Ordnung, die Beseitigung von Arbeitnehmerrechten und die umfassende Zersetzung gesellschaftlicher Strukturen in den Bereichen Arbeit und Migration. Der Titel der Ausstellung, Shadow Citizens, spiegelt Žilniks jahrzehntelanges Bemühen wider, die Aufmerksamkeit der Zuschauer*innen auf unsichtbare, unterdrückte, unterrepräsentierte und verzerrt dargestellte Mitglieder der Gesellschaft zu lenken.

Kuratorinnen: What, How & for Whom / WHW (inklusive Ana Dević)

Želimir Žilnik, The Most Beautiful Country in the World, Filmstill, 2018, Courtesy der Künstler

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

ECO FLIRT

3/11/202028/11/2020

Smolka Contemporary (in Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste, Wien)

Lobkowtzplatz 3, 1010 Wien

Die Ausstellung geht aus von der einfachen These, dass die Kunst auf Wahrnehmung spezialisiert ist. Welcher Form der Wahrnehmung bedarf es also, um auf die ökologische und Klimakrise angemessen zu reagieren? Wie kann Kunst die Verschränkung von Subjekt und Milieu erfassen, darstellen und projizieren? Welche Formen der Aufzeichnung kann die Kunst entwerfen, wenn es darum geht, einen neuen Begriff von ,,Umwelt“ zu skizzieren? In dieser Ausstellung werden sich mehrere Gruppen von Studierenden der Akademie der bildenden Künste unterschiedlichen Ebenen und Dimensionen der Wahrnehmung von Environments widmen und ihre Ergebnisse und Vorschläge zeigen. Im Vordergrund stehen einerseits sehr empathische, andererseits molekulare Aufzeichnungen, Reaktionen und Übersetzungen von Innen- und Umwelten: Wetter, Wasser, Steppe, Schlamm, Stein, Boden, Haut, Zerfall und Rekreation. Das Ergebnis ist ein Netz von Kartographien neuer Vektoren in einem Wahrnehmungs- und Weltbezug, der in der Beziehung zwischen Subjekt und Gaia, der Erde, Intersubjektivitat als Gespächsrahmen ansetzt.

Studierende der Akademie der bildenden Künste, Wien:
Anna Anvidalfarei, Katarina Baumann, Anna Bochkova, Marius Brem, Sarah Fripon, Lisa Glawischnig, Katharina Grabner, Luis Hackbeil-Krieger, Sepideh Hassani, Simon Hezel, Florian Hofer, Christoph Alexander Kaltseis, Elena Kristofor, Lilian Kroth, Gerti Machacek, Taro Meissner, Jannis Neumann, Leonie Neumann-Mangoldt, Evelyn Plaschg, J.J. Rarnsauer, Marthin Rozo, Jeremias Rumpl, Kervin Saint-Père, Nora Aaron Scherer, Astrid Schütter, Siggi Sekira, Luka Sola, Eva Sommer, Flora Valentina, Els van Houtert, Daniela Zahlner, Julia Znoj, Anja Zorh

Ein Projekt der Akademie der bildenden Künste Wien und THE DISSIDENT GODDESSES’ NETWORK (Projektleiterin Felicitas Thun-Hohenstein)
kuratiert von Elisabeth von Samsonow und Kate Strain

Alle Programmformate Ausstellung Eröffnung

Leopold Kessler – Ral 9006

3/11/202012/12/2020

projektraum viktor bucher

Praterstraße 13/1/2, 1020 Wien

Leopold Kesslers Eingriffe in Rechtsapparate, kommerzielle Dienstleistungen und öffentliche Räume beruhen auf scharfsinnigen und trocken humorvollen Beobachtungen des städtischen Lebens und zeigen ein akutes Bewusstsein für die weltlichen Systeme, die die heutige Gesellschaft am Laufen halten.

Kesslers Werke bieten auch eine einzigartige Sicht auf die Psychogeographie. Er reorganisiert die Stadt nicht mit der Rhetorik halluzinatorischer Wunder oder revolutionärer Romantik, sondern durch die Perspektive von Arbeit, Infrastruktur und Instandhaltung und verwandelt diese Systeme in eine Bühne für urbane schwarze Komödien.

Leopold Kessler, 1976 geb. in München, lebt und arbeitet in Wien

©the artist

Alle Programmformate Ausstellung Guided Tour

Direktorinnenführung mit Bettina Leidl und Johanna Schwanberg

Naturkunst - Kunstnatur

5/11/20205/11/2020

17:00

Kostenlos mit gültigem Eintrittsticket, anmeldung@kunsthauswien.com

KUNST HAUS WIEN. Museum Hundertwasser

Untere Weißgerber Straße 13, 1030 Wien

Schwindende Gletscher und Polkappen, steigende Meeresspiegel und versteppte Landflächen: die Folgen der Klimakrise sind längst sichtbar. Nach uns die Sintflut heißt die große Herbstausstellung des KUNST HAUS WIEN, die mit den Mitteln der Kunst die Dringlichkeit des Themas aufzeigt. 21 österreichische und internationale Künstlerinnen und Künstler veranschaulichen durch Fotografie und Video die ökologischen Auswirkungen unseres wachstumsorientierten Wirtschaftssystems.

Die Werke aus den vergangenen zehn Jahren sind oft in intensiver Recherche und in Zusammenarbeit mit WissenschafterInnen entstanden. Sie geben den abstrakten Prozessen und komplexen Zusammenhängen der Klimakrise eine visuelle Form und berühren auf emotionaler Ebene. Die Ausstellung steht programmatisch für die Anliegen und Schwerpunkte, die das KUNST HAUS WIEN als Grünes Museum verfolgt: Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen sowie künstlerische Fotografie.

KünstlerInnen: Benoit Aquin, Ursula Biemann, Axel Braun, Solmaz Daryani, Verena Dengler, Michael Goldgruber, Justin Brice Guariglia, Stephan Huber, Genoveva Kriechbaum, Anouk Kruithof, Bénédicte Kurzen, Douglas Mandry, Benedikt Partenheimer, Sarker Protick, Gabriele Rothemann, Anastasia Samoylova, Christina Seely, Nicole Six & Paul Petritsch, Frank Thiel, Angela Tiatia

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

Darius Edlinger

Reprise

6/11/202018/11/2020

rauminhalt_harald bichler space & content

Schleifmühlgasse 13, 1040 Wien

Der österreichische Künstler Darius Edlinger präsentiert in der Galerie rauminhalt_harald bichler ein Ensemble aus Bildern graphisch abstrahierter Musikinstrumente und dazugehörige, auf Vinyl gepresste Phrasen reduzierter Klänge. Jedes abgebildete Instrument findet sein akustisches Pendant in einem eigens komponierten, sich wiederholenden musikalischen Motiv, das in seiner klanglichen Beschaffenheit stetiger Veränderung unterliegt. Das Einzelbild in Verbindung mit seinem zugehörigen Klang steht für sich. Edlinger lässt im Ausstellungsraum diese Einzelwerke zu einem Ensemble erklingen, die durch klangliche Überlagerungen zu einem im Raum verwachsenen Ganzen verschmelzen, und je nach Position der Nadeln der einzelnen Plattenspieler unterschiedliche Nuancen hervorbringen.

Darius Edlinger

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Eröffnung

Hans Weigand

Tales from the End of the Road

6/11/202019/12/2020

Gabriele Senn Galerie

Schleifmühlgasse 1A, 1040 Wien

Eröffnung der Ausstellung am 5. November, 2020 12 – 21 Uhr

Hans Weigand

Alle Programmformate Ausstellung

Algorithmische Wiedergänger

Visionen der Medienkunst 9

6/11/202023/11/2020

Medienwerkstatt Wien

Neubaugasse 40a,
1070 Wien

Die Ausstellungsreihe „Visionen der Medienkunst“ stellt Ideen und Haltungen programmatischer Künster*innenfiguren aktuellen künstlerischen Haltungen zur Seite. Im Jahr 2020 wird die experimentelle Filmkünstlerin und para-ethnographische Dokumentaristin Ulrike Ottinger die Leitfigur des Projekts sein. Ihr multidisziplinäres Werk steht visionär für ein poetisches Que(e)rdenken. Drei Positionen wurden eingeladen, in Dialog mit ihren Arbeiten zu treten: kozek hörlonski / Alexander Martinz / Evelyn Loschy. Ihnen ist gemeinsam, dass sie „aufgeladene“ (Film)Bilder, Installationen, Objekte und (Sound-)Auftritte dazu verwenden, mehrdeutige und/oder unheimliche Situationen zu erzeugen.

kozek hörlonski ist der Name der laufenden Zusammenarbeit zwischen den Performance- und Installationskünstlern Peter Kozek und Thomas Hörl. Ihre Arbeit an der Schnittstelle von Installation, Film und Performance lotet die Potenziale von Bildern aus, die Mythen, Volkssagen und historisch aufgeladenen Figuren Österreichs entstammen.

Alexander Martinz ist Komponist und Medienkünstler, der sich mit den verschiedenen Traditionen und Logiken audiovisueller Medien und der komplexen Transformation von popkulturellem Material beschäftigt.

Evelyn Loschy arbeitet mit einer Vielzahl an Materialien und Methoden, von Video, Fotografie, Land Art und ortsspezifischen Interventionen bis hin zu kinetischen, (auto)destruktiven Skulpturen, die in den letzten Jahren den Schwerpunkt ihres Schaffens darstellen.

kozek/hörlonski mit Alexander Martinz: Dämonische Leinwände, Multimedia Installation

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Eröffnung

Martin Lukáč

7/11/20207/11/2020

12:00

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir unsere Gäste, sich mindestens 24 Stunden im Voraus für ein bevorzugtes Zeitfenster per E-Mail an info@zellervanalmsick.com oder hello@collectorsagenda.com anzumelden.

Collectors Agenda

Franz-Josefs-Kai 3/16
1010 Wien

Die Gemälde von Martin Lukáč (*1989, Slowakei) können manchmal ein Durcheinander von lebendigen Farben, expressiven Formen und chaotischen Gesichtern sein, die es kaum erwarten können, ihre Geschichte zu erzählen. Andere Werke wiederum lassen klare und doch mysteriöse Symbole erkennen. Was sie alle jedoch verbindet ist die malerische Abenteuerlust von Lukáč. In seinem Werk variiert der in Prag lebende Künstler oft einfache und kontrastierende Formen und visuelle Motive, die er über mehrere Werkserien hinweg fortsetzt.

Seine Kompositionen vermitteln den Eindruck von automatischen Zeichnungen oder spontanen grafischen Aufnahmen, die scheinbar das Produkt von naiver und roher Kreativität sind, wobei seine Zeichnungen als fiktives Alphabet oder als Nachahmung von Symbolen auftreten, die sich selbst genug sind. Der Reichtum an Formen und Symbolen, den Lukáč hervorbringt, ist schwer festzuhalten und lässt sich am besten auf einer subjektiven assoziativen Ebene erleben.

Martin Lukáč wurde bereits in zahlreichen Solo- und Gruppen-Ausstellungen international gezeigt, unter anderem bei Duve Berlin (2019), The Cabin in Los Angeles (2019), Roel van Der Linden & Martin Lukáč in New York (2018), Kunstraum Ortloff in Leipzig (2019) sowie in weiteren Galerien, Off-Spaces und Kunsträumen in China, Italien, Schweden, Dänemark, Großbritannien, Polen, Rumänien, der Tschechischen Republik und der Slowakei.

Collectors Agenda zeigt aktuelle Gemälde des jungen slowakischen Künstlers sowie eine Serie von Risografien aus 2019 in seinem Schauraum am Franz-Josefs-Kai 3 im 3. Stock.

Exhibition dates
11 November – 5 December
Wed-Sat, 12-18 h

Guided Tours
Sat 14. November
14 / 15 / 16 / 17 h
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir unsere Gäste, sich mindestens 24 Stunden im Voraus für ein bevorzugtes Zeitfenster per E-Mail an info@zellervanalmsick.com oder hello@collectorsagenda.com anzumelden.

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

Martin Lukáč

11/11/20205/12/2020

Mi–Sa: 12:00–18:00

Collectors Agenda

Franz-Josefs-Kai 3/16
1010 Wien

Die Gemälde von Martin Lukáč (*1989, Slowakei) können manchmal ein Durcheinander von lebendigen Farben, expressiven Formen und chaotischen Gesichtern sein, die es kaum erwarten können, ihre Geschichte zu erzählen. Andere Werke wiederum lassen klare und doch mysteriöse Symbole erkennen. Was sie alle jedoch verbindet ist die malerische Abenteuerlust von Lukáč. In seinem Werk variiert der in Prag lebende Künstler oft einfache und kontrastierende Formen und visuelle Motive, die er über mehrere Werkserien hinweg fortsetzt.

Seine Kompositionen vermitteln den Eindruck von automatischen Zeichnungen oder spontanen grafischen Aufnahmen, die scheinbar das Produkt von naiver und roher Kreativität sind, wobei seine Zeichnungen als fiktives Alphabet oder als Nachahmung von Symbolen auftreten, die sich selbst genug sind. Der Reichtum an Formen und Symbolen, den Lukáč hervorbringt, ist schwer festzuhalten und lässt sich am besten auf einer subjektiven assoziativen Ebene erleben.

Martin Lukáč wurde bereits in zahlreichen Solo- und Gruppen-Ausstellungen international gezeigt, unter anderem bei Duve Berlin (2019), The Cabin in Los Angeles (2019), Roel van Der Linden & Martin Lukáč in New York (2018), Kunstraum Ortloff in Leipzig (2019) sowie in weiteren Galerien, Off-Spaces und Kunsträumen in China, Italien, Schweden, Dänemark, Großbritannien, Polen, Rumänien, der Tschechischen Republik und der Slowakei.

Collectors Agenda zeigt aktuelle Gemälde des jungen slowakischen Künstlers sowie eine Serie von Risografien aus 2019 in seinem Schauraum am Franz-Josefs-Kai 3 im 3. Stock.

Eröffnung
Fr 7. November, 12:00–18:00 Uhr

Guided Tours
Sat 14. November
14 / 15 / 16 / 17 h
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir unsere Gäste, sich mindestens 24 Stunden im Voraus für ein bevorzugtes Zeitfenster per E-Mail an info@zellervanalmsick.com oder hello@collectorsagenda.com anzumelden.

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

Der Angriff der Gegenwart – Aussichten im Postwachstum

11/11/202023/01/2021

Anmeldung erforderlich: christian.schneider@uni-ak.ac.at

Universitätsgalerie im Heiligenkreuzer Hof Wien


Heiligenkreuzer Hof Stiege 8, 1.Stock, Eingang über Schönlaterngasse 5


Die immer neu entfachte Lust auf nie zufriedenstellenden Konsum, der nach wie vor routinierte Zugriff auf längst begrenzte Ressourcen, Städte in einem nahezu selbstverständlichen Ausverkauf, ungeschützte Arbeit ohne Aussicht auf Sicherheit und Entwicklung, ein aus der Zeit gefallener Automobilismus, gesellschaftlicher Zusammenhalt, der an den Exponentialkurven einer Pandemie bemessen wird, die Suspension von Öffentlichkeit – die Liste wäre weiter fortzusetzen, um doch nur Fragmente einer Realität festzuhalten, die nicht innehält und dabei nie über das Jetzt und den immer entscheidenden Moment hinauskommt.

 

Die Bedingungen, unter denen diese Ausstellung zustande kommt, ergeben sich nicht zuletzt aus einem globalen Notstand. Künstler*innen befragen ihre Bilder einer Gegenwart, die von Endzeitvorstellungen und Krisen geprägt ist und zugleich nach unverbrauchten Konzeptionen sucht wie sie auch nach neuen Modellen verlangt. Es braucht widerständige Erfassungen einer Gegenwart wie greifbare Aussichten auf eine Zukunft, um notwendige Spielräume zu erkämpfen. Je eindringlicher die Bestandsaufnahmen desto schärfer lassen sich auch die Anliegen formulieren und übertragen und zugleich die Erkenntnis festhalten, dass solche Ziele die vieler sind. In diesem Sinn ist Kunst immer politisch zu verstehen.

 

Die Ausstellung wird von einer Plakatserie begleitet, die Daten und Fakten zur angesprochenen Weltlage aufbereitet und Grundlagen zur Verfügung stellt.

 

Kuratorisches Team: Brigitte Felderer, Barbara Horvath, Nina Pohler, Alexandra Strickner (in alphabetischer Reihenfolge)

 

Text: Brigitte Felderer, Barbara Horvath

 

* Aufgrund der aktuellen Situation ist eine Teilnahme an der Kuratorinnenführung nur mit schriftlicher Anmeldung möglich: Christian Schneider christian.schneider@uni-ak.ac.at
Die Personenzahl ist begrenzt – wir bitten um Verständnis, dass die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt werden.
Bitte beachten Sie die Maskenpflicht vom Betreten bis zum Ve

Justin Lieberman Doctrinal Disposition, 2019 Foto: Frank Stürmer

Alle Programmformate Ausstellung

Maja Vukoje

Auf Kante

12/11/202025/04/2021

Belvedere 21 – Museum für zeitgenössische Kunst

Arsenalstraße 1,
1030 Wien

Maja Vukoje beschäftigt sich in ihrer Malerei mit kultureller Hybridität und Transkulturalität als Grundbedingungen unserer globalisierten Lebenswelten. Über verschiedene Werkphasen hinweg hat Vukoje eine eigenständige künstlerische Sprache entwickelt. Dabei nimmt sie die Vermischung und Verschmelzung von Elementen verschiedener Kulturen nicht nur als Bildmotive in den Blick. Vukoje spiegelt diese Phänomene des Hybriden auch im Sinne einer medialen Entgrenzung der Malerei in den eingesetzten Materialien und den künstlerischen Verfahren.

Das Belvedere 21 präsentiert ab 12. November 2020 die bislang umfassendste Personale der Künstlerin. Gezeigt werden rund hundert Arbeiten der letzten 15 Jahre mit einem Schwerpunkt auf der aktuellsten Produktion. In dieser treffen Südfrüchte und sogenannte Kolonialwaren wie Kaffee und Zucker auf Symbole unseres digitalisierten Alltags, Motive aus der Populärkultur und ikonische Werke der malerischen Abstraktion. In einer speziell für die Ausstellung konzipierten Raumintervention verschränkt Maja Vukoje zudem ihre Auseinandersetzung mit der Formensprache der Moderne mit Fragen des Displays.

Kuratiert von Luisa Ziaja.

#MajaVukoje

Maja Vukoje, "Paravent", 2014, Foto: Michael Wörgötter, © Bildrecht Wien, 2019

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

Ausstellung: Suzanne Dixon, Susanne Kuzma und Ingrid Lechner

13/11/202022/03/2021

Öffnungszeiten der Ausstellung: Während der Vienna Art Week: 13.–18. November sowie 20. November jeweils 17.30–19.30 Uhr Übrige Zeit: Montag 10.00–19.00 Uhr (ausgenommen Feiertage) sowie gegen Voranmeldung: T (01) 996 80 92 | gesellschaft@oeggk.at Aktuell können coronabedingt maximal 6 Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen. Außerdem können Sie einen virtuellen Rundgang über die App Iazzu machen.

Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze

Kärntner Straße 26/ Marco-d'Aviano-Gasse 1

Die Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze präsentiert zweimal jährlich einen Künstler oder eine Künstlerin der sogenannten Outsider-Szene. Die Ausstellung Kunst als Ritual zeigt diesmal – in Kooperation mit der Vienna Art Week und Jugend am Werk – Bilder von Suzanne Dixon, Susanne Kuzma und Ingrid Lechner.

Die Rhythmen der Natur und die Kreisläufe von Tag und Nacht, Wachen und Schlafen, Ein- und Ausatmen bestimmen das menschliche Dasein. Häufig sind Rituale kulturelle Akte, geprägt von automatisierten, sich wiederholenden, die Physis mit einbeziehenden Abläufen. Sie beruhigen und haben nichts mit der Modernität eines linearen Denkens und den zielgerichteten Handlungsvorgaben des Willens gemein. Zur Alltäglichkeit geworden nehmen wir sie kaum mehr wahr. Manchmal wirken sie banal, doch sind sie nicht wider die Natur. Ganz im Gegenteil: Kunst, die der Natur nicht als Antipode gegenübersteht, sondern sich im Rhythmus der Körper, Formen und Farben mit ihr verbindet, kann durch das Rituelle Stabilität und Struktur vermitteln. Rituale können als die Übersetzung von natürlichen Prozessen in kulturelle Praxis verstanden werden. Sie manifestieren authentisches Handeln, zeichnen sich aus durch Selbstgenügsamkeit und fortlaufende Permanenz.

Künstlerinnen wie Suzanne Dixon, Susanne Kuzma und Ingrid Lechner verbindet die kontinuierliche, künstlerische Betätigung, eine ästhetische Hingabe und Widmung ohne akademische Ausbildung. Sie üben und verbessern sich. Sie folgen weder schnelllebigen Trends und den Moden des Marktes noch Vorbildern und dem Wissen um die Kunstgeschichte. Sie vertreten eine Obsession, ihre eigene Mission.

Suzanne Dixon beschäftigt sich mit vergangenen Zeiten. Ihre meist weiblichen Figuren beziehen sich sowohl auf historische Adelsdynastien als auch auf gegenwärtige Staats- und Stadtoberhäupter. Im Mittelpunkt der Zeichnungen stehen deren ornamental verzierte Gewänder, Accessoires und Gebrauchsutensilien.

Susanne Kuzma malt Landschaften in froh machenden Farben. Die letztendlich doch gegenständlichen Bilder werden aus Quadraten, motivischen Wiederholungen und Streifen konstruiert. Es entstehen ornamentale Musterbilder, die die Oberfläche betonen.

Ingrid Lechner versammelt auf ihren Papierarbeiten eine schillernde Fauna und eine exotische Tierwelt. Mit der ausgeprägten Ornamentik und den schrillen Farbwirbeln muten ihre Werke häufig psychedelisch an.

Kuratorin: Angela Stief

 

 

Ausstellungsdauer: 18. November 2020 bis Ende März 2021

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Während der Vienna Art Week: 13.–18. November sowie 20. November jeweils 17.30–19.30 Uhr
Übrige Zeit: Montag 10.00–19.00 Uhr (ausgenommen Feiertage) sowie gegen Voranmeldung

Aktuell können maximal 6 Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen. Es kann daher zu kurzen Wartezeiten kommen.


Außerdem können Sie einen virtuellen Rundgang über die App Iazzu machen.

 

 

 

Courtesy werd:art, Jugend am Werk

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Guided Tour Screening

Schieben und geschoben werden

13/11/202020/11/2020

Art & Science, Universität für angewandte Kunst Wien

Salzgries 14, 2. Stock, 1010 Wien

Schieben und geschoben werden – Living Rituals

Der Schwerpunkt der Veranstaltung und Ausstellung liegt auf den filmischen Arbeiten des Fužine-Projekts, die im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Studierenden des Art & Science Mastership an der Fachhochschule und Rijeka 2020 (Kulturhauptstadt Europas) entstanden sind.

Die Frage, wie Menschen Beziehung und Resonanz zur materiellen Welt herstellen, zieht sich wie ein roter Faden durch die einzelnen Werke. Wie können die unterschiedlichen Weltbezüge von Menschen beschrieben werden, wie verhalten sich Menschen heute gegenüber ihrer Außenwelt, ihren Nachbarn, ihrer Umwelt, der Natur, gegenüber Systemen und welche möglichen persönlichen Erfahrungen des eigenen Selbst gibt es eigentlich? Gibt es überhaupt eine Kultur jenseits von Ritus und Ritualen, wenn man zum Beispiel die Kultur des Menschen als Kompensation der menschlichen Instinkt-Reduziertheit beschreibt?

Basierend auf den visuellen und akustischen Erzählungen der Filme werden die einzelnen thematischen Stränge und formalen Sprachen miteinander in Beziehung gesetzt und unter dem Koordinatensystem des Rituellen diskutiert. Es wird versucht werden, das Drama der menschlichen Existenz in Ansätzen künstlerisch zu visualisieren bzw. zu modellieren. Fragen und Antworten in Form von künstlerischen Produktionen wollen die Natur unserer intersubjektiven Kulturwelt nachzeichnen: In welcher Welt leben wir heute?

Johannes Frauenschuh, Marko Markovic und Laura Stoll

Alle Programmformate Eintritt frei

Ausstellungsrundgang mit dem Filmemacher Želimir Žilnik und WHW,

den Direktorinnen der Kunsthalle Wien, durch die Ausstellung „Shadow Citizens“

13/11/202013/11/2020

18:00

Anmeldung erforderlich: besucherservice@kunsthallewien.at

Kunsthalle Wien Museumsquartier

Museumsplatz 1, 1070 Wien

Seit seinen Anfängen in der lebendigen Amateurfilmszene, die sich in den 1960ern in Jugoslawien entwickelte, hat Žilnik (geb. 1942, lebt und arbeitet in Novi Sad, Serbien) über 50 Filme gedreht. Seine Arbeiten fanden schnell internationale Anerkennung; für Frühe Werke gewann er 1969 auf der Berlinale den Goldenen Bären für den besten Langfilm. Als seine Filme in den 1970ern auf politischen Widerstand stießen, verließ er Jugoslawien und ließ sich in Deutschland nieder, wo mehrere Independent-Filme entstanden, darunter einige der ersten Filme, die sich mit dem Thema Gastarbeiter auseinandersetzten. Auch in Deutschland sah er sich politischen Anfeindungen und Zensur ausgesetzt und kehrte nach Jugoslawien zurück, wo er in den 1980ern zahlreiche Fernseh- und Spielfilme drehte, in denen er die ersten Anzeichen der wachsenden gesellschaftlichen Konflikte in seinem Heimatland einfing. In den 1990ern entstanden Filme, die die Schattenseiten der postsozialistischen Umwälzungen und Migrationsfragen behandelten.

Želimir Žilnik wird auch über den Film „The Most Beautiful Country in the World“ von 2018 sprechen, der einer Gruppe junger Migrant*innen in Wien folgt, die das administrative Kontroll-Labyrinth durchlaufen und schließlich Aufenthaltsstatus erlangen. Viele von Žilniks Filmen nahmen auf geradezu prophetische Weise reale Entwicklungen vorweg, etwa den Zerfall Jugoslawiens, den wirtschaftlichen Übergang vom Sozialismus zu einer neoliberalen Ordnung, die Beseitigung von Arbeitnehmer*innenrechten und die umfassende Zersetzung gesellschaftlicher Strukturen in den Bereichen Arbeit und Migration. Der Titel der Ausstellung, „Shadow Citizens“, spiegelt Žilniks jahrzehntelanges Bemühen wider, die Aufmerksamkeit der Zuschauer*innen auf unsichtbare, unterdrückte, unterrepräsentierte und verzerrt dargestellte Mitglieder der Gesellschaft zu lenken.

Želimir Žilnik, The Most Beautiful Country in the World, Filmstill, 2018, Courtesy der Künstler

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Eröffnung Special Event

PARCOURS. ABSCHLUSSARBEITEN. 2020

13/11/202013/11/2020

16:00

Eröffnungsveranstaltung (am 13.11., 16:00-20:00 h) und Ausstellungsbesuch (ab 14.11., Mo–Fr, 13:00–19:00 h, Sa–So, 10:00–18.00 h) mit beschränkter Teilnehmer_innenzahl je nach aktuellen COVID-19-Sicherheitsbestimmungen, alle Informationen ab November 2020 auf www.akbild.ac.at

Akademie der bildenden Künste Diplompräsentation

Ungargasse 38, 1030 Wien

Im Rahmen der diesjährigen Vienna Art Week feiert die Akademie der bildenden Künste Wien am Ende eines herausfordernden Studienjahres die Abschlussarbeiten von rund 50 Diplomand_innen des Coronajahres 2020 mit einer umfassenden Präsentation, die einen einmaligen Einblick in die Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen und Produktionen bietet. Ein zwischengenütztes Gebäude in der Ungargasse im 3. Bezirk bildet das Zentrum der Diplompräsentation und den Ausgangspunkt eines Ausstellungsparcours, der in die Bildhauereiateliers in die Kurzbauergasse ebenso einlädt wie zur Teilnahme an diversen digitalen Interventionen anregt.

Rundgang 2019, Einblick in die Bildhauerateliers, Arbeiten von Rebecca Rothenborg, Foto: Joanna Pianka - eSeL.at © Akademie der bildenden Künste Wie

Alle Programmformate Eröffnung Guided Tour Special Event

ada is … Heiland

Für eine frei assoziative, appropriation und erweiterte Suche nach Indikatoren von Heilung

13/11/202013/11/2020

19:00

Termine nach persönlicher Vereinbarung unter: sars@artisticdynamicassociation.eu

ada – artistic dynamic association

Wattgasse 16/6,
1160 Wien

Ada is … Heiland

Für eine frei assoziative, approbierte appropriation und erweiterte Suche nach Indikatoren von Heilungsprozessen untersuchen wir verschiedene Parameter, ausgehend von alternativen Therapieformen mit ihren Ritualen und Formen. Diese dienen als Ausgangsmaterial zur Erforschung der Ebenen der Interaktion zwischen Arzt und Patienten und der Wirkungsweise, welche die Heilungsprozesse im Menschen unterstützen.

Durch Auslotung des Placebo Effekts ist unser Ansatz eine quantenholographische Katalysatortechnologie im feinstofflichen Bereich. Die resultierende Tiefenwirkung hilft dem Menschen sich holistisch zu betrachten, um den Heilungsprozess durch Ausleiten der schädlichen Energien zu unterstützen. Der Künstler ist kein Arzt oder Schamane, sondern beleuchtet und reflektiert soziologische und intermediale Rituale der Medizin durch Appropriation. Etwaige Risiken und Nebenwirkungen sind durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte nicht gegeben, fragen sie ihren Arzt oder Apotheker.

Die Ausstellung reflektiert auch die zwiespältigen Aspekte von Ritualen.

Mit Arbeiten von:

Dr Marcuse Hafner

Jürgen Bauer

Kerstin Bennier

Daniel Hosenberg

Anna Mitterer – featuring Aleksandra Cwen and Dr Marcuse

u.a.

Eröffnung:

Öffnungszeiten: Donnerstag 14.11. bis Freitag 20.11. 2020: 17:00 – 21:00

Termine für Heilungen nach persönlicher Vereinbarung, während der Öffnungszeiten, unter:

sars@artisticdynamicassociation.eu

http://artisticdynamicassociation.eu

anna mitterer

Alle Programmformate Eintritt frei Special Event

ICH WERDE NICHT DULDEN, DASS IHR MICH ALLEINE LASST

Notgalerie @ DOROTHEUM

13/11/202020/11/2020

Öffnungszeiten: MO-SA 10:00-17:00

Dorotheum

Palais Dorotheum, Dorotheergasse 17, 1010 Wien

Einzelteile des Notgalerie, die als Kunstobjekt und Ausstellungsraum verstanden wird, werden seit dem Sommer verteilt. In einem Verteilritual werden weitere Bauteile an Besucherinnen und Besucher des Dorotheum zur Verwahrung weitergegeben. Die Personen, welche die Holzelement aufbewahren, werden damit zu einem Teil der Notgalerie – das physische Kunstobjekt transformiert in eine gemeinschaftliche Meta-Institution.

Notgalerie

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Eröffnung Special Event

PARCOURS. ABSCHLUSSARBEITEN. 2020

13/11/202022/11/2020

16:00

Eröffnungsveranstaltung (am 13.11., 16:00-20:00 h) und Ausstellungsbesuch (ab 14.11., Mo–Fr, 13:00–19:00 h, Sa–So, 10:00–18.00 h) mit beschränkter Teilnehmer_innenzahl je nach aktuellen COVID-19-Sicherheitsbestimmungen, alle Informationen ab November 2020 auf www.akbild.ac.at

Akademie der bildenden Künste Diplompräsentation

Ungargasse 38, 1030 Wien

Im Rahmen der diesjährigen Vienna Art Week feiert die Akademie der bildenden Künste Wien am Ende eines herausfordernden Studienjahres die Abschlussarbeiten von rund 50 Diplomand_innen des Coronajahres 2020 mit einer umfassenden Präsentation, die einen einmaligen Einblick in die Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen und Produktionen bietet. Ein zwischengenütztes Gebäude in der Ungargasse im 3. Bezirk bildet das Zentrum der Diplompräsentation und den Ausgangspunkt eines Ausstellungsparcours, der in die Bildhauereiateliers in die Kurzbauergasse ebenso einlädt wie zur Teilnahme an diversen digitalen Interventionen anregt.

Rundgang 2019, Einblick in die Bildhauerateliers, Arbeiten von Rebecca Rothenborg, Foto: Joanna Pianka - eSeL.at © Akademie der bildenden Künste Wie

Ausstellung Eintritt frei Screening

ABGESAGT! OPEN DOORS

Exhibitions / Performances / Music & Drinks

13/11/202013/11/2020

16:00

Creative Cluster

Viktor-Christ-Gasse 10, 1050 Wien

Kuratierte Kunstbrutstätte in einer ehemaligen Schule inmitten der Stadt / 3.600m2 / 120 Kreativschaffende / Malerei / Fotografie / Film / Medienkunst / Performance / Graphik / Illustration / Goldschmiedekunst / Bühnenbild / Musik / Tanz / Text / Design / Möbelbau / Architektur / … no, we are not another coworking space / come and find out!

Florian Mair

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

House of Rituals

Eine Ausstellung VIENNA ART WEEK mit freundlicher Unterstützung von JP Immobilien

13/11/202020/11/2020

Mo–Do: 16:00–19:00 Fr–So: 14:00–19:00

House of Rituals

Simmeringer Hauptstraße 155, 1100 Wien

Rituale erscheinen heute wie Boten aus anderen Zeiten und von fernen Orten – tatsächlich sind sie in unserer Gesellschaft tief verwurzelt, dienen dem sozialen Zusammenhalt, strukturieren den Alltag und zeitliche Abläufe. In unserer Gegenwart sind Rituale vom Verschwinden bedroht: Die Ökonomie um narzisstische Aufmerksamkeitswerte, Leistungszwang und produktive Beschleunigung verdrängen zunehmend die Modi des Ritus und die Rhythmen der Intuition. Den Beweis, dass gerade die zeitgenössische Kunst einen Beitrag zur Rehabilitation des Rituals leistet, tritt das „House of Rituals“ an – ein verlassenes Haus erweckt alte und neue Rituale zum Leben.
Künstlerinnen und Künstler:

 

Marina Abramović, Vito Acconci, Paul Mc Carthy, Scott Clifford Evans, Thomas Gänszler, Les Tardes Goldscheyder, Regina José Galindo, Hanakam & Schuller, Oliver Hangl, Emiko Kasahara, Mike Kelley, Iwajla Klinke, Paul Mc Carthy, Rudolf Molacek, Hermann Nitsch, Elisabeth von Samsonow, Maria Serebriakova, Nives Widauer, Erwin Wurm und Mia Zabelka

 

Kuratiert von Robert Punkenhofer und Angela Stief

Eine Ausstellung VIENNA ART WEEK mit freundlicher Unterstützung von JP Immobilien

Iwajla Klinke, Pearls in Herods Eyes VI , Ukraine, 2018

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Eröffnung Performance Special Event

ada is … heiland

Für eine frei assoziative, approbierte Appropriation und erweiterte Suche nach Indikatoren.

13/11/202020/11/2020

Termine nach persönlicher Vereinbarung unter: sars@artisticdynamicassociation.eu

ada – artistic dynamic association

Wattgasse 16/6,
1160 Wien

Ada is … Heiland

Für eine frei assoziative, approbierte Appropriation und erweiterte Suche nach Indikatoren von Heilungsprozessen untersuchen wir verschiedene Parameter, ausgehend von alternativen Therapieformen mit ihren Ritualen und Formen. Diese dienen als Ausgangsmaterial zur Erforschung der Ebenen der Interaktion zwischen Arzt und Patienten und der Wirkungsweise, welche die Heilungsprozesse im Menschen unterstützen.

Durch Auslotung des Placebo Effekts ist unser Ansatz eine quantenholographische Katalysatortechnologie im feinstofflichen Bereich. Die resultierende Tiefenwirkung hilft dem Menschen sich holistisch zu betrachten, um den Heilungsprozess durch Ausleiten der schädlichen Energien zu unterstützen. Der Künstler ist kein Arzt oder Schamane, sondern beleuchtet und reflektiert soziologische und intermediale Rituale der Medizin durch Appropriation. Etwaige Risiken und Nebenwirkungen sind durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte nicht gegeben, fragen sie ihren Arzt oder Apotheker.

Termine nach persönlicher Vereinbarung unter:

sars@artisticdynamicassociation.eu

http://artisticdynamicassociation.eu

anna mitterer

Alle Programmformate Eintritt frei Online Screening

Video-Sessions: Künstler_innen des Akademie Studio-Programms

14/11/202014/11/2020

15:00

Video-Sessions: Künstler_innen des Akademie Studio-Programms

mit: Offerus Ablinger, Žarko Aleksić, Erol Ezgi, Maximilian Klammer, Susanna Klein, Till Krappmann, Anna Krumpholz, HEKATE (İpek Hamzaoğlu & Laura Nitsch), Maximiliano León und Yulia Zastava.

 

Die Stipendiat_innen des Akademie Studio-Programms stellen sich und ihre Arbeiten vor, die im Rahmen des Programmjahres des Alumni-Förderprogramms entstanden sind. Die Künstler_innen arbeiten in vier Ateliergemeinschaften im Creative Cluster, einer ehemaligen Schule in Wien-Margareten, in dem zahlreiche weitere bildende und darstellenden Künstler_innen sowie Kultur- und Kreativschaffende mit ihren Studios und Werkstätten angesiedelt sind.

Creative Cluster © Fotobrennerei

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Guided Tour Special Event

Der Angriff der Gegenwart – Aussichten im Postwachstum

Kuratorinnenführung

14/11/202014/11/2020

14:00

Aufgrund der aktuellen Situation ist eine Teilnahme an der Kuratorinnenführung nur mit schriftlicher Anmeldung möglich: Christian Schneider christian.schneider@uni-ak.ac.at
 Die Personenzahl ist begrenzt – wir bitten um Verständnis, dass die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt werden.
 Bitte beachten Sie die Maskenpflicht vom Betreten bis zum Verlassen des Hauses.

Universitätsgalerie im Heiligenkreuzer Hof Wien


Heiligenkreuzer Hof Stiege 8, 1.Stock, Eingang über Schönlaterngasse 5


 

Ausstellungsdauer: 11.11.2020 – 23.01.2021
Öffnungszeiten: Mi – Sa, 14.00 – 18.00 Uhr

 

Kuratorinnenführung: 14. 11. 2020, 14.00 Uhr

 

Die immer neu entfachte Lust auf nie zufriedenstellenden Konsum, der nach wie vor routinierte Zugriff auf längst begrenzte Ressourcen, Städte in einem nahezu selbstverständlichen Ausverkauf, ungeschützte Arbeit ohne Aussicht auf Sicherheit und Entwicklung, ein aus der Zeit gefallener Automobilismus, gesellschaftlicher Zusammenhalt, der an den Exponentialkurven einer Pandemie bemessen wird, die Suspension von Öffentlichkeit – die Liste wäre weiter fortzusetzen, um doch nur Fragmente einer Realität festzuhalten, die nicht innehält und dabei nie über das Jetzt und den immer entscheidenden Moment hinauskommt.

 

Die Bedingungen, unter denen diese Ausstellung zustande kommt, ergeben sich nicht zuletzt aus einem globalen Notstand. Künstler*innen befragen ihre Bilder einer Gegenwart, die von Endzeitvorstellungen und Krisen geprägt ist und zugleich nach unverbrauchten Konzeptionen sucht wie sie auch nach neuen Modellen verlangt. Es braucht widerständige Erfassungen einer Gegenwart wie greifbare Aussichten auf eine Zukunft, um notwendige Spielräume zu erkämpfen. Je eindringlicher die Bestandsaufnahmen desto schärfer lassen sich auch die Anliegen formulieren und übertragen und zugleich die Erkenntnis festhalten, dass solche Ziele die vieler sind. In diesem Sinn ist Kunst immer politisch zu verstehen.

 

Die Ausstellung wird von einer Plakatserie begleitet, die Daten und Fakten zur angesprochenen Weltlage aufbereitet und Grundlagen zur Verfügung stellt.

 

Kuratorisches Team: Brigitte Felderer, Barbara Horvath, Nina Pohler, Alexandra Strickner (in alphabetischer Reihenfolge)
Text: Brigitte Felderer, Barbara Horvath

 

*Der Titel nimmt Anleihe bei Alexander Kluges Film „Der Angriff der Gegenwart auf die übrige Zeit“ aus dem Jahr 1985.

Justin Lieberman – Doctrinal Disposition, 2019 / Foto: Frank Stürmer

Alle Programmformate Ausstellung

Künstlergespräch und Finissage: WERKSCHAU XXV

Günther Selichar - NO MEDIA BEYOND THIS POINT

14/11/202014/11/2020

19:30

Fotogalerie Wien

Währinger Straße 59/WUK, 1090 Wien

NO MEDIA BEYOND THIS POINT – so lautet Günther Selichars Appell an sein Publikum, bewusst und kritisch den Einfluss von medienvermittelten Bildern bzw. gelenkten Informationen zu sehen. Mit Begriffen wie OBSERVING SYSTEMS oder EMBEDDED [journalist] legt Selichar Tags an, die den theoretischen Rahmen für seine Auseinandersetzung mit Phänomenen rund um die Massenmedien abstecken.
(…) In Zeiten, in welchen Fotografien fast ausschließlich als JPEGs auf kleinen Displays konsumiert werden, ist eine Ebene im Werk Selichars besonders hervorzuheben: die Materialisierung der Fotografien in komplexen Produktionsschritten, mit High End-Reproverfahren und ausgewählten Materialien. Sie machen das Bild zu einem vieldimensionalen Werk, im Unterschied zum eindimensionalen JPEG am Bildschirm. (Ruth Horak)

Günther Selichar, Who’s Afraid of Blue, Red and Green? (Statistics), 1997 Ausstellungsansicht "o.T." Museum Liaunig © Günther Selichar, Bildrecht Wien

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour Online

ONLINE-TOUR: Q21 Artists-in-Residence Studio Visits

14/11/202014/11/2020

13:30

Das Artist-in-Residence Programm des Q21 / MQ ist ein internationales Künstlerstudioprogramm, das seit 2002 in Zusammenarbeit mit Partnern und Sponsoren finanziert wird. Internationale KünstlerInnen, Kulturschaffende und KuratorInnen aus den unterschiedlichsten Sparten, die ihren Wohnsitz nicht in Österreich haben, werden jährlich über das Studioprogramm eingeladen, für rund zwei Monate im MuseumsQuartier Wien zu leben und Projekte zu verwirklichen. Mittlerweile stehen neun Künstlerstudios im MQ-Areal zur Verfügung. Alle Detailinfos zum Q21-Austauschprogramm auf www.q21.at

 

Lucas Cuturi (Kunsthistoriker) im Gespräch mit Elisabeth Hajek (künstlerische Leitung des Q21 Artist-in-Residence Programms) und den Q21 Artists-in-Residence Mark Angelo Harrison, Christian Heller, Luiz Felipe Lucas, Susken Rosenthal, Klára Petra Szabó, Lenka Vítková

©Pablo Chiereghin

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

LIVING RITUAL Exhibition Parcours: Artist Talk mit Klaus Mosettig

Robert Punkenhofer (künstlerischer Leiter VIENNA ART WEEK) im Gespräch mit Klaus Mosettig

14/11/202014/11/2020

13:00

Anmeldung erbeten: registration@viennaartweek.at

Studio Klaus Mosettig

Nusswaldgasse 14, EG, 1190 Wien

Ein kuratierter Ausstellungspfad, der LIVING RITUALS Exhibition Parcours, führt zu sieben ausgewählten Ateliers, in denen die Künstlerinnen und Künstler neue Arbeiten zum Motto der Kunstwoche präsentieren und diese im Rahmen von Kuratoren Talks vorstellen. Folgende Künstlerinnen und Künstler sind Teil des LIVING RITUALS Exhibition Parcours: Heinrich Dunst, Klaus Mosettig, Elisabeth Von Samsonow, Robert Schaberl, ManfreDu Schu, Borjana Ventzislova und die Künstlerinnen des Jugend am Werk Sozial:Raum Suzanne Dixon, Susanne Kozma und Ingrid Lechner.

Klaus Mosettig, The David Plates

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

LIVING RITUAL Exhibition Parcours: Artist Talk mit Heinrich Dunst

Artist Talk mit Heinrich Dunst

14/11/202014/11/2020

14:30

Anmeldung erbeten: registration@viennaartweek.at

Studio Heinrich Dunst

WUK, Währinger Straße 59/4, 1. STock, 1090 Wien

Ein kuratierter Ausstellungspfad, der LIVING RITUALS Exhibition Parcours, führt zu sieben ausgewählten Ateliers, in denen die Künstlerinnen und Künstler neue Arbeiten zum Motto der Kunstwoche präsentieren und diese im Rahmen von Kuratoren Talks vorstellen. Folgende Künstlerinnen und Künstler sind Teil des LIVING RITUALS Exhibition Parcours: Heinrich Dunst, Klaus Mosettig, Elisabeth Von Samsonow, Robert Schaberl, ManfreDu Schu, Borjana Ventzislova und die Künstlerinnen des Jugend am Werk Sozial:Raum Suzanne Dixon, Susanne Kozma und Ingrid Lechner.

Heinrich Dunst, Mühlbauer, 2019, Courtesy: Galiere nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder Foto: © Markus Wörgötter, Wien

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

LIVING RITUAL Exhibition Parcours: Artist Talk mit ManfreDu Schu

Artist Talk mit ManfreDu Schu

14/11/202014/11/2020

16:00

Anmeldung erbeten: registration@viennaartweek.at

Studio ManfreDu Schu

Berggasse 8/11, 2. Stock, 1090 Wien

Ein kuratierter Ausstellungspfad, der LIVING RITUALS Exhibition Parcours, führt zu sieben ausgewählten Ateliers, in denen die Künstlerinnen und Künstler neue Arbeiten zum Motto der Kunstwoche präsentieren und diese im Rahmen von Kuratoren Talks vorstellen. Folgende Künstlerinnen und Künstler sind Teil des LIVING RITUALS Exhibition Parcours: Heinrich Dunst, Klaus Mosettig, Elisabeth Von Samsonow, Robert Schaberl, ManfreDu Schu, Borjana Ventzislova und die Künstlerinnen des Jugend am Werk Sozial:Raum Suzanne Dixon, Susanne Kozma und Ingrid Lechner.

ManfreDu Schu Foto: Martin Stöbich

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

LIVING RITUAL Exhibition Parcours: Artist Talk mit Elisabeth von Samsonow

Kurator Klaus Speidel im Gespräch mit Elisabeth von Samsonow

14/11/202014/11/2020

17:30

Anmeldung erbeten: registration@viennaartweek.at

Studio Elisabeth Samsonow

Kleine Mohrengasse 5/17, 1. Stock, 1020 Wien

Ein kuratierter Ausstellungspfad, der LIVING RITUALS Exhibition Parcours, führt zu sieben ausgewählten Ateliers, in denen die Künstlerinnen und Künstler neue Arbeiten zum Motto der Kunstwoche präsentieren und diese im Rahmen von Kuratoren Talks vorstellen. Folgende Künstlerinnen und Künstler sind Teil des LIVING RITUALS Exhibition Parcours: Heinrich Dunst, Klaus Mosettig, Elisabeth Von Samsonow, Robert Schaberl, ManfreDu Schu, Borjana Ventzislova und die Künstlerinnen des Jugend am Werk Sozial:Raum Suzanne Dixon, Susanne Kozma und Ingrid Lechner.

Elisabeth von Samsonow, Schreibtisch der Anthropologin, 2020, Foto: Astrid Bartl

Alle Programmformate Ausstellung

Viral Speech – Klaus Spiess, Lucie Strecker

Installation/Performance

14/11/202014/11/2020

19:00

Anmeldung erbeten: klaus.spiess@meduniwien.ac.at

Q21/MuseumsQuartier Wien

MuseumsQuartier Wien Q21 Schauräume, Museumsplatz 1,
1070 Wien

Burroughs Diktum ‚Sprache ist ein Virus aus dem Weltall‘ besagt, dass Sprache nie allein als Sprache spricht. In Viral Speech, einem zeitgenössischen, biotechnologisch informierten Ritualakt folgen die Sprechlaute der Besucher den Interessen ihrer oralen Mikroben. Die Besucher ‚ersprechen‘ mit ihrem Speichel- und Atemfluß und mit Hilfe von Stimmspektrogramm und Biosensoren ein vorteilhaftes chemisches Milieu: Je gedeihlicher dieses für die Mikroben ist, desto unwirtlicher und abweisender wird es für infektiöse Viren. Indem sie die viralen Fährnisse nicht aussen vor, sondern in sich verhandeln, nehmen die Besucher an einer merkwürdigen biopolitischen ‚Besprechung‘ teil, die den Subjektbegriff auf nicht-menschliche Akteure erweitert.
Q21/MusumsQuartier Wien, Schauraum Angewandte, Raum D

Credits: Jürgen Ropp, Joseph Knierzinger, Katherina T Zakravsky, Bozhidar Baltov, Dimitri Kits, Mark Rinnerthaler, Ulla Rauter, Jörg Piringer.
Unterstützt durch Medizinische Universität Wien und FWF PEEK V 501

Spiess/Strecker

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

Kuratorinnenführung mit Angela Stief

Die Stipendiat_innen des Akademie Studioprogramms zeigen ihre Arbeiten

14/11/202014/11/2020

15:00

Anmeldung erbeten: b.pflanzner@akbild.ac.at

Creative Cluster

Viktor-Christ-Gasse 10, 1050 Wien

Kuratorinnenführung mit Angela Stief, Kuratorin und Publizistin, im Rahmen des Alumni Förderprogramms der Akademie der bildenden Künste Wien „Akademie Studio-Programm“.

Teilnehmende Künstler_innen:
Offerus Ablinger, Žarko Aleksić, Erol Ezgi, Maximilian Klammer, Susanna Klein, Till Krappmann, Anna Krumpholz, HEKATE (İpek Hamzaoğlu & Laura Nitsch), Maximiliano León und Yulia Zastava.

Im Programmjahr arbeiten die Stipendiat_innen in vier Ateliergemeinschaften im Creative Cluster, einer ehemaligen Schule in Margareten, in dem zahlreiche weitere bildende und darstellenden Künstler_innen sowie Kultur- und Kreativschaffende mit ihren Studios und Werkstätten angesiedelt sind.
Ein Begleitprogramm in Form von Artist Talks, Open Studios bzw. Studio Visits machen die künstlerische Praxis der Teilnehmer_innen für eine interessierte Öffentlichkeit deutlich. Zum Ende des Programmjahres findet eine Abschlusspräsentation in den einzelnen Studios statt, zudem werden die künstlerischen Arbeiten und Prozesse in Form einer Publikation dokumentiert.

Eintritt frei Eröffnung Special Event

Fenstergespräche im Atelierhof Schlingermarkt

Artist Talk

14/11/202014/11/2020

14:00

Schlingerhof

21., Schlingerhof, Stiege 5, vor den drei Fenstern des Aterlierhof Schlingermarkt

Zur Eröffnung der Open Studio Days der Vienna Art Week, geben die Künstlerinnen und Künstler des Atelierhofs Schlingermarkt im (Fenster)Rahmen mehrerer Artist Talks diverse Einblicke in ihre Arbeitsalltag, Geschichten zu ihren Werken und ihre künstlerische Herangehensweise.
Die Veranstaltung findet aus gegebenem Anlass im Freien statt, um den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit des Abstandhaltens zu geben.
Im Anschluss an die Artist Talks besteht die Möglichkeit, die Ateliers der Kunstschaffenden zu besuchen.

Sophie Esslinger // www.sophieesslinger.com
Susanne Hornbostel // www.suehornbostel.com
Rachel Jagjajewa // www.sternblume.com
Kieran Kellet
Magdalena Krumböck
Pia Lattanzi // www.pialattanzi.at
Philip Mentzingen // www.philipmentzingen.com
Andreas Nader // www.andreasnader.com
Barbara Piller // www.barbarapiller.at
Markus Raffetseder // www.drknoche.com
Iris Weigel // www.irisweigel.de

Alternativ kann die Veranstaltung ARTIST TALK: Fenstergespräche am Schlingermarkt auch Online gehalten werden. Sollte dieser Fall eintreten, werden rechtzeitig weitere Informationen veröffentlicht.

Atelierhof Schlingermarkt, Red Carpet Art Award

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Guided Tour

Martin Lukáč

14/11/202014/11/2020

14:00

Anmeldung erforderlich (mindestens 24 Std. im voraus): info@zellervanalmsick.com oder hello@collectorsagenda.com

Collectors Agenda

Franz-Josefs-Kai 3/16
1010 Wien

Collectors Agenda und Zeller van Almsick bieten am 14. November gemeinsame Führungen durch ihre aktuellen Ausstellungen an: Diese werden von der mexikanischen Kuratorin Lorena Moreno Vera zusammen mit dem Galeristen Cornelis van Almsick, Florian Langhammer von Collectors Agenda und dem Künstler Martin Lukáč vorgestellt.

Zeller van Almsick zeigt eine Gruppenausstellung (siehe Website) und Collectors Agenda Malereien des slowakischen Künstlers Martin Lukáč.

Die Führungen beginnen zur vollen Stunde um 14h / 15h / 16h / 17h (um Pünktlichkeit wird gebeten)

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir unsere Gäste, sich mindestens 24 Stunden im Voraus für ein bevorzugtes Zeitfenster per E-Mail an info@zellervanalmsick.com oder hello@collectorsagenda.com anzumelden.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour #1 Leopoldstadt

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

14/11/202014/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Nicoleta Auersperg

2., Volkertplatz 8, EG

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour #1 Leopoldstadt führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Nicoleta Auersperg | Roman Pfeffer | Gregor Eldarb | Katarina Shapiro-Obermair | Robert Bodnar

Treffpunkt: Samstag, 14. November 15:00 | Atelier Nicoleta Auersperg, 2., Volkertplatz 8, EG

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Leopoldstadt.

Alle Programmformate Lecture Special Event

Aus der Reihe CONVERSATIONS: Ann COTTEN und Kanako TADA

Die Schriftstellerinnen Ann COTTEN und Kanako TADA sprechen u.a. über Ernst JANDL im Japanischen

14/11/202014/11/2020

13:00

Christine König Galerie

Schleifmühlgasse 1A, 1040 Wien

Aus der Reihe CONVERSATIONS:

Samstag, 14. November, 13 Uhr
Die Schriftstellerinnen Ann COTTEN und Kanako TADA sprechen u.a. über Ernst JANDL im Japanischen

Ann Cotten

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour #2 Leopoldstadt

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

14/11/202014/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Constantin Luser

2., Meiereistraße 3, EG

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour #2 Leopoldstadt führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Constantin Luser | Haruko Maeda | Anderhalf + Grond | Azadeh Vaziri

Treffpunkt: Samstag, 14. November 15:00 | Atelier Constantin Luser, 2., Meeresstraße 3, EG

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Leopoldstadt.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour #1 Wieden

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

14/11/202014/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Michael Lukas

4., Mühlgasse 7/11, Stiege 5, 1. Stock

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour #1 Wieden führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Michael Lukas | Birgit Graschopf | Patrick Pampelotto | Thomas Eller

Treffpunkt: Samstag, 14. November 15:00 | Atelier Michael Lukas, Mühlgasse 7/11, Stiege 5, 1. Stock

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Wieden.

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Eröffnung Special Event

OPENING Daniel Knorr

Canvas Sculptures

14/11/202014/11/2020

11:00

Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder

Grünangergasse 1, 1010 Wien

„Ich habe mit Kunst angefangen, die eigentlich unsichtbar ist“, bemerkte Daniel Knorr einmal über seine frühen Arbeiten. Der in Rumänien geborene und in Berlin und Hongkong lebende Künstler hat 2005 den rumänischen Pavillon der Biennale in Venedig bespielt und dort diesen Ansatz wohl am konsequentesten umgesetzt. Er entfachte gezielt eine politische Diskussion, indem er die Ausstellungsräume komplett leer ließ und so die Gebrauchspuren der vergangenen Ausstellung sichtbar machte.
Mit der 2013 entstandenen Serie Depression Elevations erweiterte Knorr diese Idee um den Aspekt der Materialität. Er formte Vertiefungen und Unebenheiten von Straßen und Plätzen ab. Diese Fehlstellen, die versteckten Geschichten und unsichtbaren Spuren unseres Alltagslebens, goss er in schillernde, haptisch ansprechende Objekte.
Die vierte Einzelausstellung von Daniel Knorr in der Galerie zeigt drei Werkgruppen, die aus der Serie Depression Elevations heraus entstanden und weiterentwickelt wurden.

Courtesy Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour #2 Wieden

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

14/11/202014/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Gabriele Fulterer & Christine Scherrer

4., Blechturmgasse 24/8A

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour #2 Wieden führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Fulterer Scherrer | Xenia Hausner| Anna Meyer | Regula Dettwiller, Maria Grün, Anna Werzowa, Maria Bussmann, Eva Grün

Treffpunkt: Samstag, 14. November 15:00 | Atelier Fulterer Scherrer, 4., Blechturmgasse 24/ 8A

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Wieden.

Alle Programmformate Ausstellung

Künstlergespräch und Finissage: WERKSCHAU XXV

Günther Selichar - NO MEDIA BEYOND THIS POINT

14/11/202014/11/2020

19:30

Fotogalerie Wien

Währinger Straße 59/WUK, 1090 Wien

NO MEDIA BEYOND THIS POINT – so lautet Günther Selichars Appell an sein Publikum, bewusst und kritisch den Einfluss von medienvermittelten Bildern bzw. gelenkten Informationen zu sehen. Mit Begriffen wie OBSERVING SYSTEMS oder EMBEDDED [journalist] legt Selichar Tags an, die den theoretischen Rahmen für seine Auseinandersetzung mit Phänomenen rund um die Massenmedien abstecken.
(…) In Zeiten, in welchen Fotografien fast ausschließlich als JPEGs auf kleinen Displays konsumiert werden, ist eine Ebene im Werk Selichars besonders hervorzuheben: die Materialisierung der Fotografien in komplexen Produktionsschritten, mit High End-Reproverfahren und ausgewählten Materialien. Sie machen das Bild zu einem vieldimensionalen Werk, im Unterschied zum eindimensionalen JPEG am Bildschirm. (Ruth Horak)

Günther Selichar, Who’s Afraid of Blue, Red and Green? (Statistics), 1997 Ausstellungsansicht "o.T." Museum Liaunig © Günther Selichar, Bildrecht Wien

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour Neubau

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

14/11/202014/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Denise Rudolf Frank

7., Kirchengasse 48/8

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour Neubau führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Denise Rudolf Frank | Bernhard Hammer | Daniel Domig, Michael Ornauer

Treffpunkt: Samstag, 14. November 15:00 | Atelier Denise Rudolf Frank, 7., Kirchgasse 48/8

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Neubau.

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Guided Tour Special Event

Open House – Atelierführungen im SCHLOSS25

7 Künstlerinnen öffnen ihre Studios

14/11/202015/11/2020

10:00

SCHLOSS25

Jagdschlossgasse 25, 1130 Wien

7 Künstlerinnen im SCHLOSS25 öffnen im Rahmen des OPEN HOUSE ihre Ateliers. An zwei drauf folgenden Tagen bietet das SCHLOSS25 Einblicke in die Ateliers sowie in den angrenzenden Skulpturengarten.
Folgende Ateliers sind an beiden Tagen zugänglich: Stephanie Winter, Ernst Lima, Julia Riederer, Christiane Peschek, Elsa Okazaki, Hannah Neckel und Isabelle von Spreckelsen.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour Favoriten

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

14/11/202014/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Andreas Fogarasi

10., Zur Spinnerin 43, EG

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour Favoriten führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Andreas Fogarasi, Lisa Rastl, Annja Krautgasser | Paulina Semkowicz

Treffpunkt: Samstag, 14. November 15:00 | Atelier Andreas Fogarasi, 10., Zur Spinnerin 43, EG

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Favoriten.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour Simmering

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

14/11/202014/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Xenia Lesniewski

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour Simmering führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Laura Hinrichsmeyer, Ann Muller&Stine Olgold, Xenia Lesniewski, Sarah Bechter | VIENNA ART WEEK House of Rituals Exhibition

Treffpunkt: Samstag, 14. November 15:00 | Atelier Xenia Lesniewski, 11., 1. Haidequerstraße 3-5

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Simmering.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour Penzing Fünfhaus

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

14/11/202014/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Herwig Weiser

15., Pelzgasse 20/12 (Hofgebäude)

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour Penzing Fünfhaus führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Herwig Weiser, Martin Bischof | Bernhard Buhmann | Bernd Oppl | Eduard Tauss

Treffpunkt: Samstag, 14. November 15:00 | Atelier Herwig Weiser, 15., Pelzgasse 20 (12/Hofgebäude)

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Penzing.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour Ottakring Hernals Währing

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

14/11/202014/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Michael Kienzer

17., Kalvarienberggasse 14-16, EG

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour Ottakring Hernals Währing führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Michael Kienzer | Günther Selichar | Gabriele Rothemann

Treffpunkt: Samstag, 14. November 15:00 | Atelier Michael Kienzer, 17., Kalvarienberggasse 14-16, EG

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget der Bezirke Ottakring und Hernals.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour Brigittenau Floridsdorf

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

14/11/202014/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Sophie Esslinger

21., Schlingermarkt Brünner Straße 34 - 38/14/R01

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour Brigittenau Floridsdorf führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Sophie Esslinger | Tillman Kaiser | Bernhard Frue, Christina Zurfluh

Treffpunkt: Samstag, 14. November 15:00 | Atelier Sophie Esslinger, Schlingermarkt 21., Brünner Straße 34-38/14/R01

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Floridsdorf.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

studio das weisse haus Hegelgasse

Geführte Tour mit Kuratorin Andrea Stevens (in Englisch)

14/11/202014/11/2020

15:00

Anmeldung erforderlich: studio@dasweissehaus.at Tour in Englischer Sprache

studio das weisse haus, Hegelgasse

Hegelgasse 14,
1010 Wien

Geführter Rundgang mit der Kuratorin Andrea Stevens durch die Artist in Residence-Ateliers im studio das weisse haus Hegelgasse.

Alle Programmformate Eintritt frei

ABGESAGT: Geführte Tour durch die Ateliers des Akademie Studio-Programms

Atelierförderprogramm für Absolvent_innen der Akademie der bildenden Künste Wien

14/11/202014/11/2020

15:00

Treffpunkt: Eingang Creative Cluster Margareten, Victor-Christ-Gasse 10

Creative Cluster

Viktor-Christ-Gasse 10, 1050 Wien

Im Rahmen des Programmjahres arbeiten die Stipendiat_innen in vier Ateliergemeinschaften im Creative Cluster, einer ehemaligen Schule in Margareten, in dem zahlreiche weitere bildende und darstellenden Künstler_innen sowie Kultur- und Kreativschaffende mit ihren Studios und Werkstätten angesiedelt sind.
Ein Begleitprogramm in Form von Artist Talks, Open Studios bzw. Studio Visits machen die künstlerische Praxis der Teilnehmer_innen für eine interessierte Öffentlichkeit deutlich. Zum Ende des Programmjahres findet eine Abschlusspräsentation in den einzelnen Studios statt, zudem werden die künstlerischen Arbeiten und Prozesse in Form einer Publikation dokumentiert. Neben diesem akademieeigenen Angebot bietet auch der Creative Cluster die Möglichkeit zum spartenübergreifenden Austausch.
Die geführte Tour führt in die Ateliers folgender Künstlerinnen und Künstler: Zarko Aleksic, Offerus Ablinger, Ezgi Erol, Hekate (Ipek Hamzaoglu & Laura Nitsch), Maximilian Klammer, Susanna Klein, Till Krappmann, Anna Krumpholz, Maximiliano Leon und Julia Zastava.
Die Tour wird geführt von Angela Stief.
Kontakt: Akademie Studio-Programm: MMag.a Barbara Pflanzner, b.pflanzner@akbild.ac.at

Creative Cluster © Fotobrennerei

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

Martin Lukáč

14/11/202014/11/2020

15:00

Anmeldung erforderlich (mindestens 24 Std. im voraus): info@zellervanalmsick.com oder hello@collectorsagenda.com

Collectors Agenda

Franz-Josefs-Kai 3/16
1010 Wien

Collectors Agenda und Zeller van Almsick bieten am 14. November gemeinsame Führungen durch ihre aktuellen Ausstellungen an: Diese werden von der mexikanischen Kuratorin Lorena Moreno Vera zusammen mit dem Galeristen Cornelis van Almsick, Florian Langhammer von Collectors Agenda und dem Künstler Martin Lukáč vorgestellt.

Zeller van Almsick zeigt eine Gruppenausstellung (siehe Website) und Collectors Agenda Malereien des slowakischen Künstlers Martin Lukáč.

Die Führungen beginnen zur vollen Stunde um 14h / 15h / 16h / 17h (um Pünktlichkeit wird gebeten)

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir unsere Gäste, sich mindestens 24 Stunden im Voraus für ein bevorzugtes Zeitfenster per E-Mail an info@zellervanalmsick.com oder hello@collectorsagenda.com anzumelden.

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

Martin Lukáč

14/11/202014/11/2020

17:00

Anmeldung erforderlich (mindestens 24 Std. im voraus): info@zellervanalmsick.com oder hello@collectorsagenda.com

Collectors Agenda

Franz-Josefs-Kai 3/16
1010 Wien

Collectors Agenda und Zeller van Almsick bieten am 14. November gemeinsame Führungen durch ihre aktuellen Ausstellungen an: Diese werden von der mexikanischen Kuratorin Lorena Moreno Vera zusammen mit dem Galeristen Cornelis van Almsick, Florian Langhammer von Collectors Agenda und dem Künstler Martin Lukáč vorgestellt.

Zeller van Almsick zeigt eine Gruppenausstellung (siehe Website) und Collectors Agenda Malereien des slowakischen Künstlers Martin Lukáč.

Die Führungen beginnen zur vollen Stunde um 14h / 15h / 16h / 17h (um Pünktlichkeit wird gebeten)

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir unsere Gäste, sich mindestens 24 Stunden im Voraus für ein bevorzugtes Zeitfenster per E-Mail an info@zellervanalmsick.com oder hello@collectorsagenda.com anzumelden.

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

Martin Lukáč

14/11/202014/11/2020

16:00

Anmeldung erforderlich (mindestens 24 Std. im voraus): info@zellervanalmsick.com oder hello@collectorsagenda.com

Collectors Agenda

Franz-Josefs-Kai 3/16
1010 Wien

Collectors Agenda und Zeller van Almsick bieten am 14. November gemeinsame Führungen durch ihre aktuellen Ausstellungen an: Diese werden von der mexikanischen Kuratorin Lorena Moreno Vera zusammen mit dem Galeristen Cornelis van Almsick, Florian Langhammer von Collectors Agenda und dem Künstler Martin Lukáč vorgestellt.

Zeller van Almsick zeigt eine Gruppenausstellung (siehe Website) und Collectors Agenda Malereien des slowakischen Künstlers Martin Lukáč.

Die Führungen beginnen zur vollen Stunde um 14h / 15h / 16h / 17h (um Pünktlichkeit wird gebeten)

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir unsere Gäste, sich mindestens 24 Stunden im Voraus für ein bevorzugtes Zeitfenster per E-Mail an info@zellervanalmsick.com oder hello@collectorsagenda.com anzumelden.

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Performance Special Event

ABGESAGT! herz brennt

der körper als raum für wahrnehmung

14/11/202014/11/2020

13:00

Galerie Die Schöne

Kuffnergasse 7, 1160 Wien

ein Kunstprojekt von Sylvia K. Kummer im Rahmen der Vienna Art Week
innerhalb der Dialogreihe >>atlas.axis. – eine subtile kommunikation<<

Eine gedeckte Tafel, inmitten einer Ausstellung – mit Werken, Statements, Videosequenzen internationaler Kunstschaffender, die momentane Situation reflektierend – als Zeichen der Verbundenheit aller, die „für Kunst brennen“.

Innerhalb der Dialogreihe werden Menschen – die trotz finanzieller Engpässe und unsicherer Zukunft weiterarbeiten, investieren und sich für die Verbreitung von Kunst engagieren, neugierig durch die Welt wandeln, sich selbst und ihre Umgebung erkunden, ihre Einzigartigkeit und Vielfalt leben und reagieren – eingeladen, sich auszutauschen, zu arbeiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erkennen, sich gegenseitig zu unterstützen und über stärkende Rituale der Resilienz zu sprechen – in ihren Arbeiten, in ihren Statements, direkt an der Tafel und/oder virtuell.

Samstag, 14. November 2020, 13.00-19.00 Uhr
Austausch, Präsentation der Installationen und Werke innerhalb der Vienna Art Week
13.00 Uhr Michael Downs, remote artist talk
14.00 Uhr Thomas Fillitz & Barkinado Bocoum, live and remote talk/science & art
Buchpräsentation DAK‘ART, The BIENNALE of DAKAR
17.00 Uhr Philipp Oberlohr, Performance

Sylvia K. Kummer

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Eröffnung

Chances_Changes_Rituals

15/11/202015/11/2020

16:00

Anmeldung erbeten: office@metropolitain.at oder 0660/4288438

Metropolitain Art Club

Florianigasse 75, 1080 Wien

Chancen verändern uns, unser Leben, unsere Einstellungen, unsere Wahrnehmungen, unsere Wertvorstellungen, unser Umfeld. Es sind Möglichkeiten in andere Welten einzutauchen, zu reisen, die Gedanken schweifen zu lassen oder ganz einfach bei uns selbst zu verharren und uns neu um zu sehen. Oftmals wird dadurch Bestehendes aufgebrochen, verändert. So auch Rituale. Sie unterliegen dem Zeitgeist, sind Chancen und – wie man vor allem in der letzten Zeit gesehen hat – auch Veränderungen. Rituale zeigen wiederkehrendes, wiederholbares.

In der Ausstellung Chances_Changes_Rituals zeigen wir Künstlerinnen und Künstler die sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben. Die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler nehmen diese Thematik sehr ernst und haben jeder jeweils einen eigenen Zugang zum Thema.

Mit Herbert Brandl, Edelgard Gerngross, Soli Kiani, Nubauer und Sophie Tiller.

Eröffnung 15.11.2020 19.00-21.30 Uhr

(c) Sophie Tiller

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

LIVING RITUAL Exhibition Parcours: Artist Talk mit Robert Schaberl

Artist Talk mit Robert Schaberl

15/11/202015/11/2020

13:00

Anmeldung erbeten: registration@viennaartweek.at

Studio Robert Schaberl

Rennweg 79-81, 1. Stock, 1030 Wien

Ein kuratierter Ausstellungspfad, der LIVING RITUALS Exhibition Parcours, führt zu sieben ausgewählten Ateliers, in denen die Künstlerinnen und Künstler neue Arbeiten zum Motto der Kunstwoche präsentieren und diese im Rahmen von Kuratoren Talks vorstellen. Folgende Künstlerinnen und Künstler sind Teil des LIVING RITUALS Exhibition Parcours: Heinrich Dunst, Klaus Mosettig, Elisabeth Von Samsonow, Robert Schaberl, ManfreDu Schu, Borjana Ventzislova und die Künstlerinnen des Jugend am Werk Sozial:Raum Suzanne Dixon, Susanne Kozma und Ingrid Lechner.

© Robert Schaberl

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

LIVING RITUAL Exhibition Parcours: Artist Talk mit Borjana Ventzislavova

Künstlerin und Herausgeberin Rita Vitorelli im Gespräch mit Borjana Ventzislavova

15/11/202015/11/2020

14:30

Anmeldung erbeten: registration@viennaartweek.at

Studio Borjana Ventzislavova

Waltergasse 5/11, Stiege 1, DG, 1040 Wien

Ein kuratierter Ausstellungspfad, der LIVING RITUALS Exhibition Parcours, führt zu sieben ausgewählten Ateliers, in denen die Künstlerinnen und Künstler neue Arbeiten zum Motto der Kunstwoche präsentieren und diese im Rahmen von Kuratoren Talks vorstellen. Folgende Künstlerinnen und Künstler sind Teil des LIVING RITUALS Exhibition Parcours: Heinrich Dunst, Klaus Mosettig, Elisabeth Von Samsonow, Robert Schaberl, ManfreDu Schu, Borjana Ventzislova und die Künstlerinnen des Jugend am Werk Sozial:Raum Suzanne Dixon, Susanne Kozma und Ingrid Lechner.

Borjana Ventzislavova, Enviromental Cleansing 03, 2019

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

LIVING RITUAL Exhibition Parcours:

Artist Talk mit Suzanne Dixon, Susanne Kuzma und Ingrid Lechner

15/11/202015/11/2020

16:00

Anmeldung erforderlich: gesellschaft@oeggk.at

Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze

Kärntner Straße 26/ Marco-d'Aviano-Gasse 1

Ein kuratierter Ausstellungspfad, der LIVING RITUALS Exhibition Parcours, führt zu sieben ausgewählten Ateliers, in denen die Künstlerinnen und Künstler neue Arbeiten zum Motto der Kunstwoche präsentieren und diese im Rahmen von Kuratoren Talks vorstellen. Folgende Künstlerinnen und Künstler sind Teil des LIVING RITUALS Exhibition Parcours: Heinrich Dunst, Klaus Mosettig, Elisabeth Von Samsonow, Robert Schaberl, ManfreDu Schu, Borjana Ventzislova und die Künstlerinnen des Jugend am Werk Sozial:Raum Suzanne Dixon, Susanne Kozma und Ingrid Lechner.

Ingrid Lechner, Bunte Frösche im Seerosenwasser, Courtesy werd:art, Jugend am Werk

Alle Programmformate Eintritt frei Lecture

Hundertwasser und Beuys – Kunst als Ritual in den 50er- und 60er- Jahren

Vortrag von Bazon Brock

15/11/202015/11/2020

11:00

Anmeldung erforderlich: anmeldung@leopoldmuseum.org

Leopold Museum

Museumsplatz 1
1070 Wien

Spätestens nach dem zweiten Vatikanischen Konzil 1962 übernahmen Aktionskünstler der Sparten Musik, Literatur, Theater und Malerei Momente des katholischen Rituals und der Liturgien. Die Künste wurden zu säkularen Nachfolgern der Kirchen. Sie blieben das letzte Feld metaphysischer Selbstübergipfelung von aufgeklärten Westlern. Eine der frühesten Bestätigungen für diese bis heute andauernde Tendenz war die Hamburger Linie vom Dezember 1959, jetzt Bestandteil der Hundertwasser-Ausstellung im Leopold Museum. Bazon Brock trug diese Bewegungen mit in Aktion und Theorie.

Leopold Museum, Wien, Foto: Lisa Rastl

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour #1 Leopoldstadt

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

15/11/202015/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Nicoleta Auersperg

2., Volkertplatz 8, EG

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour #1 Leopoldstadt führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Nicoleta Auersperg | Roman Pfeffer | Gregor Eldarb | Katarina Shapiro-Obermair | Robert Bodnar

Treffpunkt: Sonntag, 15. November 15:00 | Atelier Nicoleta Auersperg, 2., Volkertplatz 8, EG

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Leopoldstadt.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour #2 Leopoldstadt

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

15/11/202015/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Constantin Luser

2., Meiereistraße 3, EG

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour #2 Leopoldstadt führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Constantin Luser | Haruko Maeda | Anderhalf + Grond | Azadeh Vaziri

Treffpunkt: Sonntag, 15. November 15:00 | Atelier Constantin Luser, 2., Meiereistraße 3, EG

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Leopoldstadt.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour #1 Wieden

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

15/11/202015/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Michael Lukas

4., Mühlgasse 7/11, Stiege 5, 1. Stock

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour #1 Wieden führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Michael Lukas | Birgit Graschopf | Patrick Pampelotto | Thomas Eller

Treffpunkt: Sonntag, 15. November 15:00 | Atelier Michael Lukas, Mühlgasse 7/11, Stiege 5, 1. Stock

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Wieden.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour #2 Wieden

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

15/11/202015/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Gabriele Fulterer & Christine Scherrer

4., Blechturmgasse 24/8A

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour #2 Wieden führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Fulterer Scherrer | Xenia Hausner| Anna Meyer | Regula Dettwiller, Maria Grün, Anna Werzowa, Maria Bussmann, Eva Grün

Treffpunkt: Sonntag, 15. November 15:00 | Atelier Fulterer Scherrer, 4., Blechturmgasse 24/ 8A

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Wieden.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour Neubau

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

15/11/202015/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Denise Rudolf Frank

7., Kirchengasse 48/8

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour Neubau führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Denise Rudolf Frank | Bernhard Hammer | Daniel Domig, Michael Ornauer

Treffpunkt: Sonntag, 15. November 15:00 | Atelier Denise Rudolf Frank, 7., Kirchengasse 48/8

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Neubau.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour Favoriten

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

15/11/202015/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Andreas Fogarasi

10., Zur Spinnerin 43, EG

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour Favoriten führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Andreas Fogarasi, Lisa Rastl, Annja Krautgasser | Paulina Semkowicz

Treffpunkt: Sonntag, 15. November 15:00 | Atelier Andreas Fogarasi, 10., Zur Spinnerin 43, EG

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Favoriten.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour Simmering

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

15/11/202015/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Xenia Lesniewski

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour Simmering führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Laura Hinrichsmeyer, Ann Muller&Stine Olgold, Xenia Lesniewski, Sarah Bechter | VIENNA ART WEEK House of Rituals Exhibition

Treffpunkt: Sonntag, 15. November 15:00 | Atelier Xenia Lesniewski, 11., 1. Haidequerstraße 3-5

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Simmering.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour Penzing Fünfhaus

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

15/11/202015/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Herwig Weiser

15., Pelzgasse 20/12 (Hofgebäude)

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour Penzing Fünfhaus führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Herwig Weiser, Martin Bischof | Bernhard Buhmann | Bernd Oppl | Eduard Tauss

Treffpunkt: Sonntag, 15. November 15:00 | Atelier Herwig Weiser, 15., Pelzgasse 20 (12/Hofgebäude)

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Penzing.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour Brigittenau Floridsdorf

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

15/11/202015/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Sophie Esslinger

21., Schlingermarkt Brünner Straße 34 - 38/14/R01

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour Brigittenau Floridsdorf führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Sophie Esslinger | Tillman Kaiser | Bernhard Frue, Christina Zurfluh

Treffpunkt: Sonntag, 15. November 15:00 | Atelier Sophie Esslinger, Schlingermarkt 21., Brünner Straße 34-38/14/R01

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget des Bezirkes Floridsdorf.

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

OPEN STUDIO Walking Tour Ottakring Hernals Währing

Geführte Rundgänge in ausgewählte Ateliers der OPEN STUDIO DAYS

15/11/202015/11/2020

15:00

Anmeldung mit Angabe der Tour und des Tages erforderlich unter registration@viennaartweek.at

Studio Michael Kienzer

17., Kalvarienberggasse 14-16, EG

Auftakt und Herzstück der VIENNA ART WEEK sind alljährlich die OPEN STUDIO DAYS, an denen 100 von einer Jury ausgewählte Künstlerinnen und Künstler ihr Ateliers für Blicke hinter die Kulissen und ungezwungene Gespräche öffnen. Am Samstag, 14. November und Sonntag, 15. November um jeweils 15:00 gibt es von KunstvermittlerInnen geführte Touren durch die Ateliers der verschiedenen Bezirke.

Die Tour Ottakring Hernals Währing führt durch die Ateliers der KünstlerInnen

Michael Kienzer | Atelier Ganglbauergasse | Günther Selichar

Treffpunkt: Sonntag, 15. November 15:00 | Atelier Michael Kienzer, 17., Kalvarienberggasse 14-16, EG

 

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschtem Termin und Tour über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Die Tour wird unterstützt aus dem Kulturbudget der Bezirke Ottakring und Hernals.

Ausstellung Eintritt frei

Marcello Farabegoli präsentiert: NATALIA GUROVA – CASINO

15/11/202030/11/2020

RED CARPET Showroom Altes Landgut

U-Bahn-Station Altes Landgut, 1100 Wien

Installation von NATALIA GUROVA mit Unterstützung des Red Carpet Art Award und Marcello Farabegoli Projects.

Das Alte Landgut legte den Weg zurück von königlichen Gefilden zum Areal der Kasinos in Wien. Die Künstlerin lässt diese historischen Spuren in ihrem Werk wieder aufleben. Dazu befasst sie sich mit der Geschichte der Langeweile (Überspanntheit, Melancholie), die laut Historikern mehrere Jahrhunderte zurückreicht. In verschiedenen Ländern und Zeiten haben sich die Menschen auf unterschiedliche Weise gelangweilt. Am Hof Ludwigs XIV. charakterisierte man „l’humeur noire“ anfangs als den Zustand, in den die Höflinge bei endlosen Diners verfielen. In Russland hingegen bestimmte die Melancholie das Dasein???. Ein Gentleman wie Oblomow zog den Winterschlaf der Eitelkeit vor. Die im XVIII. Jahrhundert florierenden österreichischen Kasinos boten die Chance, mit existenzieller Langeweile fertigzuwerden. Sie funktionierten nach einem bestimmten Modell: rundliches Haus voller Spieltische. Das Roulette setzte das Maß für das Verfließen der Zeit am Spieltisch. Die Künstlerin will herausfinden, wie sich der Zustand der Langeweile in den Ritualen des Alten Landgutes zeigt. Die U-Bahn bezahlt eine Rechnung für diese Rituale und trägt die Last des Alltags fort.

Natalia Gurova, The SeeSaw, 2017, exhibition view das weisse haus 2019, Photo by Joanna Pianka - eSeL.at

Alle Programmformate Eintritt frei Guided Tour

studio das weisse haus Untere Augartenstraße

Guided Tour mit Kuratorin Andrea Stevens

15/11/202015/11/2020

15:00

Anmeldung erforderlich: studio@dasweissehaus.at Tour in Englischer Sprache

studio das weisse haus, Untere Augartenstraße

Untere Augartenstraße 5, 1020 Wien

Geführter Rundgang mit der Kuratorin Andrea Stevens durch die Artist in Residence-Ateliers im studio das weisse haus Hegelgasse.

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Eröffnung

Marcello Farabegoli präsentiert: NATALIA GUROVA – CASINO

16/11/202016/11/2020

19:00

RED CARPET Showroom Altes Landgut

U-Bahn-Station Altes Landgut, 1100 Wien

Installation von NATALIA GUROVA mit Unterstützung des Red Carpet Art Award und Marcello Farabegoli Projects.

Das Alte Landgut legte den Weg zurück von königlichen Gefilden zum Areal der Kasinos in Wien. Die Künstlerin lässt diese historischen Spuren in ihrem Werk wieder aufleben. Dazu befasst sie sich mit der Geschichte der Langeweile (Überspanntheit, Melancholie), die laut Historikern mehrere Jahrhunderte zurückreicht. In verschiedenen Ländern und Zeiten haben sich die Menschen auf unterschiedliche Weise gelangweilt. Am Hof Ludwigs XIV. charakterisierte man „l’humeur noire“ anfangs als den Zustand, in den die Höflinge bei endlosen Diners verfielen. In Russland hingegen bestimmte die Melancholie das Dasein???. Ein Gentleman wie Oblomow zog den Winterschlaf der Eitelkeit vor. Die im XVIII. Jahrhundert florierenden österreichischen Kasinos boten die Chance, mit existenzieller Langeweile fertigzuwerden. Sie funktionierten nach einem bestimmten Modell: rundliches Haus voller Spieltische. Das Roulette setzte das Maß für das Verfließen der Zeit am Spieltisch. Die Künstlerin will herausfinden, wie sich der Zustand der Langeweile in den Ritualen des Alten Landgutes zeigt. Die U-Bahn bezahlt eine Rechnung für diese Rituale und trägt die Last des Alltags fort.

Weitere Informationen: www.marcello-farabegoli.net/vienna-art-week-2020/

Natalia Gurova, The SeeSaw, 2017, exhibition view das weisse haus 2019, Photo by Joanna Pianka - eSeL.at

Alle Programmformate Eintritt frei Performance

Tour de Ritual | Do the Ritual

Performatives Partizipationsprojekt von Gerald Straub in Kooperation mit ausgewählten Expert_innen

16/11/202016/11/2020

17:00

Anmeldung erbeten: registration@viennaartweek.at | Bekanntgabe des Treffpunkts nach verbindlicher Anmeldung

Mit welchen Ritualen versuchen wir uns in der Gegenwart zukünftig in den Griff zu bekommen? Tour de Ritual sind performativen Anteilnahmen an ausgewählten Ritualen.
Von und mit: Ayahuasca, Finanzwetten, Empathie und Stress.
4 Rituale an 4 Tagen.
Mo: DO THE STRESS
Di: DO THE BET
Mi: DO THE EMPATHIE
Do: DO THE RELIEF

Foto: Gerald Straub

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

ART MELANGE Studio Talk: Lisa Moravec mit Xenia Lesniewski

Gemütliche Gespräche über Kunst und mehr im Atelier der Künstler

16/11/202016/11/2020

17:00

Anmeldung über registration@viennaartweek.at

Studio Xenia Lesniewski

Das neue Programmformat Art Melange lädt von Montag, 16. bis Freitag, 20. November jeden Nachmittag zum ungezwungenen Gespräch über Kunst und mehr in Ateliers ausgewählter Künstlerinnen und Künstlern der Open Studio Days. Der einstündige Austausch in gemütlicher Atmosphäre und kleiner Runde wird moderiert von freien Kuratorinnen und Kuratoren.
Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern finden Sie auf unserer Homepage unter Open Studio Days.

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschten Termin und Talk über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Alle Programmformate

Die Künstlerin ist möglicherweise anwesend.

Amina Handke‘s Residency im Blickle Raum Spiegelgasse

16/11/202018/11/2020

14:00

Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien zu Gast im Theatermuseum

1., Lobkowitzplatz 2

Amina Handke nutzt den Blickle Raum Spiegelgasse im Rahmen ihrer Residency als temporäres Atelier zur Gastarbeit. Sie gibt Einblicke in die unterschiedlichen Phasen ihres kreativen Arbeitens, in dem sie unter anderem Fragen nach „Werk“ und „Original“ formuliert sowie nach „Archiv“ und „Erinnerung“.

Zeitliche Begrenzungen fransen in den künstlerischen Arbeiten aus und Handke agiert in einer suchenden Bewegung gleichzeitig vor- und rückwärts. Dazu bewegt sie sich durch ihr eigenes biografisches Archiv und bedient sich verschiedener Medien. Sie dehnt und durchstößt lineare Zeitmembrane, etwa wenn in der filmischen Bearbeitung des Theaterstücks „Kaspar“ (Peter Handke, 1967) ihre Mutter die Titelrolle übernimmt. Der Blickle Raum wird dabei zum Drehort und Studio.
Im Rahmen der Vienna Art Week 2020 bezieht die Künstlerin den Blickle Raum über mehrere Tage als Atelier, um an dem Filmprojekt zu arbeiten. Den ephemeren Prozess einer künstlerischen Inszenierung verdeutlicht Amina Handke in Zeiten von Covid-19 durch die Einbindung von Publikum über inzwischen alltäglich gewordene Live-Videoübertragung. Auf Einladung der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien wird der Eroica-Saal des Theatermuseums für die Verknüpfung von Raum, Projekt und Akteur_innen genutzt. Ob dieser Prozess etwas sichtbarer macht, bleibt offen und ein wenig abhängig von der Eigeninitiative der BesucherInnen.
Erhaschen Sie einen kleinen – vielleicht partizipativen – Einblick in die Residency von Amina Handke 2020. Denn wann der Blickle Raum Spiegelgasse wieder im realen Raum die Türen öffnet, wird sich auch der allgemeinen Situation anpassen und entwickeln.

Amina Handke‘s Residency im Blickle Raum Spiegelgasse ab 2020 wird von der Ursula Blickle Stiftung (www.ursula-blickle-stiftung.de) ermöglicht. Das Programm im Rahmen der Vienna Art Week ist eine Kooperation der Akademie der bildenden Künste Wien und der Ursula Blickle Stiftung.

Amina Handke, "Kaspar, 2020

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

ART MELANGE Studio Talk: Lucas Cuturi mit Irena Eden & Stijn Lernout

Gemütliche Gespräche über Kunst und mehr im Atelier der Künstler

16/11/202016/11/2020

17:00

Anmeldung über registration@viennaartweek.at

Studio Irena Eden & Stijn Lernout

7., Westbahnstraße 27-29, Stiege 2, DG

Das neue Programmformat Art Melange lädt von Montag, 16. bis Freitag, 20. November jeden Nachmittag zum ungezwungenen Gespräch über Kunst und mehr in Ateliers ausgewählter Künstlerinnen und Künstlern der Open Studio Days. Der einstündige Austausch in gemütlicher Atmosphäre und kleiner Runde wird moderiert von freien Kuratorinnen und Kuratoren.
Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern finden Sie auf unserer Homepage unter Open Studio Days.

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschten Termin und Talk über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Performance

THE GREEN BOOK II

16/11/202016/11/2020

19:00

philomena+

Heinestraße 40, 1020 Wien

THE GREEN BOOK II

16/11 – 05/12/2020

Tewa Barnosa (LY/DE), Saari Elfaitouri (LY), Malak El-Ghuel (LY/AE), Rawand Haress (LY), Kosta Tonev (BG/AT), Niwa Yoshinori (JP/AT)

kuratiert von Tewa Barnosa, Christine Bruckbauer und Elisabeth Piskernik

Libysche Kinder verbrachten zwei Stunden pro Woche damit, das „Grüne Buch“ im Rahmen ihres Lehrplans zu studieren. Auszüge daraus wurden jeden Tag im Fernsehen und im Radio ausgestrahlt. Die Slogans wurden auf Plakate gedruckt und auf libysche Gebäude gemalt.

1975 veröffentlichte Mouammar al-Gaddafi „Das Grüne Buch“, in dem er gegen die liberale Demokratie und den Kapitalismus wettert und stattdessen die „Dritte Universaltheorie“ vorschlägt. Das Buch besteht aus drei Kapiteln zu den Themen Politik, Wirtschaft und Soziales.

Die Ausstellung THE GREEN BOOK II beleuchtet die post-gesellschaftspolitische Wirkung eines Buches, das dem Volk als Anleitung für den optimalen demokratischen Staat verkauft wurde und am Ende die Gesellschaftsstruktur Libyens zutiefst schädigte.

 

Neben den Arbeiten vier Kunstschaffender aus Libyen, werden auch Beiträge zweier Künstler aus Wien gezeigt, die sich in ihren Arbeiten mit gescheiterten politischen Ideologien auseinandersetzen. 

THE GREEN BOOK  wurde erstmals 2019 im Le Cube – independent art room in Rabat / Marokko im Rahmen des Forschungs- und Residenzprogrammes Travelling Narratives gezeigt.

eine Kooperation von philomena+ Wien mit der WaraQ Art Foundation Tripolis und Le Cube Rabat

 

THE GREEN BOOK II, group show, Foto: Tewa Barnosa, philomena+

Alle Programmformate Eintritt frei Eröffnung

ABGESAGT: Ausstellungseröffnung: Suzanne Dixon, Susanne Kuzma und Ingrid Lechner

Der Termin musste abgesagt werden. Bitte beachten Sie stattdessen den Talk am 15.11.2020

17/11/202017/11/2020

17:00

www.oeggk.at/veranstaltungen | T (01) 996 80 92 | gesellschaft@oeggk.at

Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze

Kärntner Straße 26/ Marco-d'Aviano-Gasse 1

Die Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze präsentiert zweimal jährlich einen Künstler oder eine Künstlerin der sogenannten Outsider-Szene. Die Ausstellung Kunst als Ritual zeigt diesmal – in Kooperation mit der Vienna Art Week und Jugend am Werk – Bilder von Suzanne Dixon, Susanne Kuzma und Ingrid Lechner.

 

Die Rhythmen der Natur und die Kreisläufe von Tag und Nacht, Wachen und Schlafen, Ein- und Ausatmen bestimmen das menschliche Dasein. Häufig sind Rituale kulturelle Akte, geprägt von automatisierten, sich wiederholenden, die Physis mit einbeziehenden Abläufen. Sie beruhigen und haben nichts mit der Modernität eines linearen Denkens und den zielgerichteten Handlungsvorgaben des Willens gemein. Zur Alltäglichkeit geworden nehmen wir sie kaum mehr wahr. Manchmal wirken sie banal, doch sind sie nicht wider die Natur. Ganz im Gegenteil: Kunst, die der Natur nicht als Antipode gegenübersteht, sondern sich im Rhythmus der Körper, Formen und Farben mit ihr verbindet, kann durch das Rituelle Stabilität und Struktur vermitteln. Rituale können als die Übersetzung von natürlichen Prozessen in kulturelle Praxis verstanden werden. Sie manifestieren authentisches Handeln, zeichnen sich aus durch Selbstgenügsamkeit und fortlaufende Permanenz.

Künstlerinnen wie Suzanne Dixon, Susanne Kuzma und Ingrid Lechner verbindet die kontinuierliche, künstlerische Betätigung, eine ästhetische Hingabe und Widmung ohne akademische Ausbildung. Sie üben und verbessern sich. Sie folgen weder schnelllebigen Trends und den Moden des Marktes noch Vorbildern und dem Wissen um die Kunstgeschichte. Sie vertreten eine Obsession, ihre eigene Mission.

Suzanne Dixon beschäftigt sich mit vergangenen Zeiten. Ihre meist weiblichen Figuren beziehen sich sowohl auf historische Adelsdynastien als auch auf gegenwärtige Staats- und Stadtoberhäupter. Im Mittelpunkt der Zeichnungen stehen deren ornamental verzierte Gewänder, Accessoires und Gebrauchsutensilien.

Susanne Kuzma malt Landschaften in froh machenden Farben. Die letztendlich doch gegenständlichen Bilder werden aus Quadraten, motivischen Wiederholungen und Streifen konstruiert. Es entstehen ornamentale Musterbilder, die die Oberfläche betonen.

Ingrid Lechner versammelt auf ihren Papierarbeiten eine schillernde Fauna und eine exotische Tierwelt. Mit der ausgeprägten Ornamentik und den schrillen Farbwirbeln muten ihre Werke häufig psychedelisch an.

Kuratorin: Angela Stief

 

Ausstellungsdauer: 18. November 2020 bis Ende März 2021

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Während der Vienna Art Week: 13.–18. November sowie 20. November jeweils 17.30–19.30 Uhr
Übrige Zeit: Montag 10.00–19.00 Uhr (ausgenommen Feiertage) sowie gegen Voranmeldung

Aktuell können coronabedingt maximal 6 Personen gleichzeitig die Ausstellung besuchen.


Außerdem können Sie einen virtuellen Rundgang über die App Iazzu machen.

Courtesy werd:art, Jugend am Werk

Alle Programmformate Guided Tour

Führung „MQ Libelle“

17/11/202017/11/2020

10:00

Anmeldung erforderlich: ipreissler@mqw.at

MuseumsQuartier Wien

MuseumsQuartier Wien, MQ Libelle, Museumsplatz 1,
1070 Wien

Die neueröffnete „MQ Libelle“ am Dach des Leopold Museums ist die erste große Erweiterung des MuseumsQuartier. Die öffentlich und kostenlos zugängliche Terrassenlandschaft mit dem ikonischen Libellen-Gebäude, geplant von Architekt Laurids Ortner, bietet nicht nur einen der schönsten Ausblicke über die Stadt, sondern auch die Möglichkeit, alles aus einer anderen Perspektive zu erleben.

 

Begleitet wird das Projekt von führenden österreichischen Künstlerinnen: Die Glasfassade der „MQ Libelle“ wurde von Eva Schlegel, die u. a. als Teilnehmerin (1995) und Kommissärin des österreichischen Beitrags zur Biennale in Venedig (2011) Bekanntheit erlangte, mit „veiled“ gestaltet. Ein weiterer Blickfang ist die Lichtinstallation „Lichtkreise“ von Brigitte Kowanz, die 2017 an der Biennale in Venedig teilnahm und für ihre Werke zu Raum und Licht u. a. 2009 mit dem Großen Österreichischen Staatspreis für Bildende Kunst ausgezeichnet wurde.

 

Erfahren Sie im Rahmen einer exklusiven Führung mit Architekt Laurids Ortner, den Künstlerinnen Brigitte Kowanz und Eva Schlegel sowie MQ-Direktor Christian Strasser mehr über die Entstehungsgeschichte dieses einzigartigen Baukunstwerks.

 

Anmeldung erforderlich: ipreissler@mqw.at (max. 10 Personen)

MuseumsQuartier Wien, Foto: Hertha Hurnaus

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Guided Tour Online

Q21/MQ Tour

mit Kunstvermittlerin Ann Cathrin Frank

17/11/202017/11/2020

12:00

Anmeldung erforderlich: q21tours@mqw.at +43 699 130 60 139

Q21/MuseumsQuartier Wien

MuseumsQuartier Wien Q21 Schauräume, Museumsplatz 1,
1070 Wien

Treffpunkt: MQ Point (MQ Haupteingang), Museumsplatz 1, 1070 Wien

Die Tour ist auch online verfügbar unter: www.q21.at

 

Das Q21 im MuseumsQuartier Wien ist Arbeitsplatz für ca. 50 Initiativen, Vereine, Agenturen und Redaktionen aus dem Kunst- und Kulturbereich. Der kreative Schaffensraum erstreckt sich über 7.000m² und bringt damit den Aspekt des „Schaffens“ in eines der weltgrößten Areale für Kunst und Kultur.
Zum Q21 gehören außerdem die Mikromuseen, die extern kuratiert werden und sich in Form von Themenpassagen in den öffentlichen Durchgängen des MuseumsQuartiers Wien unterschiedlichen künstlerischen Sparten, wie z.B. Klangkunst, Street Art, Typografie, Literatur und Skulptur widmen.
Im Rahmen des Rundgangs werden Einblicke in die Produktionen des Q21 gegeben.

 

Mehr Informationen unter www.q21.at

©Q21 Vermittlung

Alle Programmformate Eintritt frei Performance

Tour de Ritual | Do the Ritual

Performatives Partizipationsprojekt von Gerald Straub in Kooperation mit ausgewählten Expert_innen

17/11/202017/11/2020

17:00

Anmeldung erbeten: registration@viennaartweek.at | Bekanntgabe des Treffpunkts nach verbindlicher Anmeldung

Mit welchen Ritualen versuchen wir uns in der Gegenwart zukünftig in den Griff zu bekommen? Tour de Ritual sind performativen Anteilnahmen an ausgewählten Ritualen.
Von und mit: Ayahuasca, Finanzwetten, Empathie und Stress.
4 Rituale an 4 Tagen.
Mo: DO THE STRESS
Di: DO THE BET
Mi: DO THE EMPATHIE
Do: DO THE RELIEF

Foto: Gerald Straub

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Eröffnung

Antonia Rippel-Stefanska & ADOLF LOOS. Privathäuser

Eröffnungen der Ausstellungen

17/11/202017/11/2020

18:00

MAK – Museum für angewandte Kunst

Stubenring 5,
1010 Wien

18:00 Uhr: ANTONIA RIPPEL-STEFANSKA. Einer glänzt weniger
19:00 Uhr: ADOLF LOOS. Privathäuser
Eintritt zu den Eröffnungen frei

 

ANTONIA RIPPEL-STEFANSKA. Einer glänzt weniger
Pop-up Ausstellung 5: CREATIVE CLIMATE CARE
Eine Kooperation des MAK und der Universität für angewandte Kunst Wien
Die Künstlerin Antonia Rippel-Stefanska setzt sich in ihrer Ausstellung im MAK mit der Frage auseinander, von welcher Lebensrealität aus wir uns dem Thema Klimapflege nähern und welche neuen Handlungsfelder und -spielräume die Struktur und Dynamik der Familie als Reaktion auf den sozialen Wandel prägen.

 

Die Ausstellungskooperation CREATIVE CLIMATE CARE setzt sich mit Themen rund um Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit und mit dem Beitrag von Design, Architektur und Kunst zur Entwicklung eines neuen Mindsets für aktive Klimapflege auseinander.

 

Dialogführung: Mittwoch, 18.11.2020, 16:30 Uhr | Anmeldung unter https://mak.at/VAW-dialog1811

 

Ausstellungsdauer: 18.11. bis 8.12.2020

 

 

ADOLF LOOS. Privathäuser
Als einer der bedeutendsten österreichischen ArchitektInnen des 20. Jahrhunderts befasste sich Adolf Loos zeitlebens mit Wohnbauten.

Die Ausstellung legt ihren Schwerpunkt auf den privaten Wohnbau, stellt aber im Kontrast dazu auch Loos’ wichtigste Projekte im sozialen Wohnbau vor. Luxuriös eingerichtete Einfamilienhäuser, Villen und Landhäuser für eine bürgerliche Klientel werden revolutionären Sozialprojekten wie den von Loos entworfenen Bauten für die Gemeinde Wien gegenübergestellt. Die Ausstellung präsentiert außerdem Entwurfszeichnungen, Pläne, Fotografien und Modelle aus dem Adolf-Loos-Archiv der Albertina.

 

Dialogführung: Donnerstag, 19.11.2020, 16:30 Uhr | Anmeldung unter https://mak.at/VAW-dialog1911

 

Ausstellungsdauer: 18.11.2020 – 14.3.2021

Antonia Rippel-Stefanska, Ludmilla, 2018 © Antonia Rippel-Stefanska

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

ART MELANGE Studio Talk: Synne Genzmer mit Fanni Futterknecht

Gemütliche Gespräche über Kunst und mehr im Atelier der Künstler

17/11/202017/11/2020

17:00

Anmeldung über registration@viennaartweek.at

Studio Fanni Futterknecht

9., Julius-Tandler-Platz 4/15

Das neue Programmformat Art Melange lädt von Montag, 16. bis Freitag, 20. November jeden Nachmittag zum ungezwungenen Gespräch über Kunst und mehr in Ateliers ausgewählter Künstlerinnen und Künstlern der Open Studio Days. Der einstündige Austausch in gemütlicher Atmosphäre und kleiner Runde wird moderiert von freien Kuratorinnen und Kuratoren.
Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern finden Sie auf unserer Homepage unter Open Studio Days.

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschten Termin und Talk über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Special Event Talk

Künstlergespräch mit Guido van der Werve im Rahmen der Ausstellung „Beethoven bewegt“

17/11/202017/11/2020

19:00

Für die Teilnehmer*innen der Vienna Art Week ist ein Kontingent von 15 Plätzen für den Vortrag reserviert. Es gilt first come, first serve! Anmeldung mit Betreffzeile „VIENNA ART WEEK“ unter talks@khm.at.

KUNSTHISTORISCHES MUSEUM WIEN

Maria-Theresien-Platz,
1010 Wien

Im Rahmen der Ausstellung „Beethoven bewegt“ findet ein Gespräch am 17. November 2020 mit dem niederländischen Künstler Guido van der Werve statt. Seine Videoarbeit „Nummer Acht, everything is going to be alright“ wird von 29. September 2020 bis 24. Jänner 2021 im Kunsthistorischen Museum zu sehen sein. Die Videoarbeit zeigt einen Menschen, der alleine durch eine mit Eis bedeckte Einöde geht, als ein Zwerg in der Landschaft, und anscheinend gar nicht das riesige Schiff bemerkt, das nur wenige Schritte hinter ihm durch das Eis brechend seinen Weg erzwingt.

Das Werk von Van der Werve knüpft an die Melancholie und Bitterkeit als Gemütslage der Romantik an und zieht direkte Linien zwischen Schönheit und Schmerz, Menschheit und Natur, dem Erhabenen und dem Lächerlichen. Obwohl es nicht im Hinblick auf Beethoven entstanden ist, weist das Werk Parallelen zur Isolation und physischen Beeinträchtigung des Komponisten und dessen Kampf, sie zu überwinden, auf.

Guido van der Werve wird am 17. November über seine künstlerische Arbeit und seinen ganz persönlichen Bezug zu Beethoven sprechen. Die Vortragssprache ist Englisch.

Guido van der Werve (*1977) Nummer Acht, everything is going to be alright, 2007 ©Guido van der Werve Courtesy of the artist & Luhring Augustine, NY N

Alle Programmformate Eintritt frei

Auf Kante und neben sich

Künstlerinnengespräch mit Maja Vukoje und Luisa Ziaja (Kuratorin)

17/11/202017/11/2020

17:00

Begrenzte Teilnehmer_innenzahl / Tickets unter: www.belvedere.at/programm

Belvedere 21 – Museum für zeitgenössische Kunst

Arsenalstraße 1,
1030 Wien

Was ist die Malerei als Repräsentationsmedium schlechthin heute überhaupt zu repräsentieren imstande? Wie lassen sich Phänomene des Hybriden und der Transkulturalität abbilden und in künstlerische Strategien übersetzen? In welchem Verhältnis stehen maltechnische Prozesse und inhaltliche Setzungen in der Bildfindung? Was erzählen uns Materialien wie Jute und Produkte wie Zucker, Kaffee und Kakao über Ökonomien und Machtverhältnisse in einer globalen Welt, und wie hängt dies mit der Autonomiebehauptung der malerischen Abstraktion der Moderne zusammen?
Das Gespräch zwischen der Künstlerin Maja Vukoje und der Kuratorin Luisa Ziaja widmet sich ausgehend von der Ausstellung diesen und anderen Fragen, um sich den Grundlagen und Inhalten, Kontexten und Strategien der Malerei Vukojes anzunähern.

Maja Vukoje, Würfel, 2017, Foto: Roland Krauss, © Bildrecht, Wien 2019

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

ART MELANGE Studio Talk: Alexandra Grimmer mit Masha Dabelka

Gemütliche Gespräche über Kunst und mehr im Atelier der Künstler

17/11/202017/11/2020

17:00

Anmeldung über registration@viennaartweek.at

Studio Masha Dabelka

5., Viktor-Christ-Gasse 10, 1. Stock

Das neue Programmformat Art Melange lädt von Montag, 16. bis Freitag, 20. November jeden Nachmittag zum ungezwungenen Gespräch über Kunst und mehr in Ateliers ausgewählter Künstlerinnen und Künstlern der Open Studio Days. Der einstündige Austausch in gemütlicher Atmosphäre und kleiner Runde wird moderiert von freien Kuratorinnen und Kuratoren.
Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern finden Sie auf unserer Homepage unter Open Studio Days.

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschten Termin und Talk über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Eintritt frei Online Performance Special Event

Kunstraum Niederoesterreich: Till Langschied – Palm Reading of Tumaroh

17/11/202017/11/2020

19:00

anmeldung@kunstraum.net

Kunstraum Niederoesterreich

Herrengasse 13,
1010 Wien

+43 1 904 21 11

„This is the Future“and you are the interface“, proklamiert Till Langschieds Performance-Alter-Ego Tumaroh, „you are one with technology. As a servant of neural networks, you are one and many simultaneously – with the whole universe resting in your palm.“ In der ersten digitalen Version der Performance „Palm Reading of Tumaroh“ setzt der Künstler beim ritualhaften Handlesen an: Unsere Hand, unsere Finger bedienen die Interfaces jener Computer, die wir immer mit uns herumtragen – unsere Smartphones. Aber wer ist eigentlich Interface, unsere Hand oder der Screen? Wie ist unser Körper mit der allwissenden Cloud verbunden?

In dem Online-Performance-Workshop lehrt der Performer und Wahrsager Tumaroh die Teilnehmer_innen über deren digitales Selbst in Zeiten des „body-server-interconnectivity“. Nach erfolgter Anmeldung erhalten die Teilnehmer_innen einen Link zur Tumarohs digitalem Workshop-Raum.

Der Online-Workshop findet im Rahmen der Ausstellung Stormy Weather (24.09. – 21.11.2020) statt.

© Till Langschied

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Eröffnung

ROBERTA LIMA: GHOST PLANT (Geisterpflanze)

17/11/202017/11/2020

16:00

Sammlung Friedrichshof Stadtraum. Estate Otto Muehl Stadtraum

Schleifmühlgasse 6 / im Hof, 1040 Wien

+43 664 918 37 80

Inspiriert von unglaublichen Formen, die wir in der Natur und unserer Umgebung finden, ist diese Arbeit eine Repräsentation von Systemen der Unterstützung und Verbindung. Es ist eine bekannte Annahme, dass im Wald Bäume verschiedener Arten um Licht kämpfen, doch in Wahrheit profitieren sie voneinander, wenn sie denselben Raum teilen. Ihre verwobenen Wurzeln und eine symbiotische Beziehung mit Pilzen schaffen eine unterirdische Ökonomie, die unterhalb von Bäumen existiert, ein riesiges Netzwerk, „The Wood Wide Web“ genannt.

Nach Jahren in Wien zog Roberta Lima nach Finnland und erlebte den Konflikt mit der Isolation. Anfangs kämpfte Lima mit dem Gefühl des Alleinseins, doch dann begann sie, von Introspektion zu profitieren. Sie machte sich Einschränkungen zu eigen und suchte alternative Formen der Kommunikation. Fernarbeit ist seither ihre Realität. Die Unterstützung ihrer Kollaborationspartner in Wien, Brasilien und anderen Orten ist wesentlich für die Entstehung und Präsentation dieser Arbeit.

Eine Skulptur aus Kabeln ist das Hauptobjekt der Multimedia-Installation im Stadtraum in Wien. Über den Raum ausgebreitet, sind die Kabel mit verschiedenen Medienarbeiten verbunden. Die Arbeiten, die in Finnland produzierte Bilder zeigen, untersuchen künstlerische Produktion anhand der Konzepte des „Wood Wide Web“. In Ghost Plant steht der Körper als Energiequelle und als das Element, das Strukturen in Frage stellt und neu definiert.

Ghost Plant. C-Print. 2020 © Roberta Lima. Courtesy of the artist and Charim Galerie

Alle Programmformate Special Event

Darius Edlinger führt durch seine Ausstellung „Reprise“

17/11/202017/11/2020

15:00

rauminhalt_harald bichler space & content

Schleifmühlgasse 13, 1040 Wien

Darius Edlinger führt durch seine Ausstellung „Reprise“
Der österreichische Künstler Darius Edlinger präsentiert in der Galerie rauminhalt_harald bichler ein Ensemble aus Bildern graphisch abstrahierter Musikinstrumente und dazugehörige, auf Vinyl gepresste Phrasen reduzierter Klänge.
Jedes der großformatigen und von der Decke abgehängten Einzelbilder findet sein akustisches Pendant in einem eigens komponierten, sich wiederholenden musikalischen Motiv. Für die spezielle Ausstellungssituation in der Galerie greift Darius Edlinger auf sechs Instrumente für sein Ensemble zurück. Für seine erste Serie konzipierte er für Klavier, Violine, Viola, Cello, Triangel und Synthesizer kurze Motive, die er im Zuge der Produktion durch Manipulation ihrer klanglichen Beschaffenheit einer graduellen Veränderung unterzog. Edlinger lässt diese mit Hilfe von sechs, im Kreis positionierter Plattenspieler, zu einem Ensemble erklingen, die wiederum durch klangliche Überlagerungen aus unterschiedlichen Richtungen zu einem im Ausstellungsraum verwachsenen Ganzen verschmelzen. Je nach Position der Nadel der einzelnen Plattenspieler werden unterschiedliche Nuancen hörbar. Eine Besonderheit liegt dabei darin, dass jede Vinylplatte ihr eigenes Motiv zugesprochen bekommt.

Christoph Welkovits

Alle Programmformate Performance Special Event

Kristin Gruber (A): POSING POWER

Die Pose als Ritus der Macht. Interaktive Performance/Installation

17/11/202017/11/2020

19:00

Anmeldung erbeten: k48@olliwood.at

k48 – Offensive für zeitgenössische Wahrnehmung

Kirchengasse 48/Lokal 2, 1070 Wien

POSING POWER ist eine interaktive Performance-Installation über den historischen und zeitgenössischen Ritus von Machtposen. Jede Politik, (Sub-)Kultur, Szene oder Ideologie hat ihre spezifischen Machtposen. Wie sehen sie aus?

Die Teilnehmer*innen entscheiden, ob sie innerhalb der Performance eine Machtposition einnehmen oder nicht, werden dementsprechend positioniert und zum repräsentativen Teil der Installation und Performance.

Kristin Gruber durchläuft auf einem Podest eine Slow-Motion-Choreografie an Machtposen. Das Gesprochene liefert inhaltliche Assoziationen, Impulse, Kontexte oder Kontraste zu den einzelnen Posen, die bis zu einer Minute gehalten werden.

Wie im Qigong folgt das geleitete Publikum den Bewegungen der Performer*in. Die Posen werden am eigenen Körper erfahren, können beunruhigend, lächerlich, wie ein Fake oder erhebend wirken.

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Performance

THE GREEN BOOK II

17/11/20205/12/2020

philomena+

Heinestraße 40, 1020 Wien

THE GREEN BOOK II

16/11 – 05/12/2020

Tewa Barnosa (LY/DE), Saari Elfaitouri (LY), Malak El-Ghuel (LY/AE), Rawand Haress (LY), Kosta Tonev (BG/AT), Niwa Yoshinori (JP/AT)

kuratiert von Tewa Barnosa, Christine Bruckbauer und Elisabeth Piskernik

Libysche Kinder verbrachten zwei Stunden pro Woche damit, das „Grüne Buch“ im Rahmen ihres Lehrplans zu studieren. Auszüge daraus wurden jeden Tag im Fernsehen und im Radio ausgestrahlt. Die Slogans wurden auf Plakate gedruckt und auf libysche Gebäude gemalt.

1975 veröffentlichte Mouammar al-Gaddafi „Das Grüne Buch“, in dem er gegen die liberale Demokratie und den Kapitalismus wettert und stattdessen die „Dritte Universaltheorie“ vorschlägt. Das Buch besteht aus drei Kapiteln zu den Themen Politik, Wirtschaft und Soziales.

Die Ausstellung THE GREEN BOOK II beleuchtet die post-gesellschaftspolitische Wirkung eines Buches, das dem Volk als Anleitung für den optimalen demokratischen Staat verkauft wurde und am Ende die Gesellschaftsstruktur Libyens zutiefst schädigte.

 

Neben den Arbeiten vier Kunstschaffender aus Libyen, werden auch Beiträge zweier Künstler aus Wien gezeigt, die sich in ihren Arbeiten mit gescheiterten politischen Ideologien auseinandersetzen. 

THE GREEN BOOK  wurde erstmals 2019 im Le Cube – independent art room in Rabat / Marokko im Rahmen des Forschungs- und Residenzprogrammes Travelling Narratives gezeigt.

eine Kooperation von philomena+ Wien mit der WaraQ Art Foundation Tripolis und Le Cube Rabat

 

THE GREEN BOOK II, group show, Foto: Tewa Barnosa, philomena+

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Eröffnung

more of the same

17/11/202019/11/2020

flat1

U-Bahn-Bogen 6–7,
1060 Wien

flat1 widmet sich schon in seinem Jahresprogramm 2020 dem Phänomen der Wiederholung, der Kopie oder auch: dem Ritual. Dabei ist sich die Gesellschaft im Grunde genommen einig in der Wertezuschreibung. In einer massiv medial geprägten Scheinwirklichkeit, mit dem permanenten Streben nach Einzigartigkeit, gilt das „more of the same“ schnell als langweilig und minderwertig.

Und doch ist das iterative Handeln ein zentrales menschliches Grundprinzip. Es ist Fundament der Gesellschaft indem es emotionale Bindungen fixiert. Es dient zum Aufbau von Perfektion, in alle Fächern von Musik bis Mathematik. Richtig verstanden spielen Routinen und Rituale den Geist frei für andere Experimente, entheben menschliches Handeln der Ebene permanenter Entscheidungsfindung, schaufeln Kapazitäten frei um Realitäten neu zu schaffen, frei nach Hegel: Durch Wiederholungen wird das, was im Anfang nur als zufällig und möglich erschien, zu einem Wirklichen und Bestätigten.

Freilich: Das Bestätigte und Beständige wird zum Bedrückenden und Beengenden, wenn die Vorteile nicht mehr wahrgenommen und umgesetzt werden. Stattdessen wird dann nach Abwechslung gerufen und etwa eine langwierige, demokratiepolitische Routine in Frage gestellt.

flat1 setzt sich zur Aufgabe, diesen Diskrepanzen der Wertezuschreibung nachzuspüren. Das ist keine leichte Sache, ist Kunst doch selbst ambivalent, wenn es um den Begriff der Wiederholung geht. Einmal stellt man im romantischen Genie-Begriff den Anspruch, jederzeit einzigartige Meisterwerke schaffen zu können, also das Gegenteil von Wiederholung. Dann wiederum führen Rituale zu durchaus willkommenen stilbildenden Merkmalen, die am Kunstmarkt zu Wiedererkennbarkeit führen.

Eric Kressnig
Karin Maria Pfeifer
Natascha Renner
Regina Zachhalmel
Sula Zimmerberger

©flat1_pfeifer/zimmerberger

Alle Programmformate Ausstellung Eröffnung Special Event

Queer Anatomy

Eröffnung

17/11/202017/11/2020

16:00

SCHLOSS25

Jagdschlossgasse 25, 1130 Wien

„Kein Traum ist völlig Traum“ – pathologisiert der Literatenarzt Arthur Schnitzler 1926 in seiner Traumnovelle. Ein ehemaliges Psychiatriegebäude wird zum anatomischen Theater. Praktiken der Körperaneignung aktivieren die ehemals medizinischen Räume und leiten in berauschten queer-feministischen Erzählungen durch illusionistische Traumbilder und Körperrituale.
Teilnehmende Künstler*innen: Renate Bertlmann, Johanna Braun, Asta Cink, Ernst Lima, Christiane Peschek, Stephanie Winter
Kuratiert von: The Dodo Project

Alle Programmformate Eintritt frei Lecture Online

Vortrag: Marc Bauer

From Swiss Room (1999) to the Blow-Up Regime (2020)

17/11/202017/11/2020

10:00

via Zoom: https://zoom.us/j/95362914965?pwd=Vk9KMUEwVWhibXB5b2tEVU5La0tpQT09 Meeting-ID: 953 6291 4965 Kenncode: 750928

From Swiss Room (1999) to the Blow-Up Regime (2020)
On Domination, Trauma and Collaboration

Zeichnen ist für mich, und in weiterer Folge für den Betrachter, eine Möglichkeit, die Realität in
ihrer ganzen Komplexität zu erfassen – subjektiv, politisch, symbolisch. Es erlaubt mir auch zu
zeigen, wie Geschichte, Erinnerung und sich verändernde Machtstrukturen den gegenwärtigen
Moment beschatten. Ich betrachte meine Zeichnungen als die eklektischen Überreste eines
verlorenen primitiven Schauplatzes und meine Arbeit als ein in Nebel gehülltes archäologisches
Feld, in dem jede Zeichnung das Potenzial hat, einen Schalter im Kopf des Betrachters zu
betätigen und seine eigene Erinnerung an diesen Schauplatz zu aktivieren.
In diesem Vortrag werde ich einen Überblick über meine Arbeit geben und die Entwicklung anhand
verschiedener Themen zeigen: Dominanz, Trauma und Zusammenarbeit. Ich werde auch
Quellenmaterial zeigen und den künstlerischen Prozess einiger Werke erklären.

Marc Bauer studierte an der Ecole Supérieure d’Arts Visuels Genève (jetzt HEAD) und an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten
in Amsterdam. He is tenured lecturer at the Zurich University of the Arts (ZHdK). Er ist Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste
(ZHdK). Er hat seine Werke in zahlreichen Einzelausstellungen in der Schweiz und im Ausland gezeigt, insbesondere in der
Berlinischen Galerie (2020); Istituto Svizzero, Mailand (2020); Drawing Room, London (2019); Museum Folkwang, Essen (2014); Centre
Culturel Suisse, Paris (2013); Kunstmuseum St. Gallen (2011); MAMCO, Genf (2010), Frac Auvergne, 2010, 2014, 2021, sowie in
nennenswerten Gruppenausstellungen im Guggenheim Museum Bilbao (2020); Migros Museum, Zürich (2019); Kunsthaus Zürich
(2019); Biennale of Sydney (2018); S. M. A. K., Gent (2015); Albertina Museum, Wien (2015); Liverpool Biennale (2014). In den Jahren
2001, 2005 und 2006 wurde er mit dem Swiss Art Award ausgezeichnet. Er ist Preisträger des Prix Meret Oppenheim, des
Schweizerischen Großen Preises für Kunst 2020 und des GASAG Kunstpreises 2020, der zu einer Einzelausstellung in der Berlinischen
Galerie in Berlin führte. Marc Bauer wird von der Peter Kilchmann Galerie in Zürich und der Keteleer Galerie in Antwerpen vertreten.

www.marcbauer.net

Eine Veranstaltung von:
TransArts – Transdisziplinäre Kunst
transarts@uni-ak.ac.at
www.transarts.at

Marc Bauer, The Parade, Wandzeichnung, Berlinische Galerie, 2020

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Eröffnung

more of the same

17/11/202017/11/2020

19:00

flat1

U-Bahn-Bogen 6–7,
1060 Wien

flat1 widmet sich schon in seinem Jahresprogramm 2020 dem Phänomen der Wiederholung, der Kopie oder auch: dem Ritual. Dabei ist sich die Gesellschaft im Grunde genommen einig in der Wertezuschreibung. In einer massiv medial geprägten Scheinwirklichkeit, mit dem permanenten Streben nach Einzigartigkeit, gilt das „more of the same“ schnell als langweilig und minderwertig.
Und doch ist das iterative Handeln ein zentrales menschliches Grundprinzip. Es ist Fundament der Gesellschaft indem es emotionale Bindungen fixiert. Es dient zum Aufbau von Perfektion, in alle Fächern von Musik bis Mathematik. Richtig verstanden spielen Routinen und Rituale den Geist frei für andere Experimente, entheben menschliches Handeln der Ebene permanenter Entscheidungsfindung, schaufeln Kapazitäten frei um Realitäten neu zu schaffen, frei nach Hegel: Durch Wiederholungen wird das, was im Anfang nur als zufällig und möglich erschien, zu einem Wirklichen und Bestätigten.
Eric Kressnig
Karin Maria Pfeifer
Natascha Renner
Regina Zachhalmel
Sula Zimmerberger
flat1 setzt sich zur Aufgabe, diesen Diskrepanzen der Wertezuschreibung nachzuspüren. Das ist keine leichte Sache, ist Kunst doch selbst ambivalent, wenn es um den Begriff der Wiederholung geht. Einmal stellt man im romantischen Genie-Begriff den Anspruch, jederzeit einzigartige Meisterwerke schaffen zu können, also das Gegenteil von Wiederholung. Dann wiederum führen Rituale zu durchaus willkommenen stilbildenden Merkmalen, die am Kunstmarkt zu Wiedererkennbarkeit führen.

Oder man hält es simpel mit Andy Warhol, der mit dem Genie-belasteten Kunstbegriff gründlich aufräumt, indem er ein Plädoyer für Langeweile hält und wie eine Maschine leben will, um immer das gleiche zu produzieren. Darin liegt für ihn Geborgenheit und Sicherheit, in Zeiten wie diesen ein

©flat1_pfeifer/zimmerberger

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

Collectors Talk: My Generation

Sammler Rafael Jablonka im Gespräch mit Albertina-Kuratorin Elsy Lahner

18/11/202018/11/2020

18:30

Albertina

Albertinaplatz 1, 1010 Wien

Die seit 2019 in der Albertina beheimatete Sammlung Jablonka ist eine der profiliertesten Kollektionen zur amerikanischen und deutschen Kunst der 1980er-Jahre. Sie umfasst Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern wie Mike Kelley, Sherrie Levine oder Andreas Slominski, mit denen Rafael Jablonka jahrelang gearbeitet, deren Werke er gezeigt und gesammelt hat.

Der 1952 geborene Kunsthändler, Galerist und Kurator gibt in der aktuellen Albertina-Ausstellung „My Generation“ erstmals Einblick in die Sammlung – mit dem Fokus auf seine eigene Generation.
Rund 110 Werke sind auf zwei Ausstellungsebenen zu sehen: Gemälde, Skulpturen, Installationen, Videos und Arbeiten auf Papier lassen die gesamte mediale und thematische Vielfalt der Sammlung Jablonka erleben.

Mike Kelley Kandor 15, 2007 Mixed Media mit Video 243 × 313 × 216 cm ALBERTINA, Wien – The JABLONKA Collection © Mike Kelley / Foto: Volker Döhne

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Guided Tour

CREATIVE CLIMATE CARE: Dialogführung Antonia Rippel-Stefanska. Einer glänzt weniger

mit Antonia Rippel-Stefanska und Marlies Wirth

18/11/202018/11/2020

16:30

Anmeldung erforderlich unter https://mak.at/VAW-dialog1811

MAK – Museum für angewandte Kunst

Stubenring 5,
1010 Wien

Die Künstlerin Antonia Rippel-Stefanska setzt sich in ihrer Ausstellung im MAK mit der Frage auseinander, von welcher Lebensrealität aus wir uns dem Thema Klimapflege nähern und welche neuen Handlungsfelder und -spielräume die Struktur und Dynamik der Familie als Reaktion auf den sozialen Wandel prägen.

 

CREATIVE CLIMATE CARE
Eine Kooperation des MAK und der Universität für angewandte Kunst Wien
Die Ausstellungskooperation setzt sich mit Themen rund um Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit und mit dem Beitrag von Design, Architektur und Kunst zur Entwicklung eines neuen Mindsets für aktive Klimapflege auseinander.

Antonia Rippl-Stefanska, Still from ulisses, 2018, HD-Video Loop (mit Konstantin Thiesen)

Alle Programmformate Screening Special Event

Film Screening – Fužine-Projekt

ad schieben und geschoben werden

18/11/202018/11/2020

18:00

Anmeldung erbeten: hans.frauenschuh@gmail.com

Art & Science, Universität für angewandte Kunst Wien

Salzgries 14, 2. Stock, 1010 Wien

Filme von Maria Bacila/Mila Balzhieva/Paula Flores, Helen Emily Davy, Els van Houtert, Naoki Matsuyama, Jannis Neumann, Lindsey Nicholson, Klara Krämer, Peter Reischl, Milos Vucicevic, Alfredo Ledesma Quintana

(c) Photo-Collage: Klara Krämer, 2020

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

Schieben und geschoben werden – Fužine-Projekt, Elsewehere School

18/11/202019/11/2020

Art & Science, Universität für angewandte Kunst Wien

Salzgries 14, 2. Stock, 1010 Wien

Im thematischen Zentrum der Ausstellung stehen die filmischen Arbeiten des Fužine-Projekts, eine multimediale Zusammenarbeit Studierender des Art&Science Master-Sudiengangs der Universität für angewandte Kunst Wien mit Rijeka 2020 (Kulturhauptstadt Europas).

Siehe auch:
http://artscience.uni-ak.ac.at/activities

Wie können die unterschiedlichen Weltbezüge von Menschen beschrieben werden, wie verhalten sich Menschen heute gegenüber ihrer Außenwelt, ihren Nachbarn, ihrer Umwelt, der Natur, gegenüber Systemen und welche möglichen persönlichen Erfahrungen des eigenen Selbst gibt es eigentlich? Gibt es eine Kultur jenseits von Ritus und Ritualen? Fragen in Form von künstlerischen Produktionen wollen die Natur unserer intersubjektiven Kulturwelt nachzeichnen: In welcher Welt leben wir heute?

Photo-Collage: Klara Krämer, 2020

Alle Programmformate Eintritt frei Performance

Tour de Ritual | Do the Ritual

Performatives Partizipationsprojekt von Gerald Straub in Kooperation mit ausgewählten Expert_innen

18/11/202018/11/2020

17:00

Anmeldung erbeten: registration@viennaartweek.at | Bekanntgabe des Treffpunkts nach verbindlicher Anmeldung

Mit welchen Ritualen versuchen wir uns in der Gegenwart zukünftig in den Griff zu bekommen? Tour de Ritual sind performativen Anteilnahmen an ausgewählten Ritualen.
Von und mit: Ayahuasca, Finanzwetten, Empathie und Stress.
4 Rituale an 4 Tagen.
Mo: DO THE STRESS
Di: DO THE BET
Mi: DO THE EMPATHIE
Do: DO THE RELIEF

Foto: Gerald Straub

Alle Programmformate Guided Tour

Gallery Tour 1

Spaziergang zu den Galerien Gabriele Senn, Christine König, Georg Kargl Fine Art und rauminhalt

18/11/202018/11/2020

17:00

Aufgrund limitierter Platzkapazität ersuchen wir um Anmeldung unter registration@viennaartweek.at mit dem Vermerk Gallery Tour 1.

Gabriele Senn Galerie

Schleifmühlgasse 1A, 1040 Wien

Die Tour führt durch die aktuellen Ausstellungen der Schleifmühlgassen-Galerien Gabriele Senn, Christine König, Georg Kargl Fine Art und rauminhalt_harald bichler. Es erwarten uns spannende Gespräche und Einblicke in das hochkarätige Programm der besten Galerien Wiens.
Treffpunkt pünktlich um 17:00 bei der Galerie Gabriele Senn, 4., Schleifmühlgasse 1a

Alle Programmformate Guided Tour

Gallery Tour 2

zu Galerien Layr, Sophie Tappeiner, Croy Nielsen, Zeller van Almsick und Projektraum Viktor Bucher

18/11/202018/11/2020

17:00

Aufgrund limitierter Platzkapazität ersuchen wir um Anmeldung unter registration@viennaartweek.at mit dem Vermerk Gallery Tour 2.

GALERIE LAYR VIENNA

Seilerstätte 2/26, 1010 Wien

Die Tour führt durch die aktuellen Ausstellungen der Galerien Layr, Sophie Tappeiner, Croy Nielsen, Zeller van Almsick und Projektraum Viktor Bucher. Es erwarten uns spannende Gespräche und Einblicke in das hochkarätige Programm der besten Galerien Wiens.

Alle Programmformate Guided Tour

Gallery Tour 3

Geführter Spaziergang zu den Galerien Ernst Hilger, Charim, Krinzinger und nächst St. Stephan

18/11/202018/11/2020

17:00

Aufgrund limitierter Platzkapazität ersuchen wir um Anmeldung unter registration@viennaartweek.at mit dem Vermerk Gallery Tour 3.

Galerie Ernst Hilger

Dorotheergasse 5, 1010 Wien

Die Tour führt durch die aktuellen Ausstellungen der Galerien Ernst Hilger, Charim, Krinzinger und nächst St. Stephan. Es erwarten uns spannende Gespräche und Einblicke in das hochkarätige Programm der besten Galerien Wiens.

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

On the extremes of good and evil

Hugo Canoilas - Artist Talk

18/11/202018/11/2020

17:00

Anmeldung erforderlich unter https://www.mumok.at/onlinereservierung

mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

Museumsplatz 1,
1070 Wien

Hugo Canoilas, Kapsch Contemporary Art Preisträger 2020, nutzt die Tradition und Geschichte der Malerei und Objektkunst, um sie in Verbindung mit installativen und performativen Strategien neu zu bestimmen und zu erweitern. Neben der Kunstgeschichte nimmt er dabei auch auf gesellschaftspolitische Entwicklungen und die damit verknüpften philosophischen und kunsttheoretischen Diskurse Bezug. Die derzeit alles beherrschende Coronakrise rückt bereits virulente und miteinander verzahnte Themen wie die Klimakatastrophe, die Umweltzerstörung und die sich vertiefende Kluft zwischen armen und reichen Ländern verschärft ins Bewusstsein.
Canoilas Arbeit setzt sich mit diesen Entwicklungen und der ihnen zugrunde liegenden anthropozentrischen Weltsicht auseinander. Anknüpfungspunkte dafür bieten die in den Diskursen des Anthropozän und Posthumanismus entwickelten Vorstellungen eines behutsamen und egalitären Umgangs des Menschen mit der Natur und seiner kreatürlichen Umwelt.

Hugo Canoilas. On the extremes of good and evil. Kapsch Contemporary Art Prize 2020 © mumok, Photo: Klaus Pichler

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

ART MELANGE Studio Talk: Maria Holter mit Esther Vörösmarthy

Gemütliche Gespräche über Kunst und mehr im Atelier der Künstler

18/11/202018/11/2020

17:00

Anmeldung über registration@viennaartweek.at

Studio Esther Vörösmarthy

7., WEST - ehem. Sophienspital / Europavillon, Stollgasse 17

Das neue Programmformat Art Melange lädt von Montag, 16. bis Freitag, 20. November jeden Nachmittag zum ungezwungenen Gespräch über Kunst und mehr in Ateliers ausgewählter Künstlerinnen und Künstlern der Open Studio Days. Der einstündige Austausch in gemütlicher Atmosphäre und kleiner Runde wird moderiert von freien Kuratorinnen und Kuratoren.
Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern finden Sie auf unserer Homepage unter Open Studio Days.

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschten Termin und Talk über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

ART MELANGE Studio Talk: Markus Waitschacher mit Kay Walkowiak

Gemütliche Gespräche über Kunst und mehr im Atelier der Künstler

18/11/202018/11/2020

17:00

Anmeldung über registration@viennaartweek.at

Studio Kay Walkowiak

2., Große Schiffsgasse 22/7

Das neue Programmformat Art Melange lädt von Montag, 16. bis Freitag, 20. November jeden Nachmittag zum ungezwungenen Gespräch über Kunst und mehr in Ateliers ausgewählter Künstlerinnen und Künstlern der Open Studio Days. Der einstündige Austausch in gemütlicher Atmosphäre und kleiner Runde wird moderiert von freien Kuratorinnen und Kuratoren.
Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern finden Sie auf unserer Homepage unter Open Studio Days.

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschten Termin und Talk über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

ROBERTA LIMA: GHOST PLANT (Geisterpflanze)

18/11/202029/01/2021

Sammlung Friedrichshof Stadtraum. Estate Otto Muehl Stadtraum

Schleifmühlgasse 6 / im Hof, 1040 Wien

+43 664 918 37 80

Inspiriert von unglaublichen Formen, die wir in der Natur und unserer Umgebung finden, ist diese Arbeit eine Repräsentation von Systemen der Unterstützung und Verbindung. Es ist eine bekannte Annahme, dass im Wald Bäume verschiedener Arten um Licht kämpfen, doch in Wahrheit profitieren sie voneinander, wenn sie denselben Raum teilen. Ihre verwobenen Wurzeln und eine symbiotische Beziehung mit Pilzen schaffen eine unterirdische Ökonomie, die unterhalb von Bäumen existiert, ein riesiges Netzwerk, „The Wood Wide Web“ genannt.

Nach Jahren in Wien zog Roberta Lima nach Finnland und erlebte den Konflikt mit der Isolation. Anfangs kämpfte Lima mit dem Gefühl des Alleinseins, doch dann begann sie, von Introspektion zu profitieren. Sie machte sich Einschränkungen zu eigen und suchte alternative Formen der Kommunikation. Fernarbeit ist seither ihre Realität. Die Unterstützung ihrer Kollaborationspartner in Wien, Brasilien und anderen Orten ist wesentlich für die Entstehung und Präsentation dieser Arbeit.

Eine Skulptur aus Kabeln ist das Hauptobjekt der Multimedia-Installation im Stadtraum in Wien. Über den Raum ausgebreitet, sind die Kabel mit verschiedenen Medienarbeiten verbunden. Die Arbeiten, die in Finnland produzierte Bilder zeigen, untersuchen künstlerische Produktion anhand der Konzepte des „Wood Wide Web“. In Ghost Plant steht der Körper als Energiequelle und als das Element, das Strukturen in Frage stellt und neu definiert.

Ghost Plant. C-Print. 2020 © Roberta Lima. Courtesy of the artist and Charim Galerie

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Eröffnung Online

Boden für Alle

18/11/202018/11/2020

14:00

Digitale Eröffnungsvorträge um 18:00: www.azw.at

Architekturzentrum Wien

MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Die Oberfläche der Erde ist endlich und Boden unser kostbarstes Gut. Ein sorgloser oder ein kapitalgetriebener Umgang mit dieser Ressource hat in den vergangenen Jahrzehnten Gestalt und Funktion unserer Städte und Dörfer massiv verändert. Angesichts der drohenden Klimakatastrophe und steigender Wohnungspreise stellt sich die Frage, ob der bisherige Weg mit maximalen Kompromissen und minimalen Anpassungen noch tragbar ist. Wo bleibt eine weitreichende und mutige Bodenpolitik?

Über die fortschreitende Zersiedelung des Landes wird seit Jahrzehnten diskutiert. Mittlerweile könnten alle Österreicher*innen in bereits bestehenden Einfamilienhäusern untergebracht werden 1) und trotzdem wird weiter Bauland gewidmet, werden neue Einkaufszentren auf der grünen Wiese und Chaletdörfer in den Alpen errichtet. Schwache oder nicht entschieden eingesetzte raumplanerische Instrumente, ein teils fehlgeleitetes Steuergesetz- und Förderungswesen sowie eine mutlose Politik schreiben den Status Quo fort, anstatt eine Vision für die Zukunft zu entwickeln.

Anschaulich und konkret, kritisch und manchmal auch unfreiwillig absurd erläutert die Ausstellung die politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Hintergründe. Fallstudien und Begriffserklärungen bringen Licht in das Dickicht der Zuständigkeiten. Ländervergleiche veranschaulichen Stärken und Schwächen, internationale Best-Practice-Beispiele zeigen Alternativen. Wir alle sind aufgefordert, neu zu denken und zu handeln. Die Ausstellung bereitet den Boden dafür.

 

Kuratorinnen: Karoline Mayer & Katharina Ritter, Az W
Assistenz: Lisa Gallian, Christina Kirchmair

 

1) Bei einem Schlüssel von 4,16 Personen pro Wohneinheit (8.837.707 Einwohner*innen auf 2.123.597 Wohneinheiten in Ein- und Zweifamilienhäusern). Quelle Statistik Austria, Stand 2018

Verbaute Erde - Parkflächen statt Ackerland © ÖHV

Alle Programmformate

„The Other“

im Rahmen der Ausstellung "Direct Transit" von Fabian Erik Patzak

18/11/202018/11/2020

19:00

Anmeldung erbeten: buero@dasweissehaus.at

das weisse haus

Hegelgasse 14,
1010 Wien

In der von Boris Ondreička kuratierten Ausstellung „Direct Transit“ schafft Fabian Erik Patzak eine intime Erzählung, die auf seiner generationsübergreifenden Migrationserfahrung zwischen Österreich und den USA basiert und mit der Flucht seiner Großeltern aus dem nationalsozialistischen Wien beginnt. In der malerischen Umsetzung gelingt es dem Künstler, präzise Irritationen hervorzurufen und Fragen zu weitreichenden gesellschaftspolitischen und ökologischen Themen aufzuwerfen. Seine komplexen Fragestellungen werden von den geladenen Gästen in Bezug zu Theorien des Philosophen und Autors Emmanuel Levinas gesetzt. Mit: Brigitta Keintzel und Astrid Peterle (angefragt)

Die Ausstellung ist Teil des MehrWERT Kunstpreis, den das weisse haus bereits zum fünften Mal gemeinsam mit dem Sponsoringprogramm der Erste Bank und dem Austrian Cultural Forum New York vergeben hat. Der mit 4.500 Euro dotierte Preis wird mit einem einmonatigen Aufenthalt in der amerikanischen Metropole als Phase der Inspiration und zur Erweiterung des eigenen Netzwerks komplettiert.

Fabian ERik Patzak, Gulf, 2018

Alle Programmformate Ausstellung Performance Special Event

Queer Anatomy

Performance/Ausstellung

18/11/202019/11/2020

17.11. 16:00-21:00 Uhr (Eröffnung) 18.11. 16:00-19:00 19.11. 16:00-19:00

SCHLOSS25

Jagdschlossgasse 25, 1130 Wien

„Kein Traum ist völlig Traum“ – pathologisiert der Literatenarzt Arthur Schnitzler 1926 in seiner Traumnovelle. Ein ehemaliges Psychiatriegebäude wird zum anatomischen Theater. Praktiken der Körperaneignung aktivieren die ehemals medizinischen Räume und leiten in berauschten queer-feministischen Erzählungen durch illusionistische Traumbilder und Körperrituale.
Teilnehmende Künstler*innen: Renate Bertlmann, Johanna Braun, Asta Cink, Ernst Lima, Christiane Peschek, Stephanie Winter
Kuratiert von: The Dodo Project

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Eröffnung Screening

queer body against fascism

Kuratiert von #FFBF00

18/11/202018/11/2020

21:00

Fluc

Praterstern 5,
1020 Wien

Durch die sozialen Netzwerke und die allgemeine erhöhte Sichtbarkeit von marginalisierten Gruppen, deren Themen, Konflikte und Anliegen in den letzten Jahren, verstärkten sich auch die radikalen Gegenstimmen konservativer, homophober, rassistischer Lager. Es könnte ein letztes Aufbäumen des globalen, weißen, patriarchalen Machtstrukturen sein, es könnte aber genauso noch Generationen dauern, bis Gleichberechtigung und Toleranz sich durchsetzen. Der Kampf um eine gerechtere Gesellschaft ist täglich zu bestreiten und muss alle Bereiche unseres Lebens und Alltags durchwachsen. In diesem Sinne ist „queer body against _______“ ein Zelebrieren des Progressiven, der Zukunft, das Andersseins. Alle Minderheiten gemeinsam, sind die Mehrheit. Der intersektionale Feminismus steht für gleiche Bedingungen und Chancen für alle Menschen, gegen jegliche Ausbeutungsformen des Kapitalismus, alternative Möglichkeiten des Zusammenkommens. Das Fluc als offener Ort der Begegnung mit seiner programmatischen Repräsentation marginalisierter Gruppen eignet sich dafür besonders gut.

Mit Cibelli Cavalli Bastos, Julia Frank, Daniel Moldoveanu, Julius Pristauz, PPKK, Toni Schmale, Mette Sterre
Videos, Poster, Performances

Cibelli Cavalli Bastos

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

Performing Rituals

19/11/202019/11/2020

16:00

Anmeldung erbeten: kunstauskunft@akbild.ac.at

Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien

Eschenbachgasse 11, Ecke Getreidemarkt, 1010 Wien

Im Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien in der Eschenbachgasse findet im Rahmen der diesjährigen Vienna Art Week und passend zum Motto „Living Rituals“ eine performative Aktivierung der aktuellen Ausstellungen statt. Die in Wien lebende Künstlerin Anna Paul beteiligt sich im Kontext der Gruppenausstellung „New Views on Same-Olds“, die von Loops und Zeitschleifen handelt, an der Gestaltung einer bacchantischen Tafel. Sie lässt eine Szenerie entstehen, welche die Aufmerksamkeit der Besucher_innen auf das Essen als alltägliches, wiederkehrendes Ritual und den darin vorhandenen Aspekt der Kollektivität lenkt.

Raffaela Bielesch, der als Absolventin der Akademie eine xposit Solopräsentation gewidmet ist, spürt in ihren Performances unserer affektiven Bindung an Alltagsgegenständen nach. Sie lädt zu einer Reflexion darüber ein, inwieweit der Wunsch Objekte, die mit Erinnerungen beladen sind, festzuhalten, zu ordnen und zu systematisieren mit der Konstruktion persönlicher Identität in Zusammenhang steht.

Anna Paul, Bread Pieces, 2019, (c) Anna Paul, Simon OberhoferFoto: Simon Oberhofer

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Guided Tour

Dialogführung ADOLF LOOS. Privathäuser

mit Gastkurator Markus Kristan und Kurator Rainald Franz, Kustode MAK- Sammlung Glas und Keramik

19/11/202019/11/2020

16:30

Anmeldung erforderlich https://mak.at/VAW-dialog1911

MAK – Museum für angewandte Kunst

Stubenring 5,
1010 Wien

Als einer der bedeutendsten österreichischen ArchitektInnen des 20. Jahrhunderts befasste sich Adolf Loos zeitlebens mit Wohnbauten.

Die Ausstellung legt ihren Schwerpunkt auf den privaten Wohnbau, stellt aber im Kontrast dazu auch Loos’ wichtigste Projekte im sozialen Wohnbau vor. Luxuriös eingerichtete Einfamilienhäuser, Villen und Landhäuser für eine bürgerliche Klientel werden revolutionären Sozialprojekten wie den von Loos entworfenen Bauten für die Gemeinde Wien gegenübergestellt. Die Ausstellung präsentiert außerdem Entwurfszeichnungen, Pläne, Fotografien und Modelle aus dem Adolf-Loos-Archiv der Albertina.

© ALBERTINA, Wien

Alle Programmformate Ausstellung Guided Tour Special Event

JURGIS GEČYS | The Inceptive Ground, texture volume 01

Künstlerführung & Trailer Präsentation

19/11/202019/11/2020

19:00

Anmeldung erbeten unter bildraum@bildrecht.at und sira-zoe.schmid@bildrecht.at Maximale Personenzahl: 10 PAX

Bildraum 01

Strauchgasse 2, 1010 Wien

Der Künstler und Architekt Jurgis Gečys untersucht in seiner Ausstellung im Bildraum 01 die Vorstellung einer möglichen neutralen Umgebung, ihre Rolle, ihre Formfaktoren und ihre Eigenschaften bei der Bildung einer binären Identität zwischen Mensch und Natur. Die ausgestellten Werke erkunden den Begriff des Bodens durch die bildhafte Abstraktion der Landschaft. Eine Landschaft ohne Kontextualisierung und vordefinierter Identität, ohne Eigenschaften, ohne Namen. Die Parallele zwischen Fotografie, Handzeichnung und räumlicher Installation hinterfragt die Mehrdeutigkeit sensorischer und mentaler Wahrnehmungen der gebauten Umwelt im Rahmen eines Ausstellungsraums.

Jurgis Gečys | Texture Volume 01 Map, Handzeichnung, 250x150 cm, 2020 © Bildrecht Wien, 2020

Alle Programmformate Eintritt frei Performance

Tour de Ritual | Do the Ritual

Performatives Partizipationsprojekt von Gerald Straub in Kooperation mit ausgewählten Expert_innen

19/11/202019/11/2020

17:00

Anmeldung erbeten: registration@viennaartweek.at | Bekanntgabe des Treffpunkts erfolgt nach verbindlicher Anmeldung

Mit welchen Ritualen versuchen wir uns in der Gegenwart zukünftig in den Griff zu bekommen? Tour de Ritual sind performativen Anteilnahmen an ausgewählten Ritualen.
Von und mit: Ayahuasca, Finanzwetten, Empathie und Stress.
4 Rituale an 4 Tagen.
Mo: DO THE STRESS
Di: DO THE BET
Mi: DO THE EMPATHIE
Do: DO THE RELIEF

Foto: Gerald Straub

Alle Programmformate Ausstellung Guided Tour Special Event

Direktorenführung mit Dr. Christian Schicklgruber im Saal „Ein Dorf in den Bergen“

Dr. Christian Schicklgruber führt durch den von ihm kuratierten Saal „Ein Dorf in den Bergen“.

19/11/202019/11/2020

16:00

Anmeldung erbeten: info@weltmuseumwien.at

Weltmuseum Wien

Heldenplatz, 1010 Wien

Dieser Raum bietet eine Teilhabe am Leben der Bewohner eines buddhistischen Dorfes im Himalaya. Am Leben der „Anderen“ teilhaben, bedeutet auch, Fragen an sich selbst zu stellen: Wo liegt der Mittelpunkt meines Lebens? Mit wem teile ich ihn? Warum verlasse ich ihn? Wo arbeite ich? Wie verstehe ich meine Umwelt? An welche Götter glaube ich und wo treffe ich sie? Und wahrscheinlich die grundlegendste Frage: Wie erkläre ich mir die Welt?
Wie die Bewohner eines Dorfes in den Bergen diese Fragen für sich beantworten, zeigt eine modellhafte Inszenierung eines Dorfes. In dieser schematischen Darstellung liegt das Hauptaugenmerk auf den Beziehungen zwischen Menschen, die an verschiedenen Örtlichkeiten leben und arbeiten. Manche leben im Haus im Dorf und arbeiten auf den umliegenden Feldern, manche auf den Almen hoch darüber, wieder andere als Mönch oder Nonne in einem Kloster, wenige zieht es als Asketen in die Einsamkeit der Berge. Besondere Beachtung gilt der Verflechtung von religiösen Vorstellungen und profanem Tun. Daraus erschließt sich für die Menschen im Himalaya der Sinn ihrer Welt.
Für viele junge Menschen scheint diese Welt nicht mehr attraktiv. In Nepal sehen viele junge Menschen, meist Männer, für sich und ihre Familien keine Zukunft in einem Leben, wie es in diesem Ausstellungsraum dargestellt wird. Hunderttausende verdingen sich als Arbeiter auf Baustellen in Malaysia und den Golfstaaten, oftmals unter schwierigsten Bedingungen. Jeden Tag kehren mehrere von ihnen in hölzernen Särgen in die Heimat zurück. Dies hat der nepalesische Künstler Hit Man Gurung in seinem Werk „I have to Feed Myself, My Family and My Country 1” thematisiert. Eine Mutter hält in einer an die Pietà gemahnenden Stellung den Sarg mit ihrem Sohn in den Armen. Die vielen kleinen Portraitphotographien stammen aus den Reisepässen verunglückter Arbeiter. Sie können sich selbst, ihre Familien und ihr Land nicht mehr ernähren.

Weltmuseum Wien (c) KHM-Museumsverband

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

Form ist Ritual, Ritual ist Form.

Künstlergespräch mit Hermann Nitsch

19/11/202019/11/2020

19:00

Anmeldung erbeten: office@nitsch-foundation.com +43 1 513 55 30

Nitsch Foundation

Hegelgasse 5,
1010 Wien

„RITUAL betrifft eigentlich mein gesamtes werk. ich habe nichts anderes – vor allem in zusammenhang mit meinem theater – als rituale entwickelt und vollzogen. meine aktionsmalerei, der vollzug meines theaters, meine pflege und aufbereitung der relikte ist im sinne des entwerfens von ritualen zu verstehen. das orgien mysterien theater ist kultisches und rituelles vorgehen.

das ritual ist von anfang an bestimmt durch die form. handlungen, sinnlich begreifbare handlungen, vollzüge werden durch die form ausgedrückt. … die endlosen wiederholungen der rituale weisen in die ewigkeit, die ewige wiederkehr demonstriert sich, macht sich anschaubar. ritual ohne form ist nicht denkbar. ritual ist form, form ist ritual. das ritual hat die form, die kunst.“ – Hermann Nitsch

Im Rahmen eines Dialogs spricht Hermann Nitsch über Rituale und deren Einfluss auf das Orgien Mysterien Theater.

©Nitsch Foundation

Ausstellung

Natur und Kunst

19/11/202019/11/2020

18:00

Anmeldung erforderlich: https://dommuseum.at/kalender

Dom Museum Wien

Stephansplatz 6,
1010 Wien

+43 1 515 525300

Museumsdirektorin Johanna Schwanberg im Gespräch mit Künstler_innen der Ausstellung „Fragile Schöpfung“, die die komplexe Beziehung von Mensch und Umwelt im Spiegel von Gegenwarts- und historischer Kunst aufzeigt. Die künstlerischen Positionen hinterfragen die Authentizität erlebter Natur und regen zum Nachdenken an, inwieweit kreative Impulse und künstlerische Strategien zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit natürlichen Ressourcen beitragen können.

Lois Weinberger, Die Erde halten, 2010 Galerie Krinzinger, Wien Studio Lois Weinberger und Galerie Krinzinger, Foto: Paris Tsitsos

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

ART MELANGE Studio Talk: Julia Moebus mit Christiane Peschek

Gemütliche Gespräche über Kunst und mehr im Atelier der Künstler

19/11/202019/11/2020

17:00

Anmeldung über registration@viennaartweek.at

Studio Christiane Peschek

13., Jagdschlossgasse 25, EG

Das neue Programmformat Art Melange lädt von Montag, 16. bis Freitag, 20. November jeden Nachmittag zum ungezwungenen Gespräch über Kunst und mehr in Ateliers ausgewählter Künstlerinnen und Künstlern der Open Studio Days. Der einstündige Austausch in gemütlicher Atmosphäre und kleiner Runde wird moderiert von freien Kuratorinnen und Kuratoren.
Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern finden Sie auf unserer Homepage unter Open Studio Days.

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschten Termin und Talk über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

ART MELANGE Studio Talk: Memphis Memphis mit Laura Põld

Gemütliche Gespräche über Kunst und mehr im Atelier der Künstler

19/11/202019/11/2020

17:00

Anmeldung über registration@viennaartweek.at

Studio Laura Põld

1., Bösendorferstraße 9/9a, 3. Stock

Das neue Programmformat Art Melange lädt von Montag, 16. bis Freitag, 20. November jeden Nachmittag zum ungezwungenen Gespräch über Kunst und mehr in Ateliers ausgewählter Künstlerinnen und Künstlern der Open Studio Days. Der einstündige Austausch in gemütlicher Atmosphäre und kleiner Runde wird moderiert von freien Kuratorinnen und Kuratoren.
Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern finden Sie auf unserer Homepage unter Open Studio Days.

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschten Termin und Talk über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Alle Programmformate Eintritt frei

Future Talk: Climate X Change

KLIMA & WIRTSCHAFT

19/11/202019/11/2020

18:00

Anmeldung erbeten: anmeldung@kunsthauswien.com

KUNST HAUS WIEN. Museum Hundertwasser

Untere Weißgerber Straße 13, 1030 Wien

Die Kombination liberaler Demokratie und kapitalistischer Marktwirtschaft mit dem Ziel eines ritualisierten, ständigen Wachstums hat massive Auswirkung auf unsere Ökosysteme und das Klima. Klimakonferenzen gebärden sich als jährlich scheiternde Rituale und bringen keine nachhaltigen Veränderungen. Individuelle Maßnahmen zu Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks sind wichtig, jedoch braucht es ein Neudenken unseres Wirtschaftssystems. Wie kann ein Systemwandel in Richtung ökosozialer Steuerreform gelingen? Welche Anreize sollten für Gesellschaft und Wirtschaft gesetzt werden, um nachhaltige Lösungen zu finden und umzusetzen? Können Klimaschutz und ein „gesundes“ Wirtschaftssystem Hand in Hand gehen?

Genoveva Kriechbaum The Heart of Europe, 2018 © Genoveva Kriechbaum, Bildrecht, Wien, 2020

Alle Programmformate Talk

Künstlergespräch mit Christian Eisenberger

19/11/202019/11/2020

18:00

Galerie Krinzinger

Seilerstätte 16, 1010 Wien

Christian Eisenberger spricht über seine laufende Ausstellung.

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei

Führung durch die Ausstellung „Josef Trattner: inside out“

mit dem Künstler Josef Trattner und Direktor Peter Bogner

19/11/202019/11/2020

16:00

In deutscher Sprache

Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung

Mariahilfer Straße 1b/1, 1060 Wien

Der interdisziplinär arbeitende Künstler Josef Trattner beschäftigt sich seit vielen Jahren u. a. mit dem Material Schaumstoff und realisiert unter Verwendung dieses Werkstoffs Projekte im öffentlichen Raum. Wesentliches Merkmal seiner Arbeiten ist die Überlagerung von kunstimmanenten Aspekten – das Verhältnis von Materialität, Form und Farbe zum Innen- und Außenraum – mit gesellschaftlichen Fragestellungen. Seine ephemeren, nach Veränderung durch Publikum und Wettereinflüsse sich wieder in Nichts auflösenden Inszenierungen in Natur- und Stadträumen sind immer auch soziale Versuchsanordnungen, denen ein selbstreflexives und kritisches Potenzial eingeschrieben ist.
Exklusiv für die Friedrich Kiesler Stiftung wurde eine Raum-Skulptur mit den Maßen 3 x 3 x 3 Meter realisiert, die vom Publikum benützt werden kann. Modelle, Fotos und ein Film, der die Entstehung der Skulptur dokumentiert, werden ebenso gezeigt.

Alle Programmformate Guided Tour

Führung durch die Ausstellung FRANCIS RUYTER

FRANCIS RUYTER. Let Us Now Praise Famous Men

19/11/202019/11/2020

15:00

Anmeldung erbeten unter +43 6508802432

Neuer Kunstverein Wien

Rudolf-Sallinger-Platz 1,
1030 Wien

Der Neue Kunstverein Wien präsentiert in der Ausstellung „Let Us Now Praise Famous Men“ einen Überblick über jüngere als auch neue, noch nicht in Wien gezeigten Arbeiten Francis Ruyters und setzt sie in einen Dialog mit früheren Werken, die sich in einer kritischen Analyse des durch einen inhumanen Neoliberalismus zunehmend ins Wanken geratenen „American way of life“ auseinandersetzt. Die Arbeiten von Francis Ruyter gewinnen angesichts der nicht nur in den USA die Bürgerrechte beschränkenden Reglementierungen der Covid19 Pandemie und der damit verbundenen tiefen und tragischen wirtschaftlichen Auswirkungen auf Millionen von Menschen, aber auch durch die durch Rassismus, Gewalt und Ungleichheit verursachte zunehmende Spaltung der Gesellschaft über die Vereinigten Staaten hinaus an Aktualität und Brisanz.

Francis Ruyter, "Russell Lee: Sign of the Pmes. Yakima, Washington”, 2011, Acrylic on Canvas, 120X150cm

Alle Programmformate Screening

İpek Hamzaoğlu, Laura Nitsch und Sophie Thun. this year’s girl

19/11/202019/11/2020

19:00

https://www.belvedere.at/event/hamzaoglu-nitsch-thun-years-girl-1 +43 (0)1 79557-134 public@belvedere.at

Belvedere 21 – Museum für zeitgenössische Kunst

Arsenalstraße 1,
1030 Wien

this year’s girl
von İpek Hamzaoğlu, Laura Nitsch und Sophie Thun
Film in Deutsch und Englisch mit englischen Untertiteln.
Diskussion im Anschluss auf Englisch.

Der Film von İpek Hamzaoğlu, Laura Nitsch und Sophie Thun zeigt das fiktive Kollektiv images of / off images bei der Arbeit als Bildproduzent_innen für den Österreichischen Pavillon der Biennale in Venedig 2019 (Renate Bertlmann). Das Kollektiv – das sind die Filmemacherinnen selbst; sie werden zu Beobachterinnen ihrer eigenen Beobachtungen. Aus einer kaleidoskopisch verschachtelten Perspektive zeigt der Film, wie unscharf die Grenzen zwischen Auftragsarbeit und freiem Kunstschaffen sind; zwischen Dokumentation und Fiktion, Arbeitszeit und Privatzeit, Dazugehörigkeit und Ausschluss, Kollaboration und Einzelarbeit.

Im Anschluss findet ein Gespräch der Filmemacherinnen mit Katharina Aigner und Constanze Ruhm statt.

this year’s girl, 2020 © Hamzaoğlu, Nitsch, Thun

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

ART MELANGE Studio Talk: Itai Margula mit Andreas Fogarasi

Gemütliche Gespräche über Kunst und mehr im Atelier der Künstler

20/11/202020/11/2020

17:00

Anmeldung über registration@viennaartweek.at

Studio Andreas Fogarasi

10., Zur Spinnerin 43, EG

Das neue Programmformat Art Melange lädt von Montag, 16. bis Freitag, 20. November jeden Nachmittag zum ungezwungenen Gespräch über Kunst und mehr in Ateliers ausgewählter Künstlerinnen und Künstlern der Open Studio Days. Der einstündige Austausch in gemütlicher Atmosphäre und kleiner Runde wird moderiert von freien Kuratorinnen und Kuratoren.
Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern finden Sie auf unserer Homepage unter Open Studio Days.

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschten Termin und Talk über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

ART MELANGE Studio Talk: Othmar Rychlik mit Michael Kienzer

Gemütliche Gespräche über Kunst und mehr im Atelier der Künstler

20/11/202020/11/2020

17:00

Anmeldung über registration@viennaartweek.at

Studio Michael Kienzer

17., Kalvarienberggasse 14-16, EG

Das neue Programmformat Art Melange lädt von Montag, 16. bis Freitag, 20. November jeden Nachmittag zum ungezwungenen Gespräch über Kunst und mehr in Ateliers ausgewählter Künstlerinnen und Künstlern der Open Studio Days. Der einstündige Austausch in gemütlicher Atmosphäre und kleiner Runde wird moderiert von freien Kuratorinnen und Kuratoren.
Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern finden Sie auf unserer Homepage unter Open Studio Days.

Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage zeitnah vor der Veranstaltung nochmals über eventuelle Änderungen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist beschränkt, eine verbindliche An- und Abmeldung mit Angabe zu gewünschten Termin und Talk über registration@viennaartweek.at ist zwingend erforderlich.

Alle Programmformate Ausstellung Eröffnung Special Event

Preview: When Gesture Becomes Event

Mit einer Performance: Sonny by Nataša Živković

20/11/202020/11/2020

17:30

Anmeldung erbeten: kunstvermittlung@k-haus.at

Künstlerhaus

Karlsplatz 5, 1010 Wien

Die von Alenka Gregorič und Felicitas Thun-Hohenstein kuratierte Gruppenschau stellt das emanzipatorische Potenzial von Kunst als Plattform solidarischer Praxen, sowohl auch die damit einhergehenden Möglichkeiten und Unwägbarkeiten in den Mittelpunkt. Ziel der Ausstellung ist es, eine neue Grammatik für eine „Solidarität ohne Grund“ auf Basis von Vielfalt und Diversität zu initiieren. Reflektierend – ob und unter welchen Bedingungen die individuelle Geste – wenn sie zur Unterbrechung des scheinbar natürlichen Laufs der Dinge führt und damit zum Ereignis wird, zur kollektiven Kraft werden kann.
Künstlerinnen: Anna Artaker, Nika Autor, Renate Bertlmann, Katharina Cibulka, Lana Čmajčanin, Magdalena Frey, Anna Jermolaewa, Roberta Lima, Polonca Lovšin, Dorit Margreiter, Ursula Mayer, Marjetica Potrč, Constanze Ruhm, Maruša Sagadin, Maja Smrekar, The Golden Pixel Cooperative

Sonny ist ein Ansatz zu einer anthropologischen Untersuchung eines bestimmten sozialen Phänomens, welches aus den Balkanregionen stammt. „Eingeschworene Jungfrauen“, ist eine bis heute bestehende Praxis, bei der Frauen, um dem patriarchalischen System entgegenzuwirken, einen Schwur ablegen und somit auf gesellschaftlicher Ebene als Männer behandelt werden. Dabei wird die Roller des Mannes vollständig übernommen und oft wird auch die Rolle des Familienoberhauptes erworben, einschließlich der damit verbundenen Rechte und des Respekts.

Sonny bedient sich der Form einer Performance, um die Faszination dieses Phänomens zu teilen. Dabei werden die in der durch Männer dominierten Welt entstandenen Überlebensmechanismen hinterfragt und dekonstruiert. Ein konventionelles Verständnis eines doppelten Erscheinungsbildes wird dabei durchbrochen.
Autor und Performer: Nataša Živković Weitere Performer: Daniel Petković, Loup Abramovici, Slobodan Malić
Association for the Promotion of Women in Culture – City of Women
The project is supported by Creative Europe, the Ministry of Culture and the City of Ljubljana.

Constanze Ruhm, Pearls Without a String, 2020

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Talk

Ritual und Kunst: Elisabeth von Samsonow und Erwin Wurm im Gespräch

Im Rahmen der Ausstellung "House of Rituals"

20/11/202020/11/2020

16:00

Anmeldung erforderlich: registration@viennaartweek.at

House of Rituals

Simmeringer Hauptstraße 155, 1100 Wien

Elisabeth von Samsonow, Schreibtisch der Anthropologin, 2020, Foto: Astrid Bartl

Alle Programmformate Ausstellung Eintritt frei Talk

Erster Ausstellungstag

Danh Vo, Lawrence Abu Hamdan, Till Megerle

20/11/202020/11/2020

14:00

Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession

Friedrichstraße 12, 1010 Wien

In seinen konzeptuellen Arbeiten und Installationen greift Danh Vo häufig auf persönliche Lebenserfahrungen zurück, um umfassendere historische, soziale und politische Themen zu untersuchen. Insbesondere Ereignisse, Entwicklungen und Personen, die einen Bezug zur Geschichte Vietnams im späten 20. Jahrhundert aufweisen, interessieren den Künstler, der in Vietnam geboren wurde und in Dänemark aufgewachsen ist. Der Stellenwert, der dem Zufall in Vos künstlerischer Praxis zukommt, spiegelt gewissermaßen die Umstände jener einschneidenden Wendung im Leben seiner Familie – die Flucht und die Beliebigkeit des neuen Lebensraums – wider.
Den Künstler fasziniert, wie Objekte und Geschichten miteinander verflochten sind und als Projektionsflächen nationaler Ängste und persönlicher Identitäten dienen. Nicht nur die erotischen und gewalttätigen Machtspiele des Kolonialismus sind ein wiederkehrendes Thema sondern auch die sakralen und profanen Tänze der Religion und die Art und Weise, wie Verwaltungssysteme versuchen, persönliche Intimität und Ausdruck zu formen (sogar einzuschränken).
Vos Installationen bergen eine Fülle künstlerischer Strategien, darunter Dokumente, Fotografien, gefundene Gegenstände (mit historischer oder emotionaler Bedeutung), Textfragmente wie die kunstvollen Kalligrafien seines Vaters und manchmal auch Werke anderer KünstlerInnen. Vos künstlerisches Wirken in verschiedenen Rollen – als Kurator, Sammler, Historiker und Auktionsscout – ermöglicht ihm das geschickte Spiel mit Objekten und Kontexten. In der Auseinandersetzung mit symbolisch oder emotional aufgeladenen Artefakten aktiviert der Künstler deren Bedeutung von Projekt zu Projekt immer wieder neu.
Danh Vo wurde 1975 in Bà Rịa, Vietnam, geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin und Mexico City.

Studio Danh Vo Güldenhof, Foto: Nick Ash

Alle Programmformate Eintritt frei Talk

TALK: TRACING SPACES

Art, Mobilities, and Infrastrutural Publics

20/11/202020/11/2020

15:00

Museum Nordwestbahnhof (im Rahmen von KÖR Wien gefördertes Projekt)

Nordwestbahnstraße 16a, 1200 Wien

Barbara Steiner, Direktorin Kunsthaus Graz, diskutiert mit Michael Zinganel und Michael Hieslmair, die seit 2015 einen Projektraum am Nordwestbahnhof betreiben – dem letzten innerstädtischen Logistikknoten von Wien.

Eingebettet in das soziale Milieu der Logistiklandschaft wird hier sukzessive eine mehrschichtige multimediale Kartografie der Mobilitäts-Ströme von Gütern und der Migrations- und Mobilitäts-Erfahrungen von hier tätigen Akteuren erstellt, mit dem Ziel, die Geschichte dieses Ortes vor seinem Verschwinden noch einmal in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Seit 2020 wird der Projektraum als Kunstprojekt unter dem Titel „Museum Nordwestbahnhof“ kommuniziert. Hier ist aktuell auch das KÖR Wien Projekt „Auf und Zugeschüttet“ zu sehen.

In ihren forschungsbasierten Kunstprojekten untersuchen beide die modernen Logistik-Landschaften und transnationalen Straßenverkehrskorridore als Orte alltäglicher Begegnungen und Geschichten. Die Zwischen-Ergebnisse ihrer Forschung werden durch künstlerische Interventionen vor Ort an diese Knotenpunkte zurückgespielt. An Busbahnhöfen, Autobahnraststätten oder Verteilerzentren werden die etablierten Begriffe von Öffentlichkeit und öffentlichem Raum in Frage gestellt: hier entwickeln hoch-mobile Subjekte pragmatische Taktiken, beginnen sich Räume für Behausungen im Transit anzueignen, fragmentierte Gemeinschaften für den Handel oder den Austausch von Erfahrungen zu schaffen, oder nur um Probleme zu teilen – und zu lösen. Hier werden ständig Gemeinschaften temporär neu gebildet und wieder aufgelöst. Diese Knotenpunkte sind jedoch keineswegs isolierte (Nicht-)Orte, sie existieren in einem Netzwerk, das sich über endlose Schienen- und Straßenverbindungen erstreckt. Aus dem Wandel dieser vernetzten Räume entstehen alternativen Modelle eines (Post-)Urbanismus, der – angetrieben von poly-rhythmischen Verdichtungen des Kommens und Gehens und der fortwährenden Performanz von Differenz geprägt – zunehmend auch unseren Alltag prägt.

EXIT St. Pankraz. Eine Raststätte als Knotenpunkt transnationaler Migrationsrouten, M. Hieslmair | M. Sagadin | M. Zinganel, 2007

Alle Programmformate Eintritt frei Performance

Zyklopa

Konzertperfomance von Alexander Martinz

20/11/202020/11/2020

19:30

Anmeldung erforderlich: office@medienwerkstatt-wien.at

Medienwerkstatt Wien

Neubaugasse 40a,
1070 Wien

Eine audiovisuelle Dekonstruktion Ulrike Ottingers „Freak Orlando“.
Konzertperfomance von Alexander Martinz.

Im Rahmen der Ausstellung: Algorithmische Wiedergänger

Alexander Martinz, born 1979 in Klagenfurt, studied Electroacoustic Composition and Transmedia Art. He teaches at the University of Applied Arts and lives and works as a composer and media artist in Vienna. He is interested in the different logics and traditions of audiovisual media as well as in their correlations. Complex transformations of popcultural material can be considered a foundation of his work.

Alexander Martinz: "Zyklopa", Filmstill: "Freak Orlando" von Ulrike Ottinger

Alle Programmformate Ausstellung

Danh Vo

21/11/202031/01/2021

Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession

Friedrichstraße 12, 1010 Wien

In seinen konzeptuellen Arbeiten und Installationen greift Danh Vo häufig auf persönliche Lebenserfahrungen zurück, um umfassendere historische, soziale und politische Themen zu untersuchen. Insbesondere Ereignisse, Entwicklungen und Personen, die einen Bezug zur Geschichte Vietnams im späten 20. Jahrhundert aufweisen, interessieren den Künstler, der in Vietnam geboren wurde und in Dänemark aufgewachsen ist. Der Stellenwert, der dem Zufall in Vōs künstlerischer Praxis zukommt, spiegelt gewissermaßen die Umstände jener einschneidenden Wendung im Leben seiner Familie – die Flucht und die Beliebigkeit des neuen Lebensraums – wider.

Den Künstler fasziniert, wie Objekte und Geschichten miteinander verflochten sind und als Projektionsflächen nationaler Ängste und persönlicher Identitäten dienen. Nicht nur die erotischen und gewalttätigen Machtspiele des Kolonialismus sind ein wiederkehrendes Thema sondern auch die sakralen und profanen Tänze der Religion und die Art und Weise, wie Verwaltungssysteme versuchen, persönliche Intimität und Ausdruck zu formen (sogar einzuschränken).

Vos Installationen bergen eine Fülle künstlerischer Strategien, darunter Dokumente, Fotografien, gefundene Gegenstände (mit historischer oder emotionaler Bedeutung), Textfragmente wie die kunstvollen Kalligrafien seines Vaters und manchmal auch Werke anderer KünstlerInnen. Vos künstlerisches Wirken in verschiedenen Rollen – als Kurator, Sammler, Historiker und Auktionsscout – ermöglicht ihm das geschickte Spiel mit Objekten und Kontexten. In der Auseinandersetzung mit symbolisch oder emotional aufgeladenen Artefakten aktiviert der Künstler deren Bedeutung von Projekt zu Projekt immer wieder neu.
Danh Vo wurde 1975 in Bà Rịa, Vietnam, geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin und Mexico City.

Studio Danh Vo Güldenhof, Foto: Nick Ash

Alle Programmformate Eintritt frei Lecture Online

Vortrag: Thomas Hirschhorn

”Robert Walser-Sculpture”

24/11/202024/11/2020

10:00

via Zoom: https://zoom.us/j/92194105244?pwd=bHl5VzVKalNYdys4SkUvaUVPRFpJQT09 Meeting-ID: 921 9410 5244 Kenncode: 353994

”Robert Walser-Sculpture”

Mit diesem Vortrag über die „Robert Walser-Skulptur“, einer Arbeit im öffentlichen Raum, die ich/
wir letztes Jahr zusammen mit Bewohnern der Stadt Biel realisiert haben, möchte ich erklären,
was ich aus dieser unglaublichen, schönen, schwierigen und komplexen Erfahrung gelernt habe.
Ich möchte mit eigenen Worten ausdrücken, was bei dieser Erfahrung wirklich zählt. Für mich
waren meine Anwesenheit und meine Produktion während der „Robert Walser-Skulptur“ eine Art
„utopischer Moment“ – keine Utopie, in der alles nett, schön, komfortabel, gelöst und vollendet ist,
überhaupt nicht – sondern ein Moment, in dem die Frage der Kunst, ihre Bedeutung, ihre
Transformationskraft, ihre Wirkung und die Problematik des öffentlichen Raums jede Minute, jede
Stunde, jeden Tag während 86 Tagen und 12 Stunden am Tag gestellt und besetzt wurden. Ich
habe gelernt, dass Kunst einem vereinfachten Idealismus und einem vereinfachten Realismus
widerstehen kann. Durch diese Erfahrung habe ich gelernt, dass das Verständnis von Kunst als
Ausdruck konstitutiver und ontologischer Gleichberechtigung wirken kann, weil Kunst das
Werkzeug ist, Kunst die Waffe, um Gleichberechtigung aufzubauen. Kunst muss funktionieren und
funktioniert. Es gibt kein anderes Fundament, es gibt keine andere Mission. Die absolute
Bestätigung der Gleichberechtigung ist die Verbindung, die verborgene und unsichtbare
Verbindung, die die „Robert Walsler-Skulptur“ zusammenhält.

Der Künstler Thomas Hirschhorn (*1957 in Bern) studierte von 1978 bis 1983 an der Kunstgewerbeschule Zürich und zog
anschliessend nach Paris, wo er seither lebt. Seine Arbeiten werden in zahlreichen Museen, Galerien und Ausstellungen gezeigt,
darunter u.a. Biennale Venedig (1999, der Schweizer Pavillion 2011, 2015), documenta 11 (2002), 27. Biennale Sao Paolo (2006), La
Triennale im Palais de Tokyo, Paris (2012), 9. Shanghai Biennale (2012), Manifesta 10 in Sankt-Petersburg (2014), The National Gallery
of Kosovo (2018), McaM Ming Contemporary Art Museum, Shanghai (2018), Kochi-Muziris Biennale (2019). Mit jeder Ausstellung in
Museen, Galerien und alternativen oder öffentlichen Räumen manifestiert sich Thomas Hirschhorns künstlerisches Engagement für eine
‚Nicht-exklusive Öffentlichkeit‘. Für sein künstlerisches Werk hat der Künstler u.a. folgende Auszeichnungen und Preise erhalten: «Preis
für Junge Schweizer Kunst» (1999), «Prix Marcel Duchamp» (2000), «Rolandpreis für Kunst im öffentlichen Raum» (2003), «Joseph
Beuys-Preis» (2004), «Kurt Schwitters-Preis» (2011) sowie den «Prix Meret Oppenheim» (2018).

www.thomashirschhorn.com

Eine Veranstaltung von:
TransArts – Transdisziplinäre Kunst
transarts@uni-ak.ac.at
www.transarts.at

Thomas Hirschhorn "Robert Walser-Sculpture", 2019, CH, Courtesy: the artist & ESS/SPA Swiss Sculpture Exhibition, Photos: Enrique Muñoz García

Alle Programmformate Ausstellung

Kuratorinnenführung mit Sophie Haslinger und Verena Kaspar-Eisert

Nach uns die Sintflut

26/11/202026/11/2020

17:00

Kostenlos mit gültigem Eintrittsticket, anmeldung@kunsthauswien.com

KUNST HAUS WIEN. Museum Hundertwasser

Untere Weißgerber Straße 13, 1030 Wien

Schwindende Gletscher und Polkappen, steigende Meeresspiegel und versteppte Landflächen: die Folgen der Klimakrise sind längst sichtbar. Nach uns die Sintflut heißt die große Herbstausstellung des KUNST HAUS WIEN, die mit den Mitteln der Kunst die Dringlichkeit des Themas aufzeigt. 21 österreichische und internationale Künstlerinnen und Künstler veranschaulichen durch Fotografie und Video die ökologischen Auswirkungen unseres wachstumsorientierten Wirtschaftssystems.

Die Werke aus den vergangenen zehn Jahren sind oft in intensiver Recherche und in Zusammenarbeit mit WissenschafterInnen entstanden. Sie geben den abstrakten Prozessen und komplexen Zusammenhängen der Klimakrise eine visuelle Form und berühren auf emotionaler Ebene. Die Ausstellung steht programmatisch für die Anliegen und Schwerpunkte, die das KUNST HAUS WIEN als Grünes Museum verfolgt: Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen sowie künstlerische Fotografie.

KünstlerInnen: Benoit Aquin, Ursula Biemann, Axel Braun, Solmaz Daryani, Verena Dengler, Michael Goldgruber, Justin Brice Guariglia, Stephan Huber, Genoveva Kriechbaum, Anouk Kruithof, Bénédicte Kurzen, Douglas Mandry, Benedikt Partenheimer, Sarker Protick, Gabriele Rothemann, Anastasia Samoylova, Christina Seely, Nicole Six & Paul Petritsch, Frank Thiel, Angela Tiatia

Alle Programmformate Ausstellung Guided Tour

Kuratorinnenführung mit Sophie Haslinger und Verena Kaspar-Eisert

Nach uns die Sintflut

12/01/202112/01/2021

18:00

Kostenlos mit gültigem Eintrittsticket, anmeldung@kunsthauswien.com

KUNST HAUS WIEN. Museum Hundertwasser

Untere Weißgerber Straße 13, 1030 Wien

Schwindende Gletscher und Polkappen, steigende Meeresspiegel und versteppte Landflächen: die Folgen der Klimakrise sind längst sichtbar. Nach uns die Sintflut heißt die große Herbstausstellung des KUNST HAUS WIEN, die mit den Mitteln der Kunst die Dringlichkeit des Themas aufzeigt. 21 österreichische und internationale Künstlerinnen und Künstler veranschaulichen durch Fotografie und Video die ökologischen Auswirkungen unseres wachstumsorientierten Wirtschaftssystems.

Die Werke aus den vergangenen zehn Jahren sind oft in intensiver Recherche und in Zusammenarbeit mit WissenschafterInnen entstanden. Sie geben den abstrakten Prozessen und komplexen Zusammenhängen der Klimakrise eine visuelle Form und berühren auf emotionaler Ebene. Die Ausstellung steht programmatisch für die Anliegen und Schwerpunkte, die das KUNST HAUS WIEN als Grünes Museum verfolgt: Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen sowie künstlerische Fotografie.

KünstlerInnen: Benoit Aquin, Ursula Biemann, Axel Braun, Solmaz Daryani, Verena Dengler, Michael Goldgruber, Justin Brice Guariglia, Stephan Huber, Genoveva Kriechbaum, Anouk Kruithof, Bénédicte Kurzen, Douglas Mandry, Benedikt Partenheimer, Sarker Protick, Gabriele Rothemann, Anastasia Samoylova, Christina Seely, Nicole Six & Paul Petritsch, Frank Thiel, Angela Tiatia

Alle Programmformate Ausstellung Guided Tour

Kuratorinnenführung mit Sophie Haslinger und Verena Kaspar-Eisert

Nach uns die Sintflut

10/02/202110/02/2021

17:00

Kostenlos mit gültigem Eintrittsticket, anmeldung@kunsthauswien.com

KUNST HAUS WIEN. Museum Hundertwasser

Untere Weißgerber Straße 13, 1030 Wien

Schwindende Gletscher und Polkappen, steigende Meeresspiegel und versteppte Landflächen: die Folgen der Klimakrise sind längst sichtbar. Nach uns die Sintflut heißt die große Herbstausstellung des KUNST HAUS WIEN, die mit den Mitteln der Kunst die Dringlichkeit des Themas aufzeigt. 21 österreichische und internationale Künstlerinnen und Künstler veranschaulichen durch Fotografie und Video die ökologischen Auswirkungen unseres wachstumsorientierten Wirtschaftssystems.

Die Werke aus den vergangenen zehn Jahren sind oft in intensiver Recherche und in Zusammenarbeit mit WissenschafterInnen entstanden. Sie geben den abstrakten Prozessen und komplexen Zusammenhängen der Klimakrise eine visuelle Form und berühren auf emotionaler Ebene. Die Ausstellung steht programmatisch für die Anliegen und Schwerpunkte, die das KUNST HAUS WIEN als Grünes Museum verfolgt: Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen sowie künstlerische Fotografie.

KünstlerInnen: Benoit Aquin, Ursula Biemann, Axel Braun, Solmaz Daryani, Verena Dengler, Michael Goldgruber, Justin Brice Guariglia, Stephan Huber, Genoveva Kriechbaum, Anouk Kruithof, Bénédicte Kurzen, Douglas Mandry, Benedikt Partenheimer, Sarker Protick, Gabriele Rothemann, Anastasia Samoylova, Christina Seely, Nicole Six & Paul Petritsch, Frank Thiel, Angela Tiatia