Vienna Art WeekAgenda

VIENNA

ART

AGENDA

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Exhibitions

SCHMUCKPOESIE TRIFFT GEOMETRIE

Isolde Baumhackl & Kayo Saito

16/11/2019

Galerie Slavik

Himmelpfortgasse 17, 1010 Wien

Zarte florale Impressionen der japanischen Schmuckkünstlerin Kayo Saito eröffnen einen Dialog mit den starken geometrischen Schmuckobjekten von Isolde Baumhackl.

Kayo Saito´s delicate floral impressions enter into dialogue with powerful geometrically jewellery objects by Isolde Baumhackl.

Isolde Baumhackl, Brosche NEBEL, Gold, Perlen Fotocredit: Kayo Saito

Exhibitions

ada is … lacking truth

Ausstellungsbesuch nach persönlicher Vereinbarung T: 0677 612 623 87

artistic dynamic association

Wattgasse 16/6, 1160 Vienna, Austria

„ada is … lacking truth“ beschäftigt sich mit der Frage der Wertigkeit von Kunst im Zeitalter der totalen Reproduzierbarkeit. Was ist in der Jetztzeit noch original, was bietet sich noch an Authentizität? Was wird verehrt: die Kunst, der Künstler/die Künstlerin, der spekulative Wert der Ressource Kunst durch das Unikat? Kaufen und Verkaufen? Wollen alle unsterblich sein? Fake ist Fakt, die Grenzen verschwimmen. Wo sich Kunst als Einflusssphäre verortet, trifft Kunst auf Kommerz. Hier dominieren große Namen die Szenerie der internationalen Betriebe. Bekanntheit und Marktwert als Garant für breitenwirksame, quotenträchtige Spektakel und Erfolg durch Popularität. Diese Faktoren ergeben ein Zerrbild von Oberflächlichkeit und Celebrity, in dem der Kunstmarkt die Verwicklungen zwischen Geld und Macht reflektiert.

Mit: Banksy, Marcel Duchamp, Coelestine Engels, Marcuse Hafner, Jeff Koons, Anna Mitterer, Pablo Picasso, Romana Scheffknecht, Stylianos Schicho, Andy Warhol u. a.

ada

Exhibitions

„Behind the Paravent Privé“ Rauminstallation

artunited

artunited

Glasergasse 4a, 1090 Wien

In einem abgedunkelten Raum auf einem Paravant ein Video: ein Mann und eine Frau – nackt. Ihre Körper von einem monochromen Zensurbalken verdeckt. Rundherum Bilder, Schriftstücke, Objekte. Was zeigen wir? Was verbergen wir? Was dürfen wir zeigen? Von uns selbst oder anderen? Die Ausstellung nimmt Bezug auf die Inszenierung von Privatheit. Es werden Werke präsentiert im Verbund mit Aufzeichnungen, Notizen, Skizzen, Proben, Fotos, Tagebüchern der Künstlerinnen und Künstler. Was dem Arbeitsraum entnommen wurde oder der Privatheit persönlichen Reflektierens. Was hinter die künstlerische Arbeit schauen lässt oder auf eine damit verquickte Intimität. Wo sich Persönlichkeiten selbst inszenieren oder durch mediales Interesse entblößt erscheinen. Facetten des Wahren und Wirklichen sind Teil des inszenierten Spiels mit Geheimnis und Offenbarung, mit dem Zeigen von sonst Verborgenem, mit privaten Geschichten (der Kunst).

Mit Beiträgen von Antonella Anselmo, Ellen Cantor, Simone Carneiro, Helena Eribenne, Markus Kircher, Teresa Paltram, Wolfgang Pavlik, Alicia Sancha.

Kuratiert von S. Genzmer

Special Events

EIKON meets VIENNA ART WEEK: Editor’s Choice

EIKON

14:00

EIKON-Redaktion

Q21 im MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1 / e - 1.6, 1070 Wien

„EIKON – Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst“ lädt anlässlich der VIENNA ART WEEK zum Vorweihnachtsumtrunk in die Redaktion: Neben der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift veröffentlicht EIKON auch Sonderdrucke und die Edition EIKON, handsignierte und nummerierte Originalfotografien von renommierten und aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern in limitierter Auflage. Bei einem gemütlichen Get-together mit Punsch und Keksen werden unsere Publikationen, Highlights der Edition EIKON sowie eine Auswahl an Künstlerkatalogen präsentiert und zum Spezialpreis angeboten.

Renate Bertlmann, Daniele Buetti, Stéphane Couturier, Jan de Cock, Jürgen Klauke, Walter Niedermayr, Arnulf Rainer, Eva Schlegel, Elfie Semotan, Beat Streuli, Erwin Wurm u. v. m.

Say Say Say Inc.

Talks

Das Nachleben der Vorhaut – Nekropolitik und Biokunst.

17:00

Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Raum 3 “Bianca von Bienenfeld” Zentrum für Public Health Kinderspitalgasse 15, 1090 Vienna

Heutzutage erlauben liberale westliche Vorstellungen vom Körper die Umwandlung von körperlichen Materialien und Abfällen in technische Werkzeuge, biologische Ressourcen und Kunstwerke. Ihre generativen Fähigkeiten können sogar gesammelt werden, um zukünftige biologische Arten zu schaffen.  Eine komplexe Mischung aus Daten, Informationen und physischem Material, wobei letzteres keine eigentliche Bedeutung hat, zirkuliert und wird ausgetauscht, wodurch neue Vermögenswerte entstehen. Derselbe lebende Organismus kann dabei an zwei oder mehr Orten gleichzeitig arbeiten. Der Körper wird zu einer Leerstelle, die niemandem mehr gehört. Diese Veränderung wird durch die postfordistische Produktion kompensiert, bei der einerseits die Lebendigkeit eines Produkts maximiert wird, während andererseits die Arbeiter selbst zu einem Produkt mutieren. Als Biobanken stellen diese Transformationen neue Lebensformen dar, die Teil einer Gemeinschaft mit neuen Beziehungen sind und neue Möglichkeiten zum Nachdenken über Raum, Territorium und Public Domain eröffnen.

Guided Tours

„Behind the Paravent Privé“ Rauminstallation

18:30

artunited

Glasergasse 4a, 1090 Wien

In einem abgedunkelten Raum auf einem Paravant ein Video: ein Mann und eine Frau – nackt. Ihre Körper von einem monochromen Zensurbalken verdeckt. Rundherum Bilder, Schriftstücke, Objekte. Was zeigen wir? Was verbergen wir? Was dürfen wir zeigen? Von uns selbst oder anderen? Die Ausstellung nimmt Bezug auf die Inszenierung von Privatheit. Es werden Werke präsentiert im Verbund mit Aufzeichnungen, Notizen, Skizzen, Proben, Fotos, Tagebüchern der Künstlerinnen und Künstler. Was dem Arbeitsraum entnommen wurde oder der Privatheit persönlichen Reflektierens. Was hinter die künstlerische Arbeit schauen lässt oder auf eine damit verquickte Intimität. Wo sich Persönlichkeiten selbst inszenieren oder durch mediales Interesse entblößt erscheinen. Facetten des Wahren und Wirklichen sind Teil des inszenierten Spiels mit Geheimnis und Offenbarung, mit dem Zeigen von sonst Verborgenem, mit privaten Geschichten (der Kunst).

Mit Beiträgen von Antonella Anselmo, Ellen Cantor, Simone Carneiro, Helena Eribenne, Markus Kircher, Teresa Paltram, Wolfgang Pavlik, Alicia Sancha.

Kuratiert von S. Genzmer

Screenings

UNDOX – Dubious Documentaries 3

Eröffnung des Int. Festivals der Innovativen Dokumentarfilmkunst 2019

18:00

Belvedere 21

Arsenalstraße 1, 1030 Wien

Opening der dritten Ausgabe des Dokumentarfilmfestivals mit Weinempfang und Begrüßung im Foyer des Belvedere 21. Anschließend wird um 19:30 Uhr das erste Filmprogramm von UNDOX 2019 im Kinosaal des Museums gezeigt: Tsveta Dobreva (FID Marseille) präsentiert LA MER DU MILIEU / MITTELMEER und spricht anschließend mit dem Filmemacher Jean-Marc Chapoulie aus Paris. Claudia Slanar (Belvedere 21) zeigt dazu den Kurzfilm BOCAMINA / PITHOLE von Miguel Hilari aus Bolivien. Beide Filme sind Österreich-Premieren. Am Samstag werden weitere vier Filmprogramme mit Publikumsgesprächen gezeigt. Zu Beginn des zweiten Tages lädt UNDOX gemeinsam mit dok.at um 11:00 Uhr zum „Filmmaker’s Brunch“.

Alle Infos zu UNDOX 2019 (22./23. November 2019) – http://undox-filmfest.org

Natascha Unkart, © Belvedere, Wien

Special Events

Clemens Wolf Line Drawings

Finissage

18:00

Collectors Agenda

Franz-Josefs-Kai 3, Suite 16, 1010 Wien

Der in Wien lebende und arbeitende Künstler Clemens Wolf (*1981) bezeichnet sich selbst als Verfechter der Sinnlichkeit. Der Transformationsprozess, aus etwas Trivialem ein sinnliches Objekt zu machen, interessiert ihn dabei besonders. Der gelenkte Zufall spielt in der Herstellung eine bestimmende Rolle. Clemens Wolf hat gelernt, Dinge zuzulassen. Die erstmals ausgestellte Serie der „Line Drawings“ steht exemplarisch für seinen Zugang zum Medium Zeichnung. In Epoxidharz getauchte, auf ein Blatt Papier geworfene Fallschirmleinen erstarren in der Formation, in der sie auf diesem auftreffen. Farbige Epoxidharzspritzer überziehen den Bildträger. Der Gestus der Hand, der die fallenden Schnüre lenkt, wird spür- und sichtbar. Er bezieht sich direkt auf die Zeichnung, die als umso „genialer“ gilt, je „hingeworfener“ und ungezwungener sie ist. Die Leine wir zur Linie und auf dem Blatt Papier zur Zeichnung. Der Künstler folgt hier seiner Idee unreproduzierbare Momente einzufrieren.

Openings

„Behind the Paravent Privé“ Rauminstallation

artunited

19:00

artunited

Glasergasse 4a, 1090 Wien

In einem abgedunkelten Raum auf einem Paravant ein Video: ein Mann und eine Frau – nackt. Ihre Körper von einem monochromen Zensurbalken verdeckt. Rundherum Bilder, Schriftstücke, Objekte. Was zeigen wir? Was verbergen wir? Was dürfen wir zeigen? Von uns selbst oder anderen? Die Ausstellung nimmt Bezug auf die Inszenierung von Privatheit. Es werden Werke präsentiert im Verbund mit Aufzeichnungen, Notizen, Skizzen, Proben, Fotos, Tagebüchern der Künstlerinnen und Künstler. Was dem Arbeitsraum entnommen wurde oder der Privatheit persönlichen Reflektierens. Was hinter die künstlerische Arbeit schauen lässt oder auf eine damit verquickte Intimität. Wo sich Persönlichkeiten selbst inszenieren oder durch mediales Interesse entblößt erscheinen. Facetten des Wahren und Wirklichen sind Teil des inszenierten Spiels mit Geheimnis und Offenbarung, mit dem Zeigen von sonst Verborgenem, mit privaten Geschichten (der Kunst).

Mit Beiträgen von Antonella Anselmo, Ellen Cantor, Simone Carneiro, Helena Eribenne, Markus Kircher, Teresa Paltram, Wolfgang Pavlik, Alicia Sancha.

Kuratiert von S. Genzmer

Talks

Critic in Residence in Kooperation mit VIENNA ART WEEK

das weisse haus

19:00

das weisse haus

Hegelgasse 14, 1010 Wien

Seit 2013 bietet studio das weisse haus ein Residence-Programm für internationale Kritikerinnen und Kritiker an, um sich mit dem aktuellen Kunstgeschehen in Wien auseinanderzusetzen. Heuer erstmals in Kooperation mit der VIENNA ART WEEK, eröffnet dies vom 15. bis 22.11. die Möglichkeit, die Kunstszene der Stadt zu erkunden und die Teilnehmenden in das laufende Programm einzubinden.

Die dreiwöchige Residency wurde im Zuge einer Ausschreibung an Emily McDermott vergeben, die am 20.11. um 19 Uhr eine öffentliche Diskussion zur Relevanz von Kunstkritik moderieren wird. Sie lebt und arbeitet als Autorin und Redakteurin in Berlin und war für unterschiedliche Institutionen wie SAVVY Contemporary, LISTE – Art Messe Basel und David Chipperfield Architects tätig. Ihre Texte wurden in zahlreichen Katalogen und Zeitschriften wie „Frieze“ oder „ArtReview“ veröffentlicht. 2016/17 war sie Fulbright-Stipendiatin und zuvor Redakteurin für digitale Kunst und Musik beim „Interview Magazine“ in New York.

Exhibitions

Nepal Art Now

11/04/201919/11/2019

Weltmuseum Wien

Heldenplatz 1, 1010 Wien

Das Weltmuseum Wien zeigt die bisher umfangreichste Ausstellung zu moderner und zeitgenössischer Kunst Nepals. Beginnend mit der Moderne in Nepal ab den 1950ern behandelt sie die Hinwendung nepalesischer Künstlerinnen und Künstler zu soziopolitischen Themen ebenso wie Fragen zur Konstruktion kultureller Identitäten in einer globalisierten Welt. Die Schau präsentiert mit rund 130 Arbeiten von über 40 Kunstschaffenden ein breites Spektrum künstlerischer Ausdrucksformen, darunter etwa eine Installation von Sheelasha Rajbhandari, die sich mit der Diskriminierung von Frauen in patriarchalen Gesellschaften beschäftigt, oder Arbeiten Ang Tsherin Sherpas, die Anleihen an tibetisch-buddhistischer Ikonografie nehmen. Die Werke von Hit Man Gurung wiederum reagieren auf Arbeitsmigration, Bürgerkrieg oder Korruption.

Kuratiert wurde die Ausstellung von den nepalesischen Kunsthistorikerinnen Dina Bangdel (1963–2017) und Swosti Rajbhandari Kayastha gemeinsam mit Christian Schicklgruber.

Anil Shahi, Don’t Make Me Laugh (detail), 2012 © Sangeeta Thapa, photo: Kailash K Shrestha

Exhibitions

Otto Muehl. Works 1955–2013

05/05/201922/11/2019

Sammlung Friedrichshof Stadtraum

Schleifmühlgasse 6, 1040 Wien

In mehr als sechs Jahrzehnten des Schaffens von Otto Muehl ist ein überaus vielfältiges und komplexes Œuvre entstanden. Diese Ausstellung wirft den Blick auf einige seiner wichtigsten Themen und Werkgruppen. Programmatische Werke der 1960ern und von früher dokumentieren den Übergang von informeller Skulptur und gestischer Malerei zum ereignishaften Kunstwerk sowie die Entwicklung des Wiener Aktionismus. Nach Gründung der Kommune Anfang der 1970er setzt sich Muehl malerisch und filmisch mit der Rolle und der Fetischierung des Künstlers im Wertegefüge des Kapitalismus auseinander. Seine abstrakten Arbeiten aus den 1980ern entwickeln die Material- und Strukturstudien der 1960er-Jahre weiter. Auch während seiner Haft 1991 bis 1998 entstehen zahlreiche Arbeiten auf Papier, in denen Muehl sich mit seiner Situation im Gefängnis auseinandersetzt. Erstmals sind auch Werke seines radikalen Spätwerks, das trotz Parkinson-Erkrankung zwischen 2000 und 2013 entstand, zu sehen.

 

SAMMLUNG FRIEDRICHSHOF STADTRAUM, Ausstellungsansicht, Foto: Alice von Alten, © Sammlung Friedrichshof

Exhibitions

Yona Friedman

05/09/201912/01/2020

Friedrich Kiesler Stiftung

Mariahilfer Str. 1B, 1060 Wien

Yona Friedman

Yona Friedmans Konzepte von Architektur sind eng mit der Dynamik sozialer Strukturen und mit der Veränderlichkeit der Bedürfnisse von Nutzerinnen und Nutzern verbunden. Diese Themen, die Friedman seit Beginn seiner Arbeit betont, gewinnen heute, bedingt durch die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Migration, immer mehr an Bedeutung. Sein eigener biografischer Hintergrund als Migrant ist Grund dafür, dass Friedmans Ideen und sein Engagement für eine zutiefst menschliche Architektur und Gesellschaft auf existenziellen Erfahrungen basieren.

Im Kontext der architektonischen Avantgarde haben Yona Friedmans „utopies réalisables“, zugleich radikal und zukunftsorientiert, großen Eindruck hinterlassen. Die Präsentation in der Kiesler-Stiftung wird eine kleine Auswahl von Skizzen und Entwürfen der visionären Ideen und Projekte des Kiesler-Preisträgers 2018 zeigen.

Exhibitions

Maria Lassnig. Ways of Being

06/09/201901/12/2019

Albertina

Albertinaplatz 1, 1010 Wien

Maria Lassnig (1919–2014) zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Bereits früh stellte sie ihren eigenen Körper in den Mittelpunkt ihrer Kunst – lange bevor Körperbewusstsein, Körpersprache und das Verhältnis von Mann und Frau zentrale Themen der internationalen Avantgarde wurden. Humorvoll und ernst, sehnsuchtsvoll und gnadenlos bannte die Künstlerin ihre Selbstempfindung auf den Malgrund. Nicht was sie sah, sondern wie sie sich spürte, wurde zum Bild. Anlässlich ihres 100. Geburtstags würdigt die Albertina Maria Lassnig mit einer umfassenden Retrospektive.

 

Camera Cannibale, 1998 Aquarellierte Zeichnung Albertina, Wien. Sammlung Essl © Maria Lassnig Foundation

Exhibitions

EMBODIMENT – CPF/Irland

07/09/201902/11/2019

galerie michaela stock

Schleifmühlgasse 18, 1040 Wien

Helen Carey, Direktorin der Fire Station Artists’ Studios in Dublin, wurde eingeladen, die erste Edition der performativen Ausstellungsreihe „Capture Performance Focus (CPF)“ in Wien in der galerie michaela stock im Herbst 2019 zu kuratieren. Das Projekt „EMBODIMENT“ umfasste junge irische Künstlerinnen und Künstler in Kollaboration mit österreichischen Kunstschaffenden. Die zentrale Fragestellung war das Dasein in der Welt und die unterschiedliche Art und Weise, wie Menschen den Raum sowohl konzeptionell als auch zeitlich bewohnen und sich kulturelle Unterschiede und Ähnlichkeiten manifestieren. Hauptthema war der Aspekt der Körperlichkeit und ihre Transformation und performatives Forschen. Der Ausstellungskatalog mit Dokumentation und Ergebnissen wird präsentiert.

Ann Maria Healy, When Dealers are Shamans, 2018, Videostill

Exhibitions

Johanna Kandl

Material. Womit gemalt wird und warum

12/09/201919/01/2020

Orangerie / Unteres Belvedere

Rennweg 6A, 1030 Wien

Bilder erzählen Geschichten. Sie tun dies über Form und Motiv, aber auch über ihre Materialität. Die verwendeten Mal- und Farbmittel, ihre Herkunft und die Art ihrer Gewinnung vermitteln parallel zum Bildsujet oft spannende Inhalte. Die österreichische Künstlerin Johanna Kandl widmet sich dieser Inhaltsebene, indem sie ihre eigenen Werke mit Gemälden aus der Sammlung des Belvedere sowie mit Grundstoffen in Beziehung setzt, die in der Malerei Verwendung finden. Ihr geht es dabei nicht um Materialkunde, sondern um das Aufzeigen aktueller Fragestellungen. Gemeinsam mit ihrem Mann Helmut Kandl geht sie den Geschichten hinter diesen Stoffen nach und deckt dabei akute gesellschaftliche Fragen auf. Die Neuaufwertung des Analog-Stofflichen ist als Paradigmenwechsel im Zeitalter der Digitalisierung zu sehen.

 

Privatbesitz Johanna Kandl © H&J. Kandl, 2018. Foto: Johannes Stoll © Belvedere, Wien

Thomas Feuerstein: ANTHRONAUT

13/09/201907/12/2019

Elisabeth & Klaus Thoman

Seilerstätte 7, 1010 Wien

Wir sind Anthronauten. Nicht die Frage, woher wir kommen und wohin wir gehen, vielmehr die Metamorphose des Hier und Jetzt wird zum Ausgangspunkt von Orientierung.

Thomas Feuerstein versammelt in der Ausstellung „ANTHRONAUT“ neue Arbeiten, die wie Fossilien aus der Zukunft wirken: Grafiken auf Solnhofener Plattenkalk aus dem Jura, der im 19. Jahrhundert die massenmediale, lithografische Reproduktion von Bildern ermöglichte, futuristische Versteinerungen, eine imaginäre Bibliothek, Bilder aus Blutregenalge sowie ein Orakel als künstliche Intelligenz öffnen eine Geschichte über unsere Gegenwart.

Exemplarisch für Transformation und Wandel steht die Skulptur „SUBCONSCIOUS“, ein U-Boot aus Zink. Es schwimmt in einem Elektrolyten, erzeugt die Energie für die Schiffsschraube und löst sich langsam auf. Die zeitliche Schichtung aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wird durch den bildnerischen Übergang von Materie, Energie und Information ersetzt.

 

13 SEPT 2019– 23 NOV 2019

© Thomas Feuerstein, SUBCOSCIOUS

Exhibitions

„ANTHRONAUT“

THOMAS FEUERSTEIN

13/09/201923/11/2019

23:50

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman

Seilerstätte 7, 1010 Wien

Wir sind Anthronauten. Nicht die Frage, woher wir kommen und wohin wir gehen, vielmehr die Metamorphose des Hier und Jetzt wird zum Ausgangspunkt von Orientierung.

 

Thomas Feuerstein versammelt in der Ausstellung „ANTHRONAUT“ neue Arbeiten, die wie Fossilien aus der Zukunft wirken: Grafiken auf Solnhofener Plattenkalk aus dem Jura, der im 19. Jahrhundert die massenmediale, lithografische Reproduktion von Bildern ermöglichte, futuristische Versteinerungen, eine imaginäre Bibliothek, Bilder aus Blutregenalge sowie ein Orakel als künstliche Intelligenz öffnen eine Geschichte über unsere Gegenwart.

Exemplarisch für Transformation und Wandel steht die Skulptur „SUBCONSCIOUS“, ein U-Boot aus Zink. Es schwimmt in einem Elektrolyten, erzeugt die Energie für die Schiffsschraube und löst sich langsam auf. Die zeitliche Schichtung aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wird durch den bildnerischen Übergang von Materie, Energie und Information ersetzt.

GalerieThoman SUBCOSCIOUS

Exhibitions

Im Blick „Josef Ignaz Mildorfer. Rebell des Barock“

19/09/201906/01/2020

Oberes Belvedere

Prinz Eugen-Straße 27, 1030 Wien

Zum 300. Geburtstag von Josef Ignaz Mildorfer (1719–1775) würdigt das Belvedere den Barockmaler 2019 mit einer Ausstellung in der Reihe „IM BLICK“ – es ist die erste monografische Einzelpräsentation des gebürtigen Tirolers. Die Schau legt das Augenmerk auf drei zentrale Aspekte seines künstlerischen Wirkens: Mildorfers seltene Schlachtenbilder, an denen er sich in frühen Jahren erprobte; seine Rolle als Professor für Malerei an der Wiener Kunstakademie, in der er wesentlich zur Herausbildung des expressiven „Wiener Akademiestils“ beitrug; sowie seine Aufträge für Kirche, Adel und Bürgertum – prominentester Auftraggeber war das Kaiserpaar Maria Theresia (1717–1780) und Franz I. Stephan (1708–1765). Die Ausstellungsreihe „IM BLICK“ im Oberen Belvedere betrachtet Werke der hauseigenen Sammlung aus neuer Perspektive und arbeitet sie wissenschaftlich auf.

© Belvedere, Wien, Foto: Johannes Stoll

Exhibitions

Fokus Favoriten

21/09/201901/09/2020

Kunst im öffentlichen Raum | Favoritenstraße

Sonnwendplatz, Favoritenstraße 76 bis Viktor-Adler-Markt, 1100 Wien

Wien wächst! Unaufhaltsam reiht sich ein neues Stadtentwicklungsgebiet an das nächste. Rund um den Hauptbahnhof entsteht das Sonnwendviertel mit Wohnungen, Hotels und Bürotürmen. Die Altbauten des traditionellen Arbeiterbezirks Favoriten warten indes noch auf ihre Wiederentdeckung.

Im Rahmen der Ausstellung „Fokus Favoriten“, die den Blick auf den Wandel im Bezirk lenkt, wurden internationale Kunstschaffende eingeladen, die Situation aufzugreifen. Sechs künstlerische Projekte befragen die Bevölkerung, geben deren Antworten, ihrer Musik und ihren Interessen eine neue ästhetische Form. Die Arbeiten transformieren die Orte entlang der Favoritenstraße vom Sonnwendplatz bis zum Viktor-Adler-Markt.

In Geschäften und auf der Straße finden Performances von Julia Bünnagel, Beteiligungsprojekte vom Department für öffentliche Erscheinungen und Britta Thie sowie musikalische Darbietungen von Akteuren rund um Ines Doujak statt. Am Viktor-Adler-Markt entsteht eine interaktive Lichtinstallation von Alicia Framis und am Sonnwendplatz platziert das Atelier Van Lieshout Objekte.

Exhibitions

Und Schwester Makart geht auf Wanderschaft

Begegnungen im Künstlerhaus 1050

26/09/201921/12/2019

Künstlerhaus 1050

Stolberggasse 26, 1050 Wien

Künstlerhaus

Gerhard Rühm / Andrea Maurer

Klub Zwei (Simone Bader und Jo Schmeiser) / Yen Noh

Ashley Hans Scheirl und Jakob Lena Knebl / Gerhard Laber

Hubert Sielecki / Evelyn Kreinecker

Elisabeth Bakambamba Tambwe / Pierre Molinier

Fritz Ruprechter / Anna-Maria Bogner

 

Die Ausstellung inszeniert die Begegnungen von sechs Kunstschaffenden bzw. Künstlerpaaren aus Wien mit je einem Künstler oder einer Künstlerin ihrer Wahl, beliebiger Herkunft, jedoch anderer Generation.

Die sechs Kunstschaffenden bilden sehr unterschiedliche Biografien und mediale Zugriffe in der Kunstproduktion ab. Auf der Suche nach interessanten Dialogen haben sich äußerst spannende Konstellationen ergeben. Das Ziel sind brückenbildende Dialoge in Form jeweils einer Ausstellungssituation und einer Veranstaltung in der Fabriketage der ehemaligen Altmann’schen Textilfabrik.

Künstlerhaus

Exhibitions

Henrike Naumann. Das Reich

26/09/201912/01/2020

Belveder 21

Arsenalstraße 1, 1030 Wien

Naumann Ausstellung Belvedere 21 Anschluss 2018

Henrike Naumann wuchs in Zwickau auf. Damals nahte das politische Ende der DDR, der Staat ging schließlich in einem wiedervereinten Deutschland auf. Die Erfahrungen ihrer Jugend zwischen Hedonismus, Konsumkultur und erstarkendem Rechtsradikalismus verarbeitete Naumann in mehreren Ausstellungen zu immersiven Installationen. In einer Archäologie der Zeitgeistigkeiten untersucht sie weiterhin die Wechselwirkungen zwischen Ästhetik und Ideologie, die sie in begehbaren Raumsituationen erfahrbar macht.

 

Henrike Naumann, geboren 1984, lebt und arbeitet in Berlin. Zuletzt waren ihre Arbeiten im Museum Abteiberg, Mönchengladbach, im MMK, Frankfurt am Main, im Rahmen des Steirischen Herbsts, Graz, auf der Busan Biennale, auf der Ghetto Biennale in Port-au-Prince, Haiti, sowie im Musée d’Art Contemporain et Multimédia, Kinshasa, ausgestellt.

 

Kurator: Severin Dünser

Henrike Naumann, Anschluss `90, 2018 Foto: Clara Wildberger

Exhibitions

Japan Unlimited

Kuratiert von Marcello Farabegoli, begibt sich die Ausstellung auf die Spuren des die japanische Gesellschaft prägenden dualen Prinzips von Tatemae („Maskerade“, die den Erwartungen der Öffentlichkeit entspricht) und Honne (die gegenüber der Öffentlichkeit verborgenen Gefühle) und untersucht, welche Rolle es in der zeitgenössischen japanischen Kunst spielt. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und Japan präsentiert „Japan Unlimited“ einige der bekanntesten und aktivsten Kunstschaffenden Japans, die sich mit den Grenzen und Freiheiten politisch-sozialkritischer Kunst in Japan auseinandersetzen.

 

Werke von: Makoto Aida, Chim↑Pom*, Gianmaria Gava, Edgar Honetschläger, Sachiko Kazama, Jake Knight, BuBu de la Madeleine & Yoshiko Shimada, Midori Mitamura*, Yoshinori Niwa*, Ryts Monet, Tomoko Sawada, Sputniko!, Ryudai Takano, Shinpei Takeda*, Momoyo Torimitsu, Hana Usui, Tomoko Yoneda, Naoko Yoshimoto

*Artist-in-Residence des Q21/MQ

Exhibitions

PERFORMART

01/10/201901/03/2020

projektraum viktor bucher

Praterstraße 13, 1020 Wien

In der thematisch-inhaltlichen Ausrichtung/Programmatik von Anfang an auch dem Zeigen nicht kommerzieller Kunstrichtungen verpflichtet, soll im projektraum viktor bucher ab Herbst 2019 ein Programmschwerpunkt auf performative Elemente in der (bildenden) Kunst gelegt werden, wobei die vier Grundelemente von Performancekunst ins Spiel kommen sollen: Zeit, Raum, der Körper der Künstlerin/des Künstlers und die Beziehung zwischen der Künstlerin/dem Künstler und dem Publikum. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis der Performerinnen und Performer.

Geplante Künstlerinnen und Künstler:

 

Alfredo Barsuglia / Jasmin Hoffer (Wien)

Jad Fair (USA) ?

Aldo Giannotti / Karin Pauer (Wien)

Fanny Futterknecht (Wien)

Peter Fritzenwallner (Wien)

Marlene Hausegger (Wien)

Annja Krautgasser (Wien)

Michikazu Matsune (Wien)

Willi Dorner / Lisa Rastl ?

Projektraum Viktor Bucher you and me13 Aldo Giannotti Michikazu Matsune

Exhibitions

Family Matters

04/10/201930/08/2020

Dom Museum

Stefansplatz 6, 1010 Wien

Dom Museum Wien Foto: Hertha Hurnaus, Dom Museum Wien Johanna Schwanberg Foto: Lena Deinhardstein, Dom Museum Wien

Ausgehend von dem Wandel, den der Begriff „Familie“ durchlebt, geht die Ausstellung der Frage nach, wie sich Familienkonstellationen, ihre Bedingungen und Auswirkungen auf Individuum und Gesellschaft in der Kunst spiegeln. Von der Einelternfamilie über Sippenverbände bis zu „gewählten“ Familien zeigt sich durch die Epochen und Medien – Plastik, Grafik, Malerei, Fotografie und Videokunst – ein vielschichtiges Bild von dem, was Familie sein kann.

 

Mit Werken von: Uli Aigner, Iris Andraschek, Hans Op de Beeck, Elinor Carucci, Josef Franz Danhauser, Carola Dertnig, Johannes Deutsch, VALIE EXPORT, Peter Fendi, Weronika Gęsicka, Leander Kaiser, Angelika Kauffmann, Käthe Kollwitz, Nina Kovacheva, Maria Lassnig, Iris Legendre, Ferdinand Mallitsch, Katharina Mayer, Giovanni Battista Pittoni, Sam Jinks, Johann Matthias Ranftl, Neo Rauch, Judith Samen, August Sander, Johann Martin („Kremser“) Schmidt, Annegret Soltau, Carl Spitzweg, Jacopo Tintoretto, Ferdinand Georg Waldmüller u. a.

Dom Museum Wien Foto: Hertha Hurnaus, Dom Museum Wien Johanna Schwanberg Foto: Lena Deinhardstein, Dom Museum Wien

Exhibitions

Wolfgang Paalen (1905–1959). Der österreichische Surrealist in Paris und Mexiko

04/10/201919/01/2020

Unteres Belvedere

Rennweg 6A, 1030 Wien

Wolfgang Paalen wurde 1905 in Wien geboren. Sein Weg führte ihn 1929 nach Paris, wo er sich den Surrealisten anschloss. Zu dieser Kunstrichtung trug er mit suggestiven Assemblagen, vor allem aber mit „Fumage-Bildern“ bei: Mittels Kerzenrauchs malte er auf leere Leinwand, Holz oder Papier halluzinatorische Motive, die er teils mit Ölfarbe assoziativ fortsetzte. Gemeinsam mit Marcel Duchamp, Man Ray und Salvador Dalí gestaltete Paalen 1938 die Surrealismus-Schau in der Pariser Galerie Beaux-Arts. Auf Einladung Frida Kahlos ging er 1939 nach Mexiko ins Exil. 1942 bis 1944 gab er die einflussreiche Kunstzeitschrift „DYN“ heraus. Im Belvedere kann dieser faszinierende Künstler nun neu entdeckt werden. Die Ausstellung präsentiert noch nie gezeigte „Fumage-“ und „Spaciales-Bilder“, ergänzt durch biografische Fotos, Briefe und eine umfassende Dokumentation der Zeitschrift „DYN“.

Wolfgang Paalen, „Paysage totémique“, 1938, Privatsammlung Paris. Privatsammlung / Private collection, courtesy of Malingue S. A

Exhibitions

A Passion for Drawing

Die Sammlung Guerlain aus dem Centre Pompidou

11/10/201912/01/2019

Albertina

Albertinaplatz 1, 1010 Wien

Florence und Daniel Guerlain begannen jeweils früh in ihrem Leben Kunst zu sammeln. Seit Mitte der 1980er-Jahre tun sie dies gemeinsam und haben damit eine der international herausragendsten Zeichnungssammlungen zusammengetragen. Mit einer Auswahl an Highlights gibt die Albertina nun Einblick in die Sammeltätigkeit der Guerlains. Ein Großteil der ausgestellten Werke stammt aus dem Pariser Centre Pompidou, das im Jahr 2012 ein Konvolut von 1.200 Zeichnungen als Schenkung erhielt. Die Schau zeigt – unter anderem mit Marcel Dzama, Marcel van Eeden, Catharina van Eetvelde, Jana Gunstheimer, Sandra Vásquez de la Horra oder Jorinde Voigt – wesentliche Protagonisten, die heute im Bereich der Zeichnung arbeiten.

Florence & Daniel Guerlain © Christophe Boulze

Exhibitions

Hana Usui: BEI UNS

WOP WORKS ON PAPER

12/10/201921/12/2019

13:00

WOP WORKS ON PAPER

Burggasse 69 (Eingang Hermanngasse), 1070 Wien

Seit 2014 widmet sich Hana Usui (*1974, Tokio) vorwiegend politisch-sozialkritischen Themen. Für ihre Ausstellung „BEI UNS“ behandelt sie die Fremdendiskriminierung im heutigen Japan.

Hana Usui hat Kunstgeschichte an der Waseda-Universität und Kalligrafie studiert und lebt seit  2011 vorwiegend in Wien. Für ihre abstrakten Zeichnungen verwendet sie weiße und schwarze Ölfarbe, die sie auf Tuschelavierungen oder Schwarzweißfotografien legt. Ihre Werke sind in zahlreichen Museumssammlungen wie Albertina, Staatliche Museen zu Berlin und Staatliche Kunstsammlungen Dresden vertreten.

WOP Works on Paper

Openings

Claudia Six: With Fear

14/10/2019

19:00

Eine Mahnwache für Monster

Jan Arnold Gallery

Q21 Schauräume, Q21/MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Zur Eröffnung sprechen Tomak & Martin Walkner (Kunsthalle Wien)

Angst vor dem Monster unter deinem Bett, den Monstern auf der Straße, in deinem Zuhause, in deinem Kopf.

Angst vor den Geistern in deinem Keller, den Geistern der Vergangenheit oder den Geistern deiner Zukunft.

Stell dir vor, all diese Monster und Geister versammeln sich in einem Raum und du bist mittendrin.

Schließe deine Augen und du fühlst, wie jemand vorsichtig deine Hand nimmt, ein imaginärer Freund an deiner Seite.

Und jetzt liegt es an dir.

Erzähle mir von deinen Ängsten, teile deine Geschichten und vergiss auch nicht die Geister aus deiner Vergangenheit.

Und dann lass uns gemeinsam Mahnwache halten. Eine Kerze anzünden für unsere geliebten und gefürchteten Monster. Eine Träne vergießen für die Geister, die wir für immer zurücklassen.

Gemeinsam kreieren wir einen Raum, der aus unseren Geschichten besteht, aus geteilten Ängsten und unsichtbaren Geistern.

Erzähl mir deine Geschichte: hello@claudiasix.com

Exhibitions

Caravaggio & Bernini

15/10/201919/01/2019

Kunsthistorisches Museum Wien

Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

Michelangelo Merisi, gen. Caravaggio, David mit dem Haupt des Goliath, um 1600/01 © KHM-Museumsverband

Obwohl das Kunsthistorische Museum den umfangreichsten und wertvollsten Bestand an Werken des Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571–1610) und seiner Nachfolger außerhalb Italiens besitzt, hat in Österreich bislang keine Ausstellung zu ihm und seiner Zeit stattgefunden. Werke des um eine Generation jüngeren Bildhauers Gian Lorenzo Bernini (1598–1680), dessen Kunst auch für das österreichische Barock prägend werden sollten, waren hierzulande ebenfalls noch kaum zu sehen. Diese international angelegte Schau spürt mit rund 60 Hauptwerken von Künstlern des frühen 17. Jahrhunderts dem Phänomen des aufblühenden Barock nach und stellt die revolutionär-neuartige Kunst dieser Zeit in Rom vor: faszinierende Werke voller Dramatik, Leidenschaft, starker Bewegung und farbintensiver Theatralik. Im Zentrum stehen der Maler Caravaggio und der Bildhauer Bernini, die mit ihrer neuartigen Ausdrucksweise wie mit ihrem unkonventionellen Lebensstil in Rom für Furore sorgten.

Michelangelo Merisi, gen. Caravaggio, David mit dem Haupt des Goliath, um 1600/01 © KHM-Museumsverband

Openings

Forms Larger and Bolder: EVA HESSE ZEICHNUNGEN

aus dem Allen Memorial Art Museum am Oberlin College

15/10/2019

19:00

mumok

Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

„Crazy like machine forms larger and bolder“ – so beschreibt Eva Hesse 1965 in einem Brief an ihren künstlerischen Weggefährten Sol LeWitt eine Gruppe eben fertiggestellter Zeichnungen. Die Idee der „riskanten Formen“ lässt sich auf das gesamte grafische Werk der Künstlerin anwenden, dem das mumok nun eine eigene Ausstellung widmet. Zu sehen ist eine Auswahl von Arbeiten auf Papier aus den umfangreichen Beständen des Allen Memorial Art Museum am Oberlin College, Ohio, wo sich auch das Archiv Hesses befindet. Von frühen figurativen Studien über abstrakt-expressive „Kritzeleien“ und suggestiv-erotische Diagramme bis hin zu Entwurfsskizzen für Skulpturen demonstriert der repräsentative Querschnitt, welch singuläre Rolle das Zeichnen in Hesses künstlerischer Praxis einnahm.

 

Die Ausstellung wurde vom Nachlass von Eva Hesse und Hauser & Wirth in Zusammenarbeit mit dem Allen Memorial Art Museum, Oberlin College, initiiert.

Talks

Führung und Gespräch mit der Künstlerin: Albana Ejupi “human condition”

…Mensch, Liebe, Schmerz und Hürden.

Die Kunst sehe ich in meiner Arbeitspraxis als vielgestaltigen Modus Operandi in der Auseinandersetzung mit den politischen, sozialen und spirituellen Aspekten der menschlichen Natur. 

Meine Körperstudien (hauptsächlich des weiblichen Körpers) – abseits von Tabus, Scham oder anderen Hemmnissen – stellen das Menschsein zur Diskussion. Sie erkunden Themen wie das Alter (vor allem hohes Alter), Liebe, Hürden, Wunden und Heilung, Schwangerschaft, Sexualität, Identität und Erinnerung. Zudem behandeln die Arbeiten die Frau als Symbolträgerin für Fruchtbarkeit und die Schöpfung von Leben im Allgemeinen.

Diese Erforschung mündet in Bildern und Zeichnungen auf unterschiedlichen Materialien wie Leinwand, Papier und Holz, mit Meeressand und verschiedenen Textilien.

Warum interessiert mich die Arbeit mit dem Körper? Der Körper steht für Existenz, die Existenz kommt durch ihn zum Vorschein.

Ich möchte verstehen, was es heißt, Mensch zu sein. Wir sind nicht bloß die bekleidete Person, die wir der Welt präsentieren. Wir sind der Geist und Körper, die wir bewohnen.

Nicht Schönheit wird durch diese Körper vermittelt, vielmehr die Thematik an sich, die Tatsache, ein Mensch, und insbesondere, eine Frau zu sein. Die meisten Werke zeigen keine Gesichter, sie stehen symbolhaft für die Erscheinung des Mannes, der Frau, Mutter, der Tochter, die einmal Mutter werden wird.

Weil die Betrachter_innen die Körper dieser Paare ohne zuordnende Details sehen, haben wir es mit einer Repräsentation zu tun, die depersonalisierend wirkt; die Körper fordern den/die Betrachter_in sogar auf, sich mit ihnen zu identifizieren.

Ein weiterer Teil meiner Arbeiten sind Porträts, die auf den ersten Blick unfertig aussehen, doch es fehlt nichts. Sie sind nur gleichsam zerfallen, entrückt worden durch Zeit, die an unserem Gesicht nagt.

Und tatsächlich, siehst du nicht auch mehr als nur einen „Teil“?

Albana Ejupi

Exhibitions

Refugium

Bruno Walpoth – Holzskulpturen, Eberhard Ross – Malerei

17/10/201930/11/2019

Galerie Straihammer & Seidenschwann

Grünangergasse 8, 1010 Wien

Bruno Walpoth, Roundabout, 2014

Exhibitions

Kalter Krieg und Architektur

Beiträge zur Demokratisierung Österreichs nach 1945

17/10/201924/02/2019

AzW | Ausstellungshalle 2

Museumsplatz 1, 1070 Wien

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges etablierte jede der vier Besatzungsmächte ein vielfältiges Kulturprogramm. Architekturausstellungen dienten ihnen als Bühne für kulturelle, ideologische, ökonomische und technologische Transferleistungen. Die ausgestellte Architektur und die begleitenden Diskurse wurden zu Instrumenten eines „Erziehungsprogramms“ für eine neue Welt- und Gesellschaftsordnung. Weitgehend unbekannt ist deren Auswirkung auf die österreichische Architekturszene.

Ziel der Ausstellung ist es, das nationale architekturhistorische Narrativ durch globalgeschichtliche Fragestellungen zu ergänzen und eine Neuvermessung der Nachkriegsarchitektur einzuleiten. Die Untersuchung berücksichtigt Aspekte der Diskurs-, Wirtschafts-, Sozial-, Institutions- und Politikgeschichte. Ein Hauptaugenmerk liegt auf Vor- und Nachlässen aus der Sammlung des Az W.

 

Kuratorin: Monika Platzer

Ausstellungsansicht "Kalter Krieg und Architektur" © Architekturzentrum Wien, Foto: Lisa Rastl

18/10/201914/12/2019

Ausstellungsraum xE

Eschenbachgasse 11/Getreidemarkt, 1010 Wien

Schon 1913 schrieben Medien der neuen „Spezialschule für Bildhauerei“ im Prater Idyll und Abgelegenheit zu. Von Beginn an erschien sie als Gegenwelt zur temporeichen Betriebsamkeit Wiens, als Paradies an der Peripherie der Geschäftigkeit.

Die Zuschreibung eines Sonderstatus ist bis heute aufrecht. Die Ausstellung unterzieht ihn einer wissenschaftlichen und künstlerischen Überprüfung. Sie zeigt künstlerische Beiträge, die sowohl die Geschichte unterschiedlicher bildhauerischer Praxen als auch persönliche Strategien und Zugänge in der Auseinandersetzung mit der Studienzeit thematisieren.

 

Eine Ausstellung auf Einladung und mit Beiträgen von: Simone Bader, Jannik Franzen, Katharina Hölzl, Pille-Riin Jaik, Ma Jia, Jakob Krameritsch, Emanuel Mauthe, Florian Mayr, Jelena Micić, Bianca Phos, Heimo Zobernig

 

Weitere Beiträge von: Steffi Alte, Berhanu Ashagrie, Tina Bepperling, Josef Dabernig, Valerie Habsburg, Leopold Kessler, Elisabeth Kihlström, Roland Kollnitz, Fabian Leitgeb, Lone Haugaard Madsen, Sabelo Mlangeni, Christian Mühlbauer, Noële Ody, Marion Porten, Liesl Raff, Eva Sailer, Samuel Seger, Werner Würtinger

Bianca Phos, Opazität, S/W-Fotografie auf Transparentpapier, 2016

Performances

The Loser Takes It All: Klima-Kasino # k48

20/10/2019

19:00

k48 – Offensive für zeitgenössische Wahrnehmung

Kirchengasse 48 / Lokal 2, 1070

Im Rahmen des Social-Design-Studios der Universität für angewandte Kunst Wien wird ein Klima-Kreditsystem entwickelt, das sich an höchst umstrittene Praktiken, Social Credits zu erwerben, anlehnt. Dieser besondere Zeitvertreib lässt alle gegen alle antreten. Nichts weniger als die Klimakrise steht dabei auf dem Spiel. Wahrheit wird gegen Wahrheit stehen, Aussage gegen Aussage. Truismen behaupten sich, und die vermeintlich erlangte Erkenntnis dient kaum dem Fortschritt und wohl nur persönlicher Entlastung. Wer aufs eigene Gewissen setzt, verliert um jeden Preis. Dieser vergebliche Kampf ums Glück erweist sich zugleich als ständige Verlockung, als Anlass, sich immer neu mit Fortuna zu messen. Und wer wagt, verliert garantiert. Der Absurdität der eigenen Eigenarten ist nicht beizukommen, keine Beschwörung löst sich ein, keine Magie wirkt. Gespielt wird in Oliver Hangls Ausstellungsraum k48, der sich an diesem Abend in ein Casino verwandelt. „Nichts geht mehr“, und doch gibt die Avantgarde nie auf!

Albana Ejupi “human condition”

22/10/201925/11/2019

…Mensch, Liebe, Schmerz und Hürden.

Die Kunst sehe ich in meiner Arbeitspraxis als vielgestaltigen Modus Operandi in der Auseinandersetzung mit den politischen, sozialen und spirituellen Aspekten der menschlichen Natur. 

Meine Körperstudien (hauptsächlich des weiblichen Körpers) – abseits von Tabus, Scham oder anderen Hemmnissen – stellen das Menschsein zur Diskussion. Sie erkunden Themen wie das Alter (vor allem hohes Alter), Liebe, Hürden, Wunden und Heilung, Schwangerschaft, Sexualität, Identität und Erinnerung. Zudem behandeln die Arbeiten die Frau als Symbolträgerin für Fruchtbarkeit und die Schöpfung von Leben im Allgemeinen.

Diese Erforschung mündet in Bildern und Zeichnungen auf unterschiedlichen Materialien wie Leinwand, Papier und Holz, mit Meeressand und verschiedenen Textilien.

Warum interessiert mich die Arbeit mit dem Körper? Der Körper steht für Existenz, die Existenz kommt durch ihn zum Vorschein.

Ich möchte verstehen, was es heißt, Mensch zu sein. Wir sind nicht bloß die bekleidete Person, die wir der Welt präsentieren. Wir sind der Geist und Körper, die wir bewohnen.

Nicht Schönheit wird durch diese Körper vermittelt, vielmehr die Thematik an sich, die Tatsache, ein Mensch, und insbesondere, eine Frau zu sein. Die meisten Werke zeigen keine Gesichter, sie stehen symbolhaft für die Erscheinung des Mannes, der Frau, Mutter, der Tochter, die einmal Mutter werden wird.

Weil die Betrachter_innen die Körper dieser Paare ohne zuordnende Details sehen, haben wir es mit einer Repräsentation zu tun, die depersonalisierend wirkt; die Körper fordern den/die Betrachter_in sogar auf, sich mit ihnen zu identifizieren.

Ein weiterer Teil meiner Arbeiten sind Porträts, die auf den ersten Blick unfertig aussehen, doch es fehlt nichts. Sie sind nur gleichsam zerfallen, entrückt worden durch Zeit, die an unserem Gesicht nagt.

Und tatsächlich, siehst du nicht auch mehr als nur einen „Teil“?

Albana Ejupi

Johanna KANDL | Stoff + Anna WITT | Unboxing the Future

24/10/201921/12/2019

Christine König Galerie

Schleifmühlgasse 1A, 1040 Wien

Stoff kann vieles bedeuten: Zum einen das textile Material, aus dem Kleidung, Tischdecken, Vorhänge und ähnliches hergestellt wird. Zum anderen eine haptische Gegenständlichkeit, die man erfassen kann oder als Inhalt einer narrativen Struktur, die man zu begreifen versucht. Wenn eine Ausstellung „Stoff“ heißt, dann darf der Betrachter davon ausgehen, dass die Künstlerin auf der Klaviatur der Ambivalenzen spielt. Es gibt bei Johanna Kandl in dieser Ausstellung eine Arbeit, die den Begriff wörtlich nimmt und verschiedenfarbige, in Falten geworfene Tücher in einem Stoffgeschäft zeigt.

Doch im Wesentlichen geht es sowohl bei Kandl wie auch bei der Film- und Videokünstlerin Anna Witt um den Stoff, aus dem die Leiden sind. Und zwar ganz konkret jene Leiden, die eine globalisierte und prekarisierte Arbeitswelt mit sich bringt. In den Werken wird mit den jeweils eigenen Gestaltungsmitteln eine politische Agenda künstlerisch aufgeworfen, die sich für jene interessiert, die nicht zählen. Oder wie es Aristoteles einmal formuliert hat: Die „Anteil haben an nichts.“

Johanna KANDL | Stoff + Anna WITT | Unboxing the Future, Christine König Galerie, Wien 2019 © Foto: Philipp Friedrich

Manfred PECKL | earth

24/10/201921/12/2019

KOENIG2 by_robbygreif

Margaretenstraße 5, 1040 Wien

Alles ist flüssig. Der Raum, die Farbe, die Formen, die Inhalte, die Assoziationen, der Künstler, alles unterliegt dem heraklitischen Aphorismus. Entsprechend wird KOENIG2 durch die Installation des in Berlin lebenden und arbeitenden, österreichischen Künstlers Manfred Peckl (*1968 in Wels) in eine Welt verwandelt, die (T)Raum, Realität und Wunsch untrennbar vereint. Es ist eine künstlich geschaffene Projektion von wilder, alles verschlingender Natur, jedoch vollkommen konträr zu realistischen oder figurativen Ansätzen: Manfred Peckl thematisiert das zwei-, drei- und mehrdimensionale Eindringen von Ideen und Bedürfnissen über den Weg der Farbe.

Ausgangs- und Mittelpunkt sowie erdender Beginn ist die titelgebende Sprachskulptur „earth“. Das in sich verschlungene Wort öffnet sich ohne Interpunktion oder Markierung multiplen Lesarten, die von „heart“ über „the art“ bis zu Nonsens-Begriffen wie „thear“ reichen. Kreisförmig arrangiert und überzogen mit unzähligen Pinselstrichen ist die Skulptur Performancepodium, Startpunkt der künstlerischen Intervention und Verkörperung des planetaren Habitats zugleich. Der Duktus folgt dabei den Buchstaben, welcher den Schriftzug repliziert wie ihn überlagert. Über diesem Zentrum hängen Stalaktiten von rosaroter Decke, deren fluide Gestalt durch vertikal verlaufende Farbstreifen verstärkt wird. Die „Shapes“ scheinen in ihrer Dynamik in Auflösung begriffen; unterschwellige Prozesse von Vergänglichkeit, Anfang und Ende, und konstanter Veränderung schwingen mit.

Nach demselben Verfahren entstehen auch die dem konventionellen Rechteck eingeschriebenen Arbeiten des Künstlers. Sie sind präzise konstruiert aus Industriematerial – Plakaten und Postern aus dem öffentlichen Raum – welche säuberlich in gleichstarke, rein monochrome Streifen filetiert werden und nebeneinander collagiert den Eindruck von gleichmäßiger Pinselstärke suggerieren. So ergeben sich Szenerien von Landschaften, Seestücken und Horizonten, die vorgeben der Malerei verwandt oder gar ihr zugehörig zu sein, obwohl sie, einem Upcycling-Prozess entstammend, der Gattung Papierarbeit zuzuordnen sind. Malerei in ihrem traditionell hierarchischen Verständnis als edelste Disziplin wird von Manfred Peckl begrifflich weit gedehnt und definiert sich letztlich über einen ekstatischen Verlauf, der die Assoziationskraft des Betrachters mit den emotionalen wie intellektuellen Zuständen der Kunst in Dialog treten lässt. Diesen Weg beschreitet der Künstler in seinen Performances selbst, indem er mit den fluiden Formen und Darstellungen interagiert. Die gesprochene, gesungene oder geschriene und körperliche Konfrontation mit und innerhalb seiner Installa-tion erzeugt eine weitere Ebene, welche die absurde Dringlichkeit seiner artifiziellen Welt, im Ver-hältnis zur sich radikal verändernden Umwelt, betont.

(Andrea Kopranovic, 2019)

Ausstellungsansicht KOENIG2 by_robbygreif, Manfred PECKL | earth, Wien 2019 © Foto: Philipp Friedrich

MODERN ALIBIS – Willem de Rooij & Thomas Locher

25/10/201921/12/2019

Galerie Georg Kargl

Schleifmühlgasse 5, 1040 Wien

Exhibitions

Out of mind. Just in time.

Julia Benz

25/10/201926/11/2019

Galerie Hartinger

Seilergasse 9/4, 1010 Wien

Die Künstlerin Julia Benz arbeitet sowohl mit figurativen wie auch abstrakten Elementen. In ihren Werken, die meist intuitiv und ohne festes Konzept entstehen, schafft sie es, auf indirekte Art zu erzählen. Natur und andere Einflüsse werden – ob mit Öl, Acryl, Spraydose und Tusche, ob auf Holz oder Leinwand – kontrastreich und vielschichtig dargestellt.

Unter anderem in der Kunstakademie Düsseldorf ausgebildet und mi

t einem großen Interesse für Street Art, arbeitet und experimentiert die 1986 geborene Künstlerin nicht nur im Studio, sondern führt auch Wandmalereien im privaten wie öffentlichen Raum aus, beispielsweise in der deutschen Zentrale von Facebook in Berlin oder an einer Außenwand der kanadischen Botschaft in Khartoum/Sudan.
Für die Ausstellung gestaltet Julia Benz im Erdgeschoss der Galerie Gerald Hartinger eine Wand, den Entstehungsprozess können Besucherinnen und Besucher über zwei Tage vor Ausstellungsbeginn mitverfolgen. Nach einigen Stationen in Deutschland arbeitet die Künstlerin das erste Mal vor Ort in Österreich. Darüber hinaus zeigt sie in der Galerie Gerald Hartinger neben ausgewählten Arbeiten der letzten Jahre in Rahmen der VIENNA ART WEEK eine „Benzstallation“ im Untergeschoss der Galerie.

Galerie Hartinger

Exhibitions

Nikolaus Gansterer

tracing (in)tangibles

25/10/201911/01/2019

Crone Wien

Getreidemarkt 14, 1010 Wien

Nikolaus Gansterer tracing (in)tangibles, 2019 Foto: Khadija von Zinnenburg Carroll Courtesy Galerie Crone Wien, Berlin

Exhibitions

Nikolaus Gansterer

tracing (in)tangibles

25/10/201911/01/2019

Crone Wien

Getreidemarkt 14, 1010 Wien

Nikolaus Gansterer tracing (in)tangibles, 2019 Foto: Khadija von Zinnenburg Carroll Courtesy Galerie Crone Wien, Berlin

Exhibitions

Michaela Putz. Gloom of Mnemosyne

25/10/201915/11/2019

Bildraum 01

Mnemosyne, das ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Erinnerung. Aber auch ein Fluss der Unterwelt trägt diesen Namen: Wer sein Wasser trinkt, soll nach antiker Vorstellung die Leerstellen des Gedächtnisses fluten und bereits Vergessenes wieder ins Bewusstsein spülen. In der Ausstellung Gloom of Mnemosyne im Bildraum 01 zeigt Michaela Putz den menschlichen Versuch einer Neuaneignung zur Speicherung von Erinnerung auf: Die Künstlerin widmet ihre Arbeit der digitalen Welt der Bilder, die im unaufhaltsamen Strom der Cloud fließen – und bei Bedarf unsere Gedächtnislücken schließen sollen. Putz erkundet die visuellen Zwischenformen und Unschärfen. Sie widmet sich der Nicht-Fassbarkeit des Erinnerns, die uns Erlebnisse im Nachhinein neu interpretieren lässt und wirft einen Blick darauf, was die rohe Flut der Daten im Zusammenwirken mit der Unschärfe des menschlichen Gedächtnisses zu tun haben kann.

Die Basis roher Daten unterscheidet sich in ihrer Qualität grundlegend zu den emotional gefärbten menschlichen Erinnerungen. Michaela Putz greift in ihrer Arbeit die Auswirkungen auf eine Gesellschaft auf, die sich mit relevanten Fragen zur fortschreitenden Kommunikationstechnologie auseinandersetzen muss, die in Verbindung steht mit dem Selbstbild und der Wahrnehmung auf unsere Umwelt. Für ihr aktuelles Projekt zieht Putz Bilder aus ihrer eigenen Vergangenheit heran, die sie auf diversen Computern und Festplatten gespeichert hat. Im Prozess ihrer Arbeit werden diese Fotografien mehrmals abgerufen, durchlaufen verschiedene Medien, werden abfotografiert, werden wieder neu eingespielt und auf unterschiedlichen Medienträgern wieder neu gespeichert. Dieser Vorgang wird in Loops wiederholt wobei die Bilder unschärfer und ungenauer werden – versehen mit Fingerabdrücken und Staubresten ergeben sich immer wieder leichte Abwandlungen der ursprünglichen Abbildung. Erinnerungsbilder entstehen, überlagert von den Spuren der Zeit und verfremdet durch technologische Eingriffe. Nur mehr bruchstückhaft vorhanden driften Erinnerungen wiederum ins Vergessen und scheinen so dem Menschlichen näher.

Michaela Putz, memory image 11, 2019 © Bildrecht Wien, 2019

Openings

Time Is Thirsty

pills white

„Time Is Thirsty“ ist ein „Flashback-Forward“, der sich in einer Synchronie zwischen Vergangenheit und Gegenwart entfalten kann. Eine Reise durch Raum und Zeit, die das Jahr 1992 – damals wurde die Kunsthalle Wien gegründet – zum Ausgangspunkt für einen Fantasiefilm macht, dessen Handlung verloren ist. Ein in sich stimmiges Szenario nach einer präzisen Dramaturgie, die eine raumfüllende Installation aus Musik, Kleidung, Gerüchen, Kunstwerken, Artefakten und nichtkünstlerischen Objekten entstehen lässt. Ein Kaleidoskop der Zeichen, geformt durch die Manipulation von Zeit, Erinnerung und Wahrnehmung.

 

Mit Werken von: Xavier Aballi, Lutz Bacher, Nick Bastis, Cara Benedetto, Anna Sophie Berger, Die Damen, Willem de Rooij, Jason Dodge, Adam Gordon, Ann Veronica Janssens, Pierre Joseph, Dorothea Lasky, Readymades belong to everyone, Franco Mazzucchelli, Eileen Myles, Georgia Sagri, Heji Shin, Mladen Stilinović, Sissel Tolaas, Pita, Fabio Quaranta, Vipra u. a.

 

Kurator: Luca Lo Pinto

Pills isolated.

Exhibitions

Time Is Thirsty

30/10/201926/01/2020

Kunsthalle Wien Museumsquartier

Museumsplatz 1, 1070 Wien

pills white

„Time Is Thirsty“ ist ein „Flashback-Forward“, der sich in einer Synchronie zwischen Vergangenheit und Gegenwart entfalten kann. Eine Reise durch Raum und Zeit, die das Jahr 1992 – damals wurde die Kunsthalle Wien gegründet – zum Ausgangspunkt für einen Fantasiefilm macht, dessen Handlung verloren ist. Ein in sich stimmiges Szenario nach einer präzisen Dramaturgie, die eine raumfüllende Installation aus Musik, Kleidung, Gerüchen, Kunstwerken, Artefakten und nichtkünstlerischen Objekten entstehen lässt. Ein Kaleidoskop der Zeichen, geformt durch die Manipulation von Zeit, Erinnerung und Wahrnehmung.

 

Mit Werken von: Xavier Aballi, Lutz Bacher, Nick Bastis, Cara Benedetto, Anna Sophie Berger, Die Damen, Willem de Rooij, Jason Dodge, Adam Gordon, Ann Veronica Janssens, Pierre Joseph, Dorothea Lasky, Readymades belong to everyone, Franco Mazzucchelli, Eileen Myles, Georgia Sagri, Heji Shin, Mladen Stilinović, Sissel Tolaas, Pita, Fabio Quaranta, Vipra u. a.

 

Kurator: Luca Lo Pinto

Pills isolated.

Exhibitions

partikel – eine interaktive immersive Text-Sound-Installation

30/10/201919/10/2019

sehsaal

Zentagasse 38, 1050 Wien

„partikel“ ist eine Reflexion über die Versuche, pervasive Sprachsteuerung für Geräte und Verkehrsmittel großflächig zu etablieren. Im Gegensatz zu sogenannten persönlichen Assistenten wie Alexa oder Siri geht es bei „partikel“ aber nicht darum, das eigene Sprechen dem utilitaristischen Computersystem und seinen Verwertungsmodellen unterzuordnen und gleichsam die eigene Sprache der Maschine anzupassen, sondern die Laut- und Sprachmöglichkeiten der Stimme zu erweitern und neue Ausdrucksformen zu erforschen.
„partikel“ ist eine interaktive dynamische Sound-Text-Installation, bei der die Besucherinnen und Besucher durch ihre Stimmen das visuelle und das akustische Geschehen steuern. Dabei reagiert alles aufeinander: Der Klang beeinflusst das Bild und das Bild den Klang.
Die Besucherinnen und Besucher können mit Tonhöhe, Lautqualität, Lautstärke ihrer Stimme das komplexe Verhalten der tönenden Buchstaben steuern und lustvoll damit experimentieren.
Künstler: Jörg Piringer

Sehsaal

Exhibitions

Serielll

30/10/201915/01/2020

23:50

zs Galerie

Westbahnstraße 27-29, 1070 Wien

Die Ästhetik der seriellen Kunst ergibt sich aus Wiederholen und Gliedern desselben oder abgewandelten Motivs. Die einzelnen Elemente sind durch Bildregeln miteinander zum Werk/zur Werkgruppe verbunden.

Tonneke Sengers komponiert aus gleichen geometrischen Formen plastisch-konstruktive Reliefs. Jede Arbeit in sich ergibt ein fertiges serielles Werk und ist zugleich Teil eines übergeordneten Konzeptes.

Thomas Koch ordnet seine variierenden Abstraktionen elementübergreifend in quadratische Raster – für facettenreiche Entdeckungsreisen aus der Vogelperspektive.

Bei Alex Klein entwickelt sich die Serie aus der Erarbeitung eines Werkzyklus. Diese freie Interpretation des Seriellen dokumentiert die Veränderung im Schaffensprozess: ein Erkunden von Möglichkeiten, Sprengen von Grenzen innerhalb eines Themas.

Marie-France Goerens nutzt die serielle Konzeptarbeit, um die Wahrnehmung zu schärfen und Wertungen zu differenzieren bzw. zu präzisieren. Ein Prozess zwischen Ordnung und Obsession.

Roland Goeschl (1932–2016) zelebrierte die seriellen Wiederholungen flächig wie räumlich: Säulenformationen aus diagonal verdrehten gleichen Quadern; Zeichnungen mit Illusionen von räumlicher Bewegung durch kontinuierliche Variation der bildbestimmenden Form.

 

Namen der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler:

Marie-France Goerens

Roland Goeschl

Alex Klein

Thomas Koch

Tonneke Sengers

zsart Koch OT 2016 © Thomas Koch, courtesy zs art galerie

Exhibitions

Mindscapes

Schmuck und Fotografie von Margit Hart

01/11/201907/12/2019

Galerie V und V

Bauernmarkt 19, 1010 Wien

„Mindscapes“ ist Synonym für ihre sich ständig wandelnden Schmuckobjekte. Seit 2009 entwickelt Margit Hart ihre Arbeit auch zur abstrakten Fotografie weiter, beide Bereiche stehen im Dialog.

Margit Hart Brosche

Openings

THE OTHER IS ONESELF

05/11/2019

19:00

Franz-Josefs-Kai 3

Franz-Josefs-Kai 3, 1010 Wien

THE OTHER IS ONESELF ist eine Initiative von Sébastien de Ganay zur Mobilisierung der künstlerischen Gemeinschaft und der Zivilgesellschaft mit dem Ziel, die Öffentlichkeit für die Themen Zwangsexil und Stärkung der Menschenrechte und demokratischen Werte durch künstlerisches Schaffen zu sensibilisieren.

 

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Iris Andraschek // Babi Badalov // Khaled Barakeh // Elisabetta Benassi // Nisrine Boukhari // Bernhard Cella // Adriana Czernin // Ramesch Daha // Sébastien de Ganay // Raffaella della Olga // Sylvia Eckermann // Simone Fattal // Anna Jermolaewa // Mirta Kupferminc // Thomas Locher // Jonathan Monk // Klaus Mosettig // Rudolf Polanszky // Hans Schabus // Slawen und Tataren // Gerold Tagwerker // Florian Unterberger // Martin Walde // Lawrence Weiner // Nil Yalter // Samia Ziadi

 

Kuratorin: Fiona Liewehr

 

theotherisoneself.org

Exhibitions

THE OTHER IS ONESELF

06/11/201914/12/2019

Franz-Josefs-Kai 3

Franz-Josefs-Kai 3, 1010 Wien

THE OTHER IS ONESELF ist eine Initiative von Sébastien de Ganay zur Mobilisierung der künstlerischen Gemeinschaft und der Zivilgesellschaft mit dem Ziel, die Öffentlichkeit für die Themen Zwangsexil und Stärkung der Menschenrechte und demokratischen Werte durch künstlerisches Schaffen zu sensibilisieren.

 

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Iris Andraschek // Babi Badalov // Khaled Barakeh // Elisabetta Benassi // Nisrine Boukhari // Bernhard Cella // Adriana Czernin // Ramesch Daha // Sébastien de Ganay // Raffaella della Olga // Sylvia Eckermann // Simone Fattal // Anna Jermolaewa // Mirta Kupferminc // Thomas Locher // Jonathan Monk // Klaus Mosettig // Rudolf Polanszky // Hans Schabus // Slawen und Tataren // Gerold Tagwerker // Florian Unterberger // Martin Walde // Lawrence Weiner // Nil Yalter // Samia Ziadi

 

Kuratorin: Fiona Liewehr

 

theotherisoneself.org

Exhibitions

the storm is blowing from paradise

06/11/201921/12/2019

13:00

Loft 8 Galerie für zeitgenössische Kunst

Radetzkystraße 4, 1030 Wien

Die Augen sehen eigentlich nicht. Wir brauchen unser Gehirn, um ein klares Bild anhand der Stimuli zu erschaffen. Ist es eine Wirklichkeit, eine reale Welt, die existiert, die wir sehen, oder ist sie nur anhand unserer Perzeption entstanden? Heutzutage ist die Kamera zu unserem externen Rezeptor geworden. Die Wahrnehmung wurde von den technischen Parametern ersetzt. Nur „einProzent“ davon, was passiert, wird sichtbar, der Rest bleibt im Dunkeln. Allerdings erlaubt uns die Dunkelheit, uns zu entspannen und zu regenerieren. Zwar sehen wir nur einen Teil des Bildes, aber wir wissen, dass mehr dahinter ist. Die erschaffene und bekannte Welt verliert ihren Griff, und unser Paradies schützt uns nicht mehr. (Ewa Zasada)

Das kuratierte Ausstellungsprojekt von Pawel Mendrek und Ewa Zasada zeigt die Werke der internationalen Künstlerinnen und Künstler, die sich mit den Mitteln und Grenzen der Wahrnehmung in der postfaktischen Ära auseinandersetzen.

Dave Beech (UK)

Martyna Czech (PL)

Benjamin Fitton (UK)

Magdalena Hueckel (PL)

Martin Newth (UK)

Patryk Nilsen (S)

Libor Novotny (CZ)

© Martin Newth, Cedarrest, from 8 hours cycle, photography, courtesy of the artist

Exhibitions

Haleh Redjaian & Sophia Süßmilch: Kokon

07/11/201921/12/2019

Galerie Krobath

Eschenbachgasse 9, 1010 Wien

Haleh Redjaian ist Zeichnerin. Sie zeichnet mit Bleistift, mit Buntstiften oder Klebestreifen auf Papier, aber auch mit Fäden auf Teppichen, an Wänden oder im Raum. Redjaians Werk ist voller Referenzen an weiblich konnotierte Techniken wie Weben, Sticken und Tagebuchschreiben als auch auf die Kunstgeschichte, wie z. B. die orientalische Ornamentik. Dabei bezieht sich die Künstlerin sowohl auf die westliche Moderne wie auf die klassische Webtradition im Iran.

 

Sophia Süßmilch: Kokon

Hätte das Werk von Sophia Süßmilch einen Titel, es wäre wohl „Alles muss raus“. Maximaler Output mit minimalem Input. Steckt man was rein, so kommt auch alles wieder zurück, klein geschreddert und neu zusammengesetzt, sodass du gar nicht mehr weißt, wie dir geschieht, es fliegt dir die Welt um die Ohren. Ob sie nun zärtlich ist oder brutal oder beides, kann man nie wissen, ausgeliefert sind wir ihr ohnehin.

In „Kokon“ untersucht Sophia Süßmilch in typischer Ambivalenz die Frage, wie das Behütetsein in dieser Schutzlosigkeit aussehen kann.

Haleh Redjaian, Textilarbeit 2019. (Ausschnitt_work in progress) Courtesy: Haleh Redjaian und Krobath Wien. Foto: Haleh Redjaian.

Openings

Die Tiefen sind rosa

Schmuckwerke und Sinnenkörper von Ursula Guttmann (A)

07/11/2019

19:00

Galerie V und V

Bauernmarkt 19, 1010 Wien

Zur Eröffnung gibt es eine Soundinstallation von Enrique Tomás: „Tangible Colliders“, und die Schmuckskulpturen von Ursula Guttmann

 

In der Tiefe liegt nicht immer Dunkelheit, sondern auch Farbe.

Erst indem wir das Gegenständliche berühren, entstehen Objekte. Mit technischen Interfaces wie Touchscreen und Maus verlängern wir unsere Hand. Unsere physische Existenz befindet sich längst im Wechselspiel von transmedialen Formen von Körperlichkeit. Die scheinbare Berührung lässt uns die Umwelt aber eingeengt verstehen und nicht unterscheiden zwischen eigen und fremd. Dinge müssen da sein, dann geht Ertasten sogar mit dem Auge. Dem Tastsinn und den Wegen von virtuellen Realitäten in reale Umwelten ist diese Ausstellung gewidmet.

V&V Ausstellung Ursula Guttmann Cocco 3 Ausschnitt

Exhibitions

Die Tiefen sind rosa.

Schmuckwerke und Sinnenkörper von Ursula Guttmann (A)

08/11/201907/12/2019

Galerie V und V

Bauernmarkt 19, 1010 Wien

In der Tiefe liegt nicht immer Dunkelheit, sondern auch Farbe.

Erst indem wir das Gegenständliche berühren, entstehen Objekte. Mit technischen Interfaces wie Touchscreen und Maus verlängern wir unsere Hand. Unsere physische Existenz befindet sich längst im Wechselspiel von transmedialen Formen von Körperlichkeit. Die scheinbare Berührung lässt uns die Umwelt aber eingeengt verstehen und nicht unterscheiden zwischen eigen und fremd. Dinge müssen da sein, dann geht Ertasten sogar mit dem Auge. Dem Tastsinn und den Wegen von virtuellen Realitäten in reale Umwelten ist diese Ausstellung gewidmet.

V&V Ausstellung Ursula Guttmann Cocco 3 Ausschnitt

Exhibitions

SPANNUNG! / TENSION!

08/11/201922/11/2019

14:00

Medienwerkstatt

Neubaugasse 40a, 1070 Wien

Auf Einladung der Medienwerkstatt Wien zeigt die Künstlergruppe B.A.D. (Basisgruppe angemessener Dilettantismus) eine Auswahl an digitalen Medienarbeiten, die von Klangobjekten über Installation bis zu VR reichen.

Zur Gruppe:

B.A.D. is an emerging artist group based in Vienna, Austria. Founded as an art collective in 2017 their team is formed by international artists who share an interdisciplinary discourse with a love for digital art.

“As artists, it is our aim to challenge ourselves and explore new different perspectives in each creative process, collaboratively embracing our diversity in culture, experience and expertise in multiple fields.(B.A.D.)

Sebastian Birkhoven, Cagdas Cecen, Laurus Edelbacher, Magdalena Marie Friedl, Severin Gombocz, Azalea Ortega, Ruth Zimmermann, Robert Gruber

Medienwerkstatt

WAJD – Songs of Separation, Amar Chebib

09/11/2019

15:00

English

Stadtkino im Küstlerhaus

Akademiestraße 13, 1010 Wien

WAJD – Songs of Separation, Amar Chebib
Dokumentarfilm, CAN, 2018, Farbe, DCP, OFeUT, 87 Minuten

09.11.2019, 15:00 Uhr, Stadtkino im Künstlerhaus, Akademiestraße 13, 1010 Wien

Chebib crafts a constellation of experience where narrative time oscillates between the sweeping, rare footage of pre-war Syria’s cultural majesty and into present-day formations of refugee life.

 

Exhibitions

True Blue

Metropolitain Art Club

12/11/201919/11/2019

11:00

BULB Community

Wolfgang-Schmälzl-Gasse 19, 1020 Wien

© Nubauer Martini schwer .0

True Blue – Melancholie und Traurigkeit, so lautet der Titel der Ausstellung in der, Edelgard Gerngross, Cyril Helnwein, Olivier Hölzl, Mario Nubauer, Gert Resinger, Anny Wass und Erwin Wurm ihre Arbeiten präsentieren. Blue steht somit nicht nur für eine Farbe sondern für ein damit verbundenes Gefühl: Melancholie oder Traurigkeit. In den Werken der Künstler_innen sind viele Gefühle aufspürbar. Da sich der Begriff aus dem Sinnzusammenhang „Loyalität“ herleiten lässt, zeigen die Künstler_innen ein breites Spektrum an Gefühlszusammenhängen und drücken diese in den ihnen eigenen Techniken aus.

Mario Nubauer, Olivier Hölzl, Edelgard Gerngross, Gert Resinger, Anny Wass, Cyril Helnwein, Erwin Wurm

Openings

IV

Thomas Gänszler & Matthias Lautner

13/11/2019

19:00

Galerie Sturm & Schober

Kohlmarkt 9, Stock 2/Tür 5, 1010 Wien

Die Ausstellung „IV“ ist eine erneute Gegenüberstellung der Arbeiten von Thomas Gänszler und Matthias Lautner. Die auf den ersten Blick konträr wirkenden Zugangsweisen erweisen sich bei genauerer Betrachtung ähnlicher als angenommen. Die gestisch-romantisch anmutenden Farbflächen Lautners, in Kombination mit den präzisen figurativen Elementen, zeigen durch ihre Wiederholung Anzeichen eines repetitiven Konzepts. Gänszlers beinahe monochrome Flächen tragen dagegen in ihrer Semantik Momente des Sentimentalen.

 

„Thomas Gänszlers Arbeiten entstehen im Spannungsfeld von Bildtradition als medienindustriellem Prozess und Form als biografischer Notiz. Die Motive und Materialien seiner Skulpturen sind dem funktionalen Alltag entnommen und werden durch Fragmentierung und Überarbeitung transformiert, zeigen jedoch noch Spuren ihrer ehemaligen Funktion.“ (Silvie Aigner)

 

„Matthias Lautners malerische Gestaltungsprinzipien sind auf einem dualistischen System von Figuration und Abstraktion aufgebaut. Zumeist bildet eine mit offenen Pinselstrichen und Rinnspuren texturierte Malfläche den Bildhintergrund. Auf ihn trägt Lautner in minutiöser Feinmotorik das figurative Motiv auf (…). Die abstrakte Ebene vermittelt den strukturellen Aspekt des Gemachtwerdens, des Arbeitsprozesses und der freien Ausbreitung der malerischen Mittel im laissez faire.“ (Florian Steiner)

 

Künstler: Thomas Gänszler & Matthias Lautner

Matthias Lautner, Aus der Serie holiday Season, 2019

Openings

Oberfläche

CHRISTOPH LUGER

13/11/2019

19:00

Eröffnung: Angela Stief

Galerie Lindner

Schmalzhofgasse 13/3, 1060 Wien

„In der Malerei beginnt die Wahrheit mit der Größe der Arbeit“, meint der Galerist Peter Lindner. Doch was haben Größe und Wahrheit miteinander zu tun?

Sehr groß und dezent bunt sind die Blätter von Christoph Luger. Ihm zufolge kann im großen Bild nichts vorgetäuscht werden, während beim kleinen Format die Wahrheitsfindung in der Schwebe bleibe. Luger hat jedoch kein Interesse an der einen objektiven Wahrheit, er sucht nach kleinen persönlichen Wahrheiten, die sich für ihn durch seine Arbeitsweise manifestieren. Seinen Zugang zum Malen führt er auf seine Vergangenheit als Restaurator zurück. Das Nicht-zurücktreten-Können, der stets kleine Ausschnitt eines großen Ganzen, der sich in der Arbeit an Fresken bot, verfolgen ihn immer noch. Viele seiner pastellbunten Blätter sind in Moll komponiert. Leise, zurückhaltend, nicht perfekt, zerbrechlich, eingerissen, durchlöchert, wieder zusammengeklebt, übermalt und restauriert scheinen sie einen inneren Zusammenhang zu haben. (Elisabeth Mauerhofer)

Christoph Luger, Atelieransicht

Andreas Fogarasi. Nine Buildings, Stripped

13/11/201902/02/2019

23:55

Kunsthalle Wien Karlsplatz

Treitlstraße 2, 1040 Wien

Städte wandeln sich in vielerlei Hinsicht – ihre Größe, ihre politische Struktur, ihre demografische Zusammensetzung, ihre funktionale Rolle, ihre Identität sind ebenso veränderlich wie ihre äußere Erscheinung, ihr Volumen, ihre Oberfläche.

Andreas Fogarasi dokumentiert die Verwandlung der Oberflächen der Stadt Wien in einer in der Kunsthalle Wien gezeigten Reihe von neun Skulpturen, für die er sich Bruchstücke in jüngster Zeit abgerissener Gebäude wie auch Elemente der Neubauten, die an ihrer Stelle entstanden, zu eigen gemacht hat.

Architekturgeschichte wird in Fotografien, Beschreibungen, Bauplänen und manchmal auch Modellen konserviert. Im Gedächtnis der Allgemeinheit wie in den Sammlungen, wie sie mit der Thematik befasste wissenschaftliche Einrichtungen oder architekturbegeisterte Privatpersonen aufbauen, liegt das Hauptaugenmerk auf herausragenden Projekten, historischen Ensembles oder den Werken berühmter Architekten. Ein wesentlicher Aspekt eines Gebäudes, einer Stadt wird dabei allzu oft übersehen und verschwindet undokumentiert: seine, ihre haptische Oberfläche, Farbe, Haut. Das Projekt lenkt die Aufmerksamkeit auf ausgewählte Gebäude in Wien, die abgerissen werden, um für neue Bauten Platz zu machen, oder aber bis auf den Kern rückgebaut und dann mit neuen Innenausbauten und Fassaden versehen werden.

Für die Ausstellung sammelt der Künstler konkrete Gebäudeteile – solche, die entfernt werden, aber auch neue Bauelemente: Fassadenverkleidungen, Bodenfliesen, Bruchstücke von Fenstern und Türen, Material- und Farbmuster. Jedes Gebäude wird durch seine Materialien und Oberflächen vor und nach dem Um- oder Neubau dargestellt. So entsteht eine Reihe höchst abstrakter und zugleich durch und durch realistischer Skulpturen, die den Wandel der Gebäude (und der Stadt) dokumentieren.

Exhibitions

Lilo Nein: Kinderstimmen, Narbensätze – Reading children’s thought

14/11/201904/01/2019

galerie michaela stock

Schleifmühlgasse 18, 1040 Wien

Die galerie michaela stock zeigt im Rahmen der VIENNA ART WEEK eine Ausstellung der Wiener Künstlerin Lilo Nein. Die Ausstellung mit dem Titel „Kinderstimmen, Narbensätze – Reading children’s thought“ beschäftigt sich mit der Gedankenwelt von Kindern. Diese von Lilo Nein dargestellte kindliche Gedankenwelt bildet eine transsubjektive Plattform, in der sich Kinder über die Wahrnehmung der Erwachsenenwelt austauschen. Den Geboten, Verboten und Redewendungen, die ihnen zu Ohren kommen, begegnen sie mit ihrer eigenen Logik, welche sich in Form von kollektiven Stimmen äußert. Dabei sind die Kinder oft nicht weniger analytisch als die Erwachsenen.

Lilo Nein, aus der Serie „Kinderstimmen, Narbensätze“ (c) Lilo Nein, Bildrecht 2019

Exhibitions

MINYÓ SZERT: LICHT FORM FOTOGRAMM. Eine Interpretation der Bauhaus-Idee in 7 Schichten

14/11/201931/01/2020

Anzenberger Gallery

Absberggasse 27, 1100 Wien

Zum 100-jährigen Jubiläum der Bauhaus-Schule präsentiert die AnzenbergerGallery eine Ausstellung von Minyó Szert. Die Arbeiten des ungarischen Künstlers basieren auf geografischen Elementen und Strukturen, Bewegung und Konstruktion. Mit suprematistischer Zeichnung, Abstraktion und analoger Fotografie bringt Minyós einzigartige Interpretation Formen an den Rändern des Figuralen zum Leben.

Minyó entdeckte die Bauhaus-Schule und ihre stilistischen Feinheiten erstmals in den 1960er-Jahren in der ungarischen Botschaft in New Delhi. Er war von der Materialität zwischen Metall und Textilien und der luftigen, leichten Form der Möbel sehr eingenommen. Seine Bilder wirken malerisch und beziehen den Ausdruck der händisch geschaffenen Fotogramme in eine intensive Montage von konstruierten Bildern und Materialien mit ein. Sein kreativer Prozess ist ein Zeit-limitierter, eine analoge fotografische Performance in der Gegenwart und mit Live-Publikum.

Anzenberger Gallery Bauhaus Series Minyo Szert

Exhibitions

IV

Thomas Gänszler und Matthias Lautner

14/11/201920/11/2019

Galerie Sturm & Schober

Kohlmarkt 9, Stock 2/Tür 5, 1010 Wien

Die Ausstellung „IV“ ist eine erneute Gegenüberstellung der Arbeiten von Thomas Gänszler und Matthias Lautner. Die auf den ersten Blick konträr wirkenden Zugangsweisen erweisen sich bei genauerer Betrachtung ähnlicher als angenommen. Die gestisch-romantisch anmutenden Farbflächen Lautners, in Kombination mit den präzisen figurativen Elementen, zeigen durch ihre Wiederholung Anzeichen eines repetitiven Konzepts. Gänszlers beinahe monochrome Flächen tragen dagegen in ihrer Semantik Momente des Sentimentalen.

 

„Thomas Gänszlers Arbeiten entstehen im Spannungsfeld von Bildtradition als medienindustriellem Prozess und Form als biografischer Notiz. Die Motive und Materialien seiner Skulpturen sind dem funktionalen Alltag entnommen und werden durch Fragmentierung und Überarbeitung transformiert, zeigen jedoch noch Spuren ihrer ehemaligen Funktion.“ (Silvie Aigner)

Matthias Lautner, Aus der Serie holiday Season, 2019

Exhibitions

THRESHOLD

Magda Stawarska-Beavan

14/11/201912/12/2019

Polnisches Institut Wien

Am Gestade 7, 1010 Wien

„THRESHOLD“ beschäftigt sich mit dem Phänomen der Grenze. Sowohl als Erfahrung eines Flaneurs/Verfolgers als auch auch derjenigen Person, die verfolgt wird. Das Projekt untersucht die Vorstellung von Grenzen als Abgrenzungen: zwischen Privatem und Öffentlichem, als Trennlinien, als Außenhaut unserer selbst.

„Curtain I“: Der Vorhang in einem Hotelzimmer fungiert als Grenze zwischen einem halbprivaten Innenraum und einer unvertrauten Stadt; eine Linie, die den Außenseiter vom Leben in der unbekannten Stadt trennt.

„Curtain II“: Ein Blick von der Hinterbühne auf einen Theatervorhang: Am Boden der Bühne sind noch die Spuren der Darsteller sichtbar. Der Vorhang markiert eine Grenze zwischen Vorführung und Realität, Anwesenheit und Abwesenheit, Geheimnis und Enthüllung.

„Door I“: Eine Schwelle: Raum des Übertritts vom Vertrauten ins Unbekannte.

Eine Kooperation von Polnisches Institut Wien, projektraumMAG3 und TONSPUR Kunstverein Wien.

Exhibitions

Oberfläche

CHRISTOPH LUGER

14/11/201920/11/2019

Galerie Lindner

Schmalzhofgasse 13/3, 1060 Wien

„In der Malerei beginnt die Wahrheit mit der Größe der Arbeit“, meint der Galerist Peter Lindner. Doch was haben Größe und Wahrheit miteinander zu tun?

Sehr groß und dezent bunt sind die Blätter von Christoph Luger. Ihm zufolge kann im großen Bild nichts vorgetäuscht werden, während beim kleinen Format die Wahrheitsfindung in der Schwebe bleibe. Luger hat jedoch kein Interesse an der einen objektiven Wahrheit, er sucht nach kleinen persönlichen Wahrheiten, die sich für ihn durch seine Arbeitsweise manifestieren. Seinen Zugang zum Malen führt er auf seine Vergangenheit als Restaurator zurück. Das Nicht-zurücktreten-Können, der stets kleine Ausschnitt eines großen Ganzen, der sich in der Arbeit an Fresken bot, verfolgen ihn immer noch. Viele seiner pastellbunten Blätter sind in Moll komponiert. Leise, zurückhaltend, nicht perfekt, zerbrechlich, eingerissen, durchlöchert, wieder zusammengeklebt, übermalt und restauriert scheinen sie einen inneren Zusammenhang zu haben. (Elisabeth Mauerhofer)

Christoph Luger, Atelieransicht

Exhibitions

Whose Sleeves Have Brushed Past?

Sofie Thorsen

14/11/201920/12/2019

10:00

Neuer Kunstverein Wien

Goethegasse 1, 1010 Wien

Die Ausstellung „Whose Sleeves Have Brushed Past?“ der Künstlerin Sofie Thorsen setzt die Arbeit „Tokyo March“ aus 2009 in ein Verhältnis mit neueren skulpturalen Arbeiten. Während „Tokyo March“ in der diagrammatischen Zeichnung in den Häuserfassadender Tokioter Einkaufsstraße Ginza aus dem Jahr 1931 ihren Ausgangspunkt hat, setzt sich die Installation „Whose Sleeves?“ mit historischen japanischen Paravents und deren Darstellungen wertvoller Kimonos auseinander. Thorsen geht es dabei weniger um die eigentlichen Vorlagen als um die Darstellung und Untersuchung von Oberflächen, Ornamenten und Mustern wie auch um die fehlende Körperhaftigkeit der zweidimensionalen Darstellung von Architektur und Kleidungsstücken. In der Ausstellung wird das anhaltende Interesse der Künstlerin an grundlegenden Themen der Zeichnung sichtbar: dem Strich auf Papier und im Raum, den Farben und Oberflächen des Bildträgers sowie der Flüchtigkeit des Papiers als Material.

(c) Hannes Böck

Exhibitions

Whose Sleeves Have Brushed Past?

Sofie Thorsen

14/11/201920/12/2019

15:00

Neuer Kunstverein Wien

Goethegasse 1, 1010 Wien

Die Ausstellung „Whose Sleeves Have Brushed Past?“ der Künstlerin Sofie Thorsen setzt die Arbeit „Tokyo March“ aus 2009 in ein Verhältnis mit neueren skulpturalen Arbeiten. Während „Tokyo March“ in der diagrammatischen Zeichnung in den Häuserfassadender Tokioter Einkaufsstraße Ginza aus dem Jahr 1931 ihren Ausgangspunkt hat, setzt sich die Installation „Whose Sleeves?“ mit historischen japanischen Paravents und deren Darstellungen wertvoller Kimonos auseinander. Thorsen geht es dabei weniger um die eigentlichen Vorlagen als um die Darstellung und Untersuchung von Oberflächen, Ornamenten und Mustern wie auch um die fehlende Körperhaftigkeit der zweidimensionalen Darstellung von Architektur und Kleidungsstücken. In der Ausstellung wird das anhaltende Interesse der Künstlerin an grundlegenden Themen der Zeichnung sichtbar: dem Strich auf Papier und im Raum, den Farben und Oberflächen des Bildträgers sowie der Flüchtigkeit des Papiers als Material.

(c) Hannes Böck

Openings

knockknock

Vol. 1 by peaches ’n’ love

14/11/2019

18:00

Studio Elisabeth Habig

Spiegelgasse 25, 1010 Wien

Die größte Flucht bleibt immer noch die ins Idyll des Privaten. Frei nach dem Motto „Trautes Heim, Glück allein“. Nichts darf hinein und nichts heraus. Gern sind wir raumgebunden, im erhöhten Sitz entkoppelt von Mutter Natur, stets mit einem Blick voraus. Das Fensterbrett als logische Konsequenz, dem Voyeurismus ausgeliefert. Sehen und Gesehenwerden, in unserem Zeitempfinden unvereinbar. Denn die Entschleunigung liegt uns im Saft. Wir sind ein typisches Phänomen der industriellen Revolution, ein Kontrahent, vom Wesen her illusionär. Die Täuschung, Teil eurer Existenz zu sein, ist perfekt. Die Digitalisierung, für uns, ein welcome back.

In Vol. 1 nähern sich peaches ’n’ love prozesshaft dem Topfpflanzenzeitgefühl von innen heraus.

PeachesNLove Vol1 KnockKnock

Exhibitions

MEISTERWERKE / MASTERPIECES – 25 Jahre Galerie Jünger

15/11/201918/01/2019

Galerie Jünger

Paniglgasse 14 A, 1040 Wien

25 Jahre Jünger

Die Jubiläumsausstellung „Meisterwerke“ vermittelt mit 53 künstlerischen Positionen das breitgefächerte Programm der Galerie – gleichzeitig ein Rückblick auf vergangene Präsentationen wie auch eine Vorschau auf künftige Konstellationen.

Rudolf Goessl „Nordlicht“, 1974 Foto © Ernst Kainerstorfer

Exhibitions

synthetic pleasure

Neringa Vasiliauskaitė

15/11/201920/12/2019

Opening hours on request

VENT gallery

Langegasse 2, 1080 Wien

Neringa Vasiliauskaitė vermischt in ihren Werken inhaltlich Theorien aus Biologie und Technologie. Sie beschäftigt sich hierbei unter anderem mit den Herstellungsprozessen und den Eigenschaften der Materialien Latex und Neopren und setzt diese in einen Vergleich mit der Beschaffenheit und der „Produktion“ menschlicher Haut.
Wie eine Schlange, stetig im Prozess der unaufhörlichen Transformation, ergänzt die Künstlerin ihre Studien um Thematiken, wie die von der Gesellschaft oktroyierte „Kontrolle über den Körper“ im Zeitalter der Digitalisierung, sowie den Zwängen der Selbstoptimierung. Techniken, wie Biohacking oder Robotisierung sind Subjekte des Verlusts von Menschlichkeit. Für die Künstlerin stellen diese Techniken aber eine Möglichkeit dar, den Menschen von seiner biologischen Unmittelbarkeit zu befreien, was sie nicht zwangsläufig als schlecht erachtet. In diese Gedanken integriert sie Leitmotive aus der Psychoanalyse und Philosophie und setzt sich in ihrer Arbeit mit Theorien des Skin Ego von Didier Anzieu, des Xenofeminism von Helen Hester und Labora Cuboniks, sowie des Touch and Light von Luce Irigaray, auseinander.

Exhibitions

„Kabuff“ von Manuel Gorkiewicz

15/11/201922/11/2019

Blickle Raum Spiegelgasse

Spiegelgasse 2, 5. Stock (DG), 1010 Wien

Der Blickle Raum Spiegelgasse verschwindet hinter Markisen und Papierkaskaden, und der White Cube bekommt eine zweite papierene Haut. Die Installation legt sich im Inneren an die Architektur an und lässt mit reduzierten Mitteln einen Raum im Raum entstehen.
1895 konstruierte Otto Wagner die Glasfassade im Erdgeschoss des Ankerhauses in Form einer Curtain Wall und bediente sich der zur damaligen Zeit neuesten bautechnologischen Konstruktionsweise. Diese Vorhangfassade steht dabei wie eine leichte äußere Hülle vor den eigentlich tragenden Bauteilen. „Kabuff“ ist analog dazu eine innere Hülle, ein Raumkokon, der, ohne Rücksicht auf das Tragen von Lasten nehmen zu müssen, architektonische Aufgaben übernimmt.
Der Präsentationsort ist Teil des Kunstwerks, die Betrachterin/der Betrachter und der Raum sind miteinander verwoben, die Grenzen aufgehoben. Als Rauminszenierung ist „Kabuff“ gleichzeitig Ort und Arena für poetische und szenische Intervention.

Manuel Gorkiewicz, Kabuff, Rauminstallation, Blickle Raum Spiegelgasse, 2019, Foto: Dieter Auracher

Exhibitions

If the World Has Changed Enough

YUMI WATANABE & SHINPEI TAKEDA

15/11/201930/11/2019

Gallery 12–14 contemporary

Schleifmühlgasse 12–14, 1040 Wien

„Man braucht für Science Fiction kein Raumschiff; das menschliche Verhalten ist genug“ Andrei Tarkowski

 

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums österreichisch-japanischer Beziehungen präsentiert die Ausstellung „If the World Has Changed Enough“ mit Yumi Watanabe and Shinpei Takeda zwei in Österreich bzw. Deutschland tätige japanische Kunstschaffende, die sich in ihren Arbeiten mit den Themen Utopie und Fremdheit auseinandersetzen. Die Beschäftigung mit Raum, mit Innen vs. Außen, mit Zugehörigkeit vs. Fremdheit führt beide zu einer Neuvermessung des künstlerischen Raums, den sie präzise erkunden, ausloten und mit jeweils unterschiedlichen Mitteln neu interpretieren: Internalisierung, Material und Form stehen Externalisierung, Farbe und Fläche gegenüber.

Während Shinpei Takeda ein ortsspezifisch-temporäres Wandrelief für die Außenfassade der Galerie entwerfen wird, beschäftigt sich Yumi Watanabes Installation im Innenraum mit Kugelformen und dem Konzept eines runden Raums.

©Shinpei Takeda

Exhibitions

Claudia Six: With Fear

Eine Mahnwache für Monser

15/11/201922/12/2019

Jan Arnold Gallery

Q21 Schauräume, Q21/MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Angst vor dem Monster unter deinem Bett, den Monstern auf der Straße, in deinem Zuhause, in deinem Kopf.

Angst vor den Geistern in deinem Keller, den Geistern der Vergangenheit oder den Geistern deiner Zukunft.

Stell dir vor, all diese Monster und Geister versammeln sich in einem Raum und du bist mittendrin.

Schließe deine Augen und du fühlst, wie jemand vorsichtig deine Hand nimmt, ein imaginärer Freund an deiner Seite.

Und jetzt liegt es an dir.

Erzähle mir von deinen Ängsten, teile deine Geschichten und vergiss auch nicht die Geister aus deiner Vergangenheit.

Und dann lass uns gemeinsam Mahnwache halten. Eine Kerze anzünden für unsere geliebten und gefürchteten Monster. Eine Träne vergießen für die Geister, die wir für immer zurücklassen.

Gemeinsam kreieren wir einen Raum, der aus unseren Geschichten besteht, aus geteilten Ängsten und unsichtbaren Geistern.

Erzähl mir deine Geschichte: hello@claudiasix.com

Exhibitions

WHO/WER

Magda Stawarska-Beavan

15/11/201913/12/2019

Projektraum MAG3

Schiffamtsgasse 17, 1020 Wien

„WHO/WER“ ist eine Split-Screen-Projektion, deren Tonspur aus Klängen im Stadtraum und Text besteht. Der Film setzt sich mit dem Verhältnis zwischen Bild, Text, Sprache, Stimme und urbaner Klanglandschaft auseinander.

Im Januar 2015 fragte ich den Autor Wolfgang Kindermann, ob ich ihm folgen dürfte, während er durch seine Heimatstadt Wien streift. Er setzte die Erfahrung des „Verfolgt-Werdens“ und die dabei aufgezeichneten Klanglandschaften in einen dreiteiligen Text um, in dem der Gang durch Wien zum Anlass für ein Nachdenken über Gegenwart und Vergangenheit wird.

Die Bilder unterstreichen die Divergenz der Perspektiven: des Fremden/Verfolgers und des Einheimischen, der den Weg vorgibt.

In der mir unvertrauten Stadt suche ich nach Vertrautem, indem ich jemandem folge, der diese Stadt kennt …

 

Vorwort: Gue Schmidt, projektraumMAG3

Eröffnungsrede: Mag. Rafal Sobczak, Direktor Polnisches Institut Wien

 

Eine Kooperation von Polnisches Institut Wien, projektraumMAG3 und TONSPUR Kunstverein Wien.

Exhibitions

Josef Bauer. Demonstration

15/11/201922/11/2019

Belvedere 21

Arsenalstraße 1, 1030 Wien

Josef Bauer, Ausstellung Griechenbeisl Foto: Johannes Stoll, © Belvedere, Wien

Als erstes österreichisches Bundesmuseum widmet das Belvedere 21 Josef Bauer eine umfassende Werkschau. Als einer der wesentlichen Protagonisten der konzeptuellen Kunst in Österreich seit den 1960er-Jahren hat Bauer eine skulpturale Sprache entwickelt, die Körper, Objekte und Schrift zueinander in Beziehung setzt. Seine Installationen, Gemälde, Objekte und Performancefotografien kreisen stets um die Frage, was mit Kunst wie artikuliert werden kann. Die Doppelbedeutung des Ausstellungstitels „Demonstration“ verweist auf zwei wesentliche Themen in Josef Bauers Werk: die politische Dimension seiner Arbeit und die Geste des Herzeigens, des Präsentierens.

 

Josef Bauer wurde 1934 in Linz geboren. Er lebt und arbeitet in Linz und Gunskirchen bei Wels.

 

Kurator: Harald Krejci

Josef Bauer, Ausstellung Griechenbeisl Foto: Johannes Stoll, © Belvedere, Wien

Exhibitions

Deutscher Expressionismus

Die Sammlungen Braglia und Johenning

15/11/201920/04/2020

Leopold Museum

Museumsplatz 1, 1070 Wien

August Macke

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Emotion zum Stilmittel. Triebgesteuert und jenseits aller akademischen Kanons bannten junge Rebellen aus der Dresdner Künstlergemeinschaft „Brücke“ Seelenlandschaften auf die Leinwand. In Auflehnung gegen die industrialisierte Gesellschaft strebten sie zudem eine naturbezogene Lebensreform an. Indes suchte der Umkreis der Herausgeber des Münchner Almanachs „Der Blaue Reiter“ nach einer neuen Innerlichkeit in der Kunst, die das rein Intuitive wie auch die kultivierte Vernunft gelten ließ. Der Schönheitsbegriff wurde hinterfragt und erweitert, wobei den Farben eine entscheidende Rolle als Hauptvehikel der Bilddramaturgie zukam. An ihrer suggestiven Wirkung haben diese Werke des deutschen Expressionismus bis heute nichts eingebüßt.

Die von Ivan Ristić kuratierte Ausstellung präsentiert rund 120 Exponate aus der Schweizer Sammlung Braglia und der deutschen Sammlung Johenning erstmals in Wien, darunter Werke von Emil Nolde, Max Pechstein, Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin, August Macke, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Paul Klee und Lionel Feininger.

AUGUST MACKE, Frauen im Park (mit weißem Schirm), 1913 © Stiftung Renate und Friedrich Johenning Foto: Linda Inconi–Jansen

Exhibitions

Mahroum / Ausgeschlossen

Soli Kiani

15/11/201913/12/2019

09:00

STRABAG Kunstforum

Donau-City-Straße 9, 1220 Wien

Soli Kiani verwebt ihre Fotografien, Installationen und Gemälde zu einem konzeptuellen Gesamtwerk, in dessen Zentrum die Rolle der Frau in der Gesellschaft steht. Die iranische Künstlerin wuchs in einer Gesellschaft auf, die nach der Revolution von 1979 eine radikale Geschlechtertrennung in der Öffentlichkeit einführte und in der vor allem Frauen viele Dinge verboten sind, die für uns als selbstverständlich gelten. Das Spannungsverhältnis zwischen dem Heranwachsen der Künstlerin in einer isolierten, streng religiösen und patriarchalisch geprägten Gesellschaft und ihrer heutigen Lebensführung in Wien prägt die Identität Soli Kianis und beeinflusst ihre Kunst maßgeblich. Stoff wird dabei immer wieder zum zentralen Thema, sei es als gemalter Bildinhalt oder als dreidimensionaler Faltenwurf: „Kleidung, Stoffe und Mode haben eine ziemlich dominante Rolle in meinem Leben gespielt. Stoff war nicht nur Kleidung, sondern gleichzeitig Schutzmantel, aber auch Gefängnis meiner Identität“, so Kiani.

Strabag kunstforum

Exhibitions

Fotostudio Großkopf & Rozenberg

15/11/201907/12/2019

10:00

philomena+

Heinestraße 40, 1020 Wien

Lisa Großkopf (AT) und Shiri Rozenberg (IL) verwandeln den Projektraum philomena+ in ein Fotostudio. Für die Künstlerinnen sind Fotostudios Räume, in denen Normengerüste unserer Gesellschaft in Bezug auf Geschlecht, Sexualität und Körper in einer kompakten Form sichtbar werden. Hier werden die Höhepunkte der (heterosexuellen) Familienbiografie präsentiert. Gleichzeitig begegnet man in den gezeigten Sujets, Posen, Mimik etc. häufig stereotypen Darstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit. Das Fotostudio Großkopf & Rozenberg befragt kritisch Wirklichkeitskonstruktionen unserer Gegenwart. Das Medium der Fotografie, welchem der Anspruch auf eine wirklichkeitsgetreue Abbildung der Realität zugeschrieben wird und das unsere tagtägliche Wahrnehmung mitkonstruiert, wird durch die Schauinszenierung im Fotostudio als Mittel der Wirklichkeitsbefragung ambivalent.
Kuratorin: Christine Bruckbauer

Exhibitions

Clemens Wolf: Line Drawings

15/11/2019

12:00

Collectors Agenda

Franz-Josefs-Kai 3/16, 1010 Wien

Der in Wien lebende und arbeitende Künstler Clemens Wolf (*1981) bezeichnet sich selbst als Verfechter der Sinnlichkeit. Der Transformationsprozess, aus etwas Trivialem ein sinnliches Objekt zu machen, interessiert ihn dabei besonders. Der gelenkte Zufall spielt in der Herstellung eine bestimmende Rolle. Clemens Wolf hat gelernt, Dinge zuzulassen. Die erstmals ausgestellte Serie der „Line Drawings“ steht exemplarisch für seinen Zugang zum Medium Zeichnung. In Epoxidharz getauchte, auf ein Blatt Papier geworfene Fallschirmleinen erstarren in der Formation, in der sie auf diesem auftreffen. Farbige Epoxidharzspritzer überziehen den Bildträger. Der Gestus der Hand, der die fallenden Schnüre lenkt, wird spür- und sichtbar. Er bezieht sich direkt auf die Zeichnung, die als umso „genialer“ gilt, je „hingeworfener“ und ungezwungener sie ist. Die Leine wir zur Linie und auf dem Blatt Papier zur Zeichnung. Der Künstler folgt hier seiner Idee, unreproduzierbare Momente einzufrieren.

Special Events

Meet the Gallerist

15/11/2019

12:00

Die Wiener Galerien für zeitgenössische Kunst zeigen sowohl etablierte Positionen als auch Neuentdeckungen. Das persönliche Gespräch vermittelt exklusives Insiderwissen.

 

Galerie VundV, Bauernmarkt 19, 1010 Wien

Galerie Krobath, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien

Galerie Crone, Getreidemarkt 14, 1010 Wien

Galerie Straihammer & Seidenschwann, Grünangergasse 8, 1010 Wien

Galerie Ruberl, Himmelpfortgasse 11, 1010 Wien

Galerie Slavik, Himmelpfortgasse 17, 1010 Wien

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Seilerstätte 7, 1010 Wien

Galerie Krinzinger, Seilerstätte 16, 1010 Wien

Galerie Feichtner, Seilerstätte 19, 1010 Wien

Galerie Hartinger, Spiegelgasse 21, 1010 Wien

Studio Elisabeth Habig, 1., Spiegelgasse 25, 1010 Wien

Projektraum Viktor Bucher, Praterstraße 13/1/2, 1020 Wien

Christine König Galerie, Schleifmühlgasse 1A, 1040 Wien

galerie michaela stock, 4., Schleifmühlgasse 18, 1040 Wien

Galerie Jünger, Paniglgasse 17A, 1040 Wien

KOENIG2 by_robbygreif, Margaretenstraße 5, 1040 Wien

Galerie Reinthaler, Gumpendorfer Straße 53, 1060 Wien

Galerie Lindner, Schmalzhofgasse 13/3, 1060 Wien

zs art galerie, Westbahnstraße 27-29, 1070 Wien

Anzenberger Gallery, Absbergasse 27, 1100 Wien

Exhibitions

Dissolution as Solution

15/11/2019

14:00

Galerie Die Schöne

Kuffnergasse 7, 1160 Wien

In der Ausstellung „Dissolution as Solution“ widmen sich sechs Künstlerinnen und Künstler dem Thema der Auflösung. Die erste Zusammenarbeit der Kunstschaffenden in der Kopenhagener Galerie Riga findet nun ihre Fortsetzung in Wien: In der Galerie Die Schöne werden Zeichnungen, dreidimensionale Objekte, Malerei und Fotografie zu sehen sein. Dabei wird der Prozess der Auflösung sowohl unter inhaltlichen als auch unter materiellen Aspekten betrachtet.

Eva Eichinger (AT)

Christian Guldager (DK)

Julia Gutweniger (IT/AT)

Tina Hainschwang (AT)

Sara Mesquita (PT)

Clair Verhelpen (BE)

Galerie Die Schöne

Exhibitions

2857 Waves Collageinstallation

Maria Hera

15/11/201908/10/2019

16:30

und nach Vereinbarung

OpenCave´s offCave

Kaisermühlenstraße 14, 1220 Wien

Raum und Zeit verschmelzen in meinen wandfüllenden Collageinstallationen.

Geschichte, die Nachbarschaft, Architektur, frühere und aktuelle Nutzung oder einfach der Geist der Stunde.

Die Schere ist hierbei die materielle Verlängerung des kritischen Verstandes der uns hilft die uns umgebende Medienflut zu analysieren, zerlegen, zu prüfen, der Leim die Kraft unserer Herzen und Vorstellungskraft mit der wir die gewonnenen Erkenntnisse neu zusammensetzen.

Getragen von den Armen der nahen Donau werde ich eine raumgreifende Collageinstallation im Open Cave schaffen. Innen und außen lösen sich auf, verschwimmen ineinander. Eine Welle in Bildern – Bilderflut.

Geboren in de DADA Bewegung und deren revolutionärem Anspruch fand die Collage, in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts, Einzug in das kreative Repertoire der breiten Bevölkerung. Insofern ist sie eine der demokratischsten künstlerischen Techniken, die es den Bürgern erlaubt die Welt um sie herum kreativ zu transzendieren.

Exhibitions

A Butterfly´s Reality – interaktive Fotoinstallationen

Michael Bachhofer

15/11/201922/11/2019

16:30

und nach Vereinbarung

OpenCave´s Studio

Kaisermühlenstraße 14, 1220 Wien

Gezeigt werden die Arbeiten: „#BeAButterflyYourself“, eine Collage aus 10.000 Einzelbildern durchs Mikroskop mit der man selbst in die Rolle eines Schmetterlings schlüpfen kann, „(Butter)Fly´s Eye Cam“, eine Kamera, die auch als interaktive Installation die Sicht eines Schmetterlings simuliert und „Me“ _eine naive Sicht eines Schmetterlings auf mich.

Talks

Zwischen Leid, Weltflucht und Mitschuld. KünstlerInnen im Nationalsozialismus

Podiumsgespräch zur Ausstellung „Deutscher Expressionismus“

15/11/2019

16:00

Leopold Museum | Auditorium

Museumsplatz 1, 1070 Wien

August Macke

Unter den im Nationalsozialismus als „entartet“ diffamierten expressionistischen Künstlern nimmt Emil Nolde eine Sonderstellung ein. Obwohl seine Malerei bei Adolf Hitler auf vehemente Ablehnung stieß, gab Nolde als Antisemit und NSDAP-Mitglied bis zur Niederlage Nazideutschlands die Hoffnung nicht auf, die Gunst des Diktators zu erlangen. Die Nachkriegslegende der „ungemalten Bilder“, an deren Entstehung der Künstler selbst entschieden mitwirkte, wurde wie andere Aspekte seiner Tätigkeit vor und nach 1945 erst jüngst einer umfassenden Analyse unterzogen. Über diesbezügliche Forschungsergebnisse berichtet Christian Ring, Direktor der Ada und Emil Nolde Stiftung Seebüll. Der Galerist Michael Beck geht der Frage nach, welche Auswirkungen der aktuelle Wissensstand auf den Kunstmarkt hat. Über die Rolle einiger österreichischer Kunstschaffender im Nationalsozialismus spricht Sabine Plakolm-Forsthuber, Professorin an der Technischen Universität Wien.

 

Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erforderlich: anmeldung@leopoldmuseum.org

 

AUGUST MACKE, Frauen im Park (mit weißem Schirm), 1913 © Stiftung Renate und Friedrich Johenning Foto: Linda Inconi–Jansen

Exhibitions

Neringa Vasiliauskaitė – Synthetic Pleasure

15/11/201919/12/2019

17:00

VENT gallery

Lange Gasse 2, 1080 Wien

Neringa Vasiliauskaitė vermischt in ihren Werken inhaltlich Theorien aus der Biologie und Technologie. Sie beschäftigt sich unter anderem mit den Herstellungsprozessen und den Eigenschaften der Materialien Latex und Neopren und vergleicht diese mit der Beschaffenheit und der „Produktion“ menschlicher Haut. Ihre Studien ergänzt die Künstlerin um Thematiken wie die von der Gesellschaft oktroyierte „Kontrolle über Körper“ im Zeitalter der Digitalisierung sowie Zwänge der Selbstoptimierung. Techniken wie Biohacking oder Robotisierung werden nicht nur unter dem Aspekt des Verlusts von Menschlichkeit betrachtet, sondern auch als Möglichkeit begriffen, den Menschen von seiner biologischen Unmittelbarkeit zu befreien.
In diese Gedanken integriert die Künstlerin Leitmotive aus der Psychoanalyse und Philosophie und setzt sich in ihrer Arbeit mit Theorien des Skin Ego von Didier Anzieu, des Xenofeminism von Helen Hester und Laboria Cuboniks sowie des Touch and Light von Luce Irigaray auseinander.

vent gallery

Performances

Performative Intervention

by guest artist Veronika Merklein

15/11/2019

17:00

philomena+

Heinestraße 40, 1020 Wien

Lisa Großkopf (AT) und Shiri Rozenberg (IL) verwandeln den Projektraum philomena+ in ein Fotostudio. Für die Künstlerinnen sind Fotostudios Räume, in denen Normengerüste unserer Gesellschaft in Bezug auf Geschlecht, Sexualität und Körper in einer kompakten Form sichtbar werden. Hier werden die Höhepunkte der (heterosexuellen) Familienbiografie präsentiert. Gleichzeitig begegnet man in den gezeigten Sujets, Posen, Mimik etc. häufig stereotypen Darstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit. Das Fotostudio Großkopf & Rozenberg befragt kritisch Wirklichkeitskonstruktionen unserer Gegenwart. Das Medium der Fotografie, welchem der Anspruch auf eine wirklichkeitsgetreue Abbildung der Realität zugeschrieben wird und das unsere tagtägliche Wahrnehmung mitkonstruiert, wird durch die Schauinszenierung im Fotostudio als Mittel der Wirklichkeitsbefragung ambivalent.
Kuratorin: Christine Bruckbauer

Guided Tours

Henrike Naumann

Führung durch die Ausstellung mit Kurator Severin Dünser

15/11/2019

17:00

Anmeldung erforderlich: www.belvedere.at/programm

Belveder 21

Arsenalstraße 1, 1030 Wien

Naumann Ausstellung Belvedere 21 Anschluss 2018

Henrike Naumann wuchs in Zwickau auf. Damals nahte das politische Ende der DDR, der Staat ging schließlich in einem wiedervereinten Deutschland auf. Die Erfahrungen ihrer Jugend zwischen Hedonismus, Konsumkultur und erstarkendem Rechtsradikalismus verarbeitete Naumann in mehreren Ausstellungen zu immersiven Installationen. In einer Archäologie der Zeitgeistigkeiten untersucht sie weiterhin die Wechselwirkungen zwischen Ästhetik und Ideologie, die sie in begehbaren Raumsituationen erfahrbar macht.

 

Henrike Naumann, geboren 1984, lebt und arbeitet in Berlin. Zuletzt waren ihre Arbeiten im Museum Abteiberg, Mönchengladbach, im MMK, Frankfurt am Main, im Rahmen des Steirischen Herbsts, Graz, auf der Busan Biennale, auf der Ghetto Biennale in Port-au-Prince, Haiti, sowie im Musée d’Art Contemporain et Multimédia, Kinshasa, ausgestellt.

 

Kurator: Severin Dünser

Henrike Naumann, Anschluss `90, 2018 Foto: Clara Wildberger

Talks

Fabian Knieriem, Kurator Westlicht, im Gespräch mit Michaela Putz

15/11/2019

18:00

Bildraum 01

Mnemosyne, das ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Erinnerung. Aber auch ein Fluss der Unterwelt trägt diesen Namen: Wer sein Wasser trinkt, soll nach antiker Vorstellung die Leerstellen des Gedächtnisses fluten und bereits Vergessenes wieder ins Bewusstsein spülen. In der Ausstellung Gloom of Mnemosyne im Bildraum 01 zeigt Michaela Putz den menschlichen Versuch einer Neuaneignung zur Speicherung von Erinnerung auf: Die Künstlerin widmet ihre Arbeit der digitalen Welt der Bilder, die im unaufhaltsamen Strom der Cloud fließen – und bei Bedarf unsere Gedächtnislücken schließen sollen. Putz erkundet die visuellen Zwischenformen und Unschärfen. Sie widmet sich der Nicht-Fassbarkeit des Erinnerns, die uns Erlebnisse im Nachhinein neu interpretieren lässt und wirft einen Blick darauf, was die rohe Flut der Daten im Zusammenwirken mit der Unschärfe des menschlichen Gedächtnisses zu tun haben kann.

Die Basis roher Daten unterscheidet sich in ihrer Qualität grundlegend zu den emotional gefärbten menschlichen Erinnerungen. Michaela Putz greift in ihrer Arbeit die Auswirkungen auf eine Gesellschaft auf, die sich mit relevanten Fragen zur fortschreitenden Kommunikationstechnologie auseinandersetzen muss, die in Verbindung steht mit dem Selbstbild und der Wahrnehmung auf unsere Umwelt. Für ihr aktuelles Projekt zieht Putz Bilder aus ihrer eigenen Vergangenheit heran, die sie auf diversen Computern und Festplatten gespeichert hat. Im Prozess ihrer Arbeit werden diese Fotografien mehrmals abgerufen, durchlaufen verschiedene Medien, werden abfotografiert, werden wieder neu eingespielt und auf unterschiedlichen Medienträgern wieder neu gespeichert. Dieser Vorgang wird in Loops wiederholt wobei die Bilder unschärfer und ungenauer werden – versehen mit Fingerabdrücken und Staubresten ergeben sich immer wieder leichte Abwandlungen der ursprünglichen Abbildung. Erinnerungsbilder entstehen, überlagert von den Spuren der Zeit und verfremdet durch technologische Eingriffe. Nur mehr bruchstückhaft vorhanden driften Erinnerungen wiederum ins Vergessen und scheinen so dem Menschlichen näher.

Michaela Putz, memory image 11, 2019 © Bildrecht Wien, 2019

Openings

Fotostudio Großkopf & Rozenberg

15/11/2019

18:00

philomena+

Heinestraße 40, 1020 Wien

Lisa Großkopf (AT) und Shiri Rozenberg (IL) verwandeln den Projektraum philomena+ in ein Fotostudio. Für die Künstlerinnen sind Fotostudios Räume, in denen Normengerüste unserer Gesellschaft in Bezug auf Geschlecht, Sexualität und Körper in einer kompakten Form sichtbar werden. Hier werden die Höhepunkte der (heterosexuellen) Familienbiografie präsentiert. Gleichzeitig begegnet man in den gezeigten Sujets, Posen, Mimik etc. häufig stereotypen Darstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit. Das Fotostudio Großkopf & Rozenberg befragt kritisch Wirklichkeitskonstruktionen unserer Gegenwart. Das Medium der Fotografie, welchem der Anspruch auf eine wirklichkeitsgetreue Abbildung der Realität zugeschrieben wird und das unsere tagtägliche Wahrnehmung mitkonstruiert, wird durch die Schauinszenierung im Fotostudio als Mittel der Wirklichkeitsbefragung ambivalent.
Kuratorin: Christine Bruckbauer

Openings

True Blue

Metropolitain Art Club

15/11/2019

19:00

BULB Community

Wolfgang-Schmälzl-Gasse 19, 1020 Wien

© Nubauer Martini schwer .0

True Blue – Melancholie und Traurigkeit, so lautet der Titel der Ausstellung in der, Edelgard Gerngross, Cyril Helnwein, Olivier Hölzl, Mario Nubauer, Gert Resinger, Anny Wass und Erwin Wurm ihre Arbeiten präsentieren. Blue steht somit nicht nur für eine Farbe sondern für ein damit verbundenes Gefühl: Melancholie oder Traurigkeit. In den Werken der Künstler_innen sind viele Gefühle aufspürbar. Da sich der Begriff aus dem Sinnzusammenhang „Loyalität“ herleiten lässt, zeigen die Künstler_innen ein breites Spektrum an Gefühlszusammenhängen und drücken diese in den ihnen eigenen Techniken aus.

Edelgard Gerngross, Cyril Helnwein, Olivier Hölzl, Mario Nubauer, Gert Resinger, Anny Wass, Erwin Wurm.

Performances

Dark Revolutions – the que_ring drama project, Vol. 2

15/11/201922/11/2019

19:00

studio brut

Zieglergasse 25, 1070 Wien

Im zweiten Teil der Performanceserie im brut unternimmt the que_ring drama project eine episodenhafte Zeitreise in die Theater- und Filmgeschichte. Performancekünstlerinnen/-künstler, politische Aktivistinnen/Aktivisten und Theoretikerinnen/Theoretiker eignen sich ikonische Momente des klassischen Theater- und Filmkanons durch queere und dekoloniale Sicht an und bringen persönliche Perspektiven ein. Elisabeth B. Tambwe setzt sich mit Jeanne d’Arc auseinander, Naomi Rincon Gallardo und Sabine Marte mit Geistern der Revolution, und ein Performancekollektiv der Akademie der bildenden Künste beschäftigt sich mit queeren Vampiren. Belinda Kazeem-Kaminski und Masha Godovannaya verbinden in einem Videoessay die drei Performances und hinterfragen den westlichen Blick bzw. kulturellen Kanon.

Für das zweijährige que_ring drama project hat sich ein internationales Team zusammengeschlossen, das Gesamtkonzept stammt vom Wiener Performancekünstler und Aktivisten Gin Müller.

Von und mit Elisabeth Bakambamba Tambwe, Naomi Rincon Gallardo, Sabine Marte, Alexandru Cosarca, Selina Stritzel, Danielle Pamp, Anne Arzberger, Manuel Eggenweber, Belinda Kazeem-Kaminski, Masha Godovannaya u. a. Gesamtkonzept / DramaturgieGin Müller Dramaturgie Radostina Patulova

Performances

Fake Reports „culture connected“–Performance

Volkskundemuseum

15/11/2019

19:00

Anmeldung erforderlich: kunstvermittlung@volkskundemuseum.at

Volkskundemuseum

Laudongasse 15–19, 1080 Wien

Ein Präsident, der twittert. Ein Bierhändler, der sich inhaltlich nicht vom sexistischen Hassposting, das über seinen Facebook-Account lanciert wurde, distanzieren will. Das Gesicht des Filmstars, das per Deep Fake in einem Pornofilm landet. Welchen „Nachrichten“ können wir heute noch trauen?

„fake reports“ von Kathrin Röggla, entstanden nach den Anschlägen vo, ist der Ausgangspunkt eines Theaterprojekts mit Schülerinnen und Schülern im Museum. Die Jugendlichen spielen mit dem Text und verbinden ihn mit eigenen Erfahrungen als „digital natives“. Gefundene Nachrichten und Informationen aus dem Internet werden mit Kathrin Rögglas Text in Beziehung gesetzt und in Improvisationen und performativen Erkundungen als szenische Komposition für das Museum adaptiert. Es entsteht ein Stationentheater auf der Suche nach der Fähigkeit, Fakten von Meinungen, Skandalrhetorik und Fake News zu unterscheiden, um entscheiden zu können, welcher Empörung wir uns politisch anschließen sollen, ja müssen.

Darstellerinnen und Darsteller: 7CT: Mohammed Ahmed, Marie Luise Ivanitsch, Njomsa Kastrati, Zlata Kuzmenko, Timo Buchhaus, David Pöltl, Laili Nour, Maya-Rose Schubert; 7CV: Noa-Leon Rösch; 7M: Jacky Curta, Livia Cihal, Zoe Schachinger, Katharina Strobel; 7DH: Awa Okouangui; 7EH: Jan Ortbauer; Musik: Katharina Strobel

Volkskundemuseum Wien: Fake Reports. Culture Conntected Performance. SchülerInnen der 7. Klassen des BRG/BORG II (16. - 24.5.2019, Generalprobe) https://www.volkskundemuseum.at/performance_fakereports_1 | Foto: eSeL

Openings

ada is … lacking truth

15/11/2019

19:00

artistic dynamic association

Wattgasse 16/6, 1160 Vienna, Austria

„ada is … lacking truth“ beschäftigt sich mit der Frage der Wertigkeit von Kunst im Zeitalter der totalen Reproduzierbarkeit. Was ist in der Jetztzeit noch original, was bietet sich noch an Authentizität? Was wird verehrt: die Kunst, der Künstler/die Künstlerin, der spekulative Wert der Ressource Kunst durch das Unikat? Kaufen und Verkaufen? Wollen alle unsterblich sein? Fake ist Fakt, die Grenzen verschwimmen. Wo sich Kunst als Einflusssphäre verortet, trifft Kunst auf Kommerz. Hier dominieren große Namen die Szenerie der internationalen Betriebe. Bekanntheit und Marktwert als Garant für breitenwirksame, quotenträchtige Spektakel und Erfolg durch Popularität. Diese Faktoren ergeben ein Zerrbild von Oberflächlichkeit und Celebrity, in dem der Kunstmarkt die Verwicklungen zwischen Geld und Macht reflektiert.

Mit: Banksy, Marcel Duchamp, Coelestine Engels, Marcuse Hafner, Jeff Koons, Anna Mitterer, Pablo Picasso, Romana Scheffknecht, Stylianos Schicho, Andy Warhol u. a.

ada

Openings

Objects Recognized in Flashes

Michele Abeles, Annette Kelm, Josephine Pryde, Eileen Quinlan

15/11/2019

19:00

mumok

Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Wie steht es angesichts unserer gegenwärtigen „Post-Internet-Realität“ um den Umgang mit und die Beziehung von analogen und digitalen Bildern? Wie ist es um das Verhältnis von Material und Immaterialität, von Körper, Screen und fotografischer Oberfläche bestellt?

„Objects Recognized in Flashes“ stellt die Auseinandersetzung mit den Oberflächen von Fotografien, Produkten und Körpern in unserer weitgehend digitalisierten Gesellschaft in den Mittelpunkt. Als Schnittstelle von Optik und Objekt lassen diese verführerischen und ambivalenten Oberflächen das Verhältnis von Ästhetik, Imagination und Materie ebenso fragwürdig erscheinen wie die diesem Verhältnis zu Grunde liegenden Ökonomien.

Openings

Im Raum die Zeit lesen

Moderne im mumok 1910 bis 1955

15/11/2019

19:00

mumok

Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Die neueste Sammlungspräsentation des mumok zur Klassischen Moderne bezieht neuerlich den Bestand vom Expressionismus bis in die 1950er-Jahre ein. Ausgehend von prägnanten Kunstschaffenden und Theoretikern sowie von markanten Orten wie dem Bauhaus wird die Ordnung im White Cube aufgebrochen und das neue Denken in Fragmenten und Montagen aufgegriffen.

Openings

Light my Fire

PFERD - Forum für zeitgenössische Kunst

15/11/2019

19:00

PFERD Forum für zeitgenössische Kunst

Medwedgasse 3, 1110 Wien

Einst wertvoll und unkontrollierbar haben wir das Feuer gebändigt, können es mit kleinen Hilfsmitteln jederzeit entzünden. Dennoch bleibt stets ein Funke von Gefahr der sich unserer Kontrolle entzieht. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass Feuer für ganz unterschiedliche Zustände und Emotionen steht.

Vielgestaltig und ambivalent wie das Feuer selbst gestalten sich auch die gezeigten Arbeiten. Sie schwanken zwischen Gefahr und Gemütlichkeit, Leidenschaft und Hingabe. Andere weisen auf die gemeinschaftsstiftende Eigenschaft des Feuers oder bedienen sich seiner erneuernden Funktion, spielen mit seiner Prozesshaftigkeit und Temporalität.

Teilnehmende Künstler*innen:
Stefan Klampfer, Matthias Krinzinger, Christiane Lieungh, Katharina Mayer, Andrea Morein, Andreas Müller, Susanne Nothdurft, Wendelin Pressl, Leander Schönweger, Angelika Wischermann

© Angelika Wischermann

Exhibitions

knockknock

Vol. 1 by peaches ’n’ love

15/11/201914/12/2019

23:50

Studio Elisabeth Habig

Spiegelgasse 25, 1010 Wien

Die größte Flucht bleibt immer noch die ins Idyll des Privaten. Frei nach dem Motto „Trautes Heim, Glück allein“. Nichts darf hinein und nichts heraus. Gern sind wir raumgebunden, im erhöhten Sitz entkoppelt von Mutter Natur, stets mit einem Blick voraus. Das Fensterbrett als logische Konsequenz, dem Voyeurismus ausgeliefert. Sehen und Gesehenwerden, in unserem Zeitempfinden unvereinbar. Denn die Entschleunigung liegt uns im Saft. Wir sind ein typisches Phänomen der industriellen Revolution, ein Kontrahent, vom Wesen her illusionär. Die Täuschung, Teil eurer Existenz zu sein, ist perfekt. Die Digitalisierung, für uns, ein welcome back.

In Vol. 1 nähern sich peaches ’n’ love prozesshaft dem Topfpflanzenzeitgefühl von innen heraus.

PeachesNLove Vol1 KnockKnock

Exhibitions

Objects Recognized in Flashes

Michele Abeles, Annette Kelm, Josephine Pryde, Eileen Quinlan

16/11/201923/04/2020

mumok

Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Wie steht es angesichts unserer gegenwärtigen „Post-Internet-Realität“ um den Umgang mit und die Beziehung von analogen und digitalen Bildern? Wie ist es um das Verhältnis von Material und Immaterialität, von Körper, Screen und fotografischer Oberfläche bestellt?

„Objects Recognized in Flashes“ stellt die Auseinandersetzung mit den Oberflächen von Fotografien, Produkten und Körpern in unserer weitgehend digitalisierten Gesellschaft in den Mittelpunkt. Als Schnittstelle von Optik und Objekt lassen diese verführerischen und ambivalenten Oberflächen das Verhältnis von Ästhetik, Imagination und Materie ebenso fragwürdig erscheinen wie die diesem Verhältnis zu Grunde liegenden Ökonomien.

Exhibitions

Im Raum die Zeit lesen

Moderne im mumok 1910 bis 1955

16/11/201913/04/2020

mumok

Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Exhibitions

Light my Fire

PFERD - Forum für zeitgenössische Kunst

16/11/201922/11/2019

Besuch nach telefonischer Absprache + 43 678 12 15 297

PFERD Forum für zeitgenössische Kunst

Medwedgasse 3, 1110 Wien

Einst wertvoll und unkontrollierbar haben wir das Feuer gebändigt, können es mit kleinen Hilfsmitteln jederzeit entzünden. Dennoch bleibt stets ein Funke von Gefahr der sich unserer Kontrolle entzieht. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass Feuer für ganz unterschiedliche Zustände und Emotionen steht.

Vielgestaltig und ambivalent wie das Feuer selbst gestalten sich auch die gezeigten Arbeiten. Sie schwanken zwischen Gefahr und Gemütlichkeit, Leidenschaft und Hingabe. Andere weisen auf die gemeinschaftsstiftende Eigenschaft des Feuers oder bedienen sich seiner erneuernden Funktion, spielen mit seiner Prozesshaftigkeit und Temporalität.

Teilnehmende Künstler*innen:
Stefan Klampfer, Matthias Krinzinger, Christiane Lieungh, Katharina Mayer, Andrea Morein, Andreas Müller, Susanne Nothdurft, Wendelin Pressl, Leander Schönweger, Angelika Wischermann

© Angelika Wischermann

Exhibitions

eSeL: Kunst Bekenntnis Box

16/11/201922/11/2019

eSeL REZEPTION

Raum D, Q21/MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Woran glauben Menschen, wenn Sie an Kunst glauben?

Entsprechend dem Motto der Vienna Art Week 2019, „MAKING TRUTH“, erforschte eSeL in intimen Einzelgesprächen mit Kunstschaffenden und Publikum individuelle Schwerpunktsetzungen beim Kunstgenuss – und porträtierte jeden Gesprächspartner in der „Kunst Bekenntnis Box“ als „Schutzpatron der Kunst“.

Schutzpatron für die Suche nach Schönheit? Schutzpatronin für den kunstgeschichtlichen Next Step? Für den Kunstkanon? Fürs Können? Fürs Müssen? Für die Forschung? Oder als Standortvorteil im Städtetourismus? Trägt Kunst gar soziale Verantwortung? Und wer glaubt an die bedingungslose Freiheit der Kunst?

 

In Kooperation mit FÜNFZIGZWANZIG Salzburg (5020.info) & Q21 im MuseumsQuartier Wien (www.q21.at)

Exhibitions

Light my Fire

PFERD - Forum für zeitgenössische Kunst

16/11/201922/11/2019

Besuch nach telefonischer Absprache + 43 678 12 15 297

PFERD Forum für zeitgenössische Kunst

Medwedgasse 3, 1110 Wien

Einst wertvoll und unkontrollierbar haben wir das Feuer gebändigt, können es mit kleinen Hilfsmitteln jederzeit entzünden. Dennoch bleibt stets ein Funke von Gefahr der sich unserer Kontrolle entzieht. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass Feuer für ganz unterschiedliche Zustände und Emotionen steht.

Vielgestaltig und ambivalent wie das Feuer selbst gestalten sich auch die gezeigten Arbeiten. Sie schwanken zwischen Gefahr und Gemütlichkeit, Leidenschaft und Hingabe. Andere weisen auf die gemeinschaftsstiftende Eigenschaft des Feuers oder bedienen sich seiner erneuernden Funktion, spielen mit seiner Prozesshaftigkeit und Temporalität.

© Angelika Wischermann

Exhibitions

Vorbesichtigungen der Auktionen „Klassische Moderne“ und „Zeitgenössische Kunst“

Dorotheum

16/11/201922/11/2019

09:00

Dorotheum

Dorotheergasse 17, 1010 Wien

Während der Vienna Art Week sind alle Auktionsobjekte moderner und zeitgenössischer Kunst zu besichtigen, die im Rahmen der vierten Auktionswoche (26–29 NOV 2019) im Dorotheum versteigert werden.

 

Guided Tours

Atelierrundgang durch die Praterstudios

mit Genoveva Rückert

16/11/2019

10:00

Praterstudios

Treffpunkt: Meiereistraße, vis-à-vis Ernst-Happel-Stadion, 1020 Wien

Atelierrundgang durch die Praterateliers mit der Kuratorin Genoveva Rückert.

Besuch bei bei den Künstlerinnen und Künstlern: Judith Fegerl, Walter Kölbl, Roland Kollnitz, Peter Kozek und Thomas Hörl, Constantin Luser, Lotte Lyon, Claudia Märzendorfer, Ulrike Troger, Werner Würtinger

Special Events

ZOOM Kunstwerkstatt für Kinder

ZOOM Kindermuseum

16/11/2019

10:00

Anmeldung erforderlich unter T +43 1 524 79 08

ZOOM Kindermuseum

Museumsplatz 1, MuseumsQuartier, 1070 Wien

In der von der Künstlerin Billie Meskens und dem Künstler Stephen Mathewson geleiteten Kunstwerkstatt können Kinder verschiedene künstlerische Techniken und Materialien ausprobieren. Es wird gemalt, gedacht, konzipiert, getratscht, gebaut und gespielt. Zum Abschluss des Workshops gestalten alle gemeinsam eine kleine Ausstellung.

Für Kinder von 6 bis 10 Jahren, in deutscher und englischer Sprache.

Anmeldung erforderlich unter T +43 1 524 79 08 (ab 19. September 2019)

 

Zoom Kindermuseum

Open Studio Days

Kuratorin Angela Stief im Gespräch mit Lois Renner

MAKING TRUTH Exhibtion Parcours

16/11/2019

10:00

Lois Renner

Schönbrunner Straße 125, 1050 Wien

Etwas wahr zu machen respektive die Wahrheit zu sprechen ist heute nicht mehr ausschließlich den klassischen Wahrrednern – den Predigern, Philosophen, Wissenschaftlern und, wie man es sich zumindest wünschen würde, den Politikern und Staatsoberhäuptern – vorbehalten, sondern auch denjenigen, die andere, individuelle und subtilere, Formen gefunden haben, die Wahrheit auszudrücken: den Künstlerinnen und Künstlern. (Angela Stief, Kuratorin VIENNA ART WEEK)

Mit den Künstlerinnen und Künstlern des MAKING TRUTH Exhibition Parcours finden am Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November Talks statt, deren Zeiten so abgestimmt sind, dass sie sich zu einem Talk-Rundgang aneinanderreihen lassen.

Lois Renner, Heliogabalus © Lois Renner

Exhibitions

Vorbesichtigungen der Auktionen „Klassische Moderne“ und „Zeitgenössische Kunst“

Dorotheum

16/11/201922/11/2019

10:00

Dorotheum

Dorotheergasse 17, 1010 Wien

Während der Vienna Art Week sind alle Auktionsobjekte moderner und zeitgenössischer Kunst zu besichtigen, die im Rahmen der vierten Auktionswoche (26–29 NOV 2019) im Dorotheum versteigert werden.

 

Openings

Kunst Bekenntnis Box

eSeL

16/11/2019

11:00

eSeL REZEPTION

Raum D des Q21, MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Zum Jahresthema „MAKING TRUTH“ der VIENNA ART WEEK 2019 untersucht eSeL, wie die Vorstellung von Kunst bereits ihre Wirkung entfaltet, bevor Kunstangebote geschaffen und genossen werden. In Einzelgesprächen mit Künstlerinnen/Künstlern und Kunstpublikum in Wien und Salzburg erforschte eSeL, welche Glaubensinhalte vor bzw. hinter den Bildern wirken. Als flexiblen Rückzugsort für die intimen Zweiergespräche entwickelte eSeL eine mobile „Kunst Bekenntnis Box“, die zugleich als Fotostudio dient. Mit jeder Gesprächspartnerin/jedem Gesprächspartner wurde ein Fotoporträt inszeniert, das als „Schutzpatron“ die jeweilige Kunst-Schwerpunktsetzung verkörpert: Schutzpatron für Suche nach Schönheit? Schutzpatronin für den kunstgeschichtlichen Next Step? Für den Kunstkanon? Fürs Können? Fürs Müssen? Für die Forschung? Oder als Standortvorteil im Städtetourismus? Trägt Kunst gar soziale Verantwortung? Und wer glaubt an die bedingungslose Freiheit der Kunst?

Special Events

„SCHMUCKPOESIE TRIFFT GEOMETRIE. Isolde Baumhackl & Kayo Saito“ “ART JEWELLLERY – POETRY MEETS GEOMETRY. Isolde Baumhackl & Kayo Saito”

Closing event und breakfast in the exhibition

16/11/2019

11:00

Galerie Slavik

Himmelpfortgasse 17, 1010 Wien

Isolde Baumhackl, Brosche NEBEL, Gold, Perlen Fotocredit: Kayo Saito

Open Studio Days

Kuratorin Martha Kirszenbaum im Gespräch mit John & Joy Gerrard

MAKING TRUTH Exhibtion Parcours

16/11/2019

11:30

John Gerrard

Loquaiplatz 3/1, 1060 Wien

Etwas wahr zu machen respektive die Wahrheit zu sprechen ist heute nicht mehr ausschließlich den klassischen Wahrrednern – den Predigern, Philosophen, Wissenschaftlern und, wie man es sich zumindest wünschen würde, den Politikern und Staatsoberhäuptern – vorbehalten, sondern auch denjenigen, die andere, individuelle und subtilere, Formen gefunden haben, die Wahrheit auszudrücken: den Künstlerinnen und Künstlern. (Angela Stief, Kuratorin VIENNA ART WEEK)

Mit den Künstlerinnen und Künstlern des MAKING TRUTH Exhibition Parcours finden am Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November Talks statt, deren Zeiten so abgestimmt sind, dass sie sich zu einem Talk-Rundgang aneinanderreihen lassen.

Flag Amazon, 2017 © John Gerrard

Talks

Hana Usui: BEI UNS

WOP WORKS ON PAPER

16/11/2019

11:00

WOP WORKS ON PAPER

Burggasse 69 (Eingang Hermanngasse), 1070 Wien

Seit 2014 widmet sich Hana Usui (*1974, Tokio) vorwiegend politisch-sozialkritischen Themen. Für ihre Ausstellung „BEI UNS“ behandelt sie die Fremdendiskriminierung im heutigen Japan.

Hana Usui hat Kunstgeschichte an der Waseda-Universität und Kalligrafie studiert und lebt seit  2011 vorwiegend in Wien. Für ihre abstrakten Zeichnungen verwendet sie weiße und schwarze Ölfarbe, die sie auf Tuschelavierungen oder Schwarzweißfotografien legt. Ihre Werke sind in zahlreichen Museumssammlungen wie Albertina, Staatliche Museen zu Berlin und Staatliche Kunstsammlungen Dresden vertreten.

WOP Works on Paper

Guided Tours

Rundgang zu den Q21 Artists-in-Residence Studios

mit Lisa Moravec

16/11/2019

12:00

Q21/MuseumsQuartier Wien

Treffpunkt: MQ Hof 7 (Staatsratshof), Eingang Volkstheater

Artist-in-Residence-Programme bieten internationalen Kurator*innen, Kunstschaffenden und Theoretiker*innen eine großartige Möglichkeit, sich mit Akteur*innen der heimischen Kunstszene auszutauschen und zu vernetzen. Sie sind damit ein bedeutendes Bindeglied zwischen der Wiener und der internationalen Kunstszene.
Lisa Moravec führt beim Studio Visit durch die Künstlerstudios des Q21 im MuseumsQuartier Wien, Artists-in-Residence geben Einblicke in ihre Arbeiten.

Special Events

HOUSE books: Open Room/Table

Zur künstlerischen Arbeitsrealität im Medium Comic und narrative Zeichnung

HOUSE books organisiert einen Open Room samt „Open Table“, Publikationstischen und Displays mit Arbeiten von Kunstschaffenden aus dem Bereich Comic und narrative Zeichnung. Einige werden vor Ort für Gespräche anwesend sein und das Get-together zur Vernetzung nutzen.  

Im Mittelpunkt des Open Room stehen das Genre Comic und viele sich daran knüpfende Themen: seine limitierende Rolle, Publikationsformen, verlegerische Strukturen, Netzwerke, deren Einschränkungen und Entwicklungen durch Zusammenarbeit und der Anteil dialogorientierter Kritik für die Weiterentwicklung der Comic-Inhalte. Was wirkt in diesem Kooperationsfeld aktivierend, was verhindernd? Wie bedingen diese Verhältnisse die lokale Arbeit im künstlerischen Bereich Comic?

Dazu erscheint ein Reader von HOUSE books.

In Kooperation mit Q21 im MuseumsQuartier Wien (www.q21.at)

Guided Tours

Atelierrundgang durch die Ateliers in der Westbahnstraße

mit Ruth Horak

16/11/2019

13:00

Bundesateliers Westbahnstraße

Westbahnstraße 27-29, 1070 Wien

Rundgang durch die Förderateliers des Bundes in der Westbahnstraße mit der Kuratorin Ruth Horak. Besuch bei den Künstlerinnen und Künstlern: Mirjam Bajtala, Irena Eden und Stijn Lernout, Markus Krottendorfer, Anja Manfredi, Liddy Scheffknecht

 

Open Studio Days

Friedrich von Borries, Architekt und Kurator, im Gespräch mit Anna Jermolaewa

MAKING TRUTH Exhibtion Parcours

16/11/2019

13:00

Anna Jermolaewa

Gumpendorfer Straße 50/8. 1060 Wien

Etwas wahr zu machen respektive die Wahrheit zu sprechen ist heute nicht mehr ausschließlich den klassischen Wahrrednern – den Predigern, Philosophen, Wissenschaftlern und, wie man es sich zumindest wünschen würde, den Politikern und Staatsoberhäuptern – vorbehalten, sondern auch denjenigen, die andere, individuelle und subtilere, Formen gefunden haben, die Wahrheit auszudrücken: den Künstlerinnen und Künstlern. (Angela Stief, Kuratorin VIENNA ART WEEK)

Mit den Künstlerinnen und Künstlern des MAKING TRUTH Exhibition Parcours finden am Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November Talks statt, deren Zeiten so abgestimmt sind, dass sie sich zu einem Talk-Rundgang aneinanderreihen lassen.

The Penultimate, Installation (Carnations, roses, orange tree, cedar, tulips, bluets, saffron crocuses, jasmine, lotus), 2017 © Raimo Rudi Rumpler

Guided Tours

departure tour

Wirtschaftsagentur Wien

16/11/2019

13:30

Anmeldung erforderlich: departure@wirtschaftsagentur.at

Studio Vlay Streeruwitz ZT GmbH

Mariahilfer Straße 93/1/14, 1060 Wien

Die Wirtschaftsagentur Wien führt zu Unternehmen, die sich mit der Konstruktion und Generierung, aber auch Dekonstruktion von Wahrheiten beschäftigen. Elisabeth Noever-Ginthör (Wirtschaftsagentur Wien, Kreativzentrum departure) begleitet den Rundgang.

Das Architekturbüro Studio Vlay Streeruwitz arbeitet im Spannungsfeld von Urbanismus, Forschung und Architektur. In Innenarchitektur und groß angelegten Stadtplanungsprojekten setzt man sich mit der Konstruktion des umgebenden Raumes auseinander.

Polycular ist ein interaktives Design-Labor. Mit seinem Projekt EscapeFake verwandelt sich jeder Raum in einen Augmented-Reality-Escape-Room.

Die digitalen Filmaufnahmesysteme und Kameras von Indiecam erschaffen neue Realitäten. Sie ermöglichen auch in den Bereichen Virtual Reality und Multimedia unterschiedliche Blickwinkel auf Wahrheiten.

Für Sebastian Leitinger von Glein beginnt die Wahrheit über Produkte bei der Entscheidung für das Material. Der Produktionsprozess seiner Designs lässt sich von Anfang bis Ende nachvollziehen.

Anmeldung erforderlich: E departure@wirtschaftsagentur.at

 

Produktion Desert Boot Kroatien © Sebastian Leitinger

Performances

Satellite

16/11/2019

13:00

Galerie Hartinger

Seilergasse 9/4, 1010 Wien

Gemeinsam mit der Berliner Künstlerin Julia Benz präsentiert die Galerie Gerald Hartinger die Performance „Satellite“. Im abgedunkelten Untergeschoss bietet sich für die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, gleichzeitig ein Teil des Raumes und eins mit dem Raum zu werden. Um sie so wenig wie möglich zu beeinflussen, sollen sie sich ausschließlich anhand der im Raum „schwebenden“ fluoreszierenden Kunstwerke und Klänge orientieren und sich mit der eigenen Empfindung auseinandersetzen. Inspiriert vom Weltraum, kreiert Benz einen offenen Raum, in welchem sich der Mensch als Satellit im Wechselspiel von innerer und äußerer Wahrheit bewegt. Ein Live-Sound soll die Besucherinnen und Besucher durch die Atmosphären hindurch ins Weltall begleiten. Die Künstlerin wird anwesend sein.

„MAKING TRUTH ist der innere Autopilot, der eintritt, wenn die Orientierungslosigkeit beginnt.“ (Julia Benz)

Galerie Hartinger

Exhibitions

Vorbesichtigungen der Auktionen „Klassische Moderne“ und „Zeitgenössische Kunst“

Dorotheum

16/11/201922/11/2019

14:00

Dorotheum

Dorotheergasse 17, 1010 Wien

Während der Vienna Art Week sind alle Auktionsobjekte moderner und zeitgenössischer Kunst zu besichtigen, die im Rahmen der vierten Auktionswoche (26–29 NOV 2019) im Dorotheum versteigert werden.

 

Special Events

Margit Hart. Mindscapes, Jewelry and Photography. Schmuck und Fotografie

Buchpräsentation

16/11/2019

14:00

Es spricht Nina Schedlmayer

Galerie V und V

Bauernmarkt 19, 1010 Wien

Die Österreicherin Margit Hart hat in den vergangenen 25 Jahren ein äußerst vielfältiges Œuvre im zeitgenössischen Schmuck geschaffen. „Mindscapes“ ist Synonym für ihre sich ständig wandelnden Schmuckobjekte. Seit 2009 entwickelt Margit Hart ihre Arbeit auch zur abstrakten Fotografie weiter, beide Bereiche stehen im Dialog. In ihren „Schattenflug“-Arbeiten geht sie über das Abbilden des rein Gegenständlichen hinaus und lässt imaginäre dreidimensionale Bildräume entstehen, die uns eintauchen lassen in rätselhafte Welten aus Licht und Schatten. In der vorliegenden Monografie wird die Wechselwirkung beider künstlerischen Ausdrucksweisen sicht- und erfahrbar.

 

Die Texte von Carl Aigner und Nina Schedlmayer wie auch die Interviews mit Mirella Cisotto und Jonathan Wahl geben Einblicke in die Gedankenwelt und Arbeitsweise der Künstlerin.

Margit Hart Brosche

Guided Tours

Stone Telling Curator’s Tour

Kunstraum Niederoesterreich

16/11/2019

14:00

Kunstraum Niederoesterreich

Herrengasse 13, 1010 Wien

Feministische Science-Fiction-Literatur ist in aller Munde: Autorinnen wie Ursula K. Le Guin oder Octavia Butler sind im Trend. Aberwarum gerade jetzt? Wenn unsicher wird, wie Menschen auf dem vielbeschworenen „zerstörten Planenten“ überhaupt noch weiterleben können und Maschinen uns mehr oder weniger zeitnah ersetzen sollen, sind spekulative Zukunftsentwürfe gefragt, die mit althergebrachten Denk- und Erfahrungsmustern brechen. In der laufenden Ausstellung im Kunstraum Niederoesterreich wird die Rezeption von feministischer Sci-Fi in der Gegenwartskunst untersucht und gezeigt. In der Führung durch die Ausstellung begeben Sie sich mit den Kuratorinnen Daniela Hahn und Andrea Lehsiak auf eine archäologische Reise in die Zukunft.

Netaly Aylon, Gillian Dykeman, Isolde Maria Joham, Zsófia Keresztes, Hanna Mattes, Naomi Rincón-Gallardo, Larissa Sansour und Søren Lind, Marianne Vlaschits

Kunstraum Niederösterreich

Open Studio Days

Kurator Bar Yerushalmi im Gespräch mit Bernhard Cella

MAKING TRUTH Exhibtion Parcours

16/11/2019

14:30

Bernhard Cella

Luftbadgasse 16, 1060 Wien

Etwas wahr zu machen respektive die Wahrheit zu sprechen ist heute nicht mehr ausschließlich den klassischen Wahrrednern – den Predigern, Philosophen, Wissenschaftlern und, wie man es sich zumindest wünschen würde, den Politikern und Staatsoberhäuptern – vorbehalten, sondern auch denjenigen, die andere, individuelle und subtilere, Formen gefunden haben, die Wahrheit auszudrücken: den Künstlerinnen und Künstlern. (Angela Stief, Kuratorin VIENNA ART WEEK)

Mit den Künstlerinnen und Künstlern des MAKING TRUTH Exhibition Parcours finden am Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November Talks statt, deren Zeiten so abgestimmt sind, dass sie sich zu einem Talk-Rundgang aneinanderreihen lassen.

Atelier Bernhard Cella, Foto: Wolfgang Cella

Highlights

Grand Truth Studiotour

with Gerald Straub

16/11/2019

15:00

Stephanie Winter & Salon Hybrid Society of Supa O

Treffpunkt: Castellezgasse 17/2, 1020 Wien

Der Künstler Gerald Straub führt in ausgewählte Studios der Open Studio Days.

Die Open Studio Days bieten die einzigartige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, Studioatmosphäre kennenzulernen und mit Künstlern ins Gespräch. Rund 150 Künstler halten ihre Ateliers am Wochenende vom 16. bis 17. November zwischen 15:00 und 18:00 Uhr für Besucher geöffnet. Die Grand Truth Studiotour führt zu den Ateliers von Stefanie Winter – Salon Hybrid, Peter Fritzenwallner, Thomas Grill, Till Bovermann, Almut Schilling, Borjana Ventzislavova, Wochenklausur, Tone Fink, Anne Glassner – Future Studio

 

The Future Studio

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1050

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirkes

16/11/2019

15:00

Treffpunkt: Atelier Anna Meyer

Kolonie 5, Hamburgerstraße 11, 1050 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1050  Treffpunkt 15:00

Atelier Anna Meyer, Kolonie 5, Hamburgerstraße 11

Atelier Victoria Coeln, Margarethenplatz 7/2/8

Atelier Birgit Zinner, Mittersteig 2 B/13, 4. Stock

Atelier Karim El Seroui, Viktor-Christ-Gasse 10

Atelier StudioDK –Dejan Kaludjerović, Margaretengürtel 94/31

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1100

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirkes

16/11/2019

15:00

Treffpunkt: Atelier Anna Krautgasser

Zur Spinnerin 42, 1100 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1100  Treffpunkt 15:00

Atelier Annja Krautgasser, Zur Spinnerin 42

Atelier Lisa Rastl, Zur Spinnerin 43

Atelier Gabriele Sturm, Zur Spinnerin 37/E

Atelier Agnes Fuchs, Zur Spinnerin 19/1. OG A

Atelier Darja Shatalova, Fernkorngasse 27/20-22

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Diese Tour ist gefördert mit Mitteln aus dem Kulturbudget des Bezirkes Favoriten.

CHAOS, Sara Fattahi

16/11/2019

15:00

English

Stadtkino im Küstlerhaus

Akademiestraße 13, 1010 Wien

CHAOS, Sara Fattahi
Spielfilm, AT/SY/LB/QA, 2018, Farbe, DCP, OFdUT, 95 Minuten

16.11.2019, 15:00 Uhr, Stadtkino im Künstlerhaus, Akademiestraße 13, 1010 Wien
Im Anschluss an den Film: Sara Fattahi im Gespräch mit Claudia Slanar (in englischer Sprache)

The story of three Syrian women, each living in a different time and place, separated by the very thing that unites them – fear itself and trauma itself.

 

 

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1020

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirks

16/11/2019

15:00

Treffpunkt: Akadamie der Bildenden Künste, Bildhauerateliers

Kurzbauergasse 9, 1020 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1020 Treffpunkt 15:00

Atelier Stefanie Seibold, Akademie der bildenden Künste, Kurzbauergasse 9, EG.23

Atelier Suse Krawagna, Praterstraße 42, Stiege 1, Top 8

Atelier HANAKAM & SCHULLER, Praterstraße 42, Stiege 3, Top 5

Atelier TRANSPARADISO – Barbara Holub und Paul Rajakovics, Große Mohrengasse 34/3

Atelier Stephanie Winter & Salon Hybrid, Castellezgasse 17/2

Atelier Ben G. Fodor, Obere Augartenstraße 12-14, Stiege 8/22

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Diese Tour ist gefördert mit Mitteln aus dem Kulturbudget des Bezirkes Leopoldstadt.

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1040 #1

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirks

16/11/2019

15:00

Treffpunkt: Atelier Michi Lukas

Mühlgasse 7/11, 1040 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1040 #1 Treffpunkt 15:00

Atelier Michi Lukas, Mühlgasse 7/11

Atelier Michaela Schwentner, Wohllebengasse 11/12

Atelier Sascha Regina Reichstein, Mommsengasse 6

Atelier Julia Avramidis, Goldeggasse 4, Innenhof

Atelier Alexandra Baumgartner, Goldeggasse 29, Trakt A2, 3. Stock

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Diese Tour ist gefördert mit Mitteln aus dem Kulturbudget des Bezirkes Wieden.

 

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1060

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirkes

16/11/2019

15:00

Treffpunkt: Atelier Wochenklausur

Gumpendorfer Straße 20, 1060 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1060  Treffpunkt 15:00

Atelier WochenKlausur, Gumpendorfer Straße 20

Atelier Nives Widauer, Stiegengasse 2/7

Atelier Esther Vörösmarty, Stiegengasse 2/3 (läuten bei abc)

Atelier Ursula Hübner, Münzwardeingasse, 2a, 4. Stock

Atelier Martin Schnur /Karen Holländer, Münzwardeingasse, 2a, 2. Stock

Atelier Anneliese Schrenk, Münzwardeingasse 2a

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1090

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirkes

16/11/2019

15:00

Treffpunkt: Atelier Fanni Futterknecht

Julius-Tandler-Platz 4, 1090 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1100  Treffpunkt 15:00

Atelier Fanni Futterknecht, Julius-Tandler-Platz 4

Atelier Drago Persic, Porzellangasse 10

Atelier Max Freund, Währinger Straße 59, WUK, Stiege 4, 4. Stock (Hintereingang)

Atelier Claudia Schumann, Sobieskigasse 4a

Atelier Olaf Osten, Sporkenbühelgasse 3/17

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Diese Tour ist gefördert mit Mitteln aus dem Kulturbudget des Bezirkes Alsergrund.

Exhibitions

Vertical Space

Canan Dagdelen und Kemal Seyhan

16/11/201914/12/2019

15:00

mekân68

Neustiftgasse 68, 1070 Wien

Nicht zum ersten Mal stellen Canan Dagdelen und Kemal Seyhan ihre Werke zusammen aus. Während Dagdelen sich intensiv mit Architektur beschäftigt und mit kulturspezifischen Elementen Bezug auf die Vergangenheit nimmt, stellt Seyhan in seiner Auseinandersetzung den unprogrammierten Prozess der Malerei dar. Gleichwohl verwenden beide Künstler bewusst ein sehr selektives Vokabular, mit dem sie primär Raum vergegenwärtigen.

Canan Dagdelen, Kemal Seyhan

mekan68

Special Events

Open House

creative cluster

16/11/2019

15:00

creative cluster

Viktor-Christ-Gasse 10, 1050 Wien

Seit August 2019 betreibt der Creative Cluster einen zweiten Standort in einer ehemaligen Schule der Stadt Wien im 5. Bezirk. Auf 1.700 m2 arbeiten dort ca. 60 Kunstschaffende aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Medienkunst, Installation, Performance, Design, Grafik, Illustration, Goldschmiedekunst, Bühnenbild, Musik, Möbelbau und Architektur.

Die Besucherinnen und Besucher werden eingeladen, durch die ehemaligen Klassenzimmer zu schlendern und den Kunstschaffenden über die Schulter zu schauen.

Drinks & Musik

©claudio_farkasch

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1150

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirkes

16/11/2019

15:00

Treffpunkt: Tone und Katharina Fink

Neubaugürtel 37/2/37, 1150 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1150  Treffpunkt 15:00

Atelier Tone und Katharina Fink, Neubaugürtel 37/2/37

The Future Studio – Anne Glassner/Jari Genser/Faith Hampton/Philipp Renda, Neubaugürtel 37/34

Atelier Sophie Dvořák, Pelzgasse 20

Atelier Kröllgasse – Sasha Auerbakh/Emanuel Gollob/Xaver Gschnitzer/Thomas Hitchcock/Lukas Matuschek/Wolfgang Matuschek/MagdalenaKreinecker/Sebastian Wallentin/Florian Sorgo/Georg Sampl/Jürgen Steineder, Kröllgasse 10-12

Atelier Martin Grandits, Tautenhayngasse 24

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Diese Tour ist gefördert mit Mitteln aus dem Kulturbudget des Bezirkes Rudolfsheim-Fünfhaus.

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tours

Geführte Touren durch Künstlerateliers der Bezirke

16/11/201917/11/2019

15:00

Die Open Studio Days finden heuer besucherfreundlich am Samstag 16. und Sonntag 17. November zwischen 15 und 18 Uhr statt. Zusätzlich veranstaltet die VIENNA ART WEEK geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Die Open Studio Days, alljährlicher Fixpunkt der VIENNA ART WEEK, bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. 150 Künstlerinnen und Künstler in ganz Wien öffnen ihre Ateliers und freuen sich über Ihren Besuch!

 

Programm Open Studio Days District Tours

 

Samstag, 16. November und Sonntag, 17. November, Start jeweils um 15:00

 

Tour 1020 Start: Atelier Stefanie Seibold, Bildhauerateliers, Kurzbauergasse 9, Suse Krawagna -HANAKAM & SCHULLER – Transparadiso – Stephanie Winter & Salon Hybrid – Ben G. Fodo

 

Tour 1040/1 Start: Atelier Michi Lukas, Mühlgasse 7/11, Michaela Schwentner – Sascha Regina Reichstein – Julia Avramidis – Alexandra Baumgartner

 

Tour 1040/2 Start: Atelier Maria Grün, Argentinierstraße 67, Werkstatt Hinterhof, Georg Salner – Borjana Ventzislavova – Birgit Graschopf – Michael Gumhold

 

Tour 1050 Start: Atelier Anna Meyer, Hamburgerstraße 11,  Victoria Coeln – Birgit Zinner – Karim El Seroui – StudioDK – Dejan Kaludjerović

 

Tour 1060 Start: Atelier WochenKlausur, Gumpendorferstraße 20, Nives Widauer – Esther Vörösmarty – Ursula Hübner – Martin Schnur – Karen Holländer – Anneliese Schrenk

 

Tour 1090 Start: Atelier Fanni Futterknecht, Julius-Tandler-Platz 4, Drago Persic – Jing Song – Max Freund – Claudia Schumann – Olaf Osten

 

Start jeweils um 15:00 und um 17:00

Tour 1100 Start: Atelier Annja Krautgasser, Zur Spinnerin 42, Lisa Rastl – Gabriele Sturm – Agnes Fuchs – Darja Shatalova

 

Tour 1150 Start: Atelier Tone und Katharina Fink, Neubaugürtel 37/2/37, The Future Studio – Sophie Dvorák – Atelier Kröllgasse – Martin Grandits

 

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Diese Tour ist gefördert mit Mitteln aus dem Kulturbudget der Bezirke.

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1040 #2

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirks

16/11/2019

15:00

Treffpunkt: Atelier Maria Grün

Argentinierstraße 67 (Werkstatt im Hinterhof), 1040 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1040 #1 Treffpunkt 15:00

Atelier Maria Grün: Gruppenausstellung „NATURmatic. Natur im Austausch”: Maria Bussman / Regula Dettwiler / Maria Grün / Eva Grün / Maria Muhar / Anna Werzowa, Argentinierstraße 67, Werkstatt (im Hinterhof)

Atelier Georg Salner, Waltergasse 5,Innenhof Stiege 5,Tür 18 (DG)

Atelier Borjana Ventzislavova, Waltergasse 5/1/11

Atelier Birgit Graschopf, Wiedner Hauptstraße 40, Gartenstiege 1/13

Atelier Michael Gumhold, Margaretenstraße 47

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Guided Tours

Atelierrundgang mit Emily McDermott (Critic in Residence)

studio das weisse haus

16/11/2019

15:00

studio das weisse haus

Hegelgasse 14, 1010 Wien

Seit seiner Gründung im Jahr 2013 betreibt studio das weisse haus ein Atelierprogramm für in Wien lebende Künstlerinnen und Künstler. Das Programm verfügt derzeit über 14 Studios, die auch in diesem Jahr während der VIENNA ART WEEK einem interessierten Publikum offenstehen. Die in Berlin lebende Kritikerin Emily McDermott führt durch die Ateliers und ermöglicht Einblicke in aktuelle Projekte und Arbeitsweisen der Kunstschaffenden.

 

Alice von Alten, Lena Rosa Händle, Valentin Hessler, Rafael Lippuner, David Meran, F. Erik Patzak, Friederike Steinert, Anita Witek

Talks

Artist Talk with Kathrin Stumreich

Medienwerkstatt

16/11/2019

16:00

Medienwerkstatt

Neubaugasse 40a, 1070 Wien

Kathrin Stumreich arbeitet transdisziplinär in den Formaten Klangkunst, Soundperformance und Installation. Sie gewann 2018 den European Soundart Award und den Marianne.von.Willemer-Preis für digitale Medien der Stadt Linz. Im Artist Talk gibt sie Einblick in ihr aktuelles künstlerisches Forschungsfeld.

 

Im Rahmen der Ausstellung

SPANNUNG! / TENSION!

9. NOV 2019–23. NOV 2019, Fr, Sa, Mo 14:00–18:00 Uhr

Openings

It’s True–It’s GUNafa&It’s Immersive

STATION ROSE

16/11/2019

16:00

driendl*architects’sottofondo entre – raum für experimentelle bildtheorie

Mariahilfer Straße 9, 1060 Wien

It’s True – der Weg führt nach Gunafa Land. Als STATION ROSE/STR 1988 in der Margaretenstraße 26 von der Künstlerin Elisa Rose & dem Komponisten Gary Danner gegründet wurde, haben sie den 4. Bezirk in einen Kunst-Hotspot verwandelt. Mit ihrem Eröffnungsstatement „Der Ausgang dieser Geschichte findet überall statt“ haben sie eine prophetische Aussage getätigt, die durch die Digitalisierung der Welt zur objektiven Wahrheit wurde. Inzwischen können sie auf ein wahrlich immenses digitales Werk von 30+Jahren zurückgreifen.

Das digitale STR-Frühwerk wurde heuer aus frühen Computersystemen in aktuelle überspielt. Es lebt im digitalen Archiv von STATION ROSE 1988–2019, ready to go. Nun reist STR zwischen drei digitalen Jahrzehnten – es entsteht eine immersive Installation, eine geschaffene Umgebung aus digitaler und realer Welt, eben Gunafa Land.

Zur Eröffnung spricht Peter Noever.

Augmented Reality App by Artivive.

© Station Rose

Open Studio Days

Kunstkritikerin Emily McDermott im Gespräch mit Klaus Pichler

MAKING TRUTH Exhibtion Parcours

16/11/2019

16:00

Klaus Pichler

Ziegelofengasse 29, Innenhof, 1060 Wien

Etwas wahr zu machen respektive die Wahrheit zu sprechen ist heute nicht mehr ausschließlich den klassischen Wahrrednern – den Predigern, Philosophen, Wissenschaftlern und, wie man es sich zumindest wünschen würde, den Politikern und Staatsoberhäuptern – vorbehalten, sondern auch denjenigen, die andere, individuelle und subtilere, Formen gefunden haben, die Wahrheit auszudrücken: den Künstlerinnen und Künstlern. (Angela Stief, Kuratorin VIENNA ART WEEK)

Mit den Künstlerinnen und Künstlern des MAKING TRUTH Exhibition Parcours finden am Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November Talks statt, deren Zeiten so abgestimmt sind, dass sie sich zu einem Talk-Rundgang aneinanderreihen lassen.

'Einhörner', Visualisierung einer beliebten Kategorie esoterischer Illustrationen: Fabeltiere, Krafttiere, mystische Wesen, Erscheinungen etc. Stockfotos, digitale Collage, Digitale Fotografie, Inkjet Print, 70x100cm, 2016 © Klaus Pichler

Talks

Wolken und andere Wahrheiten – Meet the Gallerist

flux 23

16/11/201916/11/2019

16:00

flux 23

Taborstraße 51/3, 1020 Wien

Lena Freimüller lädt zum Gespräch über Allianzen in der Kunstszene und Austausch in der Kulturarbeit zwischen Zentrum und Peripherie im Rahmen der Ausstellung „Wolken und andere Wahrheiten“.

David Mase, UNOs – Theresa Schütz & Rainer Steuer, Andrea Börner & Cyklus, Anne Glassner, Alfred Lenz

Openings

eSeL: Kunst Bekenntnis Box

16/11/2019

17:00

eSeL REZEPTION

Raum D, Q21/MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Woran glauben Menschen, wenn Sie an Kunst glauben?

Entsprechend dem Motto der Vienna Art Week 2019, „MAKING TRUTH“, erforschte eSeL in intimen Einzelgesprächen mit Kunstschaffenden und Publikum individuelle Schwerpunktsetzungen beim Kunstgenuss – und porträtierte jeden Gesprächspartner in der „Kunst Bekenntnis Box“ als „Schutzpatron der Kunst“.

Schutzpatron für die Suche nach Schönheit? Schutzpatronin für den kunstgeschichtlichen Next Step? Für den Kunstkanon? Fürs Können? Fürs Müssen? Für die Forschung? Oder als Standortvorteil im Städtetourismus? Trägt Kunst gar soziale Verantwortung? Und wer glaubt an die bedingungslose Freiheit der Kunst?

 

In Kooperation mit FÜNFZIGZWANZIG Salzburg (5020.info) & Q21 im MuseumsQuartier Wien (www.q21.at)

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1100

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirkes

16/11/2019

17:00

Treffpunkt: Atelier Anna Krautgasser

Zur Spinnerin 42, 1100 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1100  Treffpunkt 15:00

Atelier Annja Krautgasser, Zur Spinnerin 42

Atelier Lisa Rastl, Zur Spinnerin 43

Atelier Gabriele Sturm, Zur Spinnerin 37/E

Atelier Agnes Fuchs, Zur Spinnerin 19/1. OG A

Atelier Darja Shatalova, Fernkorngasse 27/20-22

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Diese Tour ist gefördert mit Mitteln aus dem Kulturbudget des Bezirkes Favoriten.

Performances

knockknock

Vol. 1 by peaches ’n’ love

16/11/2019

17:00

Performance: dress(ing)

Studio Elisabeth Habig

Spiegelgasse 25, 1010 Wien

Die größte Flucht bleibt immer noch die ins Idyll des Privaten. Frei nach dem Motto „Trautes Heim, Glück allein“. Nichts darf hinein und nichts heraus. Gern sind wir raumgebunden, im erhöhten Sitz entkoppelt von Mutter Natur, stets mit einem Blick voraus. Das Fensterbrett als logische Konsequenz, dem Voyeurismus ausgeliefert. Sehen und Gesehenwerden, in unserem Zeitempfinden unvereinbar. Denn die Entschleunigung liegt uns im Saft. Wir sind ein typisches Phänomen der industriellen Revolution, ein Kontrahent, vom Wesen her illusionär. Die Täuschung, Teil eurer Existenz zu sein, ist perfekt. Die Digitalisierung, für uns, ein welcome back.

In Vol. 1 nähern sich peaches ’n’ love prozesshaft dem Topfpflanzenzeitgefühl von innen heraus.

PeachesNLove Vol1 KnockKnock

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1150

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirkes

16/11/2019

17:00

Treffpunkt: Tone und Katharina Fink

Neubaugürtel 37/2/37, 1150 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1150  Treffpunkt 15:00

Atelier Tone und Katharina Fink, Neubaugürtel 37/2/37

The Future Studio – Anne Glassner/Jari Genser/Faith Hampton/Philipp Renda, Neubaugürtel 37/34

Atelier Sophie Dvořák, Pelzgasse 20

Atelier Kröllgasse – Sasha Auerbakh/Emanuel Gollob/Xaver Gschnitzer/Thomas Hitchcock/Lukas Matuschek/Wolfgang Matuschek/MagdalenaKreinecker/Sebastian Wallentin/Florian Sorgo/Georg Sampl/Jürgen Steineder, Kröllgasse 10-12

Atelier Martin Grandits, Tautenhayngasse 24

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Open Studio Days

Kuratorin Vanessa Joan Müller im Gespräch mit Tomas Eller

MAKING TRUTH Exhibtion Parcours

16/11/2019

17:30

Tomas Eller

Lambrechtgasse 15, 1040 Wien

Etwas wahr zu machen respektive die Wahrheit zu sprechen ist heute nicht mehr ausschließlich den klassischen Wahrrednern – den Predigern, Philosophen, Wissenschaftlern und, wie man es sich zumindest wünschen würde, den Politikern und Staatsoberhäuptern – vorbehalten, sondern auch denjenigen, die andere, individuelle und subtilere, Formen gefunden haben, die Wahrheit auszudrücken: den Künstlerinnen und Künstlern. (Angela Stief, Kuratorin VIENNA ART WEEK)

Mit den Künstlerinnen und Künstlern des MAKING TRUTH Exhibition Parcours finden am Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November Talks statt, deren Zeiten so abgestimmt sind, dass sie sich zu einem Talk-Rundgang aneinanderreihen lassen.

1. Tomas Eller: TROPE, Medium: Print, Format: 700 x 700 cm, 2017

Openings

Twelve Angry Men (Die Zwölf Geschworenen)

16/11/2019

18:00

Neulich in Hernals

Benjamin Heisenbergs Installation Twelve Angry Men (Die Zwölf Geschworenen) hinterfragt Prägung und Selbstbild der deutschen Gesellschaft anhand eines Videozyklus’, bildnerischer Arbeiten und einer Gruppe von Readymades. Der Künstler fand diese Artefakte und stellt sie unverändert und setzt sich mit globalen, historischen, familiären und persönlichen Wahrheiten auseinander, geprägt durch Manipulation, Fiktion, Glaube und Romantik.

„Ich vergleiche die von Generation zu Generation weitervererbten inneren Prozesse manchmal mit Ableitungen einer mathematischen Kurve. Eine Generation interpretiert die Erfahrungen und den Ausdruck der Vorhergehenden und kommt so zu neuen Einsichten und veränderten Deformationen. Durch die Gegenüberstellung und Kontextualisierung der Artefakte versuche ich von heute aus bildnerisch ein Gefühl für die Zeit, die Menschen damals und meine Beziehung dazu zu entwickeln. Kleine Figuren beugen sich über die ausgestellten Zeugnisse. Fast wie Geschworene im Gericht erheben sie Einspruch, prüfen Beweise und beobachten Kontinuitäten und Brüche. Der Besucher wiederum betrachtet gleichsam durch diese Figuren hindurch, ebenfalls bewertend, hinterfragend, in der Erfahrung.“

 

© Ludger Paffrath, Courtesy Benjamin Heisenberg/Ebensperger Rhomberg

Performances

Artist-Talk-Performance „Stunde der Wahrheit“

im Rahmen der Ausstellung Dissolution as Solution

16/11/2019

19:30

Galerie Die Schöne

Kuffnergasse 7, 1160 Wien

Party & Performance mit Ihrem ganz persönlichen Artist Talk.

Sechs internationale Künstlerinnen und Künstler laden zur „Stunde der Wahrheit“. Im Rahmen ihrer laufenden Ausstellung „Dissolution as Solution“ können Sie bei Musik und Getränken Ihre Chance nutzen: Nehmen Sie einen oder besser gleich drei Schluck Wahrheitselixier und treffen Sie die anwesenden Künstlerinnen und Künstler zu einem aufrichtigen Tête-à-Tête im mobilen Chambre séparée. Ask us anything, wir beantworten alles! Kommen Sie, kommen Sie! Nehmen Sie doch noch etwas von unserem hochwirksamen und wissenschaftlich zertifizierten Elixier, um auch zwischen den Zeilen und von unseren Lippen lesen zu können.

Eva Eichinger (AT)

Christian Guldager (DK)

Julia Gutweniger (IT/AT)

Tina Hainschwang (AT)

Sara Mesquita (PT)

Clair Verhelpen (BE)

Galerie Die Schöne

Open Studio Days

Kurator Bar Yerushalmi im Gespräch mit Beatrice Dreux

MAKING TRUTH Exhibtion Parcours

16/11/2019

19:00

Beatrice Dreux

Schleifmühlgasse 4/Stiege 2, 1040 Wien

Etwas wahr zu machen respektive die Wahrheit zu sprechen ist heute nicht mehr ausschließlich den klassischen Wahrrednern – den Predigern, Philosophen, Wissenschaftlern und, wie man es sich zumindest wünschen würde, den Politikern und Staatsoberhäuptern – vorbehalten, sondern auch denjenigen, die andere, individuelle und subtilere, Formen gefunden haben, die Wahrheit auszudrücken: den Künstlerinnen und Künstlern. (Angela Stief, Kuratorin VIENNA ART WEEK)

Mit den Künstlerinnen und Künstlern des MAKING TRUTH Exhibition Parcours finden am Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November Talks statt, deren Zeiten so abgestimmt sind, dass sie sich zu einem Talk-Rundgang aneinanderreihen lassen.

Red Rainbow, 2019, oilpastell, acrylic, inka paint and glitter on canvas, 180 x 210cm © Beatrice Dreux

Openings

Vertical Space

Canan Dagdelen und Kemal Seyhan

16/11/2019

19:00

mekân68

Neustiftgasse 68, 1070 Wien

Nicht zum ersten Mal stellen Canan Dagdelen und Kemal Seyhan ihre Werke zusammen aus. Während Dagdelen sich intensiv mit Architektur beschäftigt und mit kulturspezifischen Elementen Bezug auf die Vergangenheit nimmt, stellt Seyhan in seiner Auseinandersetzung den unprogrammierten Prozess der Malerei dar. Gleichwohl verwenden beide Künstler bewusst ein sehr selektives Vokabular, mit dem sie primär Raum vergegenwärtigen.

Canan Dagdelen, Kemal Seyhan

mekan68

Lectures

Lesung und Künstlergespräch mit Christoph Amend

16/11/2019

19:00

Neulich in Hernals

Zur Eröffnung der Ausstellung wird der Journalist und Autor Christoph Amend (Chefredakteur des Zeit Magazins und Herausgeber der Weltkunst) aus seinem neuen Buch „Wie geht’s Dir, Deutschland?“ vorlesen, in dem ein Kapitel Benjamin Heisenberg und dessen Installation Twelve Angry Men (Die Zwölf Geschworenen) gewidmet ist. Anschließend wird er ein Gespräch mit dem Künstler über seine Arbeit führen.

 

© Ludger Paffrath, Courtesy Benjamin Heisenberg/Ebensperger Rhomberg

Screenings

DIESER FILM IST EIN GESCHENK. Ein Film über Daniel Spoerri von Anja Salomonowitz (AT 2019)

Preview und Gespräch mit Dirk Stermann

17/11/2019

11:00

Karten und weitere Informationen: stadtkinowien.at

Stadtkino im Künstlerhaus

Akademiestraße 13, 1010 Wien

„DIESER FILM IST EIN GESCHENK“ ist ein Film über den Künstler Daniel Spoerri. Eigentlich ist es ein Film über einen Gedanken von Daniel Spoerri: ein Film fast ohne Daniel Spoerri, eigentlich wird er meistens von einem Kind nachgespielt – um nicht weniger zu sagen, als dass alles immer irgendwie weitergeht im Leben, auch wenn man dazwischen mal stirbt. Unerwartet und beglückend sind die Wege, die Filmemacherin Anja Salomonowitz freilegt, wenn sie lustvoll die bekannten Pfade des Erzählens verlässt und eingeübte Sehgewohnheiten spielerisch hinterfragt.

Preview und Gespräch, Moderation: Dirk Stermann.

Karten und weitere Informationen: stadtkinowien.at – Kinostart: 6 DEZ 2019

Ermäßigter Eintritt im Rahmen der VIENNA ART WEEK: EUR 7 (statt EUR 9)

Special Events

Brunch mit Katalogpräsentation „EMBODIMENT – CPF/Irland“

17/11/2019

11:00

Bf2

Schleifmühlgasse 1, 1040 Wien

Brunch mit Katalogpräsentation „EMBODIMENT – CPF/Irland“ mit der Kuratorin Helen Carey und den Künstlerinnen und Künstlern Amanda Coogan, Laura Fitzgerald, Ann Maria Healy, Evelyn Loschy, Veronika Merklein, Dominic Thorpe, Suzanne Walsh
Kooperation mit Fire Station Artists’ Studios, Dublin, und galerie michaela stock, Wien Supported by: Arts Council of Ireland, Culture Ireland

Ann Maria Healy, When Dealers are Shamans, 2018, Videostill

Open Studio Days

Robert Punkenhofer, künstlerischer Direktor, im Gespräch mit Claudia Märzendorfer

MAKING TRUTH Exhibtion Parcours

17/11/2019

11:00

Claudia Märzendorfer

Bildhauerateliers des Bundes, Meiereistraße 3, 1020 Wien

Etwas wahr zu machen respektive die Wahrheit zu sprechen ist heute nicht mehr ausschließlich den klassischen Wahrrednern – den Predigern, Philosophen, Wissenschaftlern und, wie man es sich zumindest wünschen würde, den Politikern und Staatsoberhäuptern – vorbehalten, sondern auch denjenigen, die andere, individuelle und subtilere, Formen gefunden haben, die Wahrheit auszudrücken: den Künstlerinnen und Künstlern. (Angela Stief, Kuratorin VIENNA ART WEEK)

Mit den Künstlerinnen und Künstlern des MAKING TRUTH Exhibition Parcours finden am Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November Talks statt, deren Zeiten so abgestimmt sind, dass sie sich zu einem Talk-Rundgang aneinanderreihen lassen.

Schneemann schwarz © Claudia Märzendorfer/ Bildrecht

Guided Tours

Caravaggio & Bernini

Führung durch die Ausstellung

17/11/2019

12:00

Englisch

Kunsthistorisches Museum Wien

Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

Michelangelo Merisi, gen. Caravaggio, David mit dem Haupt des Goliath, um 1600/01 © KHM-Museumsverband

Im Zentrum der Ausstellung stehen die bahnbrechenden Leistungen des Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571–1610) und des Bildhauers Gianlorenzo Bernini (1598–1680). Ihre Meisterwerke werden von ausgewählten Arbeiten ihrer Zeitgenossen, darunter Nicolas Poussin, Orazio Gentileschi, Alessandro Algardi oder Simon Vouet, „kommentiert“. In der spannungsreichen frühen Barockzeit reisten diese Künstler aus ganz Europa nach Rom und ließen sich dort von den radikalen künstlerischen Innovationen der Epoche inspirieren. Mit rund 60 Hauptwerken – Malerei wie Skulpturen – wird die revolutionär-neuartige Kunst des beginnenden 17. Jahrhunderts vorgestellt: faszinierende Werke voller Dramatik, intensiver Leidenschaft, starker Bewegung und farbintensiver Theatralik.

Anmeldung erforderlich: E viennaartweek@khm.at

Michelangelo Merisi, gen. Caravaggio, David mit dem Haupt des Goliath, um 1600/01 © KHM-Museumsverband

Open Studio Days

Kuratorin Martha Kirszenbaum im Gespräch mit Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl

MAKING TRUTH Exhibtion Parcours

17/11/2019

12:00

Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl

Bildhauerateliers des Bundes, Meiereistraße 3, 1020 Wien

Etwas wahr zu machen respektive die Wahrheit zu sprechen ist heute nicht mehr ausschließlich den klassischen Wahrrednern – den Predigern, Philosophen, Wissenschaftlern und, wie man es sich zumindest wünschen würde, den Politikern und Staatsoberhäuptern – vorbehalten, sondern auch denjenigen, die andere, individuelle und subtilere, Formen gefunden haben, die Wahrheit auszudrücken: den Künstlerinnen und Künstlern. (Angela Stief, Kuratorin VIENNA ART WEEK)

Mit den Künstlerinnen und Künstlern des MAKING TRUTH Exhibition Parcours finden am Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November Talks statt, deren Zeiten so abgestimmt sind, dass sie sich zu einem Talk-Rundgang aneinanderreihen lassen.

Jakob Lena-Knebl, Foto: Nathan Murriel

Guided Tours

Atelierrundgang durch die Bundesateliers in der Wattgasse

mit Gerald Straub

Atelierrundgang durch die Bundesateliers Wattgasse mit dem Künstler Gerald Straub. Besuch bei den Künstlerinnen und Künstlern Moni K. Huber, Viktoria Tremmel, Paul Wagner, Letizia Werth, Sabine Schwaighofer, Marianne Vlaschits, Eva Würdinger

Open Studio Days

Kuratorin Vanessa Joan Müller im Gespräch mit Martin Walde

MAKING TRUTH Exhibtion Parcours

17/11/2019

15:00

Martin Walde

Lederergasse 23/3/48, 1080 Wien

Martin Walde Kunst SHAI

Etwas wahr zu machen respektive die Wahrheit zu sprechen ist heute nicht mehr ausschließlich den klassischen Wahrrednern – den Predigern, Philosophen, Wissenschaftlern und, wie man es sich zumindest wünschen würde, den Politikern und Staatsoberhäuptern – vorbehalten, sondern auch denjenigen, die andere, individuelle und subtilere, Formen gefunden haben, die Wahrheit auszudrücken: den Künstlerinnen und Künstlern. (Angela Stief, Kuratorin VIENNA ART WEEK)

Mit den Künstlerinnen und Künstlern des MAKING TRUTH Exhibition Parcours finden am Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November Talks statt, deren Zeiten so abgestimmt sind, dass sie sich zu einem Talk-Rundgang aneinanderreihen lassen.

SHAI / Hallucigenia #1, 2009 borosilicate glass, Gas filling: Xe, Ar, 70 x 65 x 28 cm Phenomenon: spherical thread effect, © Martin Walde

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1050

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirkes

17/11/2019

15:00

Treffpunkt: Atelier Anna Meyer

Kolonie 5, Hamburgerstraße 11, 1050 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1050  Treffpunkt 15:00

Atelier Anna Meyer, Kolonie 5, Hamburgerstraße 11

Atelier Victoria Coeln, Margarethenplatz 7/2/8

Atelier Birgit Zinner, Mittersteig 2 B/13, 4. Stock

Atelier Karim El Seroui, Viktor-Christ-Gasse 10

Atelier StudioDK –Dejan Kaludjerović, Margaretengürtel 94/31

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1060

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirkes

17/11/2019

15:00

Treffpunkt: Atelier Wochenklausur

Gumpendorfer Straße 20, 1060 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1060  Treffpunkt 15:00

Atelier WochenKlausur, Gumpendorfer Straße 20

Atelier Nives Widauer, Stiegengasse 2/7

Atelier Esther Vörösmarty, Stiegengasse 2/3 (läuten bei abc)

Atelier Ursula Hübner, Münzwardeingasse, 2a, 4. Stock

Atelier Martin Schnur /Karen Holländer, Münzwardeingasse, 2a, 2. Stock

Atelier Anneliese Schrenk, Münzwardeingasse 2a

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1150

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirkes

17/11/2019

15:00

Treffpunkt: Tone und Katharina Fink

Neubaugürtel 37/2/37, 1150 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1150  Treffpunkt 15:00

Atelier Tone und Katharina Fink, Neubaugürtel 37/2/37

The Future Studio – Anne Glassner/Jari Genser/Faith Hampton/Philipp Renda, Neubaugürtel 37/34

Atelier Sophie Dvořák, Pelzgasse 20

Atelier Kröllgasse – Sasha Auerbakh/Emanuel Gollob/Xaver Gschnitzer/Thomas Hitchcock/Lukas Matuschek/Wolfgang Matuschek/MagdalenaKreinecker/Sebastian Wallentin/Florian Sorgo/Georg Sampl/Jürgen Steineder, Kröllgasse 10-12

Atelier Martin Grandits, Tautenhayngasse 24

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Guided Tours

Fake It Till You Make It

17/11/2019

15:00

Dom Museum

Stephansplatz 6, 1010 Wien

Das europäische Mittelalter war das Zeitalter der Fälschungen. So hat der Habsburger Herzog Rudolf IV. nicht nur Urkunden gefälscht, sondern sich auch einen unrechtmäßigen Titel angemaßt – und das höchst erfolgreich. Sein berühmtes Porträt im Dom Museum Wien, das seine faszinierende Persönlichkeit lebendig werden lässt, ist Beweis für Rudolfs eindrucksvolles Talent, den Machtanspruch seiner Familie zu vermarkten. Der Rundgang führt zu weiteren künstlerisch einzigartigen Objekte aus dem Domschatz von St. Stephan, die zeigen, warum er auch als „Rudolfus ingeniosus“ in die Geschichte einging.

 

Um Anmeldung wird gebeten unter www.dommuseum.at

Porträt Herzog Rudolf IV., um 1360 Dom Museum Wien, Leihgabe der Domkirche St. Stephan, Wien Foto: Lena Deinhardstein, Lisa Rastl, Dom Museum Wien

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1040 #1

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirks

17/11/2019

15:00

Treffpunkt: Atelier Michi Lukas

Mühlgasse 7/11, 1040 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1040 #1 Treffpunkt 15:00

Atelier Michi Lukas, Mühlgasse 7/11

Atelier Michaela Schwentner, Wohllebengasse 11/12

Atelier Sascha Regina Reichstein, Mommsengasse 6

Atelier Julia Avramidis, Goldeggasse 4, Innenhof

Atelier Alexandra Baumgartner, Goldeggasse 29, Trakt A2, 3. Stock

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Diese Tour ist gefördert mit Mitteln aus dem Kulturbudget des Bezirkes Wieden.

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1020

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirks

17/11/2019

15:00

Treffpunkt: Akadamie der Bildenden Künste, Bildhauerateliers

Kurzbauergasse 9, 1020 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1020 Treffpunkt 15:00

Atelier Stefanie Seibold, Akademie der bildenden Künste, Kurzbauergasse 9, EG.23

Atelier Suse Krawagna, Praterstraße 42, Stiege 1, Top 8

Atelier HANAKAM & SCHULLER, Praterstraße 42, Stiege 3, Top 5

Atelier TRANSPARADISO – Barbara Holub und Paul Rajakovics, Große Mohrengasse 34/3

Atelier Stephanie Winter & Salon Hybrid, Castellezgasse 17/2

Atelier Ben G. Fodor, Obere Augartenstraße 12-14, Stiege 8/22

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1090

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirkes

17/11/2019

15:00

Treffpunkt: Atelier Fanni Futterknecht

Julius-Tandler-Platz 4, 1090 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1090  Treffpunkt 15:00

Atelier Fanni Futterknecht, Julius-Tandler-Platz 4

Atelier Drago Persic, Porzellangasse 10

Atelier Max Freund, Währinger Straße 59, WUK, Stiege 4, 4. Stock (Hintereingang)

Atelier Claudia Schumann, Sobieskigasse 4a

Atelier Olaf Osten, Sporkenbühelgasse 3/17

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Highlights

DECODING (THE WHOLE TRUTH)

Karin Ferrari

17/11/2019

15:00

Auditorium der Universität für angewandte Kunst

Vordere Zollamtstraße 7, 1030 Wien

Karin Ferrari nutzt Bildmaterial aus Popkultur und Alltag, um die Gegenwart zu untersuchen.

Ihre künstlerische Forschung konzentriert sich auf spekulative Narrative an der Schwelle von akademischer Theorie, paranoider politischer Vorstellungskraft und esoterisch-utopischen Wünschen.
Inspiriert von Internet-Subkulturen, die zu verstehen versuchen: „Was ist wirklich los?!1!“, arbeitet Ferrari seit 2011 an ihrer Videoserie DECODING THE WHOLE TRUTH, in der sie zahlreiche Arbeiten zu Musikvideos und TV-Clips realisiert. Diese experimentellen Doku-Fiktionen geben vor, versteckte Botschaften zu enthüllen. Sie werden auf Ferraris YouTube-Kanal TR4$H M4GIC TV veröffentlicht, wurden international in Museen und Kunstzentren gezeigt und im Fernsehen ausgestrahlt.

Ferraris Arbeit ist ein künstlerischer Beitrag zur Diskussion über das Phänomen Fake News, (Dis-) Infotainment und visuelles Bewusstsein.

 

Filmographie

 

Karin Ferrari

Aus der Videoserie DECODING (THE WHOLE TRUTH):
DECODING Katy Perry’s Dark Horse (THE WHOLE TRUTH), 20 min, 2016
DECODING The Mysteries of Antarctica (THE WHOLE TRUTH), 11 min, 2017
DECODING Die Intros der ZiB (THE WHOLE TRUTH), 25 min, 2016
DECODING The iPhone Xs: A Techno-Magical Portal, 13 min, 2019

 

Musik

Darren Curtis, Lurking Evil, 2015

Blakeht Celestial Darkness, 2015

Lobo Loko, Lake of Avalon, 2018

Chris Zabriski, Last Night I Dreamt, 2018

 

Unterstützt vom Bundeskanzleramt

DECODING The iPhone Xs. A Techno-Magical Portal, 2019

Walk Kunstland Nord

17/11/2019

15:00

Notgalerie

Treffpunt: U2 Aspern Nord - Urbanes Feld, 1220 Wien

Dieses Jahr übergab die Seestadt Aspern Reinhold Zisser und seiner Notgalerie die Bespielung der gesamten Baustelle / Brache Seestadt, eine Fläche von über 50 Hektar – einer halben Million Quadratmeter. Für diese Fläche, die den größten Raum für Kunst im öffentlichen Raum in Wien darstellt, entwickelte die Notgalerie das Projekt “Kunstland Nord” das im Zeitraum von Mai bis September mit der Unterstützung von KÖR, dem BKA, dem Bezirk Donaustadt und der 3420 Aspern AG umgesetzt wiurde und eigens für das Projekt entwickelte Potisitonen von über siebzehn KünstlerInnen zeigt.
Im Rahmen der Vienna Art Week findet am 17.11. ab 15 Uhr der letzte geführte Rundgang dieses Jahres mit Reinhold Zisser statt. Von der Notgalerie beginnt die Wanderung durch Kunstland Nord, es werden die verbliebenen Arbeiten gezeigt und auch zum ersten mal die weitere Projektentwicklung 2020 vorgestellt.

 

Treffpunkt:
Notgalerie
U2 Aspern Nord – Urbanes Feld, 1220 Wien

https://www.google.com/maps/place/notgalerie/ www.notgalerie.at

Guided Tours

Atelierrundgang mit Emily McDermott (Critic in Residence)

studio das weisse haus

17/11/2019

15:00

studio das weisse haus - Augarten

Untere Augartenstraße 5, 1020 Wien

Seit seiner Gründung im Jahr 2013 betreibt studio das weisse haus ein Atelierprogramm für in Wien lebende Künstlerinnen und Künstler. Das Programm verfügt derzeit über 14 Studios, die auch in diesem Jahr während der VIENNA ART WEEK einem interessierten Publikum offenstehen. Die in Berlin lebende Kritikerin Emily McDermott führt durch die Ateliers und ermöglicht Einblicke in aktuelle Projekte und Arbeitsweisen der Kunstschaffenden.

 

Alice von Alten, Lena Rosa Händle, Valentin Hessler, Rafael Lippuner, David Meran, F. Erik Patzak, Friederike Steinert, Anita Witek

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1100

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirkes

17/11/2019

15:00

Treffpunkt: Atelier Anna Krautgasser

Zur Spinnerin 42, 1100 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1100  Treffpunkt 15:00

Atelier Annja Krautgasser, Zur Spinnerin 42

Atelier Lisa Rastl, Zur Spinnerin 43

Atelier Gabriele Sturm, Zur Spinnerin 37/E

Atelier Agnes Fuchs, Zur Spinnerin 19/1. OG A

Atelier Darja Shatalova, Fernkorngasse 27/20-22

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Diese Tour ist gefördert mit Mitteln aus dem Kulturbudget des Bezirkes Favoriten.

Guided Tours

Führung durch die „Spezialschule für Bildhauerei“

mit Simone Bader, Jakob Krameritsch, Jelena Micić und Karin Schneider

17/11/2019

15:00

Akademie der bildenden Künste Wien | Bildhauereiateliers

Die „Spezialschule für Bildhauerei“ der Akademie der bildenden Künste Wien wurde 1913 eröffnet. Seit der ersten Stunde schreibt man ihr „Weltentlegenheit“ zu. Die im Rahmen der xhibit-Ausstellung „Spezialschule für Bildhauerei“ stattfindende Führung geht auf die Umzugs-, Bau- und Gründungsgeschichte des Bildhauereiateliers am Areal des ehemaligen Tiergartens im Prater ein. Anhand des Gebäudes, seiner Umgebung und ausgewählten Quellenmaterials wird das vermeintliche „Außer-der-Welt-Sein“ der Bildhauerinnen und Bildhauer befragt.

Bianca Phos, Opazität, S/W-Fotografie auf Transparentpapier, 2016

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1040 #2

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirks

17/11/2019

15:00

Treffpunkt: Atelier Maria Grün

Argentinierstraße 67 (Werkstatt im Hinterhof), 1040 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1040 #2 Treffpunkt 15:00

Atelier Maria Grün: Gruppenausstellung „NATURmatic. Natur im Austausch”: Maria Bussman / Regula Dettwiler / Maria Grün / Eva Grün / Maria Muhar / Anna Werzowa, Argentinierstraße 67, Werkstatt (im Hinterhof)

Atelier Georg Salner, Waltergasse 5,Innenhof Stiege 5,Tür 18 (DG)

Atelier Borjana Ventzislavova, Waltergasse 5/1/11

Atelier Birgit Graschopf, Wiedner Hauptstraße 40, Gartenstiege 1/13

Atelier Michael Gumhold, Margaretenstraße 47

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Highlights

Ask the Artist: Borjana Ventzislavova

Talk about TRUTH with curator Anamarija Batista

17/11/2019

16:30

Waltergasse 5/1/11, 1040 Wien

Borjana Ventzislavova will present excerpts from her latest projects—the film and photo-work And the sky clears up (MAGIC RESISTANCE) from 2018, the five-channel video installation Real Games from 2019, as well as the ongoing photo project “ With Your Eggs On Your Heads“. Her current body of works deals with specters, politics, games and rituals and act as a plea for conjuring resistance to the current right-wing populism in the Western Hemisphere and its facets.

Borjana Ventzislavova, Real Games 2019, five channel video installation. Courtesy of the artist

Screenings

SVETLANA CEMIN Experimental Art Documentaries

Barbara Steffen „Women in the Artworld“

17/11/2019

16:30

Künstlerhaus Kino

Akademiestraße 13, 1010 Wien

METHAMORPHOSE

Eine Reflektion der Beobachtung des Arbeitsprozesses dreier farbenfroher Künstlerinnen. Laura, Stef und Olympia. Die Heldinnen und Helden entfalten ihre Kreativität, indem sie sich auf die Triebkräfte der Inspiration konzentrieren, die ihr visionäres Werk ständig fordern und verändern.

Gedreht in New York, Berlin und Belgrad, 2019.

 

MADELEINE HATZ, EIN KÖNIGLICHER VAGABUND.

Eine experimentelle Reportage und ein Porträt der schwedischen Künstlerin und Sozialaktivistin.

Gedreht in Schweden und den USA, 2018.

 

Frauen in der Kunstwelt

kuratiert von Barbara Steffen

in Zusammenarbeit mit dem Stadtkino im Künstlerhaus

 

ENGLISCH

Svetlana Cemin

Exhbition Parcours Talks

The Master Narrative und Don Durito

Lisl Ponger

17/11/2019

16:30

Auditorium der Universität für angewandte Kunst

Vordere Zollamtstraße 7, 1030 Wien

Don Durito ist ein gut gekleideter, Pfeife rauchender Käfer aus dem lakandonischen Urwald in Mexiko und der Begleiter des Subcomandante Marcos der Zapatistischen Befreiungsarmee. In der Installation ist er das Symbol aller Gegenstimmen zu den Master Narrativen.  Illustriert werden diese mit Ersttagsbriefen, mit der die Post verschiedener Länder und zu verschiedenen Zeiten berühmte Menschen, Gebäude und Ereignisse feiert. Von den Auswirkungen kolonialer Projekte auf die Gegenwart erzählt die Installation, von ethnologischen Museen und deren Sammlungen sowie vom Einfluss außer-europäischer Objekte auf bildende Kunst, Literatur und Film.

„Alles wird so bleiben wie es ist“, stellt Don Durito fest, „bis eine andere Geschichte geschrieben werden wird, wo sie geschrieben werden muss, also von unten“.

 

Lisl Ponger

The Master Narrative und Don Durito

2 Kanal Audio-Video Installation (deutsch, englische Untertitel), 2017, 480 min

Im Netz unter www.vimeo.com/user24353939

Courtesy Charim Galerie, Wien

Indian(er) Jones V, Free Trade-a Pipe Dream, 2019 © Lisl Ponger

Open Studio Days

Friedrich von Borries, Kurator und Architekt, im Gespräch mit Gerald Nestler und Sylvia Eckermann

MAKING TRUTH Exhibtion Parcours

17/11/2019

17:30

Gerald Nestler & Sylvia Eckermann

Neulinggasse 9, 1090 Wien

Etwas wahr zu machen respektive die Wahrheit zu sprechen ist heute nicht mehr ausschließlich den klassischen Wahrrednern – den Predigern, Philosophen, Wissenschaftlern und, wie man es sich zumindest wünschen würde, den Politikern und Staatsoberhäuptern – vorbehalten, sondern auch denjenigen, die andere, individuelle und subtilere, Formen gefunden haben, die Wahrheit auszudrücken: den Künstlerinnen und Künstlern. (Angela Stief, Kuratorin VIENNA ART WEEK)

Mit den Künstlerinnen und Künstlern des MAKING TRUTH Exhibition Parcours finden am Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November Talks statt, deren Zeiten so abgestimmt sind, dass sie sich zu einem Talk-Rundgang aneinanderreihen lassen.

“Pervasive”, Videostill aus "WHISPER. Status Code: No Entity Found”. 2K-single channel video, colour, 2.1 sound, 4:49 min., 2016.

Exhibitions

Neringa Vasiliauskaitė im Gespräch mit Bettina Spörr (Secession)

17/11/2019

17:00

VENT gallery

Langegasse 2, 1080 Wien

Neringa Vasiliauskaitė vermischt in ihren Werken inhaltlich Theorien aus Biologie und Technologie. Sie beschäftigt sich hierbei unter anderem mit den Herstellungsprozessen und den Eigenschaften der Materialien Latex und Neopren und setzt diese in einen Vergleich mit der Beschaffenheit und der „Produktion“ menschlicher Haut.
Wie eine Schlange, stetig im Prozess der unaufhörlichen Transformation, ergänzt die Künstlerin ihre Studien um Thematiken, wie die von der Gesellschaft oktroyierte „Kontrolle über den Körper“ im Zeitalter der Digitalisierung, sowie den Zwängen der Selbstoptimierung. Techniken, wie Biohacking oder Robotisierung sind Subjekte des Verlusts von Menschlichkeit. Für die Künstlerin stellen diese Techniken aber eine Möglichkeit dar, den Menschen von seiner biologischen Unmittelbarkeit zu befreien, was sie nicht zwangsläufig als schlecht erachtet. In diese Gedanken integriert sie Leitmotive aus der Psychoanalyse und Philosophie und setzt sich in ihrer Arbeit mit Theorien des Skin Ego von Didier Anzieu, des Xenofeminism von Helen Hester und Labora Cuboniks, sowie des Touch and Light von Luce Irigaray, auseinander.

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1150

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirkes

17/11/2019

17:00

Treffpunkt: Tone und Katharina Fink

Neubaugürtel 37/2/37, 1150 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1150  Treffpunkt 15:00

Atelier Tone und Katharina Fink, Neubaugürtel 37/2/37

The Future Studio – Anne Glassner/Jari Genser/Faith Hampton/Philipp Renda, Neubaugürtel 37/34

Atelier Sophie Dvořák, Pelzgasse 20

Atelier Kröllgasse – Sasha Auerbakh/Emanuel Gollob/Xaver Gschnitzer/Thomas Hitchcock/Lukas Matuschek/Wolfgang Matuschek/MagdalenaKreinecker/Sebastian Wallentin/Florian Sorgo/Georg Sampl/Jürgen Steineder, Kröllgasse 10-12

Atelier Martin Grandits, Tautenhayngasse 24

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Exhibitions

It’s True–It’s GUNafa&It’s Immersive

STATION ROSE

17/11/201917/01/2020

17:00

driendl*architects’sottofondo entre – raum für experimentelle bildtheorie

Mariahilfer Straße 9, 1060 Wien

It’s True – der Weg führt nach Gunafa Land. Als STATION ROSE/STR 1988 in der Margaretenstraße 26 von der Künstlerin Elisa Rose & dem Komponisten Gary Danner gegründet wurde, haben sie den 4. Bezirk in einen Kunst-Hotspot verwandelt. Mit ihrem Eröffnungsstatement „Der Ausgang dieser Geschichte findet überall statt“ haben sie eine prophetische Aussage getätigt, die durch die Digitalisierung der Welt zur objektiven Wahrheit wurde. Inzwischen können sie auf ein wahrlich immenses digitales Werk von 30+Jahren zurückgreifen.

Das digitale STR-Frühwerk wurde heuer aus frühen Computersystemen in aktuelle überspielt. Es lebt im digitalen Archiv von STATION ROSE 1988–2019, ready to go. Nun reist STR zwischen drei digitalen Jahrzehnten – es entsteht eine immersive Installation, eine geschaffene Umgebung aus digitaler und realer Welt, eben Gunafa Land.

Augmented Reality App by Artivive.

© Station Rose

Guided Tours

OPEN STUDIO DAY District Tour 1100

Geführte Tour durch die Ateliers des Bezirkes

17/11/2019

17:00

Treffpunkt: Atelier Anna Krautgasser

Zur Spinnerin 42, 1100 Wien

Die Open Studio Days bieten Kunstinteressierten die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen, und ermöglichen ungezwungene Gespräche mit Kunstschaffenden in der kreativen Atmosphäre ihrer Studios. Erstmals veranstaltet die VIENNA ART WEEK für ihre Besucher auch geführte Touren durch Ateliers ausgewählter Bezirke.

Tour 1100  Treffpunkt 15:00

Atelier Annja Krautgasser, Zur Spinnerin 42

Atelier Lisa Rastl, Zur Spinnerin 43

Atelier Gabriele Sturm, Zur Spinnerin 37/E

Atelier Agnes Fuchs, Zur Spinnerin 19/1. OG A

Atelier Darja Shatalova, Fernkorngasse 27/20-22

Gerne können Sie sich unter openstudiodays@viennaartweek.at anmelden.

Diese Tour ist gefördert mit Mitteln aus dem Kulturbudget des Bezirkes Favoriten.

Highlights

Open Studio Days Line-up

In Kooperation mit der UNIVERSITÄT FÜR ANGEWANDTE KUNST

17/11/2019

18:00

Auditorium der Universität für angewandte Kunst

Vordere Zollamtstraße 7, 1030 Wien

Ein Abend ganz im Zeichen der Wiener Künstlerschaft! Die Veranstaltung markiert den inhaltlichen Abschluss der Open Studio Days und bietet in einem abwechslungsreichen Reigen von Vorträgen, Gesprächen und Screenings sowohl künstlerische als auch wissenschaftliche Annäherungen an das Motto „Making Truth“. Highlight ist die Lecture der namhaften Soziologin Eva Illouz. Unter dem Titel „Truth, Bullshit and Ignorance” erkundet sie, wie die Glücksindustrie unser Leben kontrolliert.
Zwei hochkarätige Diskussionspanels runden die Suche nach der Wahrheit ab.

 

Programm:

18:00 Uhr: Lecture „Truth, Bullshit and Ignorance”, Eva Illouz (Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität Jerusalem, Autorin zahlreicher Bücher zu den Themen  Emotionen, Kapitalismus und Konsumgesellschaft.)

19:00 Uhr: Diskussionsrunde „Outside the Box – wissenschaftliche und künstlerische Erzählweisen im Spannungsfeld von Humanismus, Feminismus und Digital Data“

TeilnehmerInnen: Gerald Bast (Rektor Universität für angewandte Kunst Wien), Johannes Frauenschuh und Monica LoCascio (beide Universität für angewandte Kunst, Programm Art & Science), Suchita Kulkarni (Mitarbeiterin HEPHY – Institut für Hochenergiephysik, Wien), Hilda Tellioğlu (Professorin, Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung an der Fakultät für Informatik, TU Wien)
Moderation: Michael Stampfer (Geschäftsführer WWTF Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds)

 

20:00 Uhr: Diskussionsrunde „Art Production in Vienna”

TeilnehmerInnen: Martha Kirszenbaum (Kuratorin), Friedrich von Borries (Architekt und Kurator), Lisl Ponger und Karin Ferrari (Künstlerinnen des MAKING TRUTH Exhibition Parcours.)

 

IN KOOPERATION MIT DER UNIVERSITÄT FÜR ANGEWANDTE KUNST

Eva Illouz

Open Studio Days Line-up

Lecture: Eva Illouz, „Truth, Bullshit and Ignorance“

OPEN STUDIO DAYS Line-up

17/11/2019

18:00

Auditorium der Universität für angewandte Kunst Wien

Vordere Zollamtsstraße 7, EG, 1030 Wien

Die in Tel Aviv lebende Soziologin Eva Illouz beschäftigt sich in ihren Publikationen mit kapitalistischen Heilsversprechen und den manipulativen Strategien der (sozialen) Medien, die unser kulturelles Empfinden von Liebe und Glück prägen. In ihrem Vortrag „Truth, Bullshit und Ignorance“ rechnet sie mit denjenigen ab, die eine ideologische Vereinnahmung des Wahrheitsbegriffs betreiben, analysiert die Dynamiken von Fake News und die gefährlichen Kräfte, die individuell gefühlte Überzeugungen und Verschwörungstheorien freisetzen. In einer postmodernen Welt der unendlichen Beliebigkeit, der Vermischung von Fakt und Fiktion, kann es nicht mehr die eine, objektive Wahrheit geben. Dennoch betont Illouz, dass wir uns über die Wahrheit verständigen müssen.

Eva Illouz

BÜHNENTIER – ANIMAL ON STAGE

Eine Dokumentation mit JOHANNES RASS, von DANIEL LESKOWSCHEK mit Musik von PAUL PLUT

17/11/2019

18:00

Stadtkino im Küstlerhaus

Akademiestraße 13, 1010 Wien

Mit seinem Projekt „Bühnentier“ schlägt Johannes Rass Brücken zwischen Kunst und Kulinarik, indem er provokant das Fleisch auf das zurückführt was es war/ist: Körperlichkeit. Am Anfang steht die Schlachtung und die Zerlegung des Tieres. Es folgt die Zubereitung der einzelnen Stücke, die anschließend zu ihrer ursprünglichen Tiergestalt wieder zusammengefügt werden. Die BetrachterInnen der Skulptur bzw. der davon angefertigten Fotografien finden sich mit der eigentlichen Quelle des Produktes konfrontiert- dem Tier in seiner Gesamtheit. In „Bühnentier – Animal on Stage“ begleitet der Regisseur Daniel Leskowschek den Wiener Künstler Johannes Rass bei diesem Formungsprozess.

 

 

 

 

© Daniel Leskowschek, Johannes Rass

Open Studio Days Line-up

Outside the Box – wissenschaftliche und künstlerische Erzählweisen im Spannungsfeld von Humanismus, Feminismus und Digital Data

OPEN STUDIO DAYS Line-up

17/11/2019

19:00

In Englischer Sprache

Auditorium der Universität für angewandte Kunst Wien

Vordere Zollamtsstraße 7, EG, 1030 Wien

Eine Diskussionsrunde zum Mensch-Sein in der digitalisierten Informationsgesellschaft schließt die Open Studio Days ab. Menschen aus der Wissenschaft kommen neben Kunstschaffenden zu Wort, die ihr Tun angesichts des Selbstverständnisses einer zunehmend technokratisierten Welt kritisch hinterfragen. Was bleibt von Humanismus und Feminismus in einer von Algorithmen (mit-)bestimmten Lebens- und Arbeitswelt? Kann der Einzelne der Zeitlichkeit des Marktes und der Finanzwelt gerecht werden? Hat die Kunst das Potenzial zu intervenieren und kann sie Selbstentfaltungsmöglichkeiten schaffen? Oder sind Finanzwelt, Wissenschaftsbetrieb, Kunstmarkt etc. voneinander und von künstlerischen Ambitionen weitgehend entkoppelt? Welche Rolle spielen Kunst und Wissenschaften als gesellschaftsgestaltende Instanzen bei gesteigertem Einfluss digitaler Welten?

 

Gäste: Gerald Bast, Rektor Universität für angewandte Kunst Wien; Johannes Frauenschuh, Künstler und Soziologe, Wien; Monica LoCascio, Künstlerin, Wien; Suchita Kulkarni, HEPHY – Institut für Hochenergiephysik, Wien; Hilda Tellioğlu, TU Wien Informatics

 

Moderation: Michael Stampfer, WWTF – Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds

Green Hands and Other Performances

Performance und Gespräch mit Sylvia Palacios Whitman und Ana Janevski

17/11/2019

19:00

Tickets

Kasino am Schwarzenbergplatz

Schwarzenbergplatz 1, 1010 Wien

Die Performancekünstlerin Sylvia Palacios Whitman gilt mittlerweile als Legende. Sie wurde 1941 in Chile geboren und studierte dort Malerei, bevor sie 1960 nach New York zog. Auf dem Höhepunkt des New York Experimentalismstand sie im Zentrum der dortigen lebendigen Tanz- und Theaterszene. Sie tanzte mit der Trisha Brown Company, und begann, nachdem sie diese verlassen hatte, eigene poetische Performances zu entwickeln, in denen sie oft mit Erweiterungen ihres Körpers arbeitete. Mitte der 1980er Jahre stellte sie ihre künstlerische Produktion ein, um 2013 mit einer Reihe von Performances, Zeichnungen und Malereien zu reüssieren.

Whitmans Arbeiten, die oft Live-Performer mit von ihr selbst entworfenen Requisiten und Objekten kombinieren, lassen scharfe, einprägsame visuelle Bilder entstehen. In Wien wird sie drei ihrer Klassiker zeigen sowie das neue Stück Visit to the Monkey and other Childhood Stories, das im Oktober 2019 in New York uraufgeführt wird. Im Anschluss an die Performances wird Whitman im Rahmen eines Gesprächs mit Ana Janevski, Kuratorin für Medien und Performance am Museum of Modern Art, New York, ihre Anfänge, ihre lange Pause in der Kunstproduktion und die Gründe für die Wiederaufnahme ihrer künstlerischen Tätigkeit erörtern.

In der Spielzeit 2019/20 gestalten Burgtheater und Kunsthalle Wien gemeinsam verschiedene Veranstaltungen im Rahmen ihres jeweiligen Neustarts. Die Zusammenarbeit wird fortgesetzt mit der Reihe EUROPAMASCHINE bis hin zu einer Ausstellung in der Kunsthalle Wien, die am 8. März 2020 eröffnet.

Eine Zusammenarbeit der Kunsthalle Wien mit dem Burgtheater

Tickets: EUR 15
Dauer: 90 Minuten

Open Studio Days

Kuratorin Angela Stief im Gespräch mit Lisl Ponger und Karin Ferrari

MAKING TRUTH Exhibtion Parcours

17/11/2019

20:00

In Englischer Sprache

Lisl Ponger & Karin Ferrari

Vordere Zollamtsstraße 7, EG, 1030 Wien

Mit den Künstlerinnen und Künstlern des MAKING TRUTH Exhibition Parcours finden am Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November Talks statt, deren Zeiten so abgestimmt sind, dass sie sich zu einem Talk-Rundgang aneinanderreihen lassen.

Der Talk mit Lisl Ponger und Karin Ferrari findet unter dem Titel „Art Production in Vienna“ im Rahmen des OPEN STUDIO DAY Line-ups statt.

Ausgehend vom Ausstellungsparcours MAKING TRUTH der Vienna Art Week stehen im Mittelpunkt dieses Talks die Zusammenarbeit von Kunstschaffenden und Kuratoren sowie Projekte, die das künstlerische Geschehen einer Stadt beleuchten. Zudem wird diskutiert, inwieweit eine anachronistische Idee wie die Wahrheit heute möglicherweise dazu beitragen kann, authentische Kunstproduktion zu fördern.

Teilnehmer und Teilnehmerinnen: Friedrich von Borries (Architektur, Kurator und Hochschullehrer, Berlin), Karin Ferrari (Künstlerin, Wien), Martha Kirszenbaum (Kuratorin, Paris und Los Angeles), Lisl Ponger (Künstlerin, Wien)

Moderation: Angela Stief, Kuratorin VIENNA ART WEEK

Indian(er) Jones V, Free Trade-a Pipe Dream, 2019 © Lisl Ponger

Open Studio Days Line-up

Talk: „Art Production in Vienna“

OPEN STUDIO DAYS Line-up

17/11/2019

20:00

In Englischer Sprache

Auditorium der Universität für angewandte Kunst Wien

Vordere Zollamtsstraße 7, EG, 1030 Wien

Ausgehend vom Ausstellungsparcours MAKING TRUTH der Vienna Art Week stehen im Mittelpunkt dieses Talks die Zusammenarbeit von Kunstschaffenden und Kuratoren sowie Projekte, die das künstlerische Geschehen einer Stadt beleuchten. Zudem wird diskutiert, inwieweit eine anachronistische Idee wie die Wahrheit heute möglicherweise dazu beitragen kann, authentische Kunstproduktion zu fördern.

 

Teilnehmer und Teilnehmerinnen: Friedrich von Borries (Architektur, Kurator und Hochschullehrer, Berlin), Karin Ferrari (Künstlerin, Wien), Martha Kirszenbaum (Kuratorin, Paris und Los Angeles), Lisl Ponger (Künstlerin, Wien)

 

Moderation: Angela Stief, Kuratorin VIENNA ART WEEK

Exhibitions

Twelve Angry Men (Die Zwölf Geschworenen)

17/11/201931/01/2020

23:55

Neulich in Hernals

Benjamin Heisenbergs Installation Twelve Angry Men (Die Zwölf Geschworenen) hinterfragt Prägung und Selbstbild der deutschen Gesellschaft anhand eines Videozyklus’, bildnerischer Arbeiten und einer Gruppe von Readymades. Der Künstler fand diese Artefakte und stellt sie unverändert und setzt sich mit globalen, historischen, familiären und persönlichen Wahrheiten auseinander, geprägt durch Manipulation, Fiktion, Glaube und Romantik.

„Ich vergleiche die von Generation zu Generation weitervererbten inneren Prozesse manchmal mit Ableitungen einer mathematischen Kurve. Eine Generation interpretiert die Erfahrungen und den Ausdruck der Vorhergehenden und kommt so zu neuen Einsichten und veränderten Deformationen. Durch die Gegenüberstellung und Kontextualisierung der Artefakte versuche ich von heute aus bildnerisch ein Gefühl für die Zeit, die Menschen damals und meine Beziehung dazu zu entwickeln. Kleine Figuren beugen sich über die ausgestellten Zeugnisse. Fast wie Geschworene im Gericht erheben sie Einspruch, prüfen Beweise und beobachten Kontinuitäten und Brüche. Der Besucher wiederum betrachtet gleichsam durch diese Figuren hindurch, ebenfalls bewertend, hinterfragend, in der Erfahrung.“

© Ludger Paffrath, Courtesy Benjamin Heisenberg/Ebensperger Rhomberg

Highlights

Tour de Truth MO 1

Performative Interventionen mit Gerald Straub

18/11/2019

15:30

Abertina

Start: Albertina, Albertinaplatz 1, 1010 Wien

„Tour de Truth“ bietet einen Einblick hinter die Kulissen ausgewählter Programmpunkte der Vienna Art Week. Dabei werden die jeweiligen Akteure und deren Programme im Kontext des Leitmotives beobachtet. Nachdruck wird verliehen – offen, vertraulich oder anonym, direkt oder über dritte.

 

Was läuft wo wie ab?
Whistleblower oder Maulwurf?
Was/ Wer steckt dahinter?
Welche Summen sind im Spiel?
Was ist „echt“ was nicht?

 

geraldstraub.wordpress.com

 

Start: Albertina, Albertinaplatz 1, 1010 Wien

Guided Tours

Wien 1900. Aufbruch in die Moderne

Führung mit Direktor Hans-Peter Wipplinger

18/11/2019

16:00

Leopold Museum | Treffpunkt: Kassafoyer

Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Die neu konzipierte Dauerpräsentation bietet einzigartigen Einblick in das Faszinosum Wien um 1900 und das Fluidum jener pulsierenden Zeit. Die Donaumetropole war damals gleichermaßen Hauptstadt des Hochadels und der liberalen Intellektuellen, der prachtvollen Ringstraße und endloser Armenviertel, des Antisemitismus und des Zionismus, des Konservatismus und der einsetzenden Moderne. Glanz und Elend, Traum und Wirklichkeit, Selbstauflösung und Neuaufbruch bezeichnen den ästhetischen Pluralismus und markieren Wien als Versuchsstation, Ideenlaboratorium und Motor einer turbulenten Erneuerungsbewegung. In diesem heterogenen Milieu fand jene Verdichtung von Kulturleistungen statt, die uns heute von Wien um 1900 als Quellgrund der Moderne sprechen lässt. Die rund 1.300 Exponate umfassende Ausstellung präsentiert die Fülle künstlerischer und geistiger Errungenschaften jener Epoche anhand der Meisterwerke des Leopold Museum und großartiger Dauerleihgaben.

Treffpunkt: Kassafoyer, Leopold Museum

Sprache: Deutsch

Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erforderlich: anmeldung@leopoldmuseum.org

EMIL ORLIK, Capriccio mit goldenem Fächer, 1907 © Sammlung Grubman Foto: Galerie Kovacek Spiegelgasse, Wien

Guided Tours

Führung durch die Ausstellung „Maria Lassnig. Ways of Being“

mit Albertina-Kuratorin Antonia Hoerschelmann

18/11/2019

16:30

Albertina

Albertinaplatz 1, 1010 Wien

Maria Lassnig (1919–2014) zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Bereits früh stellte sie ihren eigenen Körper in den Mittelpunkt ihrer Kunst – lange bevor Körperbewusstsein, Körpersprache und das Verhältnis von Mann und Frau zentrale Themen der internationalen Avantgarde wurden. Humorvoll und ernst, sehnsuchtsvoll und gnadenlos bannte die Künstlerin ihre Selbstempfindung auf den Malgrund. Nicht was sie sah, sondern wie sie sich spürte, wurde zum Bild. Anlässlich ihres 100. Geburtstags würdigt die Albertina Maria Lassnig mit einer umfassenden Retrospektive.

Guided Tours

Wolfgang Paalen (1905–1959). Der österreichische Surrealist in Paris und Mexiko

Führung durch die Ausstellung mit Kurator Franz Smola

18/11/2019

17:00

Anmeldung erforderlich: www.belvedere.at/de/events

Unteres Belvedere

Rennweg 6A, 1030 Wien

Wolfgang Paalen wurde 1905 in Wien geboren. Sein Weg führte ihn 1929 nach Paris, wo er sich den Surrealisten anschloss. Zu dieser Kunstrichtung trug er mit suggestiven Assemblagen, vor allem aber mit „Fumage-Bildern“ bei: Mittels Kerzenrauchs malte er auf leere Leinwand, Holz oder Papier halluzinatorische Motive, die er teils mit Ölfarbe assoziativ fortsetzte. Gemeinsam mit Marcel Duchamp, Man Ray und Salvador Dalí gestaltete Paalen 1938 die Surrealismus-Schau in der Pariser Galerie Beaux-Arts. Auf Einladung Frida Kahlos ging er 1939 nach Mexiko ins Exil. 1942 bis 1944 gab er die einflussreiche Kunstzeitschrift „DYN“ heraus. Im Belvedere kann dieser faszinierende Künstler nun neu entdeckt werden. Die Ausstellung präsentiert noch nie gezeigte „Fumage-“ und „Spaciales-Bilder“, ergänzt durch biografische Fotos, Briefe und eine umfassende Dokumentation der Zeitschrift „DYN“.

Wolfgang Paalen, „Paysage totémique“, 1938, Privatsammlung Paris. Privatsammlung / Private collection, courtesy of Malingue S. A

Talks

Art talk & walk in Favoriten

mit Peter Sandbichler, Doris Krüger und Martina Taig

18/11/2019

17:00

Treffpunkt: Unterführung Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße, Ecke Canettistraße (Bus Station 69A: Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße)

KÖR lädt herzlich zu unserem Künstlergespräch und einer Führung im zehnten Bezirk mit Peter Sandbichler und Doris Krüger ein.
Die Installation „12 Töne“ von Peter Sandbichler wurde am 10. Oktober im Rahmen der Jubiläumsfeier des Hauptbahnhofes eröffnet. Auf beiden Seiten des 120 Meter langen Tunnels unter dem Bahnhof erzeugt der Künstler mittels reliefartiger Wandinstallationen ein Erfahrungsambiente.
Die Unterführung ist Ausgangspunkt eines Rundgangs zu den Kunstinstallationen der Ausstellung FOKUS FAVORITEN, die den Blick auf den Wandel im ehemaligen Arbeiterbezirk Favoriten lenkt. Es wurden sechs nationale wie internationale KünstlerInnen auf die Favoritenstraße eingeladen. KÖR Jury Vorsitzende, Doris Krüger, berichtet im Gespräch über die Entstehung und Entwicklung der Ausstellung und stellt die einzelnen Projekte vor.

Talks

Das Nachleben der Vorhaut – Nekropolitik und Biokunst

MIT Press Leonardo LASER Talk

18/11/2019

17:00

Zentrum für Public Health, Raum 3 “Bianca von Bienenfeld”

Kinderspitalgasse 15, 1090 Wien

Heutzutage erlauben liberale westliche Vorstellungen vom Körper die Umwandlung von körperlichen Materialien und Abfällen in technische Werkzeuge, biologische Ressourcen und Kunstwerke. Ihre generativen Fähigkeiten können sogar gesammelt werden, um zukünftige biologische Arten zu schaffen.  Eine komplexe Mischung aus Daten, Informationen und physischem Material, wobei letzteres keine eigentliche Bedeutung hat, zirkuliert und wird ausgetauscht, wodurch neue Vermögenswerte entstehen. Derselbe lebende Organismus kann dabei an zwei oder mehr Orten gleichzeitig arbeiten. Der Körper wird zu einer Leerstelle, die niemandem mehr gehört. Diese Veränderung wird durch die postfordistische Produktion kompensiert, bei der einerseits die Lebendigkeit eines Produkts maximiert wird, während andererseits die Arbeiter selbst zu einem Produkt mutieren. Als Biobanken stellen diese Transformationen neue Lebensformen dar, die Teil einer Gemeinschaft mit neuen Beziehungen sind und neue Möglichkeiten zum Nachdenken über Raum, Territorium und Public Domain eröffnen.

Mit Kurzvorträgen von Ingeborg Reichle (Medientheorie), Marina Grzinic (Konzeptuelle Kunst),  Klaus Spiess (Art&Science) Wolfgang Mildner (Zellforschung), Johannes Zipperle (Gewebe-Regeneration), einem Skype Talk mit Guy Ben-Ary (Bioartist, UWA Perth) und einer Performance von Roland Rauschmeier (Brut Wien).
Details unter    https://www.leonardo.info/civicrm/event/info?reset=1&id=448

Highlights

Tour de Truth MO 2

Performative Interventionen mit Gerald Straub

18/11/2019

18:00

Strabag Kunstforum

Start: Strabag, Donau-City-Straße 9, 1220 Wien

„Tour de Truth“ bietet einen Einblick hinter die Kulissen ausgewählter Programmpunkte der Vienna Art Week. Dabei werden die jeweiligen Akteure und deren Programme im Kontext des Leitmotives beobachtet. Nachdruck wird verliehen – offen, vertraulich oder anonym, direkt oder über dritte.

 

Was läuft wo wie ab?
Whistleblower oder Maulwurf?
Was/ Wer steckt dahinter?
Welche Summen sind im Spiel?
Was ist „echt“ was nicht?

 

geraldstraub.wordpress.com

 

Start: Strabag, Donau-City-Straße 9, 1220 Wien

Talks

Künstlergespräch Soli Kiani und Führung mit Dr. Lisa Ortner-Kreil

Soli Kiani "Mahroum/Ausgeschlossen"

18/11/2019

18:00

STRABAG Kunstforum

Donau-City-Straße 9, 1220 Wien

Soli Kiani wurde 2019 mit einem Anerkennungspreis des STRABAG Artaward International ausgezeichnet. Im Rahmen des Künstlergespräches im Dialog mit der Kuratorin Dr. Lisa Ortner-Kreil führt Kiani durch ihre Ausstellung „Mahroum / Ausgeschlossen“. „Ich habe im Iran meine Kindheit und Jugend verbracht. Ein Land, in dem Politiker und Kleriker unter dem Motto ‚MAKING TRUTH‘ mit allen Mitteln ihre Ideologie den Menschen aufzwingen. Die Auseinandersetzung mit meiner Religion, Erziehung, den zwei Ländern Iran und Österreich, die mich geprägt haben, sowie die ständige Suche nach (m)einer Identität beeinflussen meine künstlerische Herangehensweise, die ganz individuelle Wahrheit zu suchen und zu verfolgen. Ich weiß nicht, ob Kunst eine Lüge ist, die uns die Wahrheit realisieren lässt, wie es Picasso formulierte, aber meine Aufgabe als Künstlerin ist es, gesellschaftliche, kulturelle und religiöse Probleme sichtbar zu machen, zu hinterfragen und sie zur Diskussion zu bringen!“, so Kiani.

Strabag kunstforum

Talks

the storm is blowing from paradise

Loft 8 Galerie für zeitgenössische Kunst

18/11/2019

18:00

Loft 8 Galerie für zeitgenössische Kunst

Radetzkystraße 4, 1030 Wien

In der kritische Diskussion zwischen dem kuratorischen Team Pawel Mendrek / Ewa Zasada und ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern der Ausstellung werden die Strukturen, Systeme, Mittel und Grenzen der Wahrnehmung und die Möglichkeiten der Kunst besprochen, diese Problematik anzufassen, zu untersuchen und infrage zu stellen.

Dave Beech (UK)

Martyna Czech (PL)

Benjamin Fitton (UK)

Magdalena Hueckel (PL)

Martin Newth (UK)

Patryk Nilsen (S)

Libor Novotny (CZ)

© Martin Newth, Cedarrest, from 8 hours cycle, photography, courtesy of the artist

Performances

„Wo her, in aller Welt, bei dieser Constellation der Trieb zur Wahrheit!“

mekân68

18/11/2019

18:30

mekân68

Neustiftgasse 68, 1070 Wien

Das Motto „MAKING TRUTH“ ist eine Provokation. Denn die „Constellation“ ist – mit Friedrich Nietzsche – die menschliche Verstellungskunst: „Hier ist die Täuschung, das Schmeicheln, Lügen und Trügen, das Hinter-dem-Rücken-Reden, das Repräsentiren, das im erborgten Glanze Leben, das Maskirtsein, die verhüllende Convention, das Bühnenspiel vor Anderen und vor sich selbst, kurz das fortwährende Herumflattern um die eine Flamme Eitelkeit so sehr die Regel und das Gesetz, dass fast nichts unbegreiflicher ist, als wie unter den Menschen ein ehrlicher und reiner Trieb zur Wahrheit aufkommen konnte.“

(Friedrich Nietzsche, „Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinn“)

Improvisationen über einen Text von Friedrich Nietzsche.

Angelika Hagen, Violine

Andi Schreiber, Violine

mekan 68

Openings

Daniel Šuljić

Unter welchem Stein sind die wohl hervorgekrochen

18/11/2019

19:00

ASIFAKEIL

Raum D, Q21/MuseumsQuartier Wien

„Dunkelheit kommt, und bald füllt sie den ganzen Raum“, heißt es in der Synopsis der Installation. Wir sehen in der westlichen Kultur Böses darstellende Tiere aus ihren Verstecken kriechen, bis die ganze Welt mit ihrer dunklen Agenda verdeckt ist. Ihre eigene Wahrheit in sich tragend, auch wenn es sich um Fake News handelt, verfolgen sie ihr Ziel konsequent. Die für die Ausstellung verwendete Version der Installation in einem Raum mit weißen Wänden, die im Verlauf des Installationsloops vollständig schwarz verdeckt werden, ist die Quintessenz des Stückes.

Im Rahmen des Openings werden zudem Daniel Šuljićs filmische Arbeit und seine Lieblingsfilme präsentiert, die allesamt einen Bezug zum Vienna-Art-Week-Motto „Making Truth“ aufweisen.

 

Filmprogramm:

Daniel Šuljić, „The Cake“ (1997) | Einar Baldwin, „Pride of Strathmore“ (2015) | Daniel Šuljić, „Transparency“ (2015) | Evert de Beijer, „Get real“ (2010) | Daniel Šuljić, „Evening Star“ (1993) | Alberto Vázquez, „Sangre de Unicornio (Unicorn Blood)“ (2013)

Exhibitions

Daniel Šuljić

Unter welchem Stein sind die wohl hervorgekrochen

19/11/201931/12/2019

ASIFAKEIL

Q21/MuseumsQuartier Wien

Die Installation „Unter welchem Stein sind die wohl hervorgekrochen“ mutet nicht optimistisch an. „Dunkelheit kommt, und bald füllt sie den ganzen Raum“, heißt es in der Synopsis. Wir sehen in der westlichen Kultur Böses darstellende Tiere nach und nach aus ihren Verstecken kriechen, bis die ganze Welt mit ihrer dunklen Agenda verdeckt ist. Dabei tragen sie ihre eigene Wahrheit in sich, auch wenn es sich um Fake News handelt, und verfolgen ihr Ziel konsequent. Die Installation gibt es auch als „reguläre“ Kinofassung. Die für die Ausstellung verwendete Version in einer Blackbox – oder, noch besser, in einem Raum mit vier weißen Wänden, die im Verlauf des Installationsloops vollständig schwarz verdeckt werden – ist die Quintessenz dieses Stückes.

In the Real World It Doesn’t Happen That Perfectly

JULIUS VON BISMARCK

19/11/2019

10:00

FLUX 2

Vordere Zollamtsstraße 7, 2. Stock, 1030 Wien

Im Winter 2018 versetzen zwei Videos vermeintlicher Ökoterroristen die US-amerikanischen Behörden in Aufruhr: Zu sehen sind Jahrtausende alte Steinformationen, sog. Hoodos, und Steinbögen, die in einem vandalistischen Akt gesprengt werden. Es ist unklar, wo die Videos aufgenommen wurden. Handelt es sich tatsächlich um geschützte Steinformationen des Arches Nationalpark in Utah? Es könnte sich lediglich um eine Computeranimation handeln. Die Experten lassen verlauten „In the real world it doesn’t happen that perfectly”.
Die Antwort liegt irgendwo dazwischen – die Sprengungen sind real und dennoch sind sie nicht das, was sie vorgeben zu sein. Julius von Bismarcks Arbeiten stellen unsere gewohnte Rezeption der eigenen Umgebung immer wieder auf die Probe. Manchmal imposant und eindrucksvoll – manchmal sind die Illusionen derart subtil, dass sie beinahe unbemerkt bleiben. Hierbei dient die Dekonstruktion bekannter Wahrnehmungsmuster keinem Selbstzweck, sondern eröffnet neue Blickwinkel auf die brisanten Themen unserer Zeit.

Julius von Bismarck ( *1983 in Breisach am Rhein) studierte Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste Berlin, war dort Meisterschüler von Olafur Eliasson an dessen Institut für Raumexperimente und nahm am MFA Programm des Hunter College in New York teil.
In seinen Arbeiten erforscht er die Wahrnehmungsgewohnheiten der Menschen und nutzt wissenschaftliche Methoden und zeigt so die Konstruktion unserer Wirklichkeit auf, indem er uns aus einer ungewohnten Perspektive auf die Dinge in unserer Umgebung blicken lässt. Seine künstlerische Praxis umfasst unter anderem Installationen, Performances, Skulpturen sowie Video- und Fotoarbeiten.
Von Bismarck hatte bereits zahlreiche Einzelausstellungen, mitunter im Palais de Tokyo Paris (2019), im Kunstpalais Erlangen (2018), in der Städtischen Galerie Wolfsburg (2017) und im Kunstverein Göttingen (2015). Darüber hinaus nimmt er international an zahlreichen Gruppenausstellungen teil, darunter „Power to the People“ Schirn Kunsthalle Frankfurt (2018), Erste Antarktis Biennale (2017), „The End of the World“ Centro per l’arte Contemporanea Luigi Pecci Prato (2016) oder „Fire and Forget“ KW Institute for Contemporary Art Berlin (2015).
Mit seiner Arbeit „Image Fulgurator“ gewann er 2008 den Prix Ars Electronica und war 2012 der erste Artist in Residency im CERN, der europäischen Organisation für Kernforschung.
Julius von Bismarck wird von den Galerien alexander levy (Berlin), Sies + Höke (Düsseldorf) und Malborough Contemporary (New York / London) vertreten.

Exhibitions

Kunst Bekenntnis Box

eSeL

19/11/201917/10/2019

12:00

eSeL

Raum D des Q21, MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Zum Jahresthema „MAKING TRUTH“ der VIENNA ART WEEK 2019 untersucht eSeL, wie die Vorstellung von Kunst bereits ihre Wirkung entfaltet, bevor Kunstangebote geschaffen und genossen werden. In Einzelgesprächen mit Künstlerinnen/Künstlern und Kunstpublikum in Wien und Salzburg erforschte eSeL, welche Glaubensinhalte vor bzw. hinter den Bildern wirken. Als flexiblen Rückzugsort für die intimen Zweiergespräche entwickelte eSeL eine mobile „Kunst Bekenntnis Box“, die zugleich als Fotostudio dient. Mit jeder Gesprächspartnerin/jedem Gesprächspartner wurde ein Fotoporträt inszeniert, das als „Schutzpatron“ die jeweilige Kunst-Schwerpunktsetzung verkörpert: Schutzpatron für Suche nach Schönheit? Schutzpatronin für den kunstgeschichtlichen Next Step? Für den Kunstkanon? Fürs Können? Fürs Müssen? Für die Forschung? Oder als Standortvorteil im Städtetourismus? Trägt Kunst gar soziale Verantwortung? Und wer glaubt an die bedingungslose Freiheit der Kunst?

BAWAG P.S.K. Contemporary: Ulrich Seidl - Glaube, Liebe, Hoffnung (Eröffnung, 17.4.2013) http://esel.cc/BPC_Seidl | Foto: http://eSeL.at

Highlights

Tour de Truth DI 1

Performative Interventionen mit Gerald Straub

19/11/2019

15:00

Hotel am Brillantengrund

Start: Akademie der bildenden Künste/Hotel am Brillantengrund, Bandgasse 4, 1070 Wien

„Tour de Truth“ bietet einen Einblick hinter die Kulissen ausgewählter Programmpunkte der Vienna Art Week. Dabei werden die jeweiligen Akteure und deren Programme im Kontext des Leitmotives beobachtet. Nachdruck wird verliehen – offen, vertraulich oder anonym, direkt oder über dritte.

 

Was läuft wo wie ab?
Whistleblower oder Maulwurf?
Was/ Wer steckt dahinter?
Welche Summen sind im Spiel?
Was ist „echt“ was nicht?

 

geraldstraub.wordpress.com

 

Start: Akademie der bildenden Künste/Hotel am Brillantengrund, Bandgasse 4, 1070 Wien

Screenings

It never is!

Film- und Video-Screening mit Hera Büyüktaşçıyan, Igor Grubić, Ibro Hasanović, Projektkuratorin Gülsen Bal

19/11/2019

16:30

Q21/MuseumsQuartier Wien, Raum D

Museumsplatz 1, 1070 Wien

Hera Büyüktaşcıyan, Neither on the Ground, nor on the Sky (still), 2018. Video. Courtesy of the artist.

Das Projekt „It never is!“ behandelt alternative Modelle des Zusammenlebens und der politischen Hegemonie, braucht es doch ein tiefes Verständnis für unterschiedliche Interaktionsformen, um im Konflikt stehende Mächte zu versöhnen.

Hera Büyüktaşçıyans „Neither on the Ground, Nor in the sky“ weist Parallelen zur Geschichte des in Griechenland „entwurzelten“ und nach Deutschland verbrachten Pergamonaltars auf. Im Video nimmt der Alexandersittich Gestalt an, um Fragen von Ursprung, Entwurzelung und Geschichtsbewältigung aufzuwerfen.

Für „East Side Story“ verwendete Igor Grubić verstörendes dokumentarisches Filmmaterial von Gay-Pride-Events in Belgrad und Zagreb 2001 und 2002, deren Teilnehmer Opfer verbaler wie physischer Angriffe und Gewalt neonazistischer Gruppen wurden. Grubić lässt die Szenen tänzerisch nachspielen.

„Spectre“ handelt von Tod, Verfall und davon, wie uns die Vergangenheit in Form von Erinnerungen in der Gegenwart einholt. Ibro Hasanović drehte ihn auf jener Yacht, die Josip Broz Tito zur Repräsentation gedient hatte. Das einstige Vorzeigeobjekt und Symbol jugoslawischer Geschichte rostet heute vor sich hin.

Hera Büyüktaşcıyan, Neither on the Ground, nor on the Sky (still), 2018. Video. Courtesy of the artist.

Guided Tours

Johanna Kandl. Material. Womit gemalt wird und warum

Führung mit der Künstlerin Johanna Kandl

19/11/2019

17:00

Anmeldung erforderlich: www.belvedere.at/de/events

Orangerie / Unteres Belvedere

Rennweg 6A, 1030 Wien

Bilder erzählen Geschichten. Sie tun dies über Form und Motiv, aber auch über ihre Materialität. Die verwendeten Mal- und Farbmittel, ihre Herkunft und die Art ihrer Gewinnung vermitteln parallel zum Bildsujet oft spannende Inhalte. Die österreichische Künstlerin Johanna Kandl widmet sich dieser Inhaltsebene, indem sie ihre eigenen Werke mit Gemälden aus der Sammlung des Belvedere sowie mit Grundstoffen in Beziehung setzt, die in der Malerei Verwendung finden. Ihr geht es dabei nicht um Materialkunde, sondern um das Aufzeigen aktueller Fragestellungen. Gemeinsam mit ihrem Mann Helmut Kandl geht sie den Geschichten hinter diesen Stoffen nach und deckt dabei akute gesellschaftliche Fragen auf. Die Neuaufwertung des Analog-Stofflichen ist als Paradigmenwechsel im Zeitalter der Digitalisierung zu sehen.

 

Privatbesitz Johanna Kandl © H&J. Kandl, 2018. Foto: Johannes Stoll © Belvedere, Wien

Performances

It never is!

Tim Brennan, „Vienna Manoeuvre Performance“

19/11/2019

17:00

Projektkuratorin: Gülsen Bal

Q21/MuseumsQuartier Wien, Room D

Museumsplatz 1, 1070 Wien

In situ Performance: Vienna Manoeuvre by Tim Brennan

„It never is!“ behandelt alternative Modelle des Zusammenlebens und der politischen Hegemonie, braucht es doch ein tiefes Verständnis für unterschiedliche Interaktionsformen, um im Konflikt stehende Mächte zu versöhnen.

 

„Vienna Manoeuvre“ ist eine mehrteilige Performance mit Bezügen zu Günter Brus’ „Wiener Spaziergang“ (1965) und Samuel Becketts Kurzgeschichte „Ping“ (1966), die Tim Brennan um- und ihr die Themen Gehen, Entfremdung und Entwurzelung eingeschrieben hat. Der Text „Vienna Walk: After Brus, Before Ping“ wird auf dreierlei Art präsentiert: in Form wilder Plakate entlang der Route, die Brus für seinen Spaziergang vorgesehen hatte; als Text, den Brennan auf dieser Route vortragen wird; und als Text, den er zu Beginn und am Ende der Route in einem Atelier, einer Galerie o. Ä. vortragen wird.

 

Das Werk hat auch Bezug zu Brennans Geburt und künstlerischer Arbeit: Brus’ und Becketts Werke entstanden nämlich im Zeitraum von Brennans Fetalperiode (1965) und Geburt (1966). Und in dessen Arbeit spielen Performance, Schreibtätigkeit und das Gehen seit 30 Jahren eine wesentliche Rolle.

In situ Performance: Vienna Manoeuvre by Tim Brennan

Highlights

Tour de Truth DI 2

Performative Interventionen mit Gerald Straub

19/11/2019

17:00

Q21/MuseumsQuartier Wien

Start: Q21 MuseumsQuartier Wien, frei_raum, Museumsplatz 1, 1070 Wien

„Tour de Truth“ bietet einen Einblick hinter die Kulissen ausgewählter Programmpunkte der Vienna Art Week. Dabei werden die jeweiligen Akteure und deren Programme im Kontext des Leitmotives beobachtet. Nachdruck wird verliehen – offen, vertraulich oder anonym, direkt oder über dritte.

 

Was läuft wo wie ab?
Whistleblower oder Maulwurf?
Was/ Wer steckt dahinter?
Welche Summen sind im Spiel?
Was ist „echt“ was nicht?

 

geraldstraub.wordpress.com

 

Start: Q21 MuseumsQuartier Wien, frei_raum Q21 exhibition space, Ausstellung „Japan Unlimited“, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Guided Tours

Yona Friedman

Führung durch die Ausstellung mit Kurator Peter Bogner

19/11/2019

17:00

Friedrich Kiesler Stiftung

Mariahilfer Str. 1B, 1060 Wien

Yona Friedman

Yona Friedmans Konzepte von Architektur sind eng mit der Dynamik sozialer Strukturen und mit der Veränderlichkeit der Bedürfnisse von Nutzerinnen und Nutzern verbunden. Diese Themen, die Friedman seit Beginn seiner Arbeit betont, gewinnen heute, bedingt durch die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Migration, immer mehr an Bedeutung. Sein eigener biografischer Hintergrund als Migrant ist Grund dafür, dass Friedmans Ideen und sein Engagement für eine zutiefst menschliche Architektur und Gesellschaft auf existenziellen Erfahrungen basieren.

Im Kontext der architektonischen Avantgarde haben Yona Friedmans „utopies réalisables“, zugleich radikal und zukunftsorientiert, großen Eindruck hinterlassen. Die Präsentation in der Kiesler-Stiftung wird eine kleine Auswahl von Skizzen und Entwürfen der visionären Ideen und Projekte des Kiesler-Preisträgers 2018 zeigen.

im Anschluss Erfrischungen

 

 

Special Events

partikel – eine interaktive immersive Text-Sound-Installation

19/11/2019

17:00

sehsaal

Zentagasse 38, 1050 Wien

Die Besucherinnen und Besucher der interaktiven Text-Sound-Installation „partikel“ können an diesem Abend die durch ihre Stimme erzeugten bewegten Textbilder einfrieren und vor Ort live durch einen Zeichenroboter zu Papier bringen lassen.
„partikel“ ist eine Reflexion über die Versuche, pervasive Sprachsteuerung für Geräte und Verkehrsmittel großflächig zu etablieren. Im Gegensatz zu sogenannten persönlichen Assistenten wie Alexa oder Siri geht es bei „partikel“ aber nicht darum, das eigene Sprechen dem utilitaristischen Computersystem und seinen Verwertungsmodellen unterzuordnen und gleichsam die eigene Sprache der Maschine anzupassen, sondern die Laut- und Sprachmöglichkeiten der Stimme zu erweitern und neue Ausdrucksformen zu erforschen.

Sehsaal

Guided Tours

Führung durch die Ausstellung „Nepal Art Now“

mit Direktor Christian Schicklgruber

19/11/2019

17:00

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich: E viennaartweek@khm.at

Weltmuseum Wien

Heldenplatz 1, 1010 Wien

Das Weltmuseum Wien zeigt die bisher umfangreichste Ausstellung zu moderner und zeitgenössischer Kunst Nepals außerhalb des Landes. Zu sehen sind rund 130 Arbeiten von über 40 nepalesischen Künstlerinnen und Künstlern, darunter Gemälde, Skulpturen, Videokunst und Installationen. Die Ausstellung, die mit der Moderne in Nepal ab den 1950ern beginnt und bis in die Gegenwart reicht, behandelt die Hinwendung nepalesischer Kunstschaffender zu soziopolitischen Themen ebenso wie Fragen zur Konstruktion kultureller Identitäten in einer globalisierten Welt. Kuratiert wurde sie von den nepalesischen Kunsthistorikerinnen Dina Bangdel (1963–2017) und Swosti Rajbhandari Kayastha gemeinsam mit Weltmuseum-Direktor Christian Schicklgruber.

 

Anil Shahi, Don’t Make Me Laugh (detail), 2012 © Sangeeta Thapa, photo: Kailash K Shrestha

Performances

Japan Unlimited

Talk & Aktion mit dem Künstler Yoshinori Niwa und mit dem Historiker Markus Wurzer

Im Rahmen der Ausstellung „Japan Unlimited“ moderiert deren Kurator Marcello Farabegoli ein Gespräch zwischen dem japanischen Künstler Yoshinori Niwa, Artist-in Residence des Q21/MQ, und dem Historiker Markus Wurzer von der Universität Graz. „Japan Unlimited“ begibt sich auf die Spuren des die japanische Gesellschaft prägenden dualen Prinzips von Tatemae (den Erwartungen der Öffentlichkeit entsprechende „Maskerade“) und Honne (gegenüber der Öffentlichkeit verborgene Gefühle) und untersucht, welche Rolle es in der zeitgenössischen japanischen Kunst spielt.

Special Events

Lesung aus Arnulf Rainers Schriften

19/11/2019

18:00

Galerie Ruberl

Himmelpfortgasse 11, 1010 Wien

Lesung aus Arnulf Rainers Schriften mit Texten zu den ausgestellten Werkgruppen:

Kontemplative Überdeckungen. Dynamisch gestische Werke. Übermalungen fotografischer Selbstdarstellungen. Verbergen und entdecken. Wahrheit und Echtheit. Umkreisen und durchdringen.

Diskussion:

Indem man sich freimacht, erwacht es. Es wahrnehmen heißt, sich ihm anschließen, ohne wozu und damit. Es wahrnehmen heißt, es als das einzige zu erkennen, aus dem alles kommt, zu dem alles führt.
Es wahrnehmen heißt, sich nicht mehr mit sich selbst schlagen oder den anderen. Verbunden durch es mit allem, sich nicht verbinden, allein durch es, sich nicht trennen. Es wahrnehmen heißt, nicht mehr getrennt sein von seinem Urgrund. (Arnulf Rainer, 1952)

Galerie Ruberl

Expertengespräch zur Ausstellung Lukas Janitsch | Petra

19/11/2019

18:00

mit PD. Mag. Dr. Erich Draganits (Universität Wien)

unttld contemporary

Schleifmühlgasse 5, 1040 Wien

Mit diesem Werkzyklus präsentiert Lukas Janitsch eine von ihm entwickelte Form des Steinschnitts, die durch das Hinzufügen neuerer Materialien, wie Polyester und der Kombination historischer Kunsthandwerkstechniken, wie opus sectile und commesso di pietre dure eine Neuinterpretation eben dieser darstellt.

Auf der Suche nach Gesteinsmaterial mit oft kulturhistorischer Bedeutung durchkämmte Janitsch in den letzten zwei Jahren die verlassenen Steinbrüche, Bergmassive und entlegensten Flüsse Österreichs.

In seinem Arbeitsprozess wird Janitsch vom Material geleitet, erst durch oftmaliges Schleifen und Polieren zeigt der Stein seine Fülle an Farben und Strukturen, Motive entstehen aus Assoziationen und Reaktionen und das Ergebnis spielt mit den ästhetischen Erwartungen die an Stein als kaltes, anorganisches Material gestellt werden.

Foto: Melanie Ender

Highlights

Animating Truth(s)

Österreichische und internationale experimentelle Animationsfilme

19/11/2019

18:00

Universität für angewandte Kunst Wien | Auditorium, EG

Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien

In zwei Programmblöcken sollen österreichische und internationale Animationsfilme zum Thema „Making Truth“ – von der Frühzeit der Kinematographie bis zur Gegenwart – vorgestellt werden. Eine Annäherung an das Motto der Vienna Art Week erfolgt dabei von zwei Seiten. Einmal inhaltlich: Wie widersetzen sich Künstlerinnen und Künstler Oppression, Manipulation und der Verbreitung von Fake News? Zum anderen formal, da gerade der experimentelle Animationsfilm imstande ist, angebliche Gewissheiten über bewegte Bilder zu erschüttern.

Kuratiert von: Gabriele Jutz, Kuratorin, Lehrende an der Universität für angewandte Kunst Wien

 

©Renate Kordon CC BY-NC-ND 2.0

Openings

WILD SPOERRI ROSEN STEIN

Akademie der bildenden Künste Wien

19/11/2019

18:00

Besuch der Ausstellung nur mit Führung

Hotel Am Brillantengrund

Bandgasse 4, 1070 Wien

Die Ausstellung ist Teil des von Adam Szymczyk an der Akademie geleiteten Projekts „Principle of Equality“, realisiert in Kooperation mit Kontakt Art Collection und ERSTE Stiftung. Sie zeigt Spuren der persönlichen Begegnungen von Studierenden mit Leben und Arbeit dreier außergewöhnlicher Kunstschaffender, deren Wege sich in Wien kreuzen: Elisabeth Wild (geb. 1922 in Wien; 1938 Emigration nach Argentinien, lebt und arbeitet heute in Guatemala), Daniel Spoerri (geb. 1930 in Galați, Rumänien; nach der Ermordung seines Vaters durch rumänische Faschisten 1942 Flucht in die Schweiz, lebt und arbeitet heute in Wien) und Erna Rosenstein (1913–2004, geboren in Lemberg, ab 1932 Studium an der Frauenakademie in Wien). Ihre Praxis und Einstellungen gaben den Ausgangspunkt und mögliche Themen für die Ausstellung vor, ohne deren vielseitige Ergebnisse notwendigerweise zu bestimmen.

Künstlerinnen und Künstler: Gleb Amankulov, Bob Schatzi Hausmann, Raúl Itamar, Nestor Janković, Robert Jolly, Julia Karpova, Yul Koh, Anthia Loizou, Dean Maassen, Paul Makowsky, Swarnaly Mitra Rini, Lorena Moreno Vera, Kamryn Pariso, Laura Pirgie, Ursula Pokorny, Michael Reindel, Camila Rhodi, Hanna Schibel, Firas Shehadeh und Jiří Tomíček

Bianca Phos, Opazität, S/W-Fotografie auf Transparentpapier, 2016

Openings

die weisse ab-haus-verkaufskunstschau #6

das weisse haus

19/11/2019

19:00

das weisse haus

Hegelgasse 14, 1010 Wien

In der Tradition von Kunstvereinen werden „Jahresgabenausstellungen“ veranstaltet, die die Erhaltung des Vereins unterstützen und den Künstler/innen die Möglichkeit geben, ihre Arbeiten zum Verkauf anzubieten. Die Einkünfte kommen sowohl dem Verein als auch den Künstler/innen zugute.

Dieses zum letzten Mal 2016 präsentierte Veranstaltungsformat dient vorrangig dazu, eindrucksvolle Beispiele aktueller Kunst zu versammeln und zu einem vorteilhaften Preis einer interessierten Käuferschaft zu vermitteln. Somit präsentiert sich das weisse haus in diesen Tagen als DER Ort, um junge hochwertige Kunst zu erwerben. Es werden Arbeiten aus unterschiedlichen Bereichen (Malerei, Grafik, Fotografie, Installationen, Performance, Sound- und Videoarbeiten) gezeigt, um einen umfassenden Eindruck der Schwerpunkte des weissen hauses zu vermitteln.

Da aufgrund der Räumlichkeiten nur eine begrenzte Anzahl der eingereichten Kunstwerke gezeigt werden kann, erweitert das weisse haus auch in diesem Jahr um einen virtuellen ab–haus–verkaufs–raum. Dieser ist wie eine Bildergalerie aufgebaut und bietet jedem/r Künstler/in die Möglichkeit, weitere Arbeiten seiner/ihrer Wahl zu zeigen. Zudem besteht im Rahmen des Programms Meet the Artist die Möglichkeit, die teilnehmenden Künstler/innen vor Ort persönlich zu ihrer Arbeit zu befragen.

Im Zusammenhang mit der “weisse ab-haus-verkaufs-kunstschau” wird es ein Rahmenprogramm geben, das sich mit den prekären Produktions- und Arbeitsbedingungen von Kulturschaffenden innerhalb des Kunstmarkts beschäftigt wie auch dem Sammeln von Kunst.

Mehr Infos zu Rahmenprogramm und Meet the artist finden Sie auf unserer Website: dasweissehaus.at.

Performances

Whenever the Gaslight goes low…

Performance-Programm am Eröffnungsabend

19/11/2019

19:30

flat1

U-Bahn-Bogen 6-7, 1060 Wien

Für das Performance-Projekt „Whenever the Gaslight goes low…“ bringt deuxpiece (ein nomadisches Kuratorinnenteam aus Basel/Berlin) mit Sarina Scheidegger (Basel), Thomas Geiger (Wien) und Steven Schoch (Basel) drei Kunstschaffende zusammen, die sich mit sprachlichen Strukturen, sozialen Konstellationen und Techniken der Kommunikation beschäftigen.

Der Titel referiert auf das Theaterstück „Gaslight“ (1938), das in der Psychologie namensgebend für eine Form der psychischen Gewalt durch gezielte Desorientierung und Manipulation wurde. In den letzten Jahren hat Gaslighting als politische Strategie eine gesellschaftliche Bedeutung erfahren. Begriffe wie „Fake News“ und „alternative Fakten“ prägen die politischen und medialen Diskurse und verunsichern das Verhältnis zur Realität. Was bedeutet es, als Künstlerin und Künstler unter diesen Bedingungen nach Wahrheiten zu suchen? Wie lassen sie sich formulieren und auf welche Weise öffentlich vermitteln?

Kuratiert von deuxpiece – Alice Wilke, Bianca Hildenbrand, Claire Hoffmann und Stefanie Bringezu (www.deuxpiece.com)

Sarina Scheidegger, Steven Schoch, Thomas Geiger

flat 1 performance

Openings

Whenever the Gaslight goes low…

19/11/2019

19:00

flat1

U-Bahn-Bogen 6-7, 1060 Wien

In digitalen Zeiten, in denen sich früher zeitlich-regional abgegrenzte Räume überlagern, kann es nicht nur eine objektive Wahrheit geben. Die Realität zerfällt zwischen Netflix-Streams, Facebook-Kanälen und Twitter-Bots in mehrere Scheinwirklichkeiten, die subjektiv durchaus schlüssig beschrieben werden können. Dieses Phänomen greifen Karin Maria Pfeifer und Sula Zimmerberger, die Betreiberinnen des Kunstraums flat1, in ihrer Ausstellung auf. Provokation und Erzählung individueller Weltsichten sind für sie dabei nicht nur Selbstzweck. Es geht ihnen darum, unterschiedliche Wahrheiten zu artikulieren, durch Kommunikation auf einen Nenner zu bringen und damit den gesellschaftlichen Diskurs am Laufen zu halten. Beharren auf einer einzigen objektiven Wahrheit macht anfällig für Manipulation, wie es etwa im Theaterstück „Gaslight“ beschrieben wird (siehe Ausstellungs-Performance „Whenever the Gaslight goes low…“) und von den Erzählern von Fake News im heutigen Politgeschäft nur zu gerne ausgenutzt wird.

Kuratiert von deuxpiece – Alice Wilke, Bianca Hildenbrand, Claire Hoffmann und Stefanie Bringezu (www.deuxpiece.com)

Marianne Mettler, Petra Buchegger, Michael Endlicher, Sula Zimmerberger, Karin Maria Pfeifer, Jörg Piringer, Elisa Andessner

flat 1 performance

Openings

OTTO PRUTSCHER.

Allgestalter der Wiener Moderne

19/11/2019

19:00

MAK

Stubenring 5, 1010 Wien

Otto Prutscher in einem Stuhl von in a chair by Josef Zotti, 1913, Foto Photo: Karl Ehn AFOP © AFOP, Mailand

Otto Prutscher (1880–1949) war Architekt und Designer, Ausstellungsgestalter, Lehrer und Mitglied aller wichtigen Reformkunstbewegungen von Sezession bis Werkbund.

Prutscher gehörte zu den ersten Schülern der Wiener Kunstgewerbeschule. Der Unterricht bei Josef Hoffmann und dem Maler Franz Matsch hinterließ Spuren: Seine Entwürfe weisen eine hohe zeichnerische Qualität auf; sie orientierten sich an den jeweils aktuellen Tendenzen der Architektur.

Prutschers heute bekanntes Werk umfasst mehr als 50 Bauwerke, knapp 50 Ausstellungen, rund 170 Einrichtungen, 300 Entwürfe dafür, über 200 Einzelmöbel und Garnituren. Mehr als 200 Unternehmen setzten seine Designs um, allen voran die Wiener Werkstätte und Betriebe wie Backhausen oder Augarten.

Anlässlich seines 70. Todestages diskutiert die Ausstellung sein komplexes Schaffen und dessen Rolle für die Entwicklung der Wiener Moderne. Anlass dafür bietet die großzügige Schenkung von 139 Entwürfen, Objekten und Möbeln Prutschers durch die Sammlerin Hermi Schedlmayer.

 

Kurator: Rainald Franz, Kustode MAK-Sammlung Glas und Keramik

Otto Prutscher in einem Stuhl von in a chair by Josef Zotti, 1913, Foto Photo: Karl Ehn AFOP © AFOP, Mailand

Screenings

„Kabuff“ von Manuel Gorkiewicz

19/11/2019

19:00

Blickle Raum Spiegelgasse

Spiegelgasse 2, 5. Stock (DG), 1010 Wien

Der Künstler Manuel Gorkiewicz und Tina Schelle organisieren Filme aus dem Ursula Blickle Videoarchiv in, durch und mit papierenen Kaskaden.

Ein installatives Screening im Blickle Raum Spiegelgasse.

©Blickle Raum

„Andreas Fogarasi. Nine Buildings, Stripped“

Dialogführung mit Andreas Fogarasi und Maximilian Geymüller

19/11/2019

19:00

Kunsthalle Wien Karlsplatz

Treitlstraße 2, 1040 Wien

Highlights

ELISABETH VON SAMSONOW

Euphoric Presence Collective blessings

19/11/2019

19:30

Galerie Jünger

Paniglgasse 14 A, 1040 Wien

In ihrer Performance „Euphoric Presence“ nutzt Elisabeth von Samsonow die intensive Zeit für eine ontologische Explosion in EU – also im griech. Präfix „sehr gut“. Dieses Hochleben im Sein ist direkt mit intensiver Zeit und Einpassung in den Raum verbunden, also mit Hoch-Zeit und Wahr-Heit. Die Suche nach der Wahrheit endet in einem Anfang, der Jetzt ist, wie eine Explosion. Der neue Wiener Aktionismus stellt sich als Segensrakete der Göttin heraus. Die Epiphanie der Göttin findet als Segensregen statt, über alles und alle, als optimistisch automatisiertes Fest.

 

Catharina Bond, Kenji Lim: NEVERAFTER

19/11/2019

19:00

Galerie Reinthaler

Gumpendorfer Straße 53, 1060 Wien

Erzählungen haben eine Vergangenheit, eine Gegenwart und eine Zukunft. Catharina Bond und Kenji Lim machen sich diese Vorstellung einer Erzählung, oder vielleicht mehr das Fehlen einer eben solchen, für ihre Arbeiten zunutze, die unheimlich, fast gespenstisch, die räumliche Gegenwart einnehmen. Ihre künstlerischen Praktiken drehen sich dabei um das Moment der Wiederholung und die Verschiebung der wahrgenommenen Wirklichkeit, was vertraute und zugleich fremd erscheinende Welten enstehen lässt.

Kenji Kims großformatigen Gemälde sind verwurzelt in der Landschaft und dem Geschichtenerzählen, in der Beziehung zwischen dem, was ist, was war und was sein hätte können. Aufgewachsen als Kind multikultureller Herkunft in der britischen Provinz an der Grenze zwischen England und Wales, interessiert er sich ganz besonders für die drängenden Fragen um Land, Grenzen und Eigentum, wie auch für die Entstehung von Narrativen rund um Landschaften und Umwelt. Worin besteht die Verbindung zu einem Ort? Wer erzählt die Geschichten, die diese Verbindung ermöglichen? Der Künstler reflektiert über die Unheimlichkeit des Wiederholens all dieser Erzählungen, bis zur Geschichte, Folklore und Mythologie. Entscheidend ist, welche Geschichten wir erzählen und in welchem Verhältnis wir uns zu ihnen verorten. Durch ihr wiederholtes Erzähltwerden erst können sie überleben und erinnern wir uns ihrer. Geschichten überleben auch in Zeiten, in denen Geschichte dies nicht tut.

Catharina Bonds Skulpturen wollen jegliche Narration auslöschen. Sie sind Objekte ohne feste Verankerung in der Vergangenheit oder der Gegenwart. Stattdessen bemühen sie sich um eine unmittelbare, körperliche Reaktion der Betrachtenden betreffend ihrer eigenen Gegenwärtigkeit und Sinnlosigkeit. Ihr unheimliches Wesen offenbart sich in eben diesem Fehlen jeder Geschichte oder Zukunft. Mit diesem Zugang möchte die Künstlerin auf jene aktuellen politischen und sozialen Unsicherheiten antworten, die den Aufstieg radikaler Ideologien befeuern. Komplett lächerlich in ihrer Erscheinung, inhaltlich aber todernst.

© Catharina Bond

Exhibitions

STATION

20/11/2019

STATION

Wartehallen der Wiener Linien vor Schubertring 14 und Schwarzenbergplatz vor dem Schwarzenbergdenkmal, 1010 Wien

„STATION …  sich sehen sehen“ bespielt ab 20 NOV 2019 über ein Jahr lang die historische Wartehalle vor Schubertring 14, gegenüber vom Café Schwarzenberg im 1. Wiener Bezirk, als eine Art Off-Space im öffentlichen Raum. Als Pendant befindet sich auf dem Schwarzenbergplatz eine begehbare Treppenskulptur von Bartholomäus Kinner und Samuel Seger, die einen Blick auf die Wartehalle freigibt. Die bildhauerischen Interventionen werden fotografisch aus verschiedenen künstlerischen Perspektiven interpretiert. Durch die Präsentation der Arbeiten u. a. in den City Lights auf der gegenüberliegenden Haltestelle sehen sich die Betrachterinnen und Betrachter sehen und stellen ihre eigenen Blickwinkel in Beziehung zur fotografischen Position.

Ein von KÖR – Kunst im öffentlichen Raum Wien – gefördertes Projekt, in Kooperation mit Wiener Linien

Steffi Alte, Simone Bader, Cäcilia Brown, Rainer Egger, Yasmina Haddad, Bartholomäus Kinner, Saskia te Nicklin, Noële Ody, Abonia Esther Ojo, Samuel Seger

Exhibitions

OTTO PRUTSCHER.

Allgestalter der Wiener Moderne

20/11/201917/05/2020

MAK

Stubenring 5, 1010 Wien

Otto Prutscher in einem Stuhl von in a chair by Josef Zotti, 1913, Foto Photo: Karl Ehn AFOP © AFOP, Mailand

Otto Prutscher in einem Stuhl von in a chair by Josef Zotti, 1913, Foto Photo: Karl Ehn AFOP © AFOP, Mailand

WILD SPOERRI ROSEN STEIN

20/11/201925/11/2019

Besuch der Ausstellung nur mit Führung

Hotel am Brillantengrund

Bandgasse 4, 1070 Wien

Einblick in die Lehrveranstaltung „Principle of Equality“, Adam Szymczyk und Studierende, Foto: Claudia Rohrauer © Akademie der bildenden Künste Wien

Die Ausstellung ist Teil des von Adam Szymczyk an der Akademie geleiteten Projekts „Principle of Equality“, realisiert in Kooperation mit Kontakt Art Collection und ERSTE Stiftung. Sie zeigt Spuren der persönlichen Begegnungen von Studierenden mit Leben und Arbeit dreier außergewöhnlicher Kunstschaffender, deren Wege sich in Wien kreuzen: Elisabeth Wild (geb. 1922 in Wien; 1938 Emigration nach Argentinien, lebt und arbeitet heute in Guatemala), Daniel Spoerri (geb. 1930 in Galați, Rumänien; nach der Ermordung seines Vaters durch rumänische Faschisten 1942 Flucht in die Schweiz, lebt und arbeitet heute in Wien) und Erna Rosenstein (1913–2004, geboren in Lemberg, ab 1932 Studium an der Frauenakademie in Wien). Ihre Praxis und Einstellungen gaben den Ausgangspunkt und mögliche Themen für die Ausstellung vor, ohne deren vielseitige Ergebnisse notwendigerweise zu bestimmen.

 

Künstlerinnen und Künstler: Gleb Amankulov, Bob Schatzi Hausmann, Raúl Itamar, Nestor Janković, Robert Jolly, Julia Karpova, Yul Koh, Anthia Loizou, Dean Maassen, Paul Makowsky, Swarnaly Mitra Rini, Lorena Moreno Vera, Kamryn Pariso, Laura Pirgie, Ursula Pokorny, Michael Reindel, Camila Rhodi, Hanna Schibel, Firas Shehadeh und Jiří Tomíček

 

Leitung: Adam Szymczyk

Einblick in die Lehrveranstaltung „Principle of Equality“, Adam Szymczyk und Studierende, Foto: Claudia Rohrauer © Akademie der bildenden Künste Wien

Exhibitions

Monica Kus-Picco Internal Affairs

Salon am Schwarzenbergplatz

20/11/2019

nach Vereinbarung zu sehen nic@nicoleadler.com

Salon am Schwarzenbergplatz

Schwarzenbergplatz 10/2, 1010 Wien

In „Internal Affairs“, ihrer Serie von „Color Drug Paintings“, beschäftigt sich Monika Kus-Picco mit den verschiedenen Wirklichkeitsebenen pharmazeutischer Produkte. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Medizin, indem sie ein eigenes Pigment aus abgelaufenen pharmazeutischen Produkten geschaffen hat. Durch ihre neu entwickelte Technik entzieht sie diese Produkte der Umwelt und führt sie einer neuen Verwendung zu. Auf einer anderen, visuellen Ebene beeinflussen uns die Produkte weiterhin. Die pharmazeutischen Stoffe strahlen aufgrund ihrer Wirkung eine tiefere Wirklichkeitsebene aus.

„Durch die Medikamentenzitate bildet sich indirekt der menschliche Leib ab … Menschheitsgeschichte, Naturgeschichte wird erkannt … Mit dieser Kunst wird in physiologischen Gefügen, in Gehirnen, in Bewusstseinszuständen sondiert. Es assoziiert sich aber auch die Nähe zu den Drogen, zu den bewusstseinsverändernden Zuständen, zur einschläfernden Beruhigung …“ Hermann Nitsch über Monika Kus-Picco

Monica Kus-Picco Salon am Schwarzenbergplatz

Exhibitions

Transcultural Emancipation

20/11/201913/02/2020

Fluc

Praterstern 5, 1020 Wien

Worin bestehen heute emanzipatorische Prozesse, Aktionen zur Befreiung von gesellschaftlichen Normen und medienpolitisch forcierten einschlägigen Weltanschauungen? Wie können in der Diskussion darüber transkulturelle Positionen thematisiert werden? Welche Fähigkeiten, sozialen Beziehungen, individuellen Lebensperspektiven spielen in die Ausbildung einer differenzierten Sichtweise hinein? Bei den im Rahmen von „Transcultural Emancipation“ realisierten Projekten ist die Auseinandersetzung mit der transkulturellen Situation am Wiener Praterstern ebenso wichtiger Bestandteil wie die Frage, wie künstlerische Arbeit in eine politisch-gesellschaftliche Dimension überführt werden kann. Die Billboards bilden nicht bloß eine Schau- und Projektionsfläche, sondern sollen zur Kommunikation anregen. Uns interessiert die Reaktion der Passantinnen und Passanten, die Hinterfragung der in Veränderung begriffenen gesellschaftspolitischen Situation.

Agnieszka Kozłowska│ Polen
Selma Selman │ Bosnien & Herzegowina (Roma)
und Chongha Peter Lee │ USA
Nika Rukavina │ Kroatien

Kuration: Ursula Maria Probst

Fluc

Catharina Bond, Kenji Lim: NEVERAFTER

20/11/201921/12/2019

00:00

Galerie Reinthaler

Gumpendorfer Straße 53, 1060 Wien

Erzählungen haben eine Vergangenheit, eine Gegenwart und eine Zukunft. Catharina Bond und Kenji Lim machen sich diese Vorstellung einer Erzählung, oder vielleicht mehr das Fehlen einer eben solchen, für ihre Arbeiten zunutze, die unheimlich, fast gespenstisch, die räumliche Gegenwart einnehmen. Ihre künstlerischen Praktiken drehen sich dabei um das Moment der Wiederholung und die Verschiebung der wahrgenommenen Wirklichkeit, was vertraute und zugleich fremd erscheinende Welten enstehen lässt.

Kenji Kims großformatigen Gemälde sind verwurzelt in der Landschaft und dem Geschichtenerzählen, in der Beziehung zwischen dem, was ist, was war und was sein hätte können. Aufgewachsen als Kind multikultureller Herkunft in der britischen Provinz an der Grenze zwischen England und Wales, interessiert er sich ganz besonders für die drängenden Fragen um Land, Grenzen und Eigentum, wie auch für die Entstehung von Narrativen rund um Landschaften und Umwelt. Worin besteht die Verbindung zu einem Ort? Wer erzählt die Geschichten, die diese Verbindung ermöglichen? Der Künstler reflektiert über die Unheimlichkeit des Wiederholens all dieser Erzählungen, bis zur Geschichte, Folklore und Mythologie. Entscheidend ist, welche Geschichten wir erzählen und in welchem Verhältnis wir uns zu ihnen verorten. Durch ihr wiederholtes Erzähltwerden erst können sie überleben und erinnern wir uns ihrer. Geschichten überleben auch in Zeiten, in denen Geschichte dies nicht tut.

Catharina Bonds Skulpturen wollen jegliche Narration auslöschen. Sie sind Objekte ohne feste Verankerung in der Vergangenheit oder der Gegenwart. Stattdessen bemühen sie sich um eine unmittelbare, körperliche Reaktion der Betrachtenden betreffend ihrer eigenen Gegenwärtigkeit und Sinnlosigkeit. Ihr unheimliches Wesen offenbart sich in eben diesem Fehlen jeder Geschichte oder Zukunft. Mit diesem Zugang möchte die Künstlerin auf jene aktuellen politischen und sozialen Unsicherheiten antworten, die den Aufstieg radikaler Ideologien befeuern. Komplett lächerlich in ihrer Erscheinung, inhaltlich aber todernst.

 

 

20.11.–21.12.2019

© Catharina Bond

Exhibitions

ArtStart_Studio

Programm zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses an der Akademie der bildenden Künste Wien

20/11/201924/11/2019

11:00

Akademie der bildenden Künste Wien | Creative Cluster Traktorfabrik

Objekt 33, Louis-Häfliger-Gasse 12, 1210 Wien

In der Kunstbrutstätte Creative Cluster Traktorfabrik, einem ehemaligen Fabrikgebäude, zeigen die elf Stipendiatinnen und Stipendiaten des diesjährigen Programms ArtStart_Studio ihre Arbeiten. Begleitend zur Ausstellung im project space der Akademie laden die rund 20 weiteren vor Ort arbeitenden Künstlerinnen und Künstler zu Open Studios auf 2.000 Quadratmetern.

Öffnungszeiten: 11:00-21:00

Künstlerinnen und Künstler:

Raffaela Bielesch, Luz Olivares Capelle, Sanja Lasić, Andrea Maurer, Ernst Miesgang, Christian Murzek, Paul Robas, Rudi Rapf, Martina Stapf und Stefanie Stern

Einblick ArtStart_Studio, Traktorfabrik, Foto: Eva Leutgeb © Akademie der bildenden Künste Wien

Highlights

Tour de Truth MI 1

Performative Interventionen mit Gerald Straub

20/11/2019

15:00

Creative Cluster Projektraum Schlingermarkt

Start: Creative Cluster Projektraum Schlingermarkt, 1210 Wien

„Tour de Truth“ bietet einen Einblick hinter die Kulissen ausgewählter Programmpunkte der Vienna Art Week. Dabei werden die jeweiligen Akteure und deren Programme im Kontext des Leitmotives beobachtet. Nachdruck wird verliehen – offen, vertraulich oder anonym, direkt oder über dritte.

 

Was läuft wo wie ab?
Whistleblower oder Maulwurf?
Was/ Wer steckt dahinter?
Welche Summen sind im Spiel?
Was ist „echt“ was nicht?

 

geraldstraub.wordpress.com

 

Start: Creative Cluster Projektraum Schlingermarkt, 1210 Wien

Special Events

Neues Wahres

creative cluster

20/11/2019

15:00

Projektraum Schlingermarkt

Brünner Straße 34-38/14/R1, 1210 Floridsdorf

Im Rahmen des Projekts „TETE A TETE / Stadtlabor Floridsdorf“ bespielt der Creative Cluster ab September 2019 temporär einen Projektraum in einem Erdgeschosslokal im Schlingerhof, direkt am Schlingermarkt. Dort arbeiten Künstlerinnen und Künstler im Rahmen einer Art Residence und veranstalten regelmäßig Ausstellungen, Performances, Workshops und Talks. Zudem soll es eine Begegnungszone zwischen den Kunstschaffenden und den Anrainerinnen und Anrainern sein. Am 20. November werden die dort produzierten Arbeiten zum diesjährigen Motto „MAKING TRUTH“ präsentiert.

©claudio_farkasch

Exhibitions

Whenever the Gaslight goes low…

20/11/2019

16:00

flat1

U-Bahn-Bogen 6-7, 1060 Wien

In digitalen Zeiten, in denen sich früher zeitlich-regional abgegrenzte Räume überlagern, kann es nicht nur eine objektive Wahrheit geben. Die Realität zerfällt zwischen Netflix-Streams, Facebook-Kanälen und Twitter-Bots in mehrere Scheinwirklichkeiten, die subjektiv durchaus schlüssig beschrieben werden können. Dieses Phänomen greifen Karin Maria Pfeifer und Sula Zimmerberger, die Betreiberinnen des Kunstraums flat1, in ihrer Ausstellung auf. Provokation und Erzählung individueller Weltsichten sind für sie dabei nicht nur Selbstzweck. Es geht ihnen darum, unterschiedliche Wahrheiten zu artikulieren, durch Kommunikation auf einen Nenner zu bringen und damit den gesellschaftlichen Diskurs am Laufen zu halten. Beharren auf einer einzigen objektiven Wahrheit macht anfällig für Manipulation, wie es etwa im Theaterstück „Gaslight“ beschrieben wird (siehe Ausstellungs-Performance „Whenever the Gaslight goes low…“) und von den Erzählern von Fake News im heutigen Politgeschäft nur zu gerne ausgenutzt wird.

Kuratiert von deuxpiece – Alice Wilke, Bianca Hildenbrand, Claire Hoffmann und Stefanie Bringezu (www.deuxpiece.com)

Marianne Mettler, Petra Buchegger, Michael Endlicher, Sula Zimmerberger, Karin Maria Pfeifer, Jörg Piringer, Elisa Andessner

flat 1 performance

Talks

Artist Talk with Saskia Te Nicklin

Vin Vin

20/11/2019

17:00

Vin Vin

Hintzerstrasse 4, 1030 Wien

Charakteristisch für die künstlerische Praxis von Saskia te Nicklin ist eine spielerische, manchmal fast ungelenke, Qualität, die die Künstlerin bewusst verfolgt, um auf subtile, nicht-narrative und leichtfüßige Weise auf bestimmte Themen zu verweisen. Ihr künstlerischer Gestus lädt nicht zu eindeutigen Interpretationen ein, sondern zielt darauf ab, Fragen aufzuwerfen und Mehrdeutigkeit, manchmal auch Irritationen zu erzeugen.
Die Charaktere in ihren Arbeiten sind oft unklaren Geschlechts, witzig und ein bisschen grotesk. Te Nicklins Praxis setzt auf Kontraste: Die rohe Ästhetik ihrer Figuren wird durch die glänzende Oberfläche der Aluminiumpaneele, auf denen sie dargestellt sind, verstärkt, während die Betrachter selbst im Aluminium reflektiert und so Teil der Arbeit werden. Gleichzeitig spielt sie, eingebettet in die ambigue Grundstimmung ihrer Arbeiten, mit dem Kontrast zwischen dem dramatischen Charakter bestimmter Gesten und der beruhigenden, fast idyllischen Qualität anderer.

Guided Tours

Kuratorinnenführung durch die Ausstellung „ArtStart_Studio“

mit Angela Stief

20/11/2019

17:00

Akademie der bildenden Künste Wien | Creative Cluster Traktorfabrik

Objekt 33, Louis-Häfliger-Gasse 12, 1210 Wien

In der Kunstbrutstätte Creative Cluster Traktorfabrik, einem ehemaligen Fabrikgebäude in Floridsdorf, zeigen die elf Stipendiatinnen und Stipendiaten des diesjährigen Stipendienprogramms ArtStart_Studio ihre Arbeiten. Begleitend zur Ausstellung im Studiospace der Akademie laden weitere vor Ort arbeitenden Künstlerinnen und Künstler zu Open Studios und Präsentationen.

Im Anschluss an die Führung durch die Ausstellung der ArtStart_Studio-Stipendiatinnen und -Stipendiaten mit Angela Stief sind Gespräche mit den anwesenden Kunstschaffenden möglich und erwünscht.

Künstlerinnen und Künstler:

Raffaela Bielesch, Luz Olivares Capelle, Sanja Lasić, Andrea Maurer, Ernst Miesgang, Christian Murzek, Paul Robas, Rudi Rapf, Martina Stapf, Stefanie Stern und Victoria Vinogradova

Einblick ArtStart_Studio, Traktorfabrik, Foto: Eva Leutgeb © Akademie der bildenden Künste Wien

Open Studio Days

Ultramarin, Ultramarine, Outremer

von Drago Persic, mit Textbeiträgen von Katrin Bucher Trantow & Dorothea Strauss

20/11/2019

17:30

Grafikum – Studio für Gestaltung

Große Neugasse 29, 1040 Wien

Katalogpräsentation

Ohne Rücksicht auf den Variantenreichtum eines einzelnen Pigments und die Schwierigkeiten der Farbbenennung werden die einzelnen Farben nach ihrer chemischen Beschaffenheit klassifiziert.
Der Katalog dokumentiert 67 reine Pigmente (Tücher) und deren Zwischentöne, Helligkeitsstufen und die an das Tuch angrenzenden Farbverläufe. Vom Pigment, zu Adobe RGB, zu CMYK, zum Druck.

Verlag für moderne Kunst Wien

Design: Grafikum – Studio für Gestaltung

Drago Persic Katalog _Cover_2019

Highlights

Zwei Vorträge zu Fotografie und Wahrheit

Gebaute Wahrheiten

20/11/2019

17:30

Kunst Haus Wien

Untere Weißgerberstraße 13, 1030 Wien

17:30: Gebaute Wahrheiten

Andrea Gnam, HU Berlin und Universität Wien, Mitglied Deutsche Fotografische Akademie (DFA)

Fotografie ist nicht Wahrheit und Wahrheit nicht Fotografie, dennoch ließen sich zwei Wahrheiten wie Bausteine aneinanderfügen: die Wahrheit der Fotografen in der Reflexion ihrer technischen und sozialen Möglichkeiten sowie jene der Rezipienten, die in den Fotos nach einer Art von (Selbst-)Erkenntnis suchen. Architekturfotografie ist ein Feld, auf dem diese Fragen stets neu verhandelt werden.

 

18:00: Der Ausschnitt steht der Wahrheit im Weg

Ruth Horak, Kunsthistorikerin, Kuratorin und Lehrende für zeitgenössische Fotografie und Fototheorie

Wahrheit und Wirklichkeit werden seit jeher mit der Fotografie verknüpft; beharrlich hält sich die Idee, dass eine Fotografie die Wahrheit „ans Licht bringen“ könne. Als Argument werden gern ihre unendlichen Einzelheiten angeführt. Im Weg steht ihr, dass sie stets ein Ausschnitt des Gesamten ist. Er betrifft Raum und Zeit, ist Ergebnis eines subjektiven Standpunktes und mitverantwortlich dafür, dass ein Bild bestenfalls Teilwahrheiten für sich beanspruchen kann.

 

18:30: Diskussion

 

 

Siegfried Hansen, Hamburg, 2006

Guided Tours

Josef Bauer. Demonstration

Führung durch die Ausstellung mit Ana Petrovic

20/11/2019

17:30

Anmeldung erforderlich: www.belvedere.at/programm

Belvedere 21

Arsenalstraße 1, 1030 Wien

Josef Bauer, Ausstellung Griechenbeisl Foto: Johannes Stoll, © Belvedere, Wien

Als erstes österreichisches Bundesmuseum widmet das Belvedere 21 Josef Bauer eine umfassende Werkschau. Als einer der wesentlichen Protagonisten der konzeptuellen Kunst in Österreich seit den 1960er-Jahren hat Bauer eine skulpturale Sprache entwickelt, die Körper, Objekte und Schrift zueinander in Beziehung setzt. Seine Installationen, Gemälde, Objekte und Performancefotografien kreisen stets um die Frage, was mit Kunst wie artikuliert werden kann. Die Doppelbedeutung des Ausstellungstitels „Demonstration“ verweist auf zwei wesentliche Themen in Josef Bauers Werk: die politische Dimension seiner Arbeit und die Geste des Herzeigens, des Präsentierens.

 

Josef Bauer wurde 1934 in Linz geboren. Er lebt und arbeitet in Linz und Gunskirchen bei Wels.

 

Kurator: Harald Krejci

Josef Bauer, Ausstellung Griechenbeisl Foto: Johannes Stoll, © Belvedere, Wien

Openings

STATION

20/11/2019

18:00

STATION

Wartehallen der Wiener Linien vor Schubertring 14 und Schwarzenbergplatz vor dem Schwarzenbergdenkmal, 1010 Wien

„STATION …  sich sehen sehen“ bespielt ab 20 NOV 2019 über ein Jahr lang die historische Wartehalle vor Schubertring 14, gegenüber vom Café Schwarzenberg im 1. Wiener Bezirk, als eine Art Off-Space im öffentlichen Raum. Als Pendant befindet sich auf dem Schwarzenbergplatz eine begehbare Treppenskulptur von Bartholomäus Kinner und Samuel Seger, die einen Blick auf die Wartehalle freigibt. Die bildhauerischen Interventionen werden fotografisch aus verschiedenen künstlerischen Perspektiven interpretiert. Durch die Präsentation der Arbeiten u. a. in den City Lights auf der gegenüberliegenden Haltestelle sehen sich die Betrachterinnen und Betrachter sehen und stellen ihre eigenen Blickwinkel in Beziehung zur fotografischen Position.

Ein von KÖR – Kunst im öffentlichen Raum Wien – gefördertes Projekt, in Kooperation mit Wiener Linien

Steffi Alte, Simone Bader, Cäcilia Brown, Rainer Egger, Yasmina Haddad, Bartholomäus Kinner, Saskia te Nicklin, Noële Ody, Abonia Esther Ojo, Samuel Seger

Screenings

MUTTER.MACHT.KUNST.

Präsentation eines Films von Uli Aigner und Gespräch mit Johanna Schwanberg

20/11/2019

18:00

Dom Museum

Stephansplatz 6, 1010 Wien

Dom Museum Wien Foto: Hertha Hurnaus, Dom Museum Wien Johanna Schwanberg Foto: Lena Deinhardstein, Dom Museum Wien

In dieser Video Lecture schildern Aigners vier Kinder aus jeweils individueller Perspektive, wie sie ihre Kindheit und Jugend mit einer kunstschaffenden Mutter erlebt haben. „Die Frage ist nicht, wie man es schafft, zugleich Künstlerin und Mutter zu sein, sondern vielmehr, wie die Kinder mein Kunstschaffen in Bezug auf ihre eigene Existenz erleben.“ Im anschließenden Gespräch mit Museumsdirektorin Johanna Schwanberg wird Uli Aigner die komplexe Thematik aus ihrer Sicht beleuchten.

 

Anmeldung erbeten unter www.dommuseum.at

 

Uli Aigner, geboren 1965 in Österreich, lebt in Berlin. Töpferlehre, Produktdesignstudium, Studium der Digitalen Bildgestaltung. Gastprofessur an der Akademie der Bildenden Künste München; 2006 bis 2010 Leitung der Städtischen Kunsthalle München. Aigners Videos, Performances, Installationen, Buntstiftzeichnungen und Porzellanobjekte werden in renommierten Institutionen weltweit gezeigt.

Screening und Gespräch im Rahmen der Ausstellung „Family Matters

Dom Museum Wien Foto: Hertha Hurnaus, Dom Museum Wien Johanna Schwanberg Foto: Lena Deinhardstein, Dom Museum Wien

Double Feature: Kuratorinnenführung Fiona Liewehr / Buchpräsentation THE OTHER IST ONESELF

Galeristenführung Cornelis van Almsick / Finissage WEIGHT OF ABUNDANCE

20/11/2019

18:00

Franz-Josefs-Kai 3

Franz-Josefs-Kai 3, 1010 Wien

Double Feature: Kuratorenführung von Fiona Liewehr durch THE OTHER IS ONESELF und Buchpräsenation
Galeristenführung von Cornelis van Almsick und Finissage WEIGHT OF ABUNDANCE.

 

Die Ausstellung THE OTHER IS ONESELF versammelt 26 internationalen KünstlerInnen aus dem Nahen Osten, aus Nordafrika, den USA, Südamerika  und Europa, die in Arbeiten Themen wie Flucht, Vertreibung, Exil, die damit einhergehenden psychosozialen Konsequenzen und sich verändernden Identitätskonstruktionen thematisieren.

 

Iris Andraschek, Babi Badalov, Khaled Barakeh, Elisabetta Benassi, Nisrine Boukhari, Bernhard Cella, Adriana Czernin, Ramesch Daha, Sébastien de Ganay, Raffaella della Olga, Sylvia Eckermann, Simone Fattal, Anna Jermolaewa, Mirta Kupferminc, Thomas Locher, Jonathan Monk, Klaus Mosettig, Rudolph Polanszky, Hans Schabus, Slavs&Tatars, Gerold Tagwerker, Florian Unterberger, Martin Walde, Lawrence Weiner, Nil Yalter and Samia Ziadi.

 

Openings

Saskia Te Nicklin

Vin Vin

20/11/2019

18:00

Vin Vin

Hintzerstrasse 4, 1030 Wien

Charakteristisch für die künstlerische Praxis von Saskia te Nicklin ist eine spielerische, manchmal fast ungelenke, Qualität, die die Künstlerin bewusst verfolgt, um auf subtile, nicht-narrative und leichtfüßige Weise auf bestimmte Themen zu verweisen. Ihr künstlerischer Gestus lädt nicht zu eindeutigen Interpretationen ein, sondern zielt darauf ab, Fragen aufzuwerfen und Mehrdeutigkeit, manchmal auch Irritationen zu erzeugen.
Die Charaktere in ihren Arbeiten sind oft unklaren Geschlechts, witzig und ein bisschen grotesk. Te Nicklins Praxis setzt auf Kontraste: Die rohe Ästhetik ihrer Figuren wird durch die glänzende Oberfläche der Aluminiumpaneele, auf denen sie dargestellt sind, verstärkt, während die Betrachter selbst im Aluminium reflektiert und so Teil der Arbeit werden. Gleichzeitig spielt sie, eingebettet in die ambigue Grundstimmung ihrer Arbeiten, mit dem Kontrast zwischen dem dramatischen Charakter bestimmter Gesten und der beruhigenden, fast idyllischen Qualität anderer.

Talks

Otto Muehl. Works 1955–2013

Katalogpräsentation mit Hubert Klocker, Kurator

20/11/2019

18:00

Sammlung Friedrichshof Stadtraum

Schleifmühlgasse 6, 1040 Wien

Hubert Klocker, Kurator der Ausstellung „Otto Muehl. Works 1955–2013“, stellt den neu erschienenen Katalog vor. Die Publikation folgt der künstlerischen Entwicklung Otto Muehls über sechs Dekaden und gibt so einen Einblick in das Gesamtwerk des Künstlers. Neben der Dokumentation der Ausstellung und einzelner Werke enthält der Katalog eine Sammlung programmatischer Texte von Otto Muehl, quer durch alle Schaffensphasen.

 

SAMMLUNG FRIEDRICHSHOF STADTRAUM, Ausstellungsansicht, Foto: Alice von Alten, © Sammlung Friedrichshof

Talks

A Passion for Drawing

Das Sammlerpaar Florence und Daniel Guerlain im Gespräch mit Albertina-Kuratorin Elsy Lahner

20/11/2019

18:30

Albertina

Seit den 1990er-Jahren widmen sich Florence und Daniel Guerlain in ihrer Sammeltätigkeit der zeitgenössischen Zeichnung. Gemeinsam haben sie eine umfangreiche Sammlung von Werken internationaler Künstlerinnen und Künstler aufgebaut. Jährlich schreibt das Sammlerpaar zudem den Prix de dessin aus, der von einer Jury vergeben wird. Im Jahr 2012 ging ein Teil ihrer Sammlung – 1.200 Zeichnungen – als Schenkung an das Centre Pompidou in Paris. Die Albertina gibt aktuell mit einer Auswahl an Highlights aus diesem Konvolut Einblick in die Sammeltätigkeit der Guerlains.

Florence & Daniel Guerlain © Christophe Boulze

Highlights

Zwei Vorträge zu Fotografie und Wahrheit

Der Ausschnitt steht der Wahrheit im Weg

20/11/2019

18:00

Kunst Haus Wien

Untere Weißgerberstraße 13, 1030 Wien

17:30: Gebaute Wahrheiten

Andrea Gnam, HU Berlin und Universität Wien, Mitglied Deutsche Fotografische Akademie (DFA)

Fotografie ist nicht Wahrheit und Wahrheit nicht Fotografie, dennoch ließen sich zwei Wahrheiten wie Bausteine aneinanderfügen: die Wahrheit der Fotografen in der Reflexion ihrer technischen und sozialen Möglichkeiten sowie jene der Rezipienten, die in den Fotos nach einer Art von (Selbst-)Erkenntnis suchen. Architekturfotografie ist ein Feld, auf dem diese Fragen stets neu verhandelt werden.

 

18:00: Der Ausschnitt steht der Wahrheit im Weg

Ruth Horak, Kunsthistorikerin, Kuratorin und Lehrende für zeitgenössische Fotografie und Fototheorie

Wahrheit und Wirklichkeit werden seit jeher mit der Fotografie verknüpft; beharrlich hält sich die Idee, dass eine Fotografie die Wahrheit „ans Licht bringen“ könne. Als Argument werden gern ihre unendlichen Einzelheiten angeführt. Im Weg steht ihr, dass sie stets ein Ausschnitt des Gesamten ist. Er betrifft Raum und Zeit, ist Ergebnis eines subjektiven Standpunktes und mitverantwortlich dafür, dass ein Bild bestenfalls Teilwahrheiten für sich beanspruchen kann.

 

18:30: Diskussion

 

 

Siegfried Hansen, Hamburg, 2006

Talks

Light my Fire – Lagerfeuergespräche und Bar

PFERD - Forum für zeitgenössische Kunst

20/11/2019

19:00

PFERD Forum für zeitgenössische Kunst

Medwedgasse 3, 1110 Wien

Einst wertvoll und unkontrollierbar haben wir das Feuer gebändigt, können es mit kleinen Hilfsmitteln jederzeit entzünden. Dennoch bleibt stets ein Funke von Gefahr der sich unserer Kontrolle entzieht. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass Feuer für ganz unterschiedliche Zustände und Emotionen steht.

Vielgestaltig und ambivalent wie das Feuer selbst gestalten sich auch die gezeigten Arbeiten. Sie schwanken zwischen Gefahr und Gemütlichkeit, Leidenschaft und Hingabe. Andere weisen auf die gemeinschaftsstiftende Eigenschaft des Feuers oder bedienen sich seiner erneuernden Funktion, spielen mit seiner Prozesshaftigkeit und Temporalität.

Teilnehmende Künstler*innen:
Stefan Klampfer, Matthias Krinzinger, Christiane Lieungh, Katharina Mayer, Andrea Morein, Andreas Müller, Susanne Nothdurft, Wendelin Pressl, Leander Schönweger, Angelika Wischermann

© Angelika Wischermann

Performances

Oberfläche

CHRISTOPH LUGER

20/11/2019

19:30

Galerie Lindner

Schmalzhofgasse 13/3, 1060 Wien

Christoph Luger transformiert seine großformatigen Blätter in Kunstbücher und lädt dazu ein, sich den Werken anzunähern, nahezu darin einzutauchen. Die von der Vertikalen der Wand gelösten, auf der Horizontalen des Bodens übereinandergestapelten Papiercollagen werden zum Buch. Es gibt weder eine äußere Ordnung, noch müssen kreative Kräfte des Künstlers einwirken. Es erschafft sich von selbst. Egal, wie die Blätter angeordnet werden, die Komposition passt immer. Luger muss sie weder ordnen noch bearbeiten. Ihnen ist eine gewisse Ordnung und somit Wahrheit immanent. Die unterschiedlichen Formate machen das Spiel offen.

In der Performance stellt Luger das Kunstbuch in den Mittelpunkt und ermöglicht es, die unbegrenzten Spielarten seiner Bildkompositionen zu erleben. Dabei wirkt der Körper des Künstlers wie ein Motor, der das Buch animiert. Singuläre Werke werden als Ensembles sichtbar. Es raschelt, es knistert, jedes Blatt hält eine Spannung bereit. (Elisabeth Mauerhofer)

 

Christoph Luger, Atelieransicht

Nina Könnemann, Charlotte Prodger und Eduardo Williams (1)

Kuratiert von Melanie Ohnemus

20/11/2019

19:00

mumok kino

mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

Museumsplatz 1, 1070 Wien

An zwei Abenden stellt das Programm Werke dreier Filmemacher_innen vor, die subjektives Beobachten im Alltag unter der Prämisse identitäts- und gesellschaftspolitischer Fragestellungen geltend machen. Trotz unterschiedlicher dramaturgischer Umsetzungen besteht eine entscheidende Gemeinsamkeit darin, die Bedeutsamkeit nonkonformer Bewegungen und Identitäten zum Anlass des Erzählens zu nehmen. Alle drei beschäftigen sich mit queerer Identität, Konfrontation mit fremder Intimität, Community, unkontrollierten Bewegungen, Flow und Voyeurismus. Die Kameras werden oft in diese Bewegung miteinbezogen. So verwenden alle drei neben herkömmlichen Kameras Mobiltelefone, Apps zur Liveübertragung, 360-Grad-Kameras oder eigenes Found Footage mit sichtbaren Spuren älterer Technologien. So entsteht eine Art Symbiose zwischen Technologie und den filmenden Körpern.

Vorgestellt von Melanie Ohnemus, anschließend Gespräch mit Eduardo Williams

Am 27. November 2019 findet der zweite Teil des Programms mit Nina Könnemann und Melanie Ohnemus statt.

Eduardo Williams, aus / from: Parsi, 2018, ©, Courtesy Eduardo Williams

Highlights

Tour de Truth MI 2

Performative Interventionen mit Gerald Straub

20/11/2019

19:00

fluc

Start: fluc, Praterstern 5, 1020 Wien

„Tour de Truth“ bietet einen Einblick hinter die Kulissen ausgewählter Programmpunkte der Vienna Art Week. Dabei werden die jeweiligen Akteure und deren Programme im Kontext des Leitmotives beobachtet. Nachdruck wird verliehen – offen, vertraulich oder anonym, direkt oder über dritte.

 

Was läuft wo wie ab?
Whistleblower oder Maulwurf?
Was/ Wer steckt dahinter?
Welche Summen sind im Spiel?
Was ist „echt“ was nicht?

 

geraldstraub.wordpress.com

 

Start: fluc, Praterstern 5, 1020 Wien

Talks

19892019 KEX OPEN FREMDES WIEN

Kunsthalle Exnergasse

20/11/2019

19:00

Kunsthalle Exnergasse WUK Werkstätten - und Kulturhaus

Währinger Straße 59, 1090 Wien

„FREMDES WIEN“ war der Titel einer Ausstellung von Lisl Ponger, die 1993 in der Kunsthalle Exnergasse stattfand. Mittels Fotoarbeiten und einer Toninstallation präsentierte sie ihre Weltreise durch Wien, die zu öffentlich zugänglichen Treffpunkten der verschiedenen Religionsgemeinschaften und Ethnien führte.
Bezugnehmend auf diese Ausstellung, hält Lisl Ponger am 20. November einen Prolog.

Anschließend wird der Südtiroler Künstler Nicolò Degiorgis, Artist in Residenz der KEX, mit einer künstlerischen Intervention in der Kunsthalle Exnergasse den Titel „FREMDES WIEN“ frei interpretieren.

Der Abend schließt mit einem Epilog als informellem Ausklang.
Kooperation mit schule für dichtung, Anna Weidenholzer.

Lisl Ponger, Nicolò Degiorgis

Openings

Monica Kus-Picco Internal Affairs

Salon am Schwarzenbergplatz

20/11/2019

19:00

Salon am Schwarzenbergplatz

Schwarzenbergplatz 10/2, 1010 Wien

In „Internal Affairs“, ihrer Serie von „Color Drug Paintings“, beschäftigt sich Monika Kus-Picco mit den verschiedenen Wirklichkeitsebenen pharmazeutischer Produkte. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Medizin, indem sie ein eigenes Pigment aus abgelaufenen pharmazeutischen Produkten geschaffen hat. Durch ihre neu entwickelte Technik entzieht sie diese Produkte der Umwelt und führt sie einer neuen Verwendung zu. Auf einer anderen, visuellen Ebene beeinflussen uns die Produkte weiterhin. Die pharmazeutischen Stoffe strahlen aufgrund ihrer Wirkung eine tiefere Wirklichkeitsebene aus.

„Durch die Medikamentenzitate bildet sich indirekt der menschliche Leib ab … Menschheitsgeschichte, Naturgeschichte wird erkannt … Mit dieser Kunst wird in physiologischen Gefügen, in Gehirnen, in Bewusstseinszuständen sondiert. Es assoziiert sich aber auch die Nähe zu den Drogen, zu den bewusstseinsverändernden Zuständen, zur einschläfernden Beruhigung …“ Hermann Nitsch über Monika Kus-Picco

Monica Kus-Picco Salon am Schwarzenbergplatz

Talks

If the World Has Changed Enough

Artist Talk mit Yumi Watanabe und Shinpei Takeda

20/11/2019

19:00

Gallery 12–14 contemporary

Schleifmühlgasse 12–14, 1040 Wien

„Man braucht für Science Fiction kein Raumschiff; das menschliche Verhalten ist genug“ Andrei Tarkowski

 

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums österreichisch-japanischer Beziehungen präsentiert die Ausstellung „If the World Has Changed Enough“ mit Yumi Watanabe and Shinpei Takeda zwei in Österreich bzw. Deutschland tätige japanische Kunstschaffende, die sich in ihren Arbeiten mit den Themen Utopie und Fremdheit auseinandersetzen. Die Beschäftigung mit Raum, mit Innen vs. Außen, mit Zugehörigkeit vs. Fremdheit führt beide zu einer Neuvermessung des künstlerischen Raums, den sie präzise erkunden, ausloten und mit jeweils unterschiedlichen Mitteln neu interpretieren: Internalisierung, Material und Form stehen Externalisierung, Farbe und Fläche gegenüber.

Während Shinpei Takeda ein ortsspezifisch-temporäres Wandrelief für die Außenfassade der Galerie entwerfen wird, beschäftigt sich Yumi Watanabes Installation im Innenraum mit Kugelformen und dem Konzept eines runden Raums.

©Shinpei Takeda

Talks

Künstlerinnengespräch Monica Kus-Picco mit Robert Fleck

Salon am Schwarzenbergplatz

20/11/2019

19:00

Salon am Schwarzenbergplatz

Schwarzenbergplatz 10/2, 1010 Wien

In „Internal Affairs“, ihrer Serie von „Color Drug Paintings“, beschäftigt sich Monika Kus-Picco mit den verschiedenen Wirklichkeitsebenen pharmazeutischer Produkte. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Medizin, indem sie ein eigenes Pigment aus abgelaufenen pharmazeutischen Produkten geschaffen hat. Durch ihre neu entwickelte Technik entzieht sie diese Produkte der Umwelt und führt sie einer neuen Verwendung zu. Auf einer anderen, visuellen Ebene beeinflussen uns die Produkte weiterhin. Die pharmazeutischen Stoffe strahlen aufgrund ihrer Wirkung eine tiefere Wirklichkeitsebene aus.

„Durch die Medikamentenzitate bildet sich indirekt der menschliche Leib ab … Menschheitsgeschichte, Naturgeschichte wird erkannt … Mit dieser Kunst wird in physiologischen Gefügen, in Gehirnen, in Bewusstseinszuständen sondiert. Es assoziiert sich aber auch die Nähe zu den Drogen, zu den bewusstseinsverändernden Zuständen, zur einschläfernden Beruhigung …“ Hermann Nitsch über Monika Kus-Picco

Monica Kus-Picco Salon am Schwarzenbergplatz

Openings

Vooria Aria

Ausstellungseröffnung und Gespräch mit dem Künstler

20/11/2019

19:00

hinterland galerie

Krongasse 20, 1050 Wien

„Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.“

Aus: Herman Hesse, „Stufen“

 

Jede Stufe eines Lebens hat unterschiedliche Möglichkeiten, die in verschiedenen Wirklichkeiten existieren. Vooria Arias erste Ausstellung 2014 hat mit Seilen begonnen; Seile als Metapher für Zusammenhalt. Diese haben sich verändert, entwickelt und erweitert, zerlegt in einzelne Stränge: Linien, die sich ständig wiederholen. Diese Wiederholungen schaffen eine Struktur, die zur Selbstverständlichkeit wird. Damit stellt Vooria Aria sich die Frage, ab welchem Moment ebendiese Selbstverständlichkeit beginnt.

Vooria Aria (*1979 in Sanandaj, Iran) lebt und arbeitet in Wien. Er studierte Skulptur und Multimedia an der Universität für angewandte Kunst Wien bei Gerda Fassel und Erwin Wurm. Ausgestellt hat er in den letzten Jahren u. a. in Wien, Rabat, Teheran, London und Istanbul.

Hinterland

Openings

Sara Pancot – human plastics

Stable Gallery

20/11/2019

19:00

Stable Gallery

Franz-Josefs-Kai 43, 1090 Wien

Plastik und Mensch stehen in einer Wechselwirkung. Vom Mensch geschaffen, begleitet Plastik unseren Alltag – wertvolles Material, das in vielen Produkten Anwendung findet und oft schon bald zum Abfall wird.

Sara Pancot zeigt die Vielschichtigkeit dieses Materials aus unterschiedlichen Perspektiven – es gibt nicht nur Licht und Schatten, sondern auch viele Nuancen dazwischen.

Stable Gallery

Talks

Club Architektur Architektur – Wettbewerb der Ideologien?

20/11/2019

19:00

Architekturzentrum Wien

Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Anlässlich der Ausstellung „Kalter Krieg und Architektur“ spürt der Club Architektur mit einem prominent besetzten Podium der historischen und aktuellen Rolle von Ideologie in Architektur und Stadtplanung nach: Welche gesellschaftspolitischen Haltungen bilden sich im Spektrum von gemeinwohlorientiertem bis investorengetriebenem Bauen ab? In welchem Umfeld findet Planung statt? Wo liegen die Wurzeln der Polarisierung von sozialem Wohnbau und Eigentum? Was haben Stadtbild und Denkmalschutz mit Rechtspopulismus zu tun?

 

Gäste:

Maria Auböck, Landschafts­architektin, Professorin em. Akademie der Bildenden Künste, München
Michael Klein, Architekt, Abteilung für Wohnbau und Entwerfen, TU Wien
Elisabeth Röhrlich, Assistenz­professorin am Institut für Geschichte, Universität Wien
Stephan Trüby, Architektur­theoretiker, Professor für Grundlagen Moderner Architektur und Entwerfen, Universität Stuttgart

 

Moderation: Maik Novotny, Architekturjournalist

 

Eine Kooperation von Az W und VIENNA ART WEEK

Dank an: Das Möbel

© Grafik: grafisches Büro, www.g-b.at

Special Events

regen_ariadne. eine regenerative oper in drei akten

Adam McCartney

20/11/2019

19:30

Galerie Jünger

Paniglgasse 17A, 1040 Wien

regen_ariadne ist der Arbeitstitel einer neuen experimentellen Kurzoper und bezieht sich auf einen kompositorischen Denkansatzder sich auf die Entwicklung und Anwendung stochastischer und

generativer Methoden konzentriert. Das zentrale Thema des Librettos ist die Frage, ob Algorithmen – neben ihrer Möglichkeit Menschen zu manipulieren – aus ihrer abstrakten Form heraus eine gewisse Art von Schönheit entfalten können. Die Schönheit wird dabei nicht als rein statische Geometrie verkörpert, sondern in einer lebhaften, dynamischen Gestaltung, die ihren Ausdruck in dem Zusammenspiel von Ton, Bild und Text findet.

Dauer: ca. 60min

Instrumentation: Mezzosopran (aufgenommen), Kontrabass, Klavier, chinesische Harfe und Elektronik

Komposition: Adam McCartney

Bühnenbild: Renate Kordon, Michael Holzer

Graphik-Programmierung: Christof Ressi

Screenings

Shinpei Takeda, „Hiroshima Nagasaki Download“ (2010), im Anschluss Talk mit dem Künstler und Marcello Farabegoli, Kurator „Japan Unlimited“

Shinpei Takedas Dokumentarfilm erzählt die Geschichten von Überlebenden der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki, die heute in den USA leben. Dem Film-Screening folgt ein Gespräch zwischen dem japanischen Filmemacher und Künstler sowie Marcello Farabegoli, Kurator der Ausstellung „Japan Unlimited“. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und Japan präsentiert „Japan Unlimited“ einige der bekanntesten und aktivsten Kunstschaffenden Japans, die sich mit den Grenzen und Freiheiten politisch-sozialkritischer Kunst in Japan auseinandersetzen.

Special Events

If the World Has Changed Enough

Konzert mit Tony Renaissance

20/11/2019

20:00

Gallery 12–14 contemporary

Schleifmühlgasse 12–14, 1040 Wien

„Man braucht für Science Fiction kein Raumschiff; das menschliche Verhalten ist genug“ Andrei Tarkowski

 

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums österreichisch-japanischer Beziehungen präsentiert die Ausstellung „If the World Has Changed Enough“ mit Yumi Watanabe and Shinpei Takeda zwei in Österreich bzw. Deutschland tätige japanische Kunstschaffende, die sich in ihren Arbeiten mit den Themen Utopie und Fremdheit auseinandersetzen. Die Beschäftigung mit Raum, mit Innen vs. Außen, mit Zugehörigkeit vs. Fremdheit führt beide zu einer Neuvermessung des künstlerischen Raums, den sie präzise erkunden, ausloten und mit jeweils unterschiedlichen Mitteln neu interpretieren: Internalisierung, Material und Form stehen Externalisierung, Farbe und Fläche gegenüber.

Während Shinpei Takeda ein ortsspezifisch-temporäres Wandrelief für die Außenfassade der Galerie entwerfen wird, beschäftigt sich Yumi Watanabes Installation im Innenraum mit Kugelformen und dem Konzept eines runden Raums.

©Shinpei Takeda

Performances

NoiseAuptopsy2 Guerilla-Performance by Laurus Edelbacher and Sebastian Birkhoven

Medienwerkstatt

20/11/2019

20:00

Medienwerkstatt

Neulerchenfelder Straße 3, 1160 Wien

In der Performance „NoiseAuptopsy2“ nutzen Sebastian Birkhoven und Laurus Edelbacher die urbane Situation eines brummenden Stromkastens als Instrument, um Sound zu erzeugen. Der Straßenabschnitt wird zu einer Noise-Klang-Erfahrung.

 

Im Rahmen der Ausstellung

SPANNUNG! / TENSION!

9. NOV 2019–23. NOV 2019, Fr, Sa, Mo 14:00–18:00

Medienwerkstatt

Performances

Live Performance: Pita

20/11/2019

20:00

Kunsthalle Wien Museumsquartier

Museumsplatz 1, 1070 Wien

Porträt Peter Rehberg, © Foto: Peter Gumaskas

Peter Rehberg a.k.a. Pita, der auch an der Ausstellung „Time Is Thirsty“ teilnimmt, ist einer der führenden Köpfe der experimentellen elektronischen Musikszene. Geboren 1968 in England, lebt Rehberg als Autor und Performer elektronischer Audioarbeiten in Wien. Er leitet Editions Mego, das führende Label experimenteller Musik. Als einer der Ersten wandte er sich Mitte der 1990er-Jahre dem Mobile Computing im Rahmen von Live Audio Performances zu. Er hat unter anderem mit Jim O‘Rourke und Christian Fennesz (als Fenn O’Berg), Stephen O’Malley (als KTL), Gisele Vienne, Peterlicker, Z’EV Russell Haswell, Florian Hecker, Meg Stuart, Marcus Schmickler, Chris Haring, Jade und SUNNO))) zusammengearbeitet. Außerdem war er Mitglied von MIMEO.

1999 erhielt Rehberg gemeinsam mit Christian Fennesz den Prix Ars Electronica Distinction Award für Digitale Musik.

Porträt Peter Rehberg, © Foto: Peter Gumaskas

Special Events

Composing Truth

creative cluster

20/11/2019

20:00

Akusmonautikum

Louis-Häfliger-Gasse 12 / Objekt 33 / Traktorfabrik, 1210 Wien

Im Zuge des Projekts „TETE A TETE / Stadtlabor Floridsdorf“ wurde Christian Tschinkel beauftragt, ein Werk zum diesjährigen Motto „MAKING TRUTH“ zu komponieren, das er nun im Rahmen eines einzigartigen Konzertes mit seinem Lautsprecherorchester präsentiert. Das Akusmonium ist ein Instrument zur Interpretation computergenerierter Werke und zur Erzeugung von Klangprojektionen. Das Lautsprecherorchester interpretiert gespeicherte Musik ebenso, wie es Improvisationen von konzeptionell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern verräumlicht.

©filzmair_photography

Talks

Serielll

20/11/2019

20:00

zs Galerie

Westbahnstraße 27-29, 1070 Wien

„MAKING TRUTH“ – die Künstlerin Marie-France Goerens und der Künstler Alex Klein, die mit Arbeiten in der im November laufenden Gruppenausstellung „serielll“ vertreten sein werden, dazu im Gespräch.

Der Arbeitsprozess ist für die beiden Kunstschaffenden immer ein Ringen um Authentizität, ein permanentes Arbeiten an der eigenen Identität, ein Zu-sich-selbst-Finden, ein Sich-Befreien. Frei, möglichst unbeeinflusst selbst zu sein – auf der Leinwand, in der Performance oder in welchem Medium auch immer – ist das anvisierte, das stets hart erarbeitete Ziel.

zsart Koch OT 2016 © Thomas Koch, courtesy zs art galerie

Openings

Transcultural Emancipation

20/11/2019

21:00

Fluc

Praterstern 5, 1020 Wien

Worin bestehen heute emanzipatorische Prozesse, Aktionen zur Befreiung von gesellschaftlichen Normen und medienpolitisch forcierten einschlägigen Weltanschauungen? Wie können in der Diskussion darüber transkulturelle Positionen thematisiert werden? Welche Fähigkeiten, sozialen Beziehungen, individuellen Lebensperspektiven spielen in die Ausbildung einer differenzierten Sichtweise hinein? Bei den im Rahmen von „Transcultural Emancipation“ realisierten Projekten ist die Auseinandersetzung mit der transkulturellen Situation am Wiener Praterstern ebenso wichtiger Bestandteil wie die Frage, wie künstlerische Arbeit in eine politisch-gesellschaftliche Dimension überführt werden kann. Die Billboards bilden nicht bloß eine Schau- und Projektionsfläche, sondern sollen zur Kommunikation anregen. Uns interessiert die Reaktion der Passantinnen und Passanten, die Hinterfragung der in Veränderung begriffenen gesellschaftspolitischen Situation.

Agnieszka Kozłowska│ Polen
Selma Selman │ Bosnien & Herzegowina (Roma)
und Chongha Peter Lee │ USA
Nika Rukavina │ Kroatien

Kuration: Ursula Maria Probst

Fluc

Exhibitions

PROJEKT 9: KÖRDÖLÖR

„… hatte für diese Ordnung keinen Sinn.“

21/11/201913/12/2019

Fluc

Praterstern 5, 1020 Wien

Kördölör ist ein 2009 von der Künstlerin Alexandra Berlinger gegründeter Chor, dessen Mitglieder hauptsächlich im Bereich bildende Kunst, Kultur, Design und Kunstpädagogik arbeiten. Im Juni 2018 kam es erstmals zu einer Gesamtausstellung im Kunstraum haaaauch-quer in Klagenfurt. Der Chor Kördölör hat sich in den letzten Jahren immer wieder, teils intensiv, mit dem Schaffen Hanns Eislers auseinandergesetzt. Das Zitat „… hatte für diese Ordnung keinen Sinn.“ entstammt der „Liturgie vom Hauch“, einem Werk von Hanns Eisler (Text Bert Brecht).
In der Ausstellung im Fluc soll der Begriff „Ordnung“ in unterschiedlicher Weise untersucht werden. Das „System“ der Ordnung taucht sehr vielfältig und vielschichtig auf, ob nun als Positionsorientierung in einem Gesangschor (Anordnung), ob als Kompositionsrichtlinie in der bildenden Kunst oder als staatliche Struktur zur Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Normen.

Kuration: Catrin Bolt, Edith Payer und Martin Wagner

Mit den Kunst- und Kulturschaffenden des Wiener Chors Kördölör: Alexandra Berlinger, Hubert Blanz, Eva Blut, Catrin Bolt, Dorothea Brunialti, Regula Dettwiler, Heribert Friedl, Claudia Gerl, Lena Rosa Händle, Marie-Therese Harnoncourt, Barbara Imhof, Christian Konzett, Andrea Lüth, Peter Melichar, Martin Moser, Sabine Ott, Johanna Tinzl, Lea Titz, Wolfgang Ure, Martin Wagner, Florian Wieselthaler

fluc

Exhibitions

Sara Pancot – human plastics

Stable Gallery

21/11/201931/12/2019

Besichtigung nach Vereinbarung

Stable Gallery

Franz-Josefs-Kai 43, 1090 Wien

Plastik und Mensch stehen in einer Wechselwirkung. Vom Mensch geschaffen, begleitet Plastik unseren Alltag – wertvolles Material, das in vielen Produkten Anwendung findet und oft schon bald zum Abfall wird.

Sara Pancot zeigt die Vielschichtigkeit dieses Materials aus unterschiedlichen Perspektiven – es gibt nicht nur Licht und Schatten, sondern auch viele Nuancen dazwischen.

Stable Gallery

Tour de Truth DO 1

Performative Interventionen mit Gerald Straub

21/11/2019

15:30

Dorotheum

Start: Dorotheum, Dorotheergasse 17, 1010 Wien

„Tour de Truth“ bietet einen Einblick hinter die Kulissen ausgewählter Programmpunkte der Vienna Art Week. Dabei werden die jeweiligen Akteure und deren Programme im Kontext des Leitmotives beobachtet. Nachdruck wird verliehen – offen, vertraulich oder anonym, direkt oder über dritte.

 

Was läuft wo wie ab?
Whistleblower oder Maulwurf?
Was/ Wer steckt dahinter?
Welche Summen sind im Spiel?
Was ist „echt“ was nicht?

 

geraldstraub.wordpress.com

 

Start: Dorotheum, Dorotheergasse 17, 1010 Wien

Talks

MAKING TRUTH: Current Dynamics of the Global Art Market

Dorotheum

21/11/2019

17:00

Dorotheum

Dorotheergasse 17, 1010 Wien

Die Diskussionsrunde analysiert aktuelle Trends des internationalen Kunstmarktes, des Galerienwesen und des Sammelns aus verschiedenen Perspektiven, fragt nach dem Unterschied von künstlerischem und monetärem Wert eines Kunstwerks und versucht herauszufinden, ob die digitale Transformation die Kunstwelt transparenter gemacht hat.

Es diskutieren:

Johanna Chromik, Künstlerische Leiterin viennacontemporary, Wien; Johann König, KÖNIG GALERIE, Berlin; Kenny Schachter, Autor, Kurator und Kunsthändler, London

Moderation: Robert Punkenhofer, Künstlerischer Leiter VIENNA ART WEEK

Guided Tours

OTTO PRUTSCHER.

Kuratorenführung mit Rainald Franz, Kustode MAK-Sammlung Glas und Keramik

21/11/2019

17:00

MAK

Stubenring 5, 1010 Wien

Otto Prutscher in einem Stuhl von in a chair by Josef Zotti, 1913, Foto Photo: Karl Ehn AFOP © AFOP, Mailand

Otto Prutscher (1880–1949) war Architekt und Designer, Ausstellungsgestalter, Lehrer und Mitglied aller wichtigen Reformkunstbewegungen von Sezession bis Werkbund.

Prutscher gehörte zu den ersten Schülern der Wiener Kunstgewerbeschule. Der Unterricht bei Josef Hoffmann und dem Maler Franz Matsch hinterließ Spuren: Seine Entwürfe weisen eine hohe zeichnerische Qualität auf; sie orientierten sich an den jeweils aktuellen Tendenzen der Architektur.

Prutschers heute bekanntes Werk umfasst mehr als 50 Bauwerke, knapp 50 Ausstellungen, rund 170 Einrichtungen, 300 Entwürfe dafür, über 200 Einzelmöbel und Garnituren. Mehr als 200 Unternehmen setzten seine Designs um, allen voran die Wiener Werkstätte und Betriebe wie Backhausen oder Augarten.

Anlässlich seines 70. Todestages diskutiert die Ausstellung sein komplexes Schaffen und dessen Rolle für die Entwicklung der Wiener Moderne. Anlass dafür bietet die großzügige Schenkung von 139 Entwürfen, Objekten und Möbeln Prutschers durch die Sammlerin Hermi Schedlmayer.

 

Kurator: Rainald Franz, Kustode MAK-Sammlung Glas und Keramik

Otto Prutscher in einem Stuhl von in a chair by Josef Zotti, 1913, Foto Photo: Karl Ehn AFOP © AFOP, Mailand

Guided Tours

Führung durch die Ausstellung „Josef Ignaz Mildorfer. Rebell des Barock“

mit Kuratorin Maike Hohn

21/11/2019

17:00

Anmeldung erforderlich: www.belvedere.at/de/events

Oberes Belvedere

Prinz Eugen-Straße 27, 1030 Wien

Zum 300. Geburtstag von Josef Ignaz Mildorfer (1719–1775) würdigt das Belvedere den Barockmaler 2019 mit einer Ausstellung in der Reihe „IM BLICK“ – es ist die erste monografische Einzelpräsentation des gebürtigen Tirolers. Die Schau legt das Augenmerk auf drei zentrale Aspekte seines künstlerischen Wirkens: Mildorfers seltene Schlachtenbilder, an denen er sich in frühen Jahren erprobte; seine Rolle als Professor für Malerei an der Wiener Kunstakademie, in der er wesentlich zur Herausbildung des expressiven „Wiener Akademiestils“ beitrug; sowie seine Aufträge für Kirche, Adel und Bürgertum – prominentester Auftraggeber war das Kaiserpaar Maria Theresia (1717–1780) und Franz I. Stephan (1708–1765). Die Ausstellungsreihe „IM BLICK“ im Oberen Belvedere betrachtet Werke der hauseigenen Sammlung aus neuer Perspektive und arbeitet sie wissenschaftlich auf.

Anmeldung erforderlich: www.belvedere.at/de/events

© Belvedere, Wien, Foto: Johannes Stoll

Talks

WESTOST – Making Truth. Veronika Rudorfer im Gespräch mit Elizaveta Podgornaia und Florian Nitsch

Galerie Rudolf Leeb

21/11/2019

18:30

Galerie Rudolf Leeb

1070 Wien, Kaiserstrasse 76

Florian Nitsch über seine installativen Arbeiten auf Transparentfolie

„Transparenz ist sowohl ein materieller Zustand als auch Ausdruck eines Verlangens nach dem, was leicht erkennbar und offensichtlich ist. Demnach definiert Transparenz eine physische Bedeutung, ist aber auch eine kritische Auszeichnung. Die gezeichneten und gemalten Formen und Farben auf den Transparentfolien sind als Markierungen in Bild und Raum, als Installation und Architektur zu verstehen.“

Elizaveta Podgornaia: Wahrheit als fotografisches Ab/Bild

„Die Angewohnheit des Menschen, im fotografischen Bild einen Bezug zu Wirklichkeit und Wahrheit herstellen zu wollen, nutze ich in meiner Arbeit, die an den Grenzbereichen klassischer Kunstdisziplinen verortet ist. Mittels Inszenierung schaffe ich eine fiktive Realität, die zunächst nur als fotografisches Bild existiert. Ich abstrahiere meine Motive so weit, dass sie ihrer üblichen Wahrnehmung entrückt sind, entbinde sie aber nicht ihrer Realität.“

Galerie Rudolf Leeb

Guided Tours

Die Ephrussis. Eine Zeitreise

Jüdisches Museum Wien

21/11/2019

18:30

Jüdisches Museum Wien

Dorotheergasse 11, 1010 Wien