Open Studio Days 2026
Entdecken Sie in Wien arbeitende Künstler:innen
7 & 8 NOV 2026
13-18 Uhr
Auftakt und ein Herzstück der VIENNA ART WEEK 2026 sind die beliebten Open Studio Days: Rund 50 von einer Fachjury ausgewählte Künstler:innen öffnen ihre Ateliers in ganz Wien.
Zahlreiche geführte Touren ergänzen das Programm und bieten vertiefte Einblicke in die künstlerischen Prozesse.
Lernen Sie hier die teilnehmenden Künstler:innen kennen.
Goldschlagstraße 1, 1, 1150 Wien
readymag.website/u1031481111/4776640/Marco-Augusto Basso (Genua, 1995) ist freischaffender Künstler und Kurator. Sein Interesse gilt Prozessen der Publikumsbeteiligung. In seiner künstlerischen Arbeit beschäftigt er sich mit Strategien, die den Kontext und die Inszenierung von Kunstwerken in den Mittelpunkt stellen, wobei er alternative Wege vorschlägt, poetische Sprachen zu entdecken und zu erkennen. Er arbeitet vorwiegend projektbezogen und ist zudem als Kurator tätig. Er ist Vorstandsmitglied mehrerer von Künstler:innen geführter Räume in Genua, darunter der von ihm gegründete Palazzo Bronzo und der Künstler:innenraum Amanda.
Derzeit kuratiert er „I am Voice“, eine Performance-Reihe im Palazzo Ducale di Genova, sowie „CARTOLINE“, eine Gemeinschaftsausstellung im Centro Pecci in Prato. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Centro Pecci, im DOCK20, im Palazzo Ducale di Genova, bei Pinksummer, im Platea Palazzo Galeano, im NEST, im Spazio Punch und im TORRSO präsentiert. Seine Performance-Projekte wurden unter anderem im Cinema Galleggiante in Venedig, in der Peggy Guggenheim Collection und beim Piedicavallo Festival gezeigt.
Meiereistrasse 3 (neu 16), Nordpavillon, Atelier 3, 1020 Wien
Geboren 1948 in Hard am Bodensee, Vorarlberg. 1969-75 Studium der Bildhauerei 1976-80 Studium der Metallgestalltung, Universität für angewandte Kunst 1977/78 Romstipendium 1980-86 Univ.Ass. an der TU Wien, Fakultät für Architektur seit 1987 freischaffender Bildhauer: konstruktiv - konkret - konzeptionell
Westbahnstrasse 27-29, Atelier 2, Dachgeschoss, 1070 Wien
www.dpiwonka.comIch beschäftige mich mit den Erscheinungsmöglichkeiten von Farbe. Im weitesten Sinn realisiere ich eine Form der „Malerei“, die konzeptuell und intuitiv zugleich ist. Damit bewege ich mich in einem Grenzbereich der aktuellen Kunstproduktion: Jede Arbeit ist zwar eigen- und vollständig und ist doch Teil einer letztlich unendlichen Handlungs- und Entscheidungsabfolge, die zu verschiedenartigen, mich selbst überraschenden visuellen Ereignissen führt.
Margaretengürtel 104, 34, Stiege 9, Dachgeschoss, 1040 Wien
www.liddyscheffknecht.netLiddy Scheffknechts Arbeiten umfassen ein breites mediales Spektrum – und dennoch formen sie ein kohärentes, fortlaufendes künstlerisches Programm. In fotografischen Sequenzen, Installationen, Skulpturen, Zeichnungen und Medienhybriden untersucht die Künstlerin das Verhältnis von Zeitlichkeit, Wahrnehmung und Raum; damit erzeugt und bricht sie Illusion gleichermaßen.
Franz-Klein-Gasse 7, 4, 1, 1190 Wien
www.lolapfeifer.atLola Pfeifer (*1999, Wien) hat TransArts an der Universität für angewandte Kunst Wien mit Auszeichnung abgeschlossen, studierte Druckgrafik an der Tama Art University in Tokio und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in Wien, Paris, New York, Hamburg und Athen. In ihrer Arbeit, die sich über Installation, Skulptur und Text erstreckt, beschäftigt sie sich mit Fragen der Wiederholung, der Fehlerhaftigkeit und Kontext. Materialität ist niemals neutral: eine Kabelbrücke, ein Rucksack, eine Keramikscherbe – jedes dieser Objekte trägt vielschichtige Narrative in sich, die die Künstlerin verlagert oder bewusst unlesbar macht.
Absberggasse 27, Stiege 9, Erdgeschoss, 1100 Wien
www.juliebeugin.comJulie Beugin ist eine kanadische Künstlerin, die in Berlin lebt und arbeitet. Von Juli bis Dezember 2026 ist sie Artist-in-Residence im Bildraum Studio in Wien. Mit Gemälden und fotografischen Collagen hinterfragt sie, wie Abstraktion mit dem Alltäglichen in Dialog treten kann. Ihr Ausgangspunkt sind Nahaufnahmen der Wiener Gemeindebau-Architektur – einem Symbol für bezahlbaren Wohnraum und Gemeinschaft. Sie setzt sich mit „Spazierengehen" und „Zugehörigkeit" in der Stadt auseinander, in einem Spannungsfeld zwischen Abstraktion und wiedererkennbaren Orten, das zum Erkunden einlädt.
Pelzgasse 20, 1150 Wien
Seit 2009 sind in den ehemaligen Räumen der Firma Rost im 15. Bezirk mehr als 15 verschiedene Studios mit rund 30 Personen aus den Bereichen Kunst, Architektur und Design, vor allem jedoch aus der bildenden Kunst. Hier eine aktuelle Auswahl an Künstler:innen aus der Pelzgasse 20: Martin Bischof: www.martinbischof.blog/about Sophie Dvorák: www.sophiedvorak.net Madita Kloss: www.maditakloss.com Lazar Lyutakov: www.lazarlyutakov.com Florian Nitsch: www.florian-nitsch.com Leo Peschta: www.leo.ok.ag George Rei: www.cutandscrape.com Patrick Scherer: www.patrickromanscherer.com Wir laden alle herzlich ein, vorbeizuschauen und die Künstler:innen, ihre Arbeiten und Ateliers kennenzulernen.
Für die Open Studio Days präsentieren wir im Hof Videos verschiedener künstlerischer Positionen aus dem Haus.
Neustiftgasse 62, 1, EG, 1070 Wien, Studio Ventana (straßenseitige Ecklokal)
www.blancaamoros.comBlanca Amorós (*1990, Elche) ist eine in Wien lebende Künstlerin, ausgebildet in Valencia und München. Ihre Malerei basiert auf gefundenen Fotografien, Haushaltskatalogen und Enzyklopädien und untersucht die in unserer Bildkultur verankerten Ideologien. Sie montiert und verfremdet dieses Material, bis das Vertraute zu kippen beginnt. Was entsteht, ist wiedererkennbar und zugleich leicht verschoben. Im Zentrum steht die historische Konstruktion von Geschlechterrollen, insbesondere die Verknüpfung von Weiblichkeit mit Fürsorge und Häuslichkeit, die eine latente Unruhe erzeugt.
Klopstockgasse 31, Straßenlokal, 1170 Wien, Eingang Klopstockgasse Ecke Lobenhauergasse
www.gudrunlenkwane.atIn ihrer Arbeit setzt sie sich mit dem Zerstörungspotential des Menschen durch Massenproduktion = Massenmüll und dessen Rückwirkungen auf den menschlichen Körper auseinander; mit ausbeutenden Machtstrukturen; mit Migration; mit den Lebensrealitäten als Frau. Sie verwendet vorwiegend übriggebliebene Materialien und arbeitet in den Bereichen Objekt, Installation, Trickfilm und Performance.
Workshop: daily plastics Aus täglich anfallenden Verpackungsfolien, übrig gebliebenen Gegenständen, Schnüren, Drähten, ... gestalten sie ihr eigenes, kleines Objekt. Bringen Sie Ihren eigenen „Mist“ mit und gestalten ihr persönliches „daily plastic“. 7.Und 8.November, jeweils von 13-15 Uhr.
Vorgartenstraße 69, Hoflager, EG, 1200 Wien, Doorbell Hoflager
www.yeinlee.comYein Lee (b. 1988, KR) ist eine südkoreanische Künstlerin, die in Wien lebt und arbeitet. Nach einem B.F.A. in Traditioneller Asiatischer Malerei an der Hongik University absolvierte sie ein MA-Studium in Objekt-Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien. In Skulptur, Installation und Performance folgt ihre Praxis einer iterativen Logik des Werdens, in der Form, Körper und Raum im Fluss bleiben. Fragil, rau und porös, entziehen sich ihre Arbeiten fester Bedeutung und erscheinen als prekäre, lebendige Strukturen. Lee stellte u. a. bei der 15. Gwangju Biennale, im Frankfurter Kunstverein, Kunstverein Göttingen, und Kunstraum Niederösterreich aus.
Lastenstraße 19, Reallabor Fassfabrik, Alte Gießerei, 1230 Wien, mit der S-Bahn bei Atzgersdorf Aussteigen (12 Minuten Fahrzeit vom Hauptbahnhof) , dann 3 Minuten Fußweg zur Fassfabrik
www.gerhardhimmer.comGerhard Himmer steht mit seiner Malerei für jene prozessuale und selbstreferenzielle Ausrichtung des Tafelbildes, innerhalb deren die autonome Aussagekraft von Farbe als Material sowie die taktilen Eigenschaften der Bildoberfläche das Thema sind. In einer Art medialer Selbstdarstellung generieren sich seine abstrakten Kompositionen bar jeglichen gestischen Pinselstrichs aus den fundamentalen Eigenschaften und Reaktionsweisen von Farbe, deren Verhältnis zur Schwerkraft und zur Beschaffenheit des Bildgrundes. Ich bereite gerade meine Ausstellung im Künstlerhaus Factory vor, für die ich neue großformatige Arbeiten produziere. https://www.les-nouveaux-riches.com/interview-with-gerhard-himmer
Im Rahmen des Open Studio Days wird Paul Plut am frühen Abend eine Musikperformance bzw. kleines Konzert in meinem Atelier geben. Danach werde ich eine ausgewählte Playliste, die ich zum Arbeiten höre, abspielen. Zu Paul Plut: https://paulplut.com/anfang
Karl Marx Hof, Boschstraße 19/98/2, 1190 Wien
www.anjaronacher.comIn ihren präzise handgefertigten Fotogrammen unterzieht Anja Ronacher jedes Negativ einem immer gleichen Verfahren bei der Belichtung, an dessen Ende eine Fotografie steht, die den jeweiligen Gegenstand aus einem tiefen Schwarz hervortreten lässt, das dessen genaue From nur erahnbar macht. Die Bilder stehen im Bund mit und enthüllen zugleich eine größere Dunkelheit, die das menschliche Bewusstsein umgibt. Entgegen einer linearen Konzeption von Zeit entwerfen sie ein komplexes Narrativ von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie sind Mittlerinnen zwischen spiritueller und materieller Welt.
In dem kleinen Band „Die Aufgaben des Geistes“ wird Georges Bataille die Frage gestellt, ob die Kunst ein geeignetes Mittel sei die Angst auszudrücken und dadurch zu überwinden. Wir möchten dieser Frage die Frage hinzufügen: Ist die Kunst ein geeignetes Mittel den Tod auszudrücken und dadurch zu überwinden? In einer Umkehrbewegung ist der Mensch von der Unsterblichkeit zur Sterblichkeit gelangt. Mit der Schaffung der Werkzeuge und Dinge wird aus der animalischen Immanenz das Bewusstsein unserer Geschichtlichkeit, unseres Anwesens in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wenn die Zukunft eine bloße menschliche Kategorie ist, wird sie ihre Relevanz verlieren, während wir warten?(Anja Ronacher)
Meiereistrasse 3, 13, 1. , 1020 Wien, Bildhauerateliers des Bundes / Nordpavillon
evelynloschy.comEvelyn Loschy, geboren 1980 in Graz, studierte Transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien, Audiovisuelle Kunst in Amsterdam und Multimediale Skulptur an der UDK Berlin. Loschy arbeitet mit unterschiedlichen Medien, von Video, Fotografie und ortsspezifischen Interventionen bis hin zu kinetischen Skulpturen. Neben zahlreichen Ausstellungen im Inland (Kunsthaus Graz, Vienna Contemporary) sowie im Ausland (Biennale Krasnoyarsk, MOCAK Krakau, Art Rotterdam), wurde sie u.a. mit dem Kunstförderpreis der Stadt Graz ausgezeichnet. Seit 2019 arbeitet Loschy in den Bildhauerateliers des Bundes in Wien.
Speckbachergasse 43, 1160 Wien
www.marlene-heidinger.comMarlene Heidinger (1996, Wien) ist Malerin, Kuratorin und Filmemacherin und lebt und arbeitet in Wien. Sie studierte Malerei und Animation an der Universität für angewandte Kunst und an der ÉCV in Paris. 2024 schloss sie den Master of Curatorial Studies ab. In ihrer Arbeit „Wenn Künstler*innen kuratieren: Vom Atelier zum Ausstellungsraum“ untersuchte sie den Atelierraum als Ausstellungsformat und entwickelte ihr Interesse an Kuratieren als künstlerische Praxis. Ihre Auseinandersetzung und Textilkunst und Kunsthandwerk, besonders Stickerei als feministische Praxis, verbindet sie mit einer kritischen Analyse gesellschaftlicher und politischer Strukturen.
Im Rahmen der Open Studio Days lade ich zu einem offenen Kreuzstich Stick-Circle in mein Atelier ein. Gemeinsam arbeiten wir an einer meiner Arbeiten weiter und nutzen Kreuzstich als kollektive Praxis. Statt als stille, oft isolierte Tätigkeit wird Stickerei hier zum verbindenden Element, das Austausch und Begegnung ermöglicht. Besucher*innen sind eingeladen, aktiv teilzunehmen oder den Prozess zu beobachten. Der gemeinsame Arbeitsprozess eröffnet neue Perspektiven auf Kunstproduktion als performativen Akt und inszeniert das Atelier als Ausstellungsraum.
Währingerstrasse 59, 3206, Stiege E, Erdgeschoss, 1090 Wien, Durch den Hof
www.demelo.atGeboren in Dar es Salaam, Tansania, lebt und arbeitet De Melo in Wien. Er absolvierte die Akademie der bildenden Künste Wien und arbeitet in den Medien Malerei, Zeichnung und Skulptur. Zuletzt war er in der Gruppenausstellung "Du sollst dir ein Bild machen" im Künstlerhaus Wien vertreten, kuratiert von Günther Oberhollenzer.
Leslie Demelo zeigt eine Zeichenserie zum Thema Hoffnung. Die Hoffnung wird der Angst entgegengesetzt. "Der Rosenverkäufer mit Tattoo" spiegelt unterschiedliche emotionale Zustände wider. Die Zeichnungen sind in Graphit auf Papier ausgeführt.
Vorgartenstraße 215, 18, Mezzanin, 1020 Wien
www.darjashatalova.comDarja Shatalova ist eine multidisziplinär arbeitende Künstlerin mit dem Fokus auf eine Strukturierung und Systematisierung von Daten, die gegenwärtige Ereignisse aus der Umwelt und dem persönlichen Mikrokosmos beschreiben. In einem kontinuierlichen Aufzeichnungsprozess kreiert sie vielschichtige, verschlüsselte Ausdrucksweisen, die sich aus Symbolen, Farbcodierungen und Zuordnungen zusammensetzen und der Analyse und Mustererkennung dienen. Die in Form grafischer Aufzeichnungen in Künstlerbüchern gesammelten Daten werden in raumbezogene Installationen, Langzeit-Performances und Soundkompositionen übersetzt, wobei der transformative Prozess ein zentrales Element der Arbeitsweise bildet.
Castelligasse 6, 12-14, 2, 1050 Wien
www.maaijkemiddelbeek.comMeine Arbeit ist interdisziplinär, ökozentriert und posthumanistisch. Ich erforsche Verflechtungen zwischen Spezies durch die Zusammenarbeit mit anderen Organismen, um gemeinsam Geschichten für alternative Welten zu entwickeln – von Sci-Fi bis spekulativer Fabulation - die die Lebenskraft des menschlichem und mehr-als-menschlichem fördern. Meine Ausstellungen thematisieren Care, Verbundenheit und biologische Prozesse und laden das Publikum oft ein, zu interagieren. Im meinem Atelier-Labor können Besucher meinen mikrobiellen Projektpartner kennenlernen. Aktuell arbeite ich an meinem Konzept „Anthropocenic Wound“ über die Verbindung von planetarer Haut und unseren Körpern (Transkorporalität) .
Ich lade das Publikum ein, Einblick in meinen Schaffensprozess zu „Anthropocenic Wound“ zu erhalten, in dem ich Transkorporalität – die Verbindung zwischen unseren Körpern und Planet – untersuche. Ich begreife Körper als Archive der Umweltgeschichte, materiell und chemisch mit der Erde verflochten und von anthropozentrischen Spuren geprägt, und arbeite mit Materialien als Mitdenker und Zeugnisse des planetaren Stoffwechsels: Sedimente aus Industriestandorten, fossile Pflanzenreste, Haare (Archive chemischer Begegnungen) und Hautabdrücke. Zudem nutze ich Anthotypie, ein fotografisches Verfahren mit Pflanzenextrakten, das ich evtl. während VAW in Workshops vermittlen könnte.
Praterstrasse 32, 1020 Wien, 08 (Marshall), Stiege 1, 1, 1020 Wien, There is no lift, so is not barrierfrei. However is just one floor up.
notwong.comRamiro Wong ist ein forschungsbasierter, transdisziplinärer Künstler, dessen Arbeit Malerei, Skulptur, Film, Installation, Performance und Neue Medien verbindet. Seine künstlerische Praxis begann in den Naturwissenschaften und im Ingenieurwesen und führte ihn über den Film und das bewegte Bild zur Bildenden Kunst und Philosophie. Derzeit konzentriert sich seine Forschung auf die Möglichkeiten des Geruchs- und Geschmackssinns in der zeitgenössischen Kunst. Zu seinen kommenden Projekten zählen eine Land-Art-Intervention in einem ehemaligen Bergbaugebiet in Peru (geplant für 2027) sowie eine Ausstellung zum Thema Geruch (geplant für 2028). Er lebt und arbeitet in Wien, Österreich.
Für die Vienna Art Week habe ich eine Atelierführung und eine Dinner-Performance für die Besucher geplant.
Meiereistraße , 3, Stiege Nordpavillon, EG, 1020 Wien, Bildhauerinnengebäude des Bundes; U2 Stadion oder Bus 77A Ernst-Happel-Stadion
kozek-hoerlonski.com, thomas-hoerl.tumblr.com, shaken-grounds.orgIn Peter Kozek und Thomas Hörl gemeinsamen Atelier treffen unterschiedliche Arbeitsweisen und Medien aufeinander: Film, Video, Performance, Objekte, Kostüme und installative Arbeiten. Der Einblick in das Atelier macht sowohl gemeinsame Projekte als auch individuelle Arbeiten sichtbar. Zwischen fertigen Werken, Materialien, Kostümen und Objekten entsteht dabei ein unmittelbarer Blick auf die künstlerischen Prozesse und die langjährige Zusammenarbeit der beiden Künstler.
Meiereistraße 3, Atelier 4, Stiege Nordpavillon, EG, 1020 Wien
claudiamaerzendorfer.com/Märzendorfer diplomierte im Fach Bildhauerei bei Bruno Gironcoli. In den 1990er-Jahren begann sie ihre Arbeit mit Abgüssen aus gefrorenem Wasser/ Eis, ein Material, das sie bis heute begleitet. Es verleiht der Skulptur performativen Charakter und erweitert sie um die Dimension der Zeit. Das Verschwinden des Objekts rückt den Prozess als einzig konstante Funktion der Existenz in den Fokus der Wahrnehmung und betont die Bedeutung des Raums und der Erinnerung. Auch in ihrer Arbeit mit anderen Materialien verweist Märzendorfer immer wieder auf diese Prozesshaftigkeit.
Die Besucher:innen erfahren eine alltägliche Studiosituation: Arbeiten, die sich gerade in Produktion befinden, verstaute Werke und Arbeiten, die darauf warten einen neuen Ort zu bekommen.
Neumayrgasse 10, Tür 10, 2. Stock, 1160 Wien
bastianschwind.comWie verhalten sich Materialien, Oberflächen oder Räume vor, während und nach der Übersetzung ins Fotografische? Was soll das Fotografische sein und wo sind sein Beginn und Ende? Diese Fragen bilden das Fundament meiner künstlerischen Praxis. Um diesen Fragen nachzugehen, ziehe ich verschiedene Medien heran - von klassischen Fotografien über Bleiverglasungen bis hin zu Teppichen. Bei der Bilderzeugung bewege ich mich dennoch im Rahmen fotografischer Prinzipien, nutze fotografische Prozesse und Assoziationen. Ziel ist es, so den Begriff von Fotografie auszuloten.
Rosensteingasse 25, 8, Stiege 1, 2, 1170 Wien
www.elenakristofor.com/Elena Kristofor, geboren und aufgewachsen in der Ukraine, ist bildende Künstlerin und lebt heute in Wien. Sie arbeitet mit Fotografie, Installationen und ortsspezifischen Interventionen. In ihren Arbeiten untersucht sie menschliche Einschreibungen in die Landschaft und setzt sich mit Themen wie Fremdheit, Bedrohung, Verdrängung und Identität auseinander. Sie studierte Kunst und Fotografie an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie Architektur an der Technischen Universität Wien. Kristofor verbindet Fotografie, Zeichnung und skulpturale Elemente zu einer künstlerischen Praxis, die von persönlichen Reflexionen über Wahrnehmung und Raum geprägt ist.
Römergasse 38, 1-3, Erdgeschoß, 1160 Wien
www.instagram.com/klaus_voglhuber/Im Einfachen das Tiefe finden, spielerisch und unverkopft eintauchen in die Materialisierungen von Bedeutung - das ungefähr ist meine Auseinandersetzung mit Skulptur und Raum.
Ausgewählte arbeiten, werkstatt, musik, feuer, was zu trinken, was zu reden.
Vorgartenstrasse 69, Hoflager, G, 1200 Wien, Ring at 'Hoflager' and go through to the courtyard
www.brishtyalam.comGeboren in London, lebt und arbeitet in Wien. Brishty Alams Werke sind von einer magischen, formwandelnden Qualität geprägt – sie passen sich ihrer Umgebung an, widersetzen sich ihr und treten mit ihr in Dialog. Sie beschäftigt sich mit den Überschneidungen zwischen wissenschaftlichen Modellen – chemischen Strukturen, naturhistorischen Exemplaren – und sozialen, kulturellen sowie wirtschaftlichen Prozessen. Themen wie Migration und Wertesysteme durchziehen ihr Werk, das in Skulptur, Video und Zeichnung Ausdruck findet. Ihre Arbeiten befinden sich in der Sammlung der Österreichischen Bundesartothek und des Wien Museums; sie wird von der Galerie EXILE vertreten.
Open studio: Yein Lee & Brishty Alam
Schäffergasse 13a , 34a, 1040 Wien
www.marsteurer.netKonzeptuell-analytische Malerei Konzept-Arbeiten, Installation sowie Bild- und Objektarbeiten Im Zentrum der Arbeit steht das Verhältnis Bild-Raum bzw. Raum-Bild / das Bild als dreidimensional räumliche Erscheinung, der Raum als potenziell dynamischer Bildträger Ausgehend von reiner Materialität – Farbstriche (bis zu einer Länge von 6m) datiert, vermessen, gewogen und archiviert – wird dieses zunächst funktionsfreie Material sukzessive in einen offenen Werk-, Bild- bzw. Objekt-Kontext gebracht.
Installation / begehbarer Farbraum - vgl. Image 4 oder ähnliches
Viktorgasse 22/2, 1040 Wien, (Alpenmilchzentrale)
www.fulterer-scherrer.comWir sind ein Künstlerinnenduo und verbinden seit 2007 interdisziplinär Objekt, Malerei, Fashion und textile Elemente. Unsere aktuelle Werkserie STUDS bricht mit der Grenze zwischen Malerei und Objekt. Wir verzichten auf Leinwände und nutzen Holzrahmen als bildhauerische Skelette. Bemalt mit grellen Neonfarben, werden sie mit Kunstleder, Riemen, Ösen und Nieten mechanisch verspannt. Diese haptische Materialität evoziert BDSM- und Fetisch-Ästhetik. Die abstrakten, eingeschnürten Objekte wirken wie Körperteile und thematisieren spielerisch Identität, Begehren und queere, feministische Diskurse.
Andersengasse 10, 1120 Wien
katharinahoeglinger.comKatharina Höglinger, *AT, lebt und arbeitet in Wien. Sie ist bildende Künstlerin und als Universitätslektorin im Bereich Malerei tätig. Ihre Arbeiten werden von dem unwiderstehlichen Impuls angetrieben, Positionen sozialer Handlungsfähigkeit (zurück) zu gewinnen. Indem sie ihre persönlichen Alltagserfahrungen und Beobachtungen in die Maschine ihrer scheinbar unbekümmerten Aneignung künstlerischer Stile und Techniken einspeist, besetzt KH die materiellen und immateriellen Räume neu, die unsere gesellschaftliche Realität ausmachen. Dabei entstehen Werke von unverwechselbarer Leichtigkeit und Humor, die ebenso Geschichten von existentieller Ernsthaftigkeit erzählen.
Posthorngasse 8/4, Erdgeschoß, 1030 Wien
www.mariahanl.comIn meiner künstlerischen Arbeit bin ich an soziologischen und gesellschaftspolitischen Fragen interessiert. Meine Arbeiten handeln dabei von einer sehr persönlichen Auseinandersetzung im Spannungsfeld von Individuum und Gesellschaft. Die Sicht auf diese Gesellschaft, ist immer auch eine Reflexion über mich selbst. Dennoch ist es kein Tanz um das eigene Ich, sondern im Sinne von Hilde Domin , eine Einladung zum Gedankenaustausch über Beobachtungen, die unsere Gesellschaft und daher immer auch uns selbst betreffen. Dabei arbeite ich mit Fotografie, Text, Video, performativen Elementen, Objekten und Zeichnung, die sich zu offenen Assoziationsräumen verbinden.
Zusatzprogramm: 8.November 2026, 16 Uhr: In Resonanz: Angelina Ertel (Querflöte, freie Improvisation) nimmt Bezug auf aktuelle Arbeiten von Maria Hanl
Loeschenkohlgasse, 12, Stiege Gehsteig/sidewalk, Souterrain, 1150 Wien
www.reinthaler.orgArnold Reinthaler, *1971, Österreich, studierte Bildhauerei an der Hochschule für künstlerische Gestaltung in Linz und bei Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste Wien. Er promovierte bei Thomas Macho mit einer kulturwissenschaftlichen Dissertation über die Zirkulation des Begriffs ›nomadisch‹ im Kunstkontext. Seine Arbeiten umkreisen Zeitbegriffe, die er mit bildhauerischen Mitteln modelliert. Dabei stellt er das subjektive Handeln in den Mittelpunkt lang andauernder Arbeitsprozesse, die er vorwiegend in Stein, Papier und Lichtmedien übersetzt. Arnold Reinthaler lebt und arbeitet in Wien.
Lecture Performance mit der Literatur- und Kunstwissenschafterin Hanna Hamel. Gelesen wird aus dem Buch ›Morgen um diese Zeit, Regieanweisungen für 365 Tage‹, in dem Arnold Reinthaler die Tagesabläufe von ›K‹ minutiös verzeichnet hat.
Mosergasse 6, 3, -1, 1090 Wien
annavasof.netAnna Vasof ist eine Künstlerin, deren Arbeit die Grenzen zwischen Film, Video, Skulptur und Performance erforscht. Ihre Praxis verbindet häufig Humor mit kritischer Reflexion und nutzt alltägliche Materialien und Situationen, um zu hinterfragen, wie Geschichten sowohl persönliche als auch kollektive Erfahrungen prägen.
Ich möchte dem Publikum den Ort zeigen, an dem ein Underdog trainiert.
Lastenstraße 19, Reallabor Fassfabrik, Alte Gießerei, 1230 Wien
hossein-maher.com/Ich bin Hossein Maher, Absolvent der Malerei an der Fakultät für Dekorative Künste in Teheran. Im Iran bin ich als zeitgenössischer Maler anerkannt und habe zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert, darunter im Mai bei der Frieze New York. Meine jüngste Werkserie, die in den vergangenen zehn Jahren entstanden ist, überschreitet geografische Grenzen und reflektiert meine Sicht auf die zeitgenössische menschliche Existenz. Die menschliche Figur erscheint darin ohne Geschlecht, Identität oder Erinnerung – eine Präsenz, die angesichts der Komplexität des modernen Lebens zunehmend an Handlungskraft und Selbstbestimmung verliert
Rienösslgasse 12, 00, 2, 1040 Wien
nataliagurova.comNatalia Gurovas interdisziplinäre Praxis umfasst Skulptur, Druckgrafik, Zeichnung, Lyrik, ortsspezifische Installationen und Kuratieren. Sie interessiert sich dafür, wie Dinge miteinander verbunden oder voneinander getrennt werden, welche Strukturen dahinter stehen, wie sie entstehen und zerfallen und welche Rolle Fakten und Erzählungen dabei spielen. Geboren in Weißrussland, aufgewachsen in Russland, lebt und arbeitet sie seit 2014 in Österreich. Sie studierte ortsspezifische Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien sowie Objektskulptur an der Akademie der bildenden Künste Wien, wo sie für ihre Diplomarbeit den Würdigungspreis und das Miriam-Cahn-Stipendium erhielt.
Während der Tage der offenen Ateliers verwandelt sich das Atelier in eine temporäre Installation und einen Begegnungsort. Skulpturale Elemente, Fragmente, Texte und Materialien aus laufenden Projekten bilden eine Umgebung, die sich mit Instabilität, Verhandlungsprozessen und Formen des Zusammenlebens in Zeiten von Unsicherheit und Krise befasst. Besucher*innen sind eingeladen, Zeit im Raum zu verbringen – Tee zu trinken, sich zu unterhalten, auszuruhen und Gespräche über künstlerisches Schaffen, politische Ängste und alltägliche Wege im Umgang mit Erschöpfung zu führen. Ein Ort der Begegnung, des informellen Austauschs und der gemeinsamen Reflexion.
Anzengrubergasse 26, 15, 2, 1050 Wien
www.joergreissner.comReissners malerische Praxis basiert auf dem Interesse am Bild als Objekt und die Expansion in den Raum. Das Konzept der Dekonstruktion wird erweitert, indem er Baumwolle oder Sperrholz ausschneidet und sich von der klassischen Form des Tafelbildes löst. So wird die umgebende Architektur und das Umfeld Teil von ständig neuen Kompositionen und die Betrachter.innen zu Protagonist.innen einer malerischen Kulisse. In den neueren Arbeiten tauchen neben abstrakten Elementen vermehrt erkennbare Gegenstände auf, lassen an ein ökologisches Geflecht denken und erinnern an die Verwobenheit der Dinge.
Kolingasse , 9, Souterrain, 1090 Wien, Die Tür neben den vielen Blumentöpfen am Gehsteig, die ins Souterrain führt.
matthiasramsey.at/ https://www.instagram.com/assunta_abdelazimmohamed/Abdel Azim Mohameds großformatige Kugelschreiberzeichnungen verweben in ihrer dichten Bildsprache soziokulturelle Themen, Popkultur und Motive aus der Kunstgeschichte zu einem surrealen Psychogramm. Die Künstlerin hat an der Universität für angewandte Kunst diplomiert (Grafik & Zeichnung) und arbeitet mit Papier, textilen Medien und Keramik. Ramsey ist Maler und Gewässerökologe. Er nutzt das Genre der Weltlandschaft um ein breites Spektrum persönlicher und politischer Themen darzustellen. Neben seiner künstlerischen Arbeit ist er im DANSER Danube Sediment Restoration Projekt der Boku-Universität tätig. Dieses Engagement mit ökologischen Prozessen inspiriert seine künstlerische Arbeit.
Am 8. November um 16:30 ist ein Artist Talk zwischen den beiden Künstlern geplant. Moderiert wird das Gespräch von Mag. Andreas Karner, bildender Künstler und ehemaliger Dozent an der Kunstuniversität Linz.
Vogelweidplatz 3, 4, 1150 Wien, Eingang um die Ecke vom Haupteingang in der Löschenkohlgasse, Erdgeschoss Werkstatt
Bernhard Buhmann (*1979 in Bregenz) ist ein österreichischer Maler, der in Wien lebt und arbeitet. Nach Studien der Soziologie, Kommunikationswissenschaft und Malerei entwickelte er eine eigenständige Bildsprache, die gesellschaftliche Fragestellungen aufgreift. Seine Werke bewegen sich zwischen Figuration und Abstraktion und thematisieren Identität, Wahrnehmung sowie den Einfluss von Digitalisierung und Technologie. Geometrische Formen, intensive Farbverläufe und malerische Gesten verbinden traditionelle Malerei mit digitaler Ästhetik.
Lindengasse 46, 1070 Wien
www.laiafabre.comLaia Fabre, * in Barcelona (ES), ist eine multidisziplinäre Künstlerin mit Sitz in Wien. Sie studierte an der BAU Art & Design Universität in Barcelona und absolvierte einen MA bei Dorit Margreiter an der Akademie der bildenden Künste Wien. Fabre arbeitet mit Performance, Video, Film, Choreografie und Malerei. Ihre Praxis ist spontan und energiegeladen und legt gesellschaftliche Gewohnheiten und Stereotype offen. Mit Ironie, Direktheit und Humor macht sie das Alltägliche zur Bühne. In ihrer Arbeit steht die Botschaft über der Technik – mit dem Ziel, Widersprüche sichtbar zu machen und zur Reflexion anzuregen.
Während der Open Studio Days sind Besucher:innen eingeladen, mich – Laia Fabre – in meinem Atelier zu treffen und meine textbasierten Malereien sowie eine großformatige, sich in Entwicklung befindende Farbarbeit zu erkunden. Eine Auswahl meiner Video- und Filmarbeiten kann gezeigt werden, begleitet von Gesprächen über meine zahlreichen Performance- und foodbezogenen Projekte. Ich teile das Atelier mit Kamen Stoyanov – es bietet sich die Möglichkeit, zwei unterschiedliche künstlerische Praktiken kennenzulernen.
Kröllgasse 10-12, Stiege Innenhofgebäude, EG, 1150 Wien, bei Atelier anläuten / Das Atelier ist das Innenhofgebäude
www.steineder.orgThomas Steineder studierte u.a in den Klassen Fotografie und zeitbasierte Medien & Transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. Steineders Arbeiten zeigen einen Raum, zwischen gelebter Erfahrung und fotografischer Darstellung, in dem aktive Interaktion an Stelle der Dokumentation tritt. Seine Praxis der „taktilen Fotografie“ verwandelt den Akt des Fotografierens in ein räumlich performatives Ereignis. Zahlreiche Ausstellungen und Residencys zuletzt in Trondheim Norwegen. Seine Arbeiten befinden sich u.a. im Wien Museum, der Landessammlung Niederösterreich und der Arthothek des Bundes. 2025 erhielt er das Staatsstipendiums für künstlerische Fotografie.
Dapontegasse 7, 4, Gassenlokal, 1030 Wien
mariefrancegoerens.comMarie-France Goerens arbeitet an der Schnittstelle von Skulptur, Zeichnung und räumlicher Intervention. Ihre Arbeiten untersuchen Bewegung, Rhythmus, Verdichtung und die Beziehung zwischen Körper, Material und Raum. Ausgehend von gestischen und linearen Prozessen entstehen abstrakte Formen zwischen Fragilität und architektonischer Präsenz. Zeichnungen, Modelle und Skulpturen stehen dabei in engem Dialog und machen den Entstehungsprozess sichtbar. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Wien.
Im Rahmen der Open Studio Days öffnet Marie-France Goerens ihr Atelier und gibt Einblick in aktuelle Arbeiten und Arbeitsprozesse. Präsentiert werden Skulpturen, Zeichnungen, Modelle und Materialstudien, die unterschiedliche Stadien der künstlerischen Entwicklung sichtbar machen. Das Atelier wird dabei weniger als klassische Ausstellung verstanden, sondern als offener Arbeitsraum, in dem Form, Bewegung und Materialität erfahrbar werden. Besucher:innen sind eingeladen, mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen.
Neulerchenfelder Straße 56, 3, Ebenerdig, 1160 Wien, Gassenlokal - Eingang direkt zwischen 2 Auslagen rechts neben dem Hauseingang
bennier.net/Kerstin Bennier (*1976, Salzburg) lebt und arbeitet in Wien. Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Objekt, Skulptur und Installation. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis ist das Zählen als intuitive Wahrnehmungs- und Ordnungsstrategie. In seriellen, repetitiven Prozessen entstehen komplexe Systeme aus handgefertigten Elementen, die Zeit als physische und visuelle Dimension erfahrbar machen. Bennier untersucht die Möglichkeiten und Grenzen des Zählbaren und nähert sich über Wiederholung, Struktur und Verdichtung dem Unmessbaren an.
Rankgasse 20, 1, EG, 1160 Wien Wien
www.bartoszdolhun.comBartosz Dolhun arbeitet schwerpunktmäßig im Bereich Objekt und Skulptur, entwickelt ausgehend von Grafik und Zeichnung jedoch auch zweidimensionale Arbeiten sowie funktionale Möbelobjekte und Alltagsinterventionen. Im Zentrum steht meist Holz – häufig gefundenes oder ausrangiertes Material –, dessen individuelle Beschaffenheit den Arbeitsprozess wesentlich prägt. Wiederkehrende thematische Motive ziehen sich durch verschiedene Werkserien. Viele der oft über längere Zeit entstehenden Arbeiten wurden bislang nicht öffentlich gezeigt.
Lange Gasse 6/4, Ground floor, 1080 Wien
aklimaiqbal.com/Ich bin eine bildende Künstlerin aus Bangladesch und lebe derzeit in Wien. Meine Arbeit umfasst Zeichnung, Malerei, Collage und Skulptur, wobei ich lebhafte Farben, fragmentierte Formen und unerwartete Elemente miteinander verbinde. Ich interessiere mich für menschliches Verhalten, Kommunikation und die Art und Weise, wie sich Identität durch kulturelle Erfahrungen und den Alltag verändert. Durch intuitive und manchmal absurde Erzählungen versuche ich, einen Raum zwischen Klarheit und Geheimnis zu schaffen, in dem sich Formen frei jenseits festgelegter Bedeutungen bewegen können. Ich habe bildende Kunst in Bangladesch, Polen und Österreich studiert.
Während der Tage der offenen Tür öffne ich mein Atelier, um aktuelle Arbeiten aus den Bereichen Zeichnung, Malerei, Collage und Skulptur zu präsentieren. Besucher sind eingeladen, meinen Arbeitsprozess, meine Materialien und meine laufenden Forschungen zu den Themen Identität, kultureller Wandel und menschliche Kommunikation kennenzulernen. Das Atelier wird zu einem Ort des Austauschs und der Begegnung, an dem Fragmente, Farben und Formen durch intuitive und experimentelle Erzählungen zusammenkommen. Die Gäste haben die Möglichkeit, sich direkt mit den Kunstwerken auseinanderzusetzen und mehr über die Ideen hinter meiner künstlerischen Praxis zu erfahren.
Neubergenstraße 10, 1, 1150 Wien
www.kamenstoyanov.comStoyanovs künstlerische Praxis stellt Parallelen zwischen körperlicher Bewegung und Prozess sowie Vorstellungen von historischem, sozialem und kulturellem Wandel her. Der Künstler agiert – in Aktionen oder Objekten – mit gleicher Sorgfalt in Straßen, auf Feldern und in Kunsträumen und greift dabei auf das Zufällige und allgegenwärtige Readymade zurück. Unvermeidlich vermischen sich in Stoyanovs Formen Hoch‑ und Populärkultur; seine Arbeit kann genauso gut darin bestehen, seinen heimischen bulgarischen Joghurt herzustellen wie eine Neonskulptur. Von hier aus begibt er sich in Dialoge über Macht, Fortschritt und Geopolitik, ohne das Intime, das seine Ideen umgibt, aufzugeben. – Pierre d’Alan
"Stories from Dimitrovgrad", 14 Min., 2026 digitalisierte 16‑mm‑Schwarzweiß‑Film (stumm) Ein dreiteiliges Filmprojekt, das in Zusammenarbeit mit lokalen, nicht‑professionellen Filmschaffenden in Dimitrovgrad, Bulgarien, auf dem Archiv von Kinoklub 57 basiert. Es entstand durch Recherche, partizipative Workshops sowie gemeinsames Schreiben und Drehen. Das Format — ein stummer 16‑mm‑Schwarzweißfilm — greift die Ursprünge des Kinos auf, um wiederkehrende soziale Probleme in einer reduzierten, zeitlosen Bildsprache zu behandeln. Die Rückkehr zum analogen, stummen Kino betont Kontinuitäten menschlicher Konflikte und schärft die Aufmerksamkeit für Gestik, Rhythmus und kollektives Gedächtnis.
Vorgartenstraße 215, 31, 1., 1020 Wien, near U2 Prater Messe and U1 Vorgartenstraße
www.julianaherrero.orgJuliana Herrero ist eine patagonische Künstlerin, geboren in Südargentinien und ansässig in Wien. Ihre Praxis verbindet Patagonien, Buenos Aires und Europa und verknüpft persönliche, geografische und emotionale Geschichten, in denen Vertreibung zu multipler Zugehörigkeit wird. In analogen und digitalen Medien arbeitet sie mit ephemeren Installationen, skulpturalen Arbeiten, Malerei, Expanded Media, Bewegtbild, Klang und performativen Handlungen als atmosphärische Partituren. Mit ihrem Konzept der Sur[real]isation schafft sie immersive, ortsspezifische Umgebungen zu Transformation, Wahrnehmung und Verschiebung von Grenzen zwischen Natur und Artefakt sowie physischer und virtueller Welt.
Für die Open Studio Days schlage ich ein performatives Set in Form von Kammermusik vor, bestehend aus drei bis vier skulpturalen Arbeiten, die als spielbare Scores und Klangobjekte fungieren. Die Arbeit verbindet vorgefertigte Klangfragmente mit Live-Improvisation und bezieht das Publikum in partizipative Momente ein, die Stimme, Stimmungen und spielerische klangliche Übersetzung einbeziehen, inspiriert von der „Stillen Post“. Die Stimme wird dabei als primäres Instrument und relationales Werkzeug verstanden, das ihr Potenzial für Erdung, Resonanz und kollektive Regulation in Zeiten multipler Krisen aktiviert.
Obere Augartenstrasse 12-14, Top 22, Stiege Stiege 1, 1020 Wien Wien
www.mariannelang.atMarianne Langs detailgenaue Zeichnungen sind Naturdarstellungen der heimischen Fauna und Flora. Sie zeigt die subtile Schönheit der üblicherweise von Aufmerksamkeit Vernachlässigten: Vergilbte Blätter, Flechten, die Maserungen gefällter Baumstämme, Überwucherungen oder die rasanten Windungen des Holzwurms. Lang experimentiert mit ungewöhnlichen Techniken wie der Brandzeichnung, Holzeinlegearbeiten auf Papier oder Ritzungen und arbeitet mit Silberstift oder weißer Kreide. Die gewählte Technik und das Motiv harmonieren auf eindrucksvolle Weise, die exakt ausgeführten zarten Verästelungen und Muster wirken in der jeweiligen Arbeitsmethode besonders geheimnisvoll.
Meiereistraße 3, Stiege Südpavillon, EG, 1020 Wien
hannesmlenek.com/Bewegung ist der Ausgangspunkt meiner Kunst. Mich interessiert der menschliche Körper als ein Ort, an dem innere wie äußere Kräfte sichtbar werden. Gesellschaftliche Dynamiken schreiben sich ebenso in ihn ein wie Verletzlichkeit und Begehren. Am Anfang steht immer die Linie. Eigentlich ein Punkt – und aus diesem Punkt eröffnet sich für mich ein ganzes Universum. Zeichnung und Malerei greifen dabei stets ineinander. Seit 2016 sind die Praterateliers mein kreativer Ort. Ein historisch gewachsenes Kleinod, abgeschieden und aus der Zeit gefallen. Diese besondere Verbindung von Rückzug, Geschichte und räumlicher Großzügigkeit eröffnet eine Freiheit, die sich anderswo kaum findet.
Neustiftgasse 62, 1, EG, 1070 Wien
www.sophieramm.comAls Malerin und Architektin erforscht Sophie Ramm wie sich das Wissen zwischen den Künsten in Übersetzungsakten verdichtet und herausfiguriert. In ihrer Malerei von Karyatiden und Atlanten behandelt sie die Frage, wie Gesten im Spannungsfeld von Vertrautheit und Entfremdung über Zeiten hinweg transformiert werden. Malerei wird dabei als ein Ort begriffen, an dem Diskurs und sinnliche Erscheinung ineinandergreifen. Sophie Ramm studierte in der Malereiklasse von Karin Kneffel an der Akademie der Bildenden Künste München und schloss ihr Diplom im Februar 2026 ab. Sie studierte Architektur und Kunstgeschichte und promoviert derzeit an der Technischen Universität Wien zur Bedeutung des Figuralen.
Die Veranstaltung verbindet Malerei, lyrische Texte und partizipative Elemente zu einem offenen Raum des Austauschs. Bilder werden dabei zu Orten eines zeitweiligen Bewohnens. Ihre Werke geben keine fixierten Standpunkte vor, sondern laden dazu ein, Haltungen bewusst einzunehmen. Neben einer Lesung der begleitenden Texte werden die Besuchenden eingeladen, über Postkarten mit den Bildmotiven Fragen, Gedanken oder Assoziationen zu den Arbeiten zu artikulieren. Der Briefkasten im Ausstellungsraum eröffnet eine entrückte Zeitlichkeit, in der Gesten und Gedanken gemeinsam weitergetragen, transformiert und neu adressiert werden.
Rienösslgasse 12, 2 /2, 1040 / 1040 Wien, rechte Tür / right door
www.juliazastava.comJulia Zastava ist eine bildende Künstlerin, die mit Zeichnung, Ton, Text, Installation und Performance arbeitet. Im ihrer Praxis, beschäftigt sie sich mit Übergangsprozessen, Fragen von Erzählungen, unbekannten Fehlern, fehlplatzierten Schatten und kollabierenden Absichten. Ihre Arbeitsweise basiert auf Reflexionen aus verschiedenen Disziplinen, die sie studiert hat, darunter Ballett, Regie und Bildende Kunst. Indem sie die Freude an der Möglichkeit des Unmöglichen erforscht, schafft sie einen fließenden narrativen Raum, in dem Konzepte verschmelzen, sich jeder Definition entziehen und Staunen hervorrufen, da sie sich in einem liminalen Zustand zwischen Ursprung und Interpretation befinden.
Meiereistrasse 3, Bildhauergebäude des Bundes, Nordpavillon, Atelier 12, 1020 Wien Wien
lottelyon.com/Für ihre künstlerischen Arbeiten, die in den meisten Fällen von Überlegungen zu Raum und Kontext ausgehen, bedient sich Lotte Lyon unterschiedlicher Medien. Sie umfassen Objekt, Zeichnung, Fotografie und Wandzeichnungen, gelegentlich auch Video und Kunst am Bau. Sie ist interessiert an Körper, Raum und Architektur und an einer Hinterfragung von klassischen bildhauerischen Parametern wie beispielsweise Gewicht und Dauerhaftigkeit. Unter anderem sucht sie in ihrer Arbeit nach Wegen, Veränderlichkeit zu thematisieren. Ihre Kunstwerke können in unterschiedlichen Erscheinungsformen oder Variationen auftreten, der Einsatz von Farbe ist ein wichtiger Aspekt.
Köhlergasse 5, 13, 1180 Wien
www.anitafricek.atAnita Fricek (*1967 Wien) studierte Kunst am Studio Hamilton in Florenz, an der City University of New York und an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie war Gastwissenschafterin an der University of Western Sydney, Australien, Empfängerin des Österreichischen Staatsstipendiums für Bildenden Kunst und hatte Artist-in-Residence-Aufenthalte in London und Sydney. In den letzten 25 Jahren stellte sie in zahlreichen, nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen aus. Sie ist Malerin und Zeichnerin. Ihre über die Jahre entwickelten Themen reichen von pädagogischen Modellen hin zu Pflegesystemen, nachhaltiger Lebensmittelproduktion und ökonomischen Fragen des Kunst-Machens.
Pelzgasse 20, 6, 1. Stock, 1150 Wien
www.cellnigg.com/Theresa Ulrike Cellnigg (*1992 in Linz) malt im großen Format, mit leuchtenden Farben und gestischem Strich. Dabei steht der Ausdruck von Gefühlen und Empfindungen im Mittelpunkt, die als Reaktion auf die Außenwelt entstehen und aus feministischer Perspektive verhandelt werden. Ihre figurative Malerei setzt sich zusammen aus persönlichen Erlebnissen, Metaphern, kunsthistorischen Referenzen und Beobachtungen aktueller Phänomene. Kontraste und Gegensätze ziehen sich durch das gesamte Schaffen und sind in Komposition und Prozess sichtbar. Cellnigg drückt die Verschmelzung ihrer Außen- mit ihrer Innenwelt aus und lässt dadurch andere an ihrem Denken und Fühlen teilnehmen.
Im Atelier arbeiten die vier Künstler*innen, Theresa Ulrike Cellnigg, Johannes Lakinger, Leo Lunger und Georg Pinteritsch. Alle Künstler*innen sind vor Ort und bieten Einblicke in ihr Werk. Für Verköstigung und Musik ist gesorgt, um einen entspannten Austausch zwischen Künstler*innen und Besucher*innen zu ermöglichen.
Hegelgasse 14, 2, 1010 Wien
www.lauracemin.comIch bin eine in Wien lebende italienische Künstlerin, deren multidisziplinäre Praxis sich fließend zwischen bildender und darstellender Kunst, Schreiben und Installation bewegt. Als professionelle Balletttänzerin und bildende Künstlerin ausgebildet, arbeite ich medienübergreifend als Übersetzerin – beobachtend, interpretierend und Felder verbindend. Meine Arbeiten beginnen als performative Handlungen und entwickeln sich zu Live-Performances, Installationen und Publikationen, die das choreografische Potenzial von Sprache erkunden. Meine Forschung untersucht, wie Sprache Bewegung formt – von alltäglichen Gesten bis zu gesellschaftlichen Choreografien.
Wiedner Hauptstraße 93 / Anzengrubergasse 30, Top 3, 1050 Wien
emmapeinhopf.comIm Zentrum von Emma Peinhopfs Arbeiten steht das Porträt. In ihren Buntstiftzeichnungen eröffnet sich ein Raum um die Personen; Objekte und Gegenstände fügen sich zu einem Setting zusammen. Parallel zu den Abbildungen konkreter Personen aus ihrem Leben tauchen immer wieder bunte Gesichter und fiktive Charaktere mit großen Augen in den Zeichnungen oder als Keramikfiguren auf. 2026 eröffnet sie mit Studio Date ein artist-run Studio. Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien, Klasse Zeichnung und Druckgrafik.
Hockegasse 37/Haus 4, Stiege Mitteltrakt/Middletract, 2. Stock/2nd floor, 1180 Wien, Eingang im Mitteltrakt, Studio ist im 2. Stock rechte Tür/Entrance in Middletract, studio is on the second floor right door
cargocollective.com/vezaczyn/Mein Name ist Veza Czyn, geboren 1991 in Bosnien-Herzegowina, lebe und arbeite in Wien, Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ich arbeite mit verschiedenen Medien: Zeichnung, Malerei, Skulptur, Installation, Text, Audio. In meiner künstlerischen Praxis beschäftige ich mich mit dem Alltäglichen, Erinnerungen, Politiken, Träumen, Begehren, Beziehungen, Zweifel, Versagen, Wiederholung. Ich arbeite mit Fragen rund um den seltsamen Prozess des Im-Atelier-Seins: Wie ist man Künstler:in? Was tue ich hier? Was macht das Material? Meine künstlerische Arbeit ist eine ungeordnete Antwort auf oder Reflexion über diese Fragen. Ernstes Spiel, peripheres Denken, pathetisch, aber unvermeidlich.
Schönburgstraße 33, 12, 1040 Wien, Erster Stock
www.fabiankoettl.com1996 in Vöcklabruck geboren, lebt und arbeitet Fabian Köttl in Wien. Er studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Daniel Richter und schloss 2023 mit Auszeichnung ab. Seit 2025 ist er als selbstständiger bildender Künstler tätig. Seine Arbeiten definieren sich weniger über das Medium als über ihre Themen. In monatelanger Detailarbeit entstehen Bilder zwischen Kino, Sagen, Gewalt, gesellschaftlichen Fragen, Gebäck, Regenwäldern und surrealen Fantasiewelten. Verbunden durch eine konstante, eigenständige Bildsprache.
Es gibt Kaffee und Kuchen.
Obere Amtshausgasse 1-3/Stiege 1-2/Tür 324, 1050 Wien
www.michaelheindl.netMichael Heindl (*1988 in Linz) studierte Malerei an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und am NCAD in Dublin. Er lebt und arbeitet in Wien. In seinen Arbeiten setzt er sich mit den Widersprüchen und Paradoxien menschlichen Handelns angesichts einer als krisenreich erlebten Gegenwart auseinander. Themenschwerpunkt ist dabei insbesondere der Umgang mit der fortschreitenden Klimakatastrophe. Heindl nahm an zahlreichen internationalen Ausstellungen und Filmfestivals teil: Innsbruck Biennale 24, MSUB Belgrad, Elektrohalle Rhomberg, Picture Theory Gallery NYC, IFFR Rotterdam, Kurzfilmtage Oberhausen, VIENNALE, Hong Kong Arts Center, Forum Stadtpark Graz, Kunsthalle Wien.
Als Veranstaltungen während der Open Studio Days plane ich ein tägliches Filmscreening
Siebenbrunnenfeldgasse 5, Parterre, 1050 Wien, Im Durchgang zum Hof rechts
peterhoiss.comMedienspezifische Eigenschaften der Fotografie und vor allem die damit verbundenen Fragen nach Wahrnehmung und Sehgewohnheiten sind zentrale Themen der künstlerischen Arbeiten von Peter Hoiss (*1977). Mit Sehmaschinen und Periskopen lenkt er den Blick hin zu optischen Illusionen und zeigt das Verhältnis von Wirklichkeit und Repräsentation. Unser Blick wird gefiltert auf eine ambivalente Welt gerichtet, die Natur und Architektur zeigt aber ihre Regulation thematisiert. Seit 2009 ist Hoiss an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland beteiligt. Seine künstlerische Praxis umfasst Fotografie, Installation, Video und Performance.
Mariannengasse 2, 1090 Wien
helenweber.comHelen Webers aktuelle Praxis greift auf ländliches Leben, „wilde“ Natur, Handwerk und Traditionen zurück. Mithilfe von Video, Text, Skulptur, (essbaren) Objekten und Spaziergängen untersucht sie antimoderne Sehnsüchte, deren historische Kontinuitäten und „Natur“ als Schauplatz von Ideologie. Nach dem Theodor-Körner-Preis 2025 wurde sie für den Kurzfilm „Gay By Nature“ (mit Isa Schieche) mit dem Local Artist Award des Crossing Europe 2026 ausgezeichnet. Ihre, oft kollaborativen Arbeiten wurden u. a. bei der Diagonale Graz, Vienna Shorts, DOCK 20 Lustenau, Dokfest Kassel, Uferstudios Berlin, Publiek Park Brüssel und im Collegium Artisticum Sarajevo gezeigt.
Lesung
Erdbergerlände 52, 54, 1030 Wien, direkt im Torbogen neben dem Kindergarten
www.xenia-lesniewski.comXenia Lesniewski (*1985 in Frankfurt am Main) lebt und arbeitet als multidisziplinäre Künstlerin in Wien. XL’s Praxis umfasst Malerei, Fotografie, Installation und Performance. An der Schnittstelle von Persönlichem und Politischem untersucht sie, wie sich gesellschaftliche Strukturen in Alltagsobjekten, Räumen und Ritualen manifestieren und reflektieren lassen. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind nicht selten vertraute Umgebungen, die sie in ambivalente Szenarien zwischen Funktion und Fiktion sowie Humor und Kritik überführt.
Schubertgasse 9, 18, 4, 1090 Wien
www.endlicher.at„Das Werk des Wiener Künstlers Michael Endlicher ist wie kaum ein zweites mit Buchstaben, Sprache und der sensiblen Erkundung und Analyse gegenwärtiger Sprach- und Sprechdiskurse verbunden. Es greift ein in die sprachlichen Verdrehungen der Gegenwart, reflektiert die Sackgassen, in die wir uns hineinmanövriert haben, deckt die Lügen und Absurditäten von Ideologien auf, aber legt dabei – auch mit den Mitteln des Absurden – nicht selten ihren mystischen Kern frei.“ (Johannes Rauchenberger, Kultum Graz)
ERASING ANGST Michael Endlicher | Bruno Liberda Radier-Performance mit elektronischer Live-Musik Endlicher „erased“ signs in der neuen Ausprägung Graphit auf Papier; Liberda entwickelt dazu neue Kompositionen aus der Serie „Ruhiges Denken“. In kreativer Ruhe liegt die Kraft, bedrohliches Denken zu transformieren. Dauer: ca 30 min.
Karajangasse 15, 10, Stiege 1, M, 1200 Wien
www.luizafurtado.comLuiza Furtado (sie/ihr), geboren 1999 in Florianópolis, Brasilien, schloss 2021 ihr Designstudium an der PUC Rio de Janeiro mit einem Bachelor ab und begann im selben Jahr ihr Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien. Furtados Forschung zur Materialität konzentriert sich auf synthetische Oberflächen als Archive der Erinnerung. Die Untersuchung der Produktionskette von Polymeren ermöglicht es ihr, deren prothetische Eigenschaften als in den menschlichen Körper eingebettete Fasern zu erforschen. Sie interessiert sich für Multimedia-Arbeiten, in denen sie Bilder aus der Genealogie von Maschinen collagiert und die ökologischen Auswirkungen des Industriedesigns thematisiert.
Die Künstlerin lädt uns ein, ihr Atelier zu besuchen, das für die Vienna Art Week 2026 in Stoffe gehüllt und in eine immersive Installation verwandelt wird. Zur Begrüßung der Gäste findet die 30-minütige Performance „Fibers within“ statt, die Poesie und Bewegung vereint. Im Anschluss daran bietet die Künstlerin in lockerer Atmosphäre ein kurzes Gespräch mit den Besuchern bei Tee und Kaffee an.
2. Bezirk
Thomas Hörl & Peter Kozek
Meiereistraße , 3, Stiege Nordpavillon, EG, 1020 Wien, Bildhauerinnengebäude des Bundes; U2 Stadion oder Bus 77A Ernst-Happel-Stadion
Juliana Herrero
Vorgartenstraße 215, 31, 1., 1020 Wien, near U2 Prater Messe and U1 Vorgartenstraße
Ramiro Wong
Praterstrasse 32, 1020 Wien, 08 (Marshall), Stiege 1, 1, 1020 Wien, There is no lift, so is not barrierfrei. However is just one floor up.
3. Bezirk
4. Bezirk
5. Bezirk
7. Bezirk
9. Bezirk
Assunta Abdel Azim Mohamed & Matthias Ramsey
Kolingasse , 9, Souterrain, 1090 Wien, Die Tür neben den vielen Blumentöpfen am Gehsteig, die ins Souterrain führt.
15. Bezirk
Bernhard Buhmann
Vogelweidplatz 3, 4, 1150 Wien, Eingang um die Ecke vom Haupteingang in der Löschenkohlgasse, Erdgeschoss Werkstatt
Thomas Steineder
Kröllgasse 10-12, Stiege Innenhofgebäude, EG, 1150 Wien, bei Atelier anläuten / Das Atelier ist das Innenhofgebäude
16. Bezirk
Kerstin Bennier
Neulerchenfelder Straße 56, 3, Ebenerdig, 1160 Wien, Gassenlokal - Eingang direkt zwischen 2 Auslagen rechts neben dem Hauseingang