Von der Bahnhofsbank nach Venedig – Anna Jermolaewa

Applied Correlation Laboratory

Ein Parcours des Feierns im MAK

Bilder im Netz – Fair Pay für Künstler:innen

Das war die VIENNA ART WEEK 2022

Zugang zu Kunst und Kultur für Kinder und Jugendliche: eine Investition in die Zukunft

Digitale Plattform schafft neuen Raum für Kunst

Emília Rigovás Wohlfühlinseln im MUMOK

Kreativität und Technologie sowie Räume für kreative Nutzung fördern

ZUMTOBEL GROUP: BEN VAN BERKEL/UNSTUDIO IM DORNBIRNER LICHTFORUM

Ein Leben in Bildern – Tilla Durieux im Leopold Museum

Kalkulierte Überforderung

Das Museum als Fessel und Falle

Kunst & Politik in Wien

Alles so lebendig – documenta fifteen 2022

Rätselhafte Reisen

WIENER GALERIEN CHECK-IN #3

Lieselott Beschorner: Im Atem der Zeit

Was sagen unsere Direktor:innen zum Thema „Challenging Orders“? Teil 2

Was sagen unsere Direktor:innen zum Thema „Challenging Orders“? Teil 1

WIENER GALERIEN CHECK-IN #2

Anselm Kiefers Inferno im Palazzo Ducale

WIENER GALERIEN CHECK-IN #1

OPEN CALL – Open Studio Days 2022

Challenging Orders

ARTISTS SUPPORT UKRAINE

Am 24. März 2022 ist eine jahrzehntelange Nachkriegsordnung auf eine Art und Weise zu Ende gegangen, die man sich im 21. Jahrhundert nicht mehr vorstellen konnte und auch an der Kunst- und Kulturwelt geht der Krieg natürlich nicht spurlos vorüber. Schon immer haben sich Künstler*innen kritisch—ja sogar kämpferisch—gegen Krieg und für Frieden ausgesprochen, von Käthe Kollwitz, John Heartfield, Friedl und Dicker-Brandeis bis hin zu Yoko Ono/John Lennon, Ai Weiwei und Jenny Holzer. So geschieht es gerade auch in der Ukraine, dass Künstler*innen die Macht der Kunst ergreifen, um sich der derzeitigen Lage und Hilflosigkeit in ihrer Heimat zu ermächtigen. Anhand von unterschiedlichen Medien zeigen sie, was gerade um sie herum passiert, erzählen persönliche Geschichten und vermitteln ihre Wahrheit über einen Krieg, der nicht nur ihr eigenes Land betrifft, sondern das zukünftige Weltgeschehen. Sie rütteln uns auf und demonstrieren, was passieren kann, wenn wir uns in unseren eigenen Grenzen zu sicher fühlen oder in Schockstarre und Nihilismus verfallen. 

Um den ukrainischen Künstler*innen und Kulturschaffenden adhoc einen Raum für ihre Nachrichten an die Welt zu verschaffen—auch wenn erst mal nur virtuell—unterstützt die VIENNA ART WEEK die Kulturinitiative ARTISTS SUPPORT UKRAINE. Das Projekt wurde  von ukrainischen Aktivist*innen ins Leben gerufen, um sich dem russischen Krieg in der Ukraine entgegenzusetzen. Sie fordern die weltweite Kulturgemeinschaft auf, sich für die Ukraine einzusetzen und Botschafter*innen des Friedens und der Gerechtigkeit zu werden. So können Kulturinstitutionen eine Ecke für eine Ausstellung freimachen, in der aktuelle Poster, Videos sowie persönliche Geschichten ukrainischer Künstler*innen der Welt gezeigt werden können. Im folgenden sehen Sie eine Auswahl dieser „ready-to-go exhibition.“

Die VIENNA ART WEEK möchte auch ihre Solidarität mit allen russischen Künstler*innen und Kulturschaffenden ausdrücken, die für den Frieden einstehen und in diesen schwierigen Zeiten unter sehr erschwerten Bedingungen arbeiten und leben.

https://artistssupportukraine.today

#StopWarInUkraine #StandWithUkraine #ArtistsSupportUkraine #MakeArtNotWar #VAWcommunity

House of Losing Control. Ein Rückblick

Von spekulierenden Ruinen und Ruinen der Spekulation

Nicht nur ein Stück vom Mantel

Videointerview mit Oliver Ressler

Vorstand der Seccession: als Team den unterschiedlichsten Möglichkeiten künstlerischer Positionierungen nachspüren

An der Schnittstelle von Kultur und Technologie

The Culture & Technology Podcast

Rund um den Nordwestbahnhof

Malerei als Drohung

LOSING CONTROL EXHIBITION PARCOURS

ANYTHING GOES IN THE 80S

Christian Strasser: Kontrollverlust, Kontrolle abgeben, aber vielleicht dadurch auch sämtlichen Zwängen entfliehen?

Gerhard Hirczi: Kopf hoch statt kopflos! Mit mutigen Ideen weitergehen

Monika Pessler: Dem drohenden Kontrollverlust sinnstiftend begegnen

Lilli Hollein: Kunst ist die Könnerin des kontrollierten Kontrollverlustes

What, How and for Whom / WHW: Zeitgenössische Kunst lebt von der Lust, ja dem Verlangen nach dem Kontrollverlust

Stella Rollig: Kontrollverlust zulassen kann befreien

Angelika Fitz: Es gibt Antworten auf Krise und Kontrollverlust jenseits von Kontrollfantasien.

Johan F. Hartle: Kontrollverlust ist von jeher ein Element ästhetischer Erfahrung

Karola Kraus: Mit dem Kontrollverlust einhergehende Krisen bringen neue Lösungsformen und Denkansätze

Unbequemes Gegenstück

The Culture & Technology Podcast

Nach dem Rausch

Gespräch zwischen den Ufern

Driften

Heilvolles Durcheinander. Zu Besuch bei Mark Dion

Zwischen den Lichtpunkten

I sing against Monsanto

Galerienrundgang durch die Schleifmühlgasse

Mode und Dystopie

Mode und Dystopie

Lustvoll das Sehen üben

Lustvoll das Sehen üben

Eating your cake and baking it anew

Yuji Agematsu

Eine Galerientour quer durch die Stadt

Losing Control

Ein Weg vom Denken zu Handeln

Auf Galerientour durch Wien

On the extremes of good and evil

Notgalerie

Nicoleta Auersperg

Ezgi Erol

Arbeiten unter einem Dach

Ein herbstlicher Garten, drei Kinder spielen Fangen, ein winziger Hund namens Mimi kläfft. Das Schloss25, eine ehemalige Krankenpflegeschule mitten in Hietzing, ursprünglich psychiatrische Einrichtung, beherbergt 15 Künstlerinnen mit ihren Ateliers, außerdem Ausstellungsräume, ein paar Gemeinschaftsräume und viel ungenutzten Platz. Derzeit noch ist der Bau ein Atelierhaus: Im Rahmen der Vienna Art Week werden bei den Open Studio Days Besichtigungen möglich sein, die Ausstellung „Queer Anatomy“ wird in den ehemals zur medizinischen Ausbildung genutzten Räumen queer-feministische Inhalte zeigen. Es ist für die Künstlerinnen ein kleines Paradies mit Abstrichen.

Das Miteinander hat nämlich ein Ablaufdatum: Ende des Jahres müssen die Künstlerinnen raus, die Obstbäume im Garten werden gefällt, Wohnungen gebaut. „Schade, wir wären gern hier geblieben – und die Leute aus der Nachbarschaft sind gerne in die Ateliers gekommen, haben oft auch direkt hier gekauft – gerade weil es hier in der Gegend so etwas nicht gibt“, sagt Christiane Peschek. Sie ist eine der Künstlerinnen, die hier nebeneinander gearbeitet und miteinander Ausstellungen und Projekte umgesetzt haben. Sie alle suchen jetzt eine neue Unterkunft – am liebsten gemeinsam, doch das wird schwierig, sagt Peschek.

Die Schloss25-Künstlerinnen stehen nicht allein vor dieser Herausforderung. Das Konzept des gemeinsamen Arbeitens unter einem Dach, sehr oft als Zwischennutzung, gibt es immer öfter in Gebäuden, bei denen nicht klar ist wie es weitergeht, bei denen eine Abriss- oder Umbaugenehmigung noch fehlt, die Eigentumsverhältnisse nicht ganz klar sind oder das Geld nicht da ist, um eine grundsätzliche Sanierung anzugehen. Die Künstlerinnen und Künstlern schützen durch ihre Anwesenheit den Raum vor mutwilliger Zerstörung, werten die Gegend auf – und müssen ausziehen, wenn der Eigentümer es verlangt.

Ein solches längst etabliertes Projekt ist „das weisse haus“: Seit sich der Kunstverein 2007 in einem Biedermeier-Abbruchhaus im Brillantengrund einquartierte, mit dem Selbstverständnis einer Institution mit fixen Öffnungszeiten, gab es bereits sechs unterschiedliche Adressen in leerstehenden Gebäuden unterschiedlicher Größe. Derzeit logiert der Verein in der Hegelgasse, stellt Ateliers für in Wien lebende Künstlerinnen und Künstler, außerdem gibt es ein Residence-Programm. Die eine Anforderung eint solche Projekte immer: Es braucht Räumlichkeiten, die vom jeweiligen Vermieter – oft eine Immobilienfirma – bis auf Widerruf zur Verfügung gestellt werden, gegen geringe Miete, oder auch nur einen Ersatz der Betriebskosten.

Sarah Bechter hat ein Atelier auf dem Areal der Firma Dietzel Univolt in der Haidequerstraße gefunden. Das Unternehmen stellt Rohre für Elektrokabel her, seit 2013 beherbergen zwei leerstehende Gebäude auf dem Gelände zwischen 15 und 20 Ateliers. „Ich schätze es sehr, in dieser Produktionsstätte zu arbeiten“, sagt Bechter. „Ich habe zwei große Fenster auf den Platz hinaus, und da ist immer was los, da fahren Stapelfahrer – das war gerade während Corona gut, weil man merkt, da arbeiten Menschen, aber es ist nicht so aufregend, dass man abgelenkt würde.“ Der erste Künstler im Haus war Reinhard Hochmair: „Er hatte einen Freund, der im Facility Management für die Firma gearbeitet hat, und der wusste, dass hier tausende Quadratmeter leer stehen.“ Die Künstlerinnen und Künstler arbeiten nebeneinander, gemeinsame Projekte sind nicht beabsichtigt. Die Ateliers werden privat von der Firma vermietet, die Betriebsleitung kümmert sich um das Organisatorische. „Der Eigentümerfamilie ist daran gelegen, Kunst zu fördern“, sagt Bechter – Dietzel leistet sich die Ateliers als eine Art informelles Kunstsponsoring, die Künstlerinnen und Künstler zahlen lediglich die Betriebskosten. Der Vorteil des Zwischennutzungsprojekts für das Unternehmen liegt auf der Hand: Das Haus bleibt erhalten, die Künstlerinnen und Künstler passen auf die Gebäudesubstanz auf.

Ohne willkürliches Ablaufdatum ist das Atelierhaus-Konzept in den Bundesateliers in der Wattgasse realisiert: Hier stellt die öffentliche Hand jüngeren Künstlerinnen und Künstlern insgesamt 19 Ateliers auf zwei Etagen zur Verfügung. Lediglich Strom und Gas sind von den Nutzerinnen zu bezahlen, die Ateliers werden von einer Fachjury für jeweils sechs Jahre vergeben. Es werden Atelierrundgänge organisiert, sonstige gemeinsame Auftritte sind nicht geplant. Gerhard Straub, der seit Jahren im Rahmen der Open Studio Days Rundgänge führt, ist Fan des Hauses – der Vorteil liege auf der Hand, egal wie die Künstler das dort nützen, ob sie im Kämmerlein arbeiten, oder ob sie sich vernetzen und gemeinsam nach außen hin sichtbar werden: „Die Wattgasse ein sehr gutes Beispiel dafür, was funktionieren kann, wenn es politisches Commitment gibt.“

(Magdalena Miedl)

LIVING RITUALS – EXHIBITION PARCOURS

Artist-Talk mit Katharina Höglinger

Künstlergespräch mit Christian Eisenberger

Stefanie Gutheil und Bianca Kennedy

Ann Cotten im Gespräch mit Kanako Tada

GALLERY TOUR

VIDEOEINBLICKE in Ateliers von Künstlerinnen und Künstler der Open Studio Days

VIENNA ART WEEK goes online. Open Studio Days digital

Das Ritual in der Performance zwischen Spiel und Seinsgewissheit. Bertlmann, Samsonow und der Morgenkaffee 2

Das Ritual in der Performance zwischen Spiel und Seinsgewissheit. Bertlmann, Samsonow und der Morgenkaffee 1

Künstlerinnen und Künstlern den Berufseinstieg erleichtern

240 Ideen für Wien

Ideen aus der Wiener Kreativwirtschaft

Peter Bogner: Geben Rituale Halt?

LIVING RITUALS

RITUAL UND KUNST

Video: LIVING RITUALS – Rituals and Creative Processes

Johan Hartle: Rituale fixieren Traditionen

Klaus Albrecht Schröder: Rituale stiften Gemeinschaft

Herwig Kempinger: Ich vermeide Rituale

Verborgene Gedanken visueller Natur

Angelika Fitz: Damit wir aus dieser Krise mehr lernen …

Stella Rollig: Wo Menschen zusammentreffen entstehen Rituale

Johanna Schwanberg: Kunst gibt keine Antworten. Aber sie stellt entscheidende Fragen.

Gudrun Maracek: Vor allem aber ist für Nitsch das Ritual der Weg, das Sein zu erfahren.

Martina Taig: Raum für Rituale

Bettina Leidl: Es braucht neue Rituale

What, How & for Whom/WHW: Ein Kuss kann Gesetze verändern …

Christoph Thun-Hohenstein: Mein wichtigstes Ritual ist das Schnellgehen

Christian Strasser: Rituale sind aus der Kunst nicht wegzudenken

Karola Kraus: Rituale erfüllen die Fuktion wichtiger Orientierungshilfen

Hubert Klocker: All diese Spiele bilden kulturelle Identität

Gerhard Hirczi: Upgrade your Routines. Digitale Chancen nutzen

NACHSCHAU: VIDEO – VIENNA ART TALK #2

Thomas Gänszler

Stefan Draschan

„Ich kann eine Ewigkeit warten und dann geht es um eine 25stel Sekunde.”

 

 

Alexandra Baumgartner

Im Gespräch mit Alexandra Baumgartner, deren Atelier man 2019 im Zuge der Open Studio Days entdecken konnte.

Nives Widauer

„Ich verbinde Denkräume und bewege mich in ihnen frei.“

Mit Kunst aufwachsen

Timotheus Tomicek

Soli Kiani

Was kann, darf, soll Malerei sein?

Genie und Wahnsinn

„Bosch hat entweder Wahnsinniges erlebt – oder er war ein genialer kreativer Erfinder. Beides ist für mich beachtenswert.“

Béatrice Dreux

MAX FREUND

STOFF FÜR GROSSES

Die besten Momente der Vienna Art Week 2019

Pulsierend, inspirierend, kreativ wie die Stadt: Das war die Vienna Art Week 2019.

Lukas Pusch

Die Vienna Art Week 2019 in Bildern

Claudia Märzendorfer

Lois Renner

Zu schön, um wahr zu sein

MAKING TRUTH Line-up

Die stillen Helferlein

District Tours

Ron Nagle

Suche nach dem Selbstbild

Exhibition Parcour Talks

MAKING TRUTH. ONE-SHOT WORKs

Forms Larger and Bolder

Suche nach dem Selbstbild

„Wahrheit wird gemacht, weil es dafür Bedingungen gibt …”

„… MIT DER WAHRHEIT WÜRDE ER SICH NICHT INS BETT LEGEN.“

MAKING TRUTH

„WIEN IST IN DER STADTENTWICKLUNG SMARTE AVANTGARDE.“

„KUNST EXISTIERT JENSEITS DER DIMENSIONEN VON WAHRHEIT UND GEWISSHEIT.“

„SICH DER SCHÖNFÄRBEREI DER VERGANGENHEIT ZU WIDERSETZEN IST EIN SCHWIERIGES UNTERFANGEN.“

„KUNST IST WEDER WAHR NOCH FALSCH.“

„DIE WAHRHEIT NÄMLICH IST DEM MENSCHEN ZUMUTBAR.“ (INGEBORG BACHMANN)

„MEINE VISION IST DIE BEREICHERNDE KONFRONTATION MIT DER KUNST.“

„ES GIBT NICHT DIE EINE WAHRHEIT …“

„VISIONEN BRAUCHEN DAHER MUT ZUR WAHRHEIT UND DEN LANGEN ATEM DER NACHHALTIGKEIT.“

„KUNST IST MAGIE, BEFREIT VON DER LÜGE, WAHRHEIT ZU SEIN.“ (THEODOR W. ADORNO)

„WIR VERFOLGEN IN UNSERER ARBEIT EINE KOLLEKTIVE WAHRHEIT.“

„DIE GESELLSCHAFTLICHE SEGREGATION IN MEINUNGSMILIEUS HAT STARK ZUGENOMMEN.“

„IM DISKURS ÜBER DIE JEWEILIGEN KUNSTWERKE ENTSTEHEN NEUE DENKPROZESSE.“

„SCHIEDSRICHTER DER WAHRHEIT KANN NUR EINE AUFGEKLÄRTE GESELLSCHAFT SEIN.“

„DAS LEBEN IST NICHT SCHWARZ ODER WEISS, ES SPIELT SICH IN DEN ZWISCHENBEREICHEN AB.“

„WER MACHT DIE WAHRHEIT IN DER ARCHITEKTUR?“

„DIE PERSÖNLICHE FILTERBLASE ZU VERLASSEN IST EINE DER GRÖSSTEN HERAUSFORDERUNGEN.”

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