Vienna
Art
Locations
Vienna Art Week Art Spaces
Kunststadtplan Wien: Hier finden Sie einen umfassenden Überblick über die Wiener Kunstszene.
Stellen Sie sich Ihren persönlichen Kunststadtplan zusammen und wählen Sie aus dem vielfältigen Angebot!
Special Projects
Institutionen
Wien ist eine Kunststadt der Extraklasse, wie die ungeheure Dichte an Museen, Ausstellungshäusern und Kunstuniversitäten zeigt.
Independent Spaces
Unabhängige Kunsträume, oftmals von Kunstschaffenden betrieben, spiegeln die jüngsten Tendenzen der Kunstproduktion wider. Sie machen Wien zu einem Kunststandort am Puls der Zeit.
Galerien
Die Wiener Galerien für zeitgenössische Kunst zeigen sowohl etablierte Positionen als auch Neuentdeckungen. Das persönliche Gespräch vermittelt exklusives Insiderwissen.
Akademie der bildenden Künste Wien
Schillerplatz 3, 1010 Wien
+43 1 588 16-0
Als eine der ältesten Kunstuniversitäten Europas versteht sich die Akademie heute als ein internationales Experimentierfeld zeitgenössischer Kunst und Architektur sowie als Ort der Auseinandersetzung im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis, Wissenschaft und Kunst, Lehre und Forschung.
Die Akademie verfügt über bedeutende historische Kunstsammlungen, eine Gemäldegalerie, ein Kupferstichkabinett und eine Glyptothek.
Im historischen Herzen Wiens gelegen, verbindet die Albertina imperiales Flair mit großer Kunst. Als prunkvolles ehemaliges habsburgisches Wohnpalais und Kunstmuseum von internationalem Rang, dessen Name auch für eine der bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt steht, ist das Haus Anziehungspunkt für Städte- und Kulturreisende aus aller Welt.
© Harald Eisenberger
Albertina Klosterneuburg
An der Donau-Au 1, 3400 Klosterneuburg
+43 1 534 83 0
Mit der Öffnung der ALBERTINA in Klosterneuburg verfolgt die ALBERTINA ein wesentliches Ziel: einen großen Teil der Sammlung nach 1945 der Öffentlichkeit zugänglich machen. Kunst, die nicht gerade in Ausstellungen an der ALBERTINA oder der ALBERTINA MODERN gezeigt werden oder als Leihgaben außer Haus sind, wird der interessierten Öffentlichkeit in Klosterneuburg zugänglich gemacht. Die Sammlung der Gegenwartskunst umfasst heute ca. 65.000 Kunstwerke (Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafik, Photographie, Skulpturen, Videos und Installationen).
ALBERTINA KLOSTERNEUBURG | Foto © Stefan Olah
Die ALBERTINA MODERN zählt zu den größten Museen für die Kunst der Moderne und der Gegenwart. Am 27. Mai 2020 eröffnete der zweite Standort der ALBERTINA, der über eine Sammlung von über 60.000 Werken von 5.000 Künstler:innen verfügt. Auf über 2.000 Quadratmeter präsentiert die ALBERTINA MODERN umfassende Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst, deren Ausgangspunkt die eigenen Bestände und vor allem Hauptwerke der seit 2017 in der ALBERTINA beheimateten Sammlung Essl sind.
Albertina Modern, Foto (Mockup) © Rupert Steiner
Architekturzentrum Wien
Museumsplatz 1 im MuseumsQuartier (Eingang Volkstheater), 1070 Wien
+43 1 522 31 15
Das Az W zeigt, diskutiert und erforscht, wie Architektur und Stadtentwicklung unser Leben prägen. Sein Programm umfasst internationale Themenausstellungen, eine permanente Schau zur österreichischen Architektur und jährlich über 500 Veranstaltungen, z. B. Vorträge, Stadtexpeditionen, Filmreihen oder Hands-on-Formate.
Belvedere 21 – Museum für zeitgenössische Kunst
Arsenalstraße 1, 1030 Wien
+43 1 795 57-0
Das Belvedere 21 ist Schauplatz für zeitgenössische Kunst, Film und Performance sowie sozialer Treffpunkt in einem urbanen Zukunftsgebiet. Im adaptierten Weltausstellungspavillon von Karl Schwanzer wird auf drei lichtdurchfluteten Ebenen österreichische und internationale Kunst von den 1960er-Jahren bis heute gezeigt.
Lukas Schaller, © Belvedere, Wien
Bildraum 01
Strauchgasse 2, 1010 Wien
+43 (1) 815 26 91-31
In Wien, einmal unweit des MuseumsQuartiers und ein weiteres Mal direkt im Herzen der Inneren Stadt, bieten zwei Ausstellungsflächen für zeitgenössische Kunstschaffende beste Voraussetzungen, um sich in der Kulturlandschaft zu positionieren.
Während im Bildraum 01 in der Wiener Strauchgasse ein Fokus auf zeitgenössische Fotografie und Grafik gelegt wird, präsentiert der Bildraum 07 in der Burggasse vorwiegend Malerei, Installation und Objektkunst.
In Wien, einmal unweit des MuseumsQuartiers und ein weiteres Mal direkt im Herzen der Inneren Stadt, bieten zwei Ausstellungsflächen für zeitgenössische Kunstschaffende beste Voraussetzungen, um sich in der Kulturlandschaft zu positionieren.
Während im Bildraum 01 in der Wiener Strauchgasse ein Fokus auf zeitgenössische Fotografie und Grafik gelegt wird, präsentiert der Bildraum 07 in der Burggasse vorwiegend Malerei, Installation und Objektkunst.
Blickle Raum Spiegelgasse
Spiegelgasse 2, 5. Stock (DG), 1010 Wien
T +43 662 211 20 77
Der Blickle Raum Spiegelgasse ist Ort der Recherche, White Cube, Projektionsfläche, temporäres Atelier, Bühne, Verhandlungsraum oder Ort des Diskurses. Vor allem aber ein Raum der Möglichkeiten und des künstlerischen Arbeitens. Er wird von der Ursula Blickle Stiftung zur Verfügung gestellt und befindet sich im Herzen von Wien.
© Foto Dieter Auracher
Ein Raum für alles, was am Brillantengrund passieren muss. Ausstellungen. Fotografie, Malerei. Der jährliche BBUC-Showroom. Pop-ups. Brands wie Converse und Oakley hatten hier ihr VIP-Showroom. Die Red Bull Music Academy ihre Lectures – Four Tet, Cinematic Orchestra, und andere, die wissen, was sie tun.
© www.brillantengrund.com
Das Bundesministerium für Kunst und Kultur stellt seit vielen Jahrzehnten Arbeitsateliers für Bildende Künstler:innen zur Verfügung. Derzeit werden Förder-Ateliers an den 2 Standorten Westbahnstraße und Wattgasse vergeben und die Ateliers im Prater betreut.
Diese insgesamt 48 Ateliers für bildende Künstler:innen werden nach einer öffentlich publizierten Ausschreibung und nach Jurierung durch ein unabhängiges Expert:innengremium vergeben.
Das Bundesministerium für Kunst und Kultur stellt seit vielen Jahrzehnten Arbeitsateliers für Bildende Künstler:innen zur Verfügung. Derzeit werden Förder-Ateliers an den 2 Standorten Westbahnstraße und Wattgasse vergeben und die Ateliers im Prater betreut.
Diese insgesamt 48 Ateliers für bildende Künstler:innen werden nach einer öffentlich publizierten Ausschreibung und nach Jurierung durch ein unabhängiges Expert:innengremium vergeben.
Collectors Agenda Editionengalerie
Franz-Josefs-Kai 3/16, 1010 Wien
Der Franz-Josefs-Kai 3, mit Blick auf den Wiener Donaukanal, hat in der Wiener Kunstszene seinen festen Platz. Er beherbergt mehrere Kunsträume und Galerien unter derselben Adresse. In einem Projektraum im 3. Stock zeigt Collectors Agenda seit 2017 exklusive Editionen und Werkserien mit Künstler:innen, organisiert als Solo- oder kuratierte Duoausstellungen, oft in Kooperation mit den vertretenden Galerien der Künstler:innen. Viele der von Collectors Agenda präsentierten internationalen Künstler:innen sind zum ersten Mal in Österreich zu sehen.
© Leonard Hilzensauer
Das „Nuell“ ist ein von Künstlerinnen getragenes Atelierhaus im 10. Bezirk, gegenüber der Polizeiinspektion Favoriten. Einst Sitz der MA11, wird das Gebäude heute in einer offenen Zwischennutzung belebt. Künstlerinnen und Theoretiker*innen arbeiten hier Seite an Seite und verwandeln den Ort in ein temporäres Geflecht von Produktion, Austausch und gemeinsamer Vorstellungskraft
credit Kerim El Mokdad
Die Hegelgasse 14 ist die sechste Location des Kunstvereins DAS WEISSE HAUS. In einem ehemaligen Schulgebäude bespielt das weisse haus die Räumlichkeiten im Souterrain und im runden Raum im ersten Stock mit Ausstellungen, Talks, Performances und weiteren Veranstaltungen.
open studio day (das weisse haus, 21.03.2025)
Das WUK ist auf 12.000 m2 Bühne und Konzertsaal, Ausstellungshalle und Fotogalerie, Werkstätten- und Atelierhaus, Arbeitsraum für gesellschaftspolitisch engagierte Gruppen, Ort für Bildung und Beratung, Senior_innenzentrum und Schule, Probekeller und Tanzstudio, interkulturelles Zentrum, Arbeitsplatz und Partyraum.
Das WUK ist ein Ort des Lernens, Probierens und Handelns, der Teilnahme und Teilhabe. Das WUK schafft Freiräume, ist Labor genauso wie Praxis.
Direkt am Stephansplatz zeigt das Dom Museum Wien die wertvollsten Schätze des Doms, darunter das älteste Porträt des Abendlandes, jenes des Habsburgers Rudolf IV. Zu sehen sind zudem Werke der Moderne und der Avantgarde aus der Sammlung Otto Mauer sowie zeitgenössische Kunst. Die Gegenüberstellung von Alt und Neu tritt besonders in den Sonderausstellungen in den Vordergrund.
Dom Museum Wien Foto: Hertha Hurnaus, Dom Museum Wien Johanna Schwanberg Foto: Lena Deinhardstein, Dom Museum Wien
Domgasse 6 – Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder
Domgasse 6, 1010 Wien
+43 1 512 12 66
Im stilvollen Parterre des Kleinen Bischofshofs eröffnet die Galerie ihren neuen, 65 m2 großen Ausstellungsraum, der mit einem eigenen, erweiterten Programm bespielt wird. In unmittelbarer Nachbarschaft zur traditionsreichen Galerie in der Grünangergasse 1 gelegen – mit ihren großzügigen Ausstellungsräumen im 2. Stock und der Fenstergalerie LOGIN –, entfaltet der Raum in der Domgasse 6 seinen eigenen Charakter. Durch Bögen und Nischen strukturiert, vermittelt er eine barock anmutende Modernität, die dem Raumgedanken des „White Cube“ gegenübersteht. Einer Wunderkammer gleich, können sich an diesem Ort unterschiedliche Genres und Perspektiven entfalten – besondere Werkserien ebenso wie signifikante skulpturale Positionen und Installationen.
Courtesy Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Foto: Markus Wörgötter
Dorotheum
Palais Dorotheum, Dorotheergasse 17, 1010 Wien
+43 1 515 60-0
Das Dorotheum ist heute, mehr als 300 Jahre nach seiner kaiserlichen Gründung 1707, eines der führenden Auktionshäuser der Welt. Rund 700 Auktionen finden pro Jahr statt, Höhepunkte sind die vier großen internationalen Auktionswochen im prächtigen Palais Dorotheum in Wien. Im Fokus stehen Zeitgenössische und moderne Kunst, Gemälde des 19. Jahrhunderts, Alte Meister, Antiquitäten, Design, Juwelen und Klassische Fahrzeuge.
Franz Joseph Halle © Dorotheum
ENTRE ist ein unabhängiger Projektraum, der sich der Förderung des sozialen und politischen Verständnisses durch Kunst verschrieben hat. Es bietet eine Plattform für unterschiedliche Perspektiven auf zeitgenössische Kunst und Politik, wobei der Schwerpunkt auf dem internationalen Austausch in kleinem Rahmen und experimentellen Ansätzen für gesellschaftspolitische Themen durch den Ausstellungsbetrieb liegt.
ENTRE arbeitet mit Künstler:innen und Kurator:innen vor allem aus Europa, Lateinamerika und Nordamerika zusammen und konzentriert sich auf die Überschneidungen von künstlerischer Forschung, Aktivismus und Menschenrechten.
Exhibit Galerie – Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien
Schillerplatz 3, 1010 Wien, 1. Stock, Eingang über Foyer Gemäldegalerie
In der Exhibit Galerie am Schillerplatz finden neben den Diplompräsentationen Ausstellungsprojekte statt, die auf Themen rekurrieren, die an der Akademie diskutiert werden und dabei aktuelle Tendenzen der Gegenwartskunst aufgreifen. Es wird ein Augenmerk daraufgelegt, dass sich die Projekte aus dem Lehrbetrieb der Institute und Fachbereiche heraus entwickeln oder auch als bewusst epochenübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Kunstsammlungen und der zeitgenössischen universitären Kunstproduktion angelegt sind. Pro Semester wird eine Ausstellung von der Ausstellungskommission mittels einer Ausschreibung ausgewählt.
Portal Akademie der bildenden Künste Wien, Foto: Adrian Brodressa © Akademie der bildenden Künste Wien
flat1_artspace
Radetzkystraße 4, 1030 Wien
+43 699 12 01 02 03
Seit 2009 zeigt flat1_artspace thematische Gruppenausstellungen. Interdisziplinäres in Richtung Performances bildet ein Zusatzprogramm. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung des Austauschs zwischen inter/nationalen Künstlerinnen und Künstlern und das Schaffen von Netzwerken. Das Programm wird von den bildenden Künstlerinnen Karin Maria Pfeifer und Sula Zimmerberger gestaltet, die durch ihre kuratorische Tätigkeit das Spektrum ihres künstlerischen Tuns erweitern.
Fotogalerie Wien
Währinger Straße 59/WUK, 1090 Wien
+43 1 40 85 462
Die FOTOGALERIE WIEN, gegründet 1981, ist eine Non-Profit-Galerie und als Verein konstituiert: „Verein zur Förderung künstlerischer Fotografie und neuer Medien“.
Sie versteht sich als Informationsgalerie, die unabhängig von den Vorgaben des kommerziellen Mainstreams agiert. Zielsetzung der Galerie ist es, zeitgenössische Fotokunst, interdisziplinäre Projekte und neue Medien zu zeigen sowie auf aktuelle, brisante Themen und Fragestellungen unmittelbar zu reagieren.
Die kuratorische Tätigkeit ist ein wesentliches Merkmal der Galerie. Gemeinsam erarbeitet das Kollektiv, das zur Zeit aus 11 Künstler:innen und Theoretiker:innen besteht, thematische Ausstellungen, die aus Einreichungen und gesammelten Ideen zusammengesetzt werden.
© FOTOGALERIE WIEN
FRAU* schafft Raum
Nussdorferstraße 4, 1090 Wien, Österreich
Ort des Verbrechens wird Ort des Erinnerns, der Solidarität und der Prävention: FRAU* schafft Raum ist der erste feministische Kunstraum gegen Gewalt an Frauen*.
Christoph Kleinsasser 2023
Galerie Krinzinger
Seilerstätte 16, 1010 Wien
+43 1 513 3006
Die Galerie Krinzinger wurde 1971 gegründet. Den Ursprung des Programms bildet internationale performative und körperbezogene Kunst. Heute arbeitet die Galerie mit bedeutenden nationalen und internationalen Positionen und fördert junge KünstlerInnen. Seit 2002 betreibt die Galerie mit den Krinzinger Projekten ihren zweiten Standort, ein Raum für Diskurs und AIR – und Themenausstellungen.
© Tamara Rametsteiner
Galerie Lukas Feichtner
Seilerstätte 19, 1010 Wien
0676 3387145
Die Galerie Lukas Feichtner zeigt internationale und österreichische Kunst, wobei der Schwerpunkt auf Malerei, Fotoarbeiten, Collagen und Installationen einer jungen und innovativen Künstler:innengeneration in Gegenüberstellung mit etablierten Künstler:innen liegt.
Barrierefrei, außer zusätzlicher Raum im UG.
Lukas Feichtner Galerie_Ausstellung J Deutsch_Face Space and Mental Landscape 2021
Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder
Grünangergasse 1, 1010 Wien
+43 1 512 12 66
Die Galerie nächst St. Stephan repräsentiert eine lebendige Tradition der Auseinandersetzung mit der Kunst der Moderne. Seit den 1920er-Jahren ist sie am selben Ort im Zentrum Wiens in der Grünangergasse 1 zu finden.
Mit der Ausstellung: Zeichen, Fluten, Signale – neukonstruktiv und parallel stellte Rosemarie Schwarzwälder 1984 ein Programm vor, dessen Grundelemente bis heute in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen ihre Gültigkeit haben. Internationale Positionen der Abstraktion und konzeptuell fundierter Kunst in den Bereichen Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie und Video sind im Galerieprogramm kontinuierlich präsent.
Galerie Sturm & Schober
Kohlmarkt 9/2/5, 1010 Wien
+43 676 555 17 77
Die Galerie Sturm & Schober hat seit März 2019 ihre Räume Am Kohlmarkt 9/2/5 geöffnet. Die Galeristin Gabriele Schober, ehemals Galerie bäckerstrasse4, und der Stuttgarter Galerist Michael Sturm, Galerie Michael Sturm, möchten die Wiener Galerieszene durch ein vielfältiges Programm mit jungen und etablierten Künstlerinnen bereichern und internationale Positionen in Wien stärken.
Galerie Sturm & Schober
Die Galerie3 Wien in der Schleifmühlgasse 3 liegt in einem der wichtigsten Kunstbezirke der Stadt, nahe Wiens wichtigster Museen und Kulturinstitutionen sowie dem Naschmarkt.
Sechs jährliche Ausstellungen und darüber hinaus „more reasons to relate“, nämlich Projekte, Performances und Diskursveranstaltungen bietet die Galerie3 Wien und lädt so ein vielfältiges Publikum zu zeitgenössischer Kunst und Begegnung.
Galerie3 Wien: Treasure Hunt (23.05.-20.07.2024) Foto: eSeL.at - Joanna Pianka
Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien
Schillerplatz 3, 1010 Wien
+43 1 588 16-2201
Die Gemäldegalerie, eine der bedeutenden Altmeister-Sammlungen in Wien, birgt unvergleichliche Schätze wie das Weltgerichts-Triptychon von Hieronymus Bosch und Meisterwerke namhafter Künstler wie Cranach d. Ä., Tizian, Rubens, Rembrandt und Guardi. Eine Auswahl der Werke ist in der Schausammlung bzw. in Sonderausstellungen zu sehen.
Photocredit: Iris Ranzinger
Glaspavillon des Bezirksmuseums des 20. Bezirks
Jägerstraße 47, Brigttaplatz, 1200 Wien
+43664 1337809
Es handelt sich um einen gläsernen Schaukasten, neu benannt als Glaspavillon des Bezirksmuseums des 20. Bezirks., dessen besondere Dimensionen zwischen Makro- und Mikrowelten oszillieren. Entstanden im Zuge des U6-Ausbaus, diente er ursprünglich der Präsentation von Lokomotivtechnik und markiert damit einen infrastrukturellen Wandel, der 1996 mit der Eröffnung des Jägerstraße-Abschnitts seinen Abschluss fand. Heute, etwas abseits des klassischen Ausstellungsbetriebs und am Rand des öffentlichen Bewusstseins, entfaltet der Glaspavillon ein starkes symbolisches und räumliches Potenzial.
© Michael Nagl 2024
Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien befindet sich seit 2023 in einem Weiterentwicklungsprozess, aber auch in einer Phase der notwendigen baulichen Sanierung.
Das Museum versteht sich als Ort, an dem historische Erfahrung und gegenwärtige Fragestellungen miteinander in Beziehung gesetzt werden. Als inklusiver Diskussionsort für Militärgeschichte legt es zentralen Schwerpunkt auf den Menschen als Akteur in der Geschichte, auf die Rolle des Militärs in der Gesellschaft über historische Epochen hinweg sowie auf den Zusammenhang von Krieg und Gesellschaft.
Das Heeresgeschichtliche Museum bewahrt derzeit über 1 Million einzigartiger Objekte und zählt – als Teil des Bundesministeriums für Landesverteidigung – zu den ältesten und größten historischen Museen Europas.
Heeresgeschichtliches Museum. Foto: HBF/Ronja Klima
Der Museums-Hotspot im Herzen Wiens steht für die Erfüllung der Visionen einer passionierten Sammlerin. Spektakuläre Architektur trifft auf Hochkarätiges von Klimt bis Matisse, Picasso und Warhol.
Foto: Rupert Steiner, © Heidi Horten Collection
Ein imposantes Gründerzeitgebäude im 15. Wiener Gemeindebezirk wird vor seiner Renovierung für eine Woche zur Festivalzentrale der VIENNA ART WEEK 2026 und beherbergt in dieser Zeit die zentrale Ausstellung des Festivals.
IntAkt – Internationale Aktionsgemeinschaft bildender Künstlerinnen
Währinger Straße 59/Stiege C/2.Stock, 1090 Wien
IntAkt – Internationale Aktionsgemeinschaft bildender Künstlerinnen ist ein feministisch inspiriertes Künstlerinnennetzwerk. Es wurde 1977 gegründet, um die Situation der bildenden Künstlerinnen auf sozialem und künstlerischem Gebiet zu verbessern.
Nationale und internationale KünstlerInnen nehmen durch Intakt aktiv am kulturpolitischen Geschehen teil. Mithilfe von vielzähligen Ausstellungen und Projekten zeigt das Netzwerk aktives Engagement an gegenwärtigen Problemstellungen.
Eingang IntAkt, Susanne Kompast
kex—kunsthalle exnergasse
Währinger Straße 59, 1090 Wien
+43 1 401 21 15 70
Die kunsthalle exnergasse versteht sich als Ausstellungsraum wie Plattform für experimentelle, zeitgenössische Kunst in ihren unterschiedlichsten Formen und legt Wert auf lokale wie internationale Kollaborationen.
kunsthalle exnergasse © kex—/Wolfgang Thaler
Korridor – Raum für aktuelle Kunst
Hertha-Firnberg-Straße 10/Stiege 4 (Eingang: Maria-Kuhn-Gasse 8, 1100 Wien)
Korridor – Raum für aktuelle Kunst in Wien ist eine Non-Profit-Ausstellungssituation für zeitgenössische Kunst am Wienerberg. Der Raum wurde im Juni 2023 mit der Ausstellung „Liddy Scheffknecht – Broken Flowers“ eröffnet. Die Organisation und Programmierung wird von Petra Noll-Hammerstiel – Kunsthistorikerin und auf Fotografie und Neue Medien spezialisierte selbstständige Kuratorin und Autorin in Wien – entwickelt und in Zusammenarbeit mit den Künstler:innen realisiert.
Der Raum, der seinen Namen aufgrund seines langgestreckten Grundrisses trägt, dient in erster Linie der Präsentation aktueller, konzeptueller und/oder zeitkritischer Foto- und Videokunst mit Öffnung hin zu interdisziplinären, rauminstallativen Projekten. Durchgeführt werden jährlich zwei Ausstellungen. Seit der zweiten Ausstellung im November 2023 gehört es zum Konzept des Raumes, dass dazu auch jeweils ein:e Musiker:in, Komponist:in oder Sound-Artist:in eingeladen wird. Die Ausstellungen sind begleitet von Artist Talks.
Ausstellungsraum Korridor – Raum für aktuelle Kunst, Foto: Archiv Korridor
KRINZINGER SCHOTTENFELD
Schottenfeldgasse 45, 1070 Wien
+43 1 5128142
Krinzinger Schottenfeld wurde im Jahr 2002 als Krinzinger Projekte gegründet. In der Galerie Krinzinger Schottenfeld finden verschiedene Ausstellungen statt, in denen neben den Künstler:innen aus dem Galerieprogramm auch junge, aufstrebende Talente präsentiert werden. Gemeinsam mit der Galerie Krinzinger lädt Krinzinger Schottenfeld junge Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland zur Teilnahme am Artist-in-Residence-Programm der Galerie ein, das derzeit Destinationen in Österreich, Kroatien, Ungarn und Sri Lanka beinhaltet.
Kunst im öffentlichen Raum Wien
Nestroyplatz 1/1/14, 1020 Wien
+43 1 521 89 – 410
Kunst im öffentlichen Raum Wien bringt zeitgenössische Kunst in all ihren Facetten in den öffentlichen Raum der Stadt Wien. Mit dem Ziel, Kunst als einen selbstverständlichen Bestandteil in der Mitte der Gesellschaft zu verankern, schafft die Institution kulturelle Handlungsräume – konkrete Kunst-Orte genauso wie geistige Freiräume. Es gilt, der Kunst eine aktive Rolle an der Gestaltung von Stadt und ihrer pluralistischen Identität einzuräumen und den öffentlichen Raum als Ort des kulturellen wie politischen Austauschs sichtbar zu machen.
Kunsthalle Wien Karlsplatz
Treitlstraße 2, 1040 Wien
+43 1 521 89 33
Die Kunsthalle Wien ist das Ausstellungshaus der Stadt Wien für internationale Gegenwartskunst und Diskurs. An ihren Standorten im Museumsquartier sowie am Karlsplatz präsentiert sie Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und kontextualisiert diese in ihrem gesellschaftlichen und politischen Umfeld.
© Kunsthalle Wien 2018, Foto: Jorit Aust
Kunsthalle Wien Museumsquartier
Museumsplatz 1, 1070 Wien
+43 1 521 89 33
Die Kunsthalle Wien ist das Ausstellungshaus der Stadt Wien für internationale Gegenwartskunst und Diskurs. An ihren Standorten im Museumsquartier sowie am Karlsplatz präsentiert sie Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und kontextualisiert diese in ihrem gesellschaftlichen und politischen Umfeld.
Kunsthalle Wien Museumsquartier, Foto: Stephan Wyckoff
KunstHausWien
Untere Weißgerber Straße 13, 1030 Wien
+43-1-712 04 91-0
Als erstes „Grünes Museum“ versteht sich das KunstHausWien als zentraler Ort, an dem Fragen zu Umwelt und Nachhaltigkeit im Kontext zeitgenössischer Kunst verhandelt werden. Ausgehend vom Werk Friedensreich Hundertwassers und seinem Einsatz für ökologische wie gesellschaftspolitische Verantwortung präsentiert das Museum Ausstellungen aktueller Kunst und verknüpft diese mit einem interdisziplinären, vertiefenden Diskursprogramm.
© Eva Kelety
1871 bis 1891 von Karl Hasenauer und Gottfried von Semper erbaut, zählt das Kunsthistorische Museum Wien zu den bedeutendsten Museen der Welt. Die prachtvolle Architektur bildet einen würdigen Rahmen für die von den Habsburgern über Jahrhunderte zusammengetragenen Sammlungen. Sie umfassen Objekte aus fünf Jahrtausenden, von der Zeit des Alten Ägypten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.
© KHM-Museumsverband
Künstlerhaus Vereinigung
Karlsplatz 5, 1010 Wien
+43 1 587 96 63
Die Künstlerhaus Vereinigung, Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs, ist eine autonome, gemeinnützige Künstlervereinigung. Von ihrer Gründung 1861 bis heute animiert ein offenes, diskursives und interdisziplinäres Programm in Form von Ausstellungen und Veranstaltungen zum Besuch des Künstlerhauses.
Foto: Michael Nagl
Kunstraum am Schauplatz
Praterstraße 42, 1020 Wien
+43 677 617 966 78
Der «Kunstraum am Schauplatz» befindet sich in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Pferdestallung im 2. Wiener Gemeindebezirk. Er wurde 2008 gegründet und wird seither unter Leitung von Lukas Willmann geführt.
Profil und Selbstverständnis des Kunstraums ist das Agieren als Project Space mit der Beauftragung der Ausstellungskonzeption und Formaterstellung durch wechselnde, freie Kurator:innen.
Einen Schwerpunkt bildet die Präsentation von Mid—Career-Artists: in einem ausgewogenen Verhältnis werden dabei nationale und internationale Kurator:innnen und Künstler:innen eingeladen. Weiters liegt das Engagement in der Zusammenarbeit mit anderen institutionellen Ausstellungsorten, mit dem Interesse auf einer internationalen Ausrichtung.
Kunstraum Eckermann Nestler
Neulinggasse 9, 1030 Wien
Der Art Space Eckermann and Nestler ist seit 2008 das Atelier der Künstler:innen. Neben Ausstellungen und Präsentationen findet dort auch die “Technopolitics Evenings” statt, eine Diskursreihe, die seit 2011 regelmäßig abgehalten wird – Sylvia Eckermann und Gerald Nestler sind Gründungsmitglieder der Technopolitics research group.
Sandro Zeizinger, 2019
Die KUNSTZELLE, eine ehemalige Telefonzelle aus den 1960er-Jahren, befindet sich prominent im Hof des WUK Werkstätten- und Kulturhauses und ist seit 2006 ein Ort für künstlerische Installationen und Interventionen. Aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst, wird sie zur Schnittstelle zwischen Kunst, Alltag und Öffentlichkeit.
Das von der Initiatorin Christine Baumann gemeinsam mit Pablo Chiereghin kuratierte Programm versteht die KUNSTZELLE als einen offenen, immer wieder neu zu befragenden Ort. Künstler*innen loten die Möglichkeiten des Raumes immer wieder auf neue Weise aus und entwickeln ortsspezifische Arbeiten. Alle drei Jahre wird das Programm durch ausgewählte Projekte von Studierenden der Klasse TransArts / die Angewandte erweitert.
LEFTBANK ist eine neue Kunstgalerie und ein Projektraum in Wien, der sich zeitgenössischen, experimentellen Praktiken widmet. Als Schnittstelle für unterschiedliche künstlerische Positionen konzipiert, bringt LEFTBANK aufstrebende und etablierte Künstlerinnen und Künstler in einem flexiblen Ausstellungsformat zusammen. Der Raum setzt auf Dialog, Zusammenarbeit und einen dynamischen, prozessorientierten Ansatz in der Präsentation von Kunst.
Leopold Museum
Museumsplatz 1, 1070 Wien
+ 43 1 525 70-0
Das Leopold Museum beherbergt die von Rudolf Leopold gegründete, heute rund 9.000 Objekte umfassende Sammlung österreichischer Kunst der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und der Moderne. Höhepunkt ist die Wien 1900-Ausstellung mit der weltweit größten Sammlung an Werken des österreichischen Expressionisten Egon Schiele, mit Meisterwerken von Gustav Klimt und der international umfassendsten Dauerpräsentation zu Oskar Kokoschka, sowie weiteren Werken der Wiener Moderne und Kunsthandwerk der Wiener Werkstätte.
© Leopold Museum, Wien, Foto: Alexander Eugen Koller
Der LLLLLL, Verein für Kunst der Gegenwart, arbeitet seit 2017 in der Seestadt. Diese Arbeit begann mit dem Projekt der Notgalerie von Reinhold Zisser.
Der LLLLLL artist run space folgte 2023 als Konsequenz dieser jahrelangen Arbeit in die Seestadt und agiert dort als Ausstellungsraum für zeitgenössische Künstler:innen, die sich mit Fragen des öffentlichen Raums beschäftigen.
Er ist der erste Kunstraum in Wien, der sich explizit diesem Thema verschreibt und dabei neben dem Ausstellungsraum selbst mehrere 1.000 Quadratmeter Fläche im öffentlichen Raum für Kunst zur Verfügung stellen kann.
LLLake ist in dieser Konstellation die neueste Location und wurde gemeinsam von Bartosz Dolhun und Reinhold Zisser 2026 als Angelpunkt für die Projekte im öffentlichen Raum umgesetzt.
Die Ausstellung „Das letzte Abendblau“ präsentiert diesen Raum sowie Arbeiten von Künstler:innen, die bereits im Entstehungsjahr 2026 ortsspezifische Werke entwickelt haben.
Künstler:innen: Bartosz Dolhun / Anna Marie Lutz / Johannes Milchram / Yevheniia Pavlova / Reinhold Zisser
Die Ausstellung bei LLLake wird im LLLLLL artist run space erweitert. Die Eröffnung findet bei LLLake statt. Bei Schlechtwetter wird der LLLLLL artist run space zur Hauptlocation.
LLLake - Bild vom Artspace © LLLLLL, Verein für Kunst der Gegenwart
Die Rolle der angewandten Kunst bei der Gestaltung unserer Lebensräume steht im Fokus des MAK, das sich an der Schnittstelle zu Design, Architektur und Gegenwartskunst bewegt, um neue Perspektiven zu schaffen und Grenzbereiche auszuloten. Das MAK möchte Antworten auf die Frage geben, wie Design dazu beitragen kann, die Welt zu gestalten und Handlungs- wie Entscheidungsmöglichkeiten zu erweitern.
Moos Atelier
Glockengasse 6, 1020 Wien
Das Atelier MOOS sieht sich als künstlerisches Experimentierfeld und bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Kunsthandwerk und Design sowie bildender und medialer Kunst. Seit mehr als 12 Jahren befindet sich das selbstorganisierte Gemeinschaftsatelier in der Glockengasse 6, im Herzen des 2. Wiener Gemeindebezirks zwischen dem Augarten und dem Karmelitermarkt. Neben Kunstausstellungen findet ein mannigfaltiges kulturelles Programm statt, das von Performancekunst über Filmvorführungen und Theaterproduktionen hin zu Konzerten reicht. Mit Kunstmärkten und Workshops entsteht im Atelier MOOS ein Raum, der im Dialog mit dem Publikum, einen sozialen und kulturellen Treffpunkt schafft. Der öffentlich zugängliche Ausstellungsraum samt Schaufenster lädt dazu ein das Atelier zu besuchen und die 12 dort arbeitenden Künstler:innen kennen zu lernen. Als kollektiv organisiertes Atelier legt MOOS Wert auf die Schaffung einer horizontalen und solidarischen Künstler:innen-Gemeinschaft, die sich besonders als offenenen und sicheren Raum für FINTA*-Personen und Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen versteht. MOOS fördert die lokale zeitgenössische Kunstszene und ist offen für künstlerische Kollaborationen, kollektive Initiativen sowie Künstler:innen in ihrer Frühphase der Entwicklung, die hier mit ausgebildeten Künstler:innen in Kontakt treten können und kuratorische Unterstützung erhalten. Reger Austausch mit internationalen Künstler:innen sowie der lokalen Nachbarschaft machen MOOS zu einem Ort des Zusammenkommens und der Sichtbarkeit.
Moos Atelier © Anne Altmeyer
mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
Museumsplatz 1,1070 Wien
+43 1 52 500-0
Eines der größten Museen im Zentrum Europas für die Kunst seit der Moderne beherbergt eine außergewöhnliche Sammlung mit Hauptwerken von Klassischer Moderne, Pop Art, Minimal Art, Konzeptkunst, Wiener Aktionismus bis hin zur Kunst der Gegenwart.
Das MuseumsQuartier ist eines der weltweit größten Kulturareale und bietet den jährlich rund 5 Millionen Besucher:innen ein dichtes Kunst- und Kulturprogramm in den verschiedenen Museen und Institutionen am Areal. Es ist ein Ort der kulturellen Vielfalt, des Experiments, der Aktion und der Vermittlung.
Die MQ E+B programmiert und kuratiert ergänzend ein vielfältiges öffentliches Programm mit Veranstaltungen, Installationen und Ausstellungen sowohl auf den Außenflächen als auch in den eigenen Ausstellungsflächen und betreibt ein acht Studios umfassendes Artist-in-Residence Programm.
(c) Alexander Eugen Koller
Mz* Baltazar’s Laboratory, 2009 in Wien gegründet und grenzüberschreitend aktiv, definiert sich als feministischer* Kunst-, Making- und Safer Space.
Das Lab wird geleitet vom gleichnamigen – sich ständig im Wandel befindenden – intersektional-feministischen Kollektiv aus derzeit sechs Künstlerinnen*, Aktivistinnen* und Theoretikerinnen*: Lale Rodgarkia-Dara, Erika Farina, Olivia Jaques, Evamaria Müller, Anna Watzinger und Sarah Wilhelmy.
Mz* Baltazar’s Lab hat sich zum Ziel gesetzt, eine subversive Infrastruktur für Kunst in Verbindung mit Making/Hacking, Open-Source-Technologien und Community-Building zu schaffen. In diesem Rahmen wird gemeinsam mutig mit Technologie experimentiert, gelernt und kritisch reflektiert. Im Zentrum steht dabei die konkrete Realisierung von Ausstellungen, künstlerischen Interventionen und Workshops von FLINTA*–Akteur*innen an der Schnittstelle von Medienkunst, Wissenschaft und Genderpolitik in und um die Räumlichkeiten von Mz* Baltazar’s Laboratory, momentan verortet im 20. Wiener Gemeindebezirk.
Mz_Baltazar_lab
Naturhistorisches Museum Wien
Burgring 7, 1010 Wien
+ 43 1 52177-0
Das Naturhistorische Museum Wien vermittelt die Vielfalt der Natur, die Evolution des Planeten Erde und des Lebens sowie die damit verbundene kulturelle Entwicklung des Menschen und bietet einen inspirierenden Begegnungsort, an dem Dialog und Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft stattfinden.
© NHM Wien, Christina Rittmannsperger
Nitsch Foundation
Hegelgasse 5, 1010 Wien
+43 1 513 55 30
Die Nitsch Foundation wurde im Jahr 2009 gegründet, um die bedeutende Position des Künstlers Hermann Nitsch (*1938-†2022) zu fördern und sein Vermächtnis „das Orgien Mysterien Theater“ zu vermitteln und zu bewahren.
„ich kann das, was ich mir vorgenommen habe, nicht allein leisten. ich habe immer viel hilfe beansprucht. ich bin gestossen worden auf den weg in richtung gesamtkunstwerk und ich hoffe, dass die foundation mir helfen wird, diese schule des sinnlichen erlebens aufzubauen.“ – Hermann Nitsch am 22.10.2009
Im Oberen Belvedere werden etwa 420 Meisterwerke aus rund acht Jahrhunderten Kunstgeschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert präsentiert. Der Schwerpunkt liegt auf der Wiener Moderne und dem weltbekannten „Kuss“ von Gustav Klimt. IM BLICK-Ausstellungen und die zeitgenössische Reihe Carlone Contemporary komplettieren die Präsentation.
Oberes Belvedere
Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung
Kenyon-Pavillon im Sophienpark. Apollogasse 21/Top 3, 1070 Wien
+43 1 5130775
Die Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung wurde 1997 mit dem Erwerb des Nachlasses von Friedrich Kiesler (1890–1965) durch die Republik Österreich und die Stadt Wien mit der Hilfe zahlreicher privater Stifter:innen gegründet. Ihre Aufgabe ist es, das Erbe des austro-amerikanischen Architekten zu erforschen und der aktuellen Architektur- und Kunstproduktion einzuschreiben.
PART International Art Residency Austria
Meiereistraße 16, 1020 Wien
PART International Art Residency Austria wurde 2025 gegründet und ist als Residenzprogramm für künstlerische Forschung, interdisziplinären Diskurs und transnationale Zusammenarbeit konzipiert. Das Programm ist im Süd-Pavillon angesiedelt.
PART beherbergt aktuell sechs Residency-Studios, die multifunktionale Halle The Hall und die Bar des Amateurs – Orte der Produktion, der Präsentation und des Austauschs.
PART International Art Residency Austria im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport.
(c) Hertha Hurnaus
philomena+ versteht sich als Plattform zur Vernetzung von Kunstschaffenden und kulturpolitisch interessierten Menschen aus Österreich und der WANA-Region (Westasien und Nordafrika). In diesem Kontext organisiert philomena+ Public-Art-Projekte, Ausstellungen, Residenzen für Künstler*innen und Architekt*innen, Workshops, Vorträge, und einschlägige Publikationsprojekte.
Das Bundesministerium für Kunst und Kultur stellt seit vielen Jahrzehnten Arbeitsateliers für Bildende Künstler:innen zur Verfügung. Derzeit werden Förder-Ateliers an den 2 Standorten Westbahnstraße und Wattgasse vergeben und die Ateliers im Prater betreut.
Diese insgesamt 48 Ateliers für bildende Künstler:innen werden nach einer öffentlich publizierten Ausschreibung und nach Jurierung durch ein unabhängiges Expert:innengremium vergeben.
Sigmund Freud Museum
Berggasse 19, 1090 Wien
+43 1 319 15 96-11
Wien IX, Berggasse 19. An dieser Adresse lebte und arbeitete Sigmund Freud 47 Jahre, ehe er 1938 vor den Nationalsozialisten fliehen musste. Seit 1971 befindet sich hier das Sigmund Freud Museum, das 2020 nach umfassender Sanierung und Erweiterung neueröffnet wurde. Drei Dauerausstellungen in den ehemaligen Wohn- und Ordinationsräumen Freuds, eine Kunstpräsentation im Schauraum Berggasse 19 sowie Sonderausstellungen vermitteln Freuds vielschichtiges kulturelles Erbe: Sie sind seinem Leben und Werk gewidmet, der Entwicklung der Psychoanalyse in Theorie und Praxis und ihrer Bedeutung für die Bereiche Gesellschaft, Wissenschaft und Kunst. Auch die Geschichte des Hauses Berggasse 19 sowie die bewegten Schicksale seiner Bewohnerinnen und Bewohner werden ins Blickfeld gerückt.
STRABAG ART Site
Donau-City-Straße 9, 1220 Wien
+43 1 224 22 1850
Der neue Ausstellungsraum, die STRABAG ART Site im STRABAG Haus in Wien bietet kunstinteressierten Besucher:innen ein abwechslungsreiches Ausstellungsprogramm mit Schwerpunkt auf die Einzelausstellungen der Preisträger:innen.
Alle Ausstellungen stehen STRABAG-Mitarbeitenden und externen Besucher:innen offen.
Für einen Ausstellungsbesuch inklusive Führung melden Sie sich bitte über das Kalender-Tool an oder via art@strabag.art.
Gironcoli-Kristall, STRABAG Artaward International 2024: Preisträger:innenausstellung mit Werken von Eva Gentner, Tina Dobrajc und Andrey Klassen, Foto: Eva Kelety
Universität für angewandte Kunst Wien
Oskar-Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien
+43 1 71133
Die Universität für angewandte Kunst Wien setzt sich für eine offene Gesellschaft ein, schafft intellektuelle, kreative Freiräume und sorgt für einen ebenso kritischen wie empathischen Diskurs. Gemeinsam mit Lehrenden und Forschenden, Studierenden und Absolvierenden, Mitarbeitenden sowie Partner:innen entwickelt die Angewandte künstlerische und radikale Lösungen zur Gestaltung und Bewältigung von technologischem, medialem und sozialem Wandel.
© Georg Herder
Universitätsgalerie im Heiligenkreuzer Hof Wien
Heiligenkreuzer Hof Stiege 8, 1.Stock (Eingang über Schönlaterngasse 5), 1010 Wien
Universitätsgalerie der Universität für angewandte Kunst Wien.
Universitätsgalerie der Angewandten im Heiligenkreuzer Hof, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in den ehemaligen Privaträumlichkeiten des Prinzen Eugen von Savoyen auf Wunsch der Secessionisten die Moderne Galerie gegründet. Bis heute werden hier Wechselausstellungen am Puls der Zeit präsentiert. Sie setzen Werke der Belvedere Sammlung in einen internationalen Kontext oder konfrontieren das barocke Schloss mit zeitgenössischen Positionen.
Foto: Roland Voraberger, © Belvedere, Wien
Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession
Friedrichstraße 12, 1010 Wien
+43 1 587 53 07
Im Sinne ihres Mottos „Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit“ präsentiert die Secession in international ausgerichteten Einzel- und Themenausstellungen relevante künstlerische Ausdrucksformen der Gegenwart. Die Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession ist das weltweit älteste unabhängige, der zeitgenössischen Kunst gewidmete Ausstellungshaus, das stets von Künstlerinnen und Künstlern geführt wurde.
©Secession
Weltmuseum Wien
Heldenplatz, 1010 Wien
+43 1 534 30-5052
Das Weltmuseum Wien eröffnet Einblicke in kulturelle Vielfalt, indigenes Wissen und traditionelle Handwerkskunst und regt dazu an, über Nachhaltigkeit nachzudenken sowie die historischen und kolonialen Zusammenhänge hinter vielen Sammlungsobjekten zu reflektieren – wie Objekte aus kolonialen Kontexten gesammelt wurden und welche Machtverhältnisse damit verbunden waren.
© KHM-Museumsverband
Die Galerie werd:art und das daran angeschlossene Café ist ein zentraler Treffpunkt für Kunstschaffende, Kunstinteressierte und natürlich Kaffeegenießende.
Werke der angrenzenden Werkstätten und Ateliers können dort bestaunt und auch käuflich erworben werden.
Die Galerie und das Galeriecafé sind barrierefrei und bieten den Besucher:innen Einblick in das kreative Arbeiten der Künstler:innen des Vereins „Jugend am Werk“.
WEST/ OWA Otto-Wagner-Areal
Direktionsgebäude. Baumgartnerhöhe 1, 1140 Wien
Das WEST OWA – Kulturschaffen mit Blick über Wien.
Im Direktionspavillon und Pav. 4 der ehemaligen Klinik im Otto Wagner Areal befindet sich das WEST OWA.
Umgeben von Park und Jugendstil-Charme ist es der perfekte Ort, um Ideen freien Lauf zu lassen. In 118 Ateliers und auf 3.000 Quadratmetern Nutzfläche finden Projekte aller Art ihren Platz.
Foto: Katharina Egg
Bei WEST/POST finden Visionen jeder Größe ihren Platz. Mit über 1.000 Quadratmetern Fläche und einer Vielfalt an Räumen – von sehr groß bis sehr klein – bietet es Künstler:innen und Projekten, die auf direkter Interaktion basieren, ein ideales Zuhause.
Wie bei all unseren Projekten legen wir Wert auf eine nachhaltige und vielfältige Raumnutzung und schaffen Möglichkeiten für Austausch, Begegnung und Gemeinschaftsbildung.
Foto: Antonia Gottwald
WEST/ Reallabor Fassfabrik
Lastenstraße 19, 1230 Wien
Das Reallabor Fassfabrik in Wien-Liesing ist ein einzigartiges Zwischennutzungskonzept, das eine ehemalige Industrieanlage in einen offenen Raum für Zukunftsfragen verwandelt. Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und nachhaltiges Bauen treten hier in Dialog und formen ein lebendiges Labor, in dem neue Formen des Zusammenwirkens entstehen.
Ausstellungen, Performances und Workshops machen die Fassfabrik zu einem Ort, an dem Visionen erprobt, gesellschaftliche Prozesse sichtbar und kreative Impulse für eine nachhaltige Zukunft gesetzt werden.
Foto: Sabine Maier
Das WEST Station – Industrial Charme im Franz-Josefs-Bahnhof
Gleich gegenüber von der Straßenbahn Station „Althanstraße“ findet man den Eingang zum WEST/Station,einer ehemaligen Polizeiwache, an die heute – bis auf eine massive Tresortüre – nichts mehr erinnert.
Die hohen Räume, großen Glasfronten und freigelegten Rohre an den Decken erinnern an New Yorker Ateliers, wie man sie aus Filmen kennt und bieten den perfekten Ort für Kreativität zwischen Moderne Brutalismus.
Die zehn großzügig geschnittenen Räume lassen sich unvoreingenommen mit Kunst und Kultur, kleinen und großen Projekten füllen.
Wir setzen bei all unseren Projekten auf nachhaltige und bunte Raumnutzung und bieten Anreize für Austausch, Kooperationen und Vernetzung.
Foto: Lea Sonderegger
Wiener Aktionismus Museum (WAM)
Weihburggasse 26, 1010 Wien
+43 1 35 35 07 0
Seit der Eröffnung 2024 ist das WAM international die einzige Anlaufstelle, die den Wiener Aktionismus als die radikalste Kunstbewegung des 20. Jahrhunderts dauerhaft präsentiert und in einen zeitgenössischen Kontext setzt.
Fotografien, Zeichnungen, skulpturale Objekte und umfangreiches Dokumentationsmaterial der vier Hauptprotagonisten Günter Brus, Otto Muehl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler bieten die Grundlage für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dieser bis heute aktuellen Kunst.
WAM Wiener Aktionismus Museum, Wien ©Boxquadrat, courtresy WAM