Barbis Ruder – A – ein Dreikörper Problem

von Barbis Ruder

Alle Programmformate Ausstellung

(c) Foto Helmut Prochart

Date and time

16/11/202119/11/2021

Extra Info

Limitierte Plätze - Registrierung unter: https://pretix.eu/apl/ruder/

Vernissage

Di. 16. November 17:00 Uhr

es sprechen: Gerald Bast, Anderwald+Grond, im Dialog mit Barbis Ruder, Philipp Reinsberg (Architektur) und Daniela Weiss (AR)

Finissage

Fr. 19.11., 17:00 Uhr

Performative und musikalische Session mit dem Construction Choir Collective

Offene Sessions:

Mi, 17.11., 14:00-17:00 Uhr

Do, 18.11., 14:00-17:00 Uhr

Fr, 19.11., 14:00–17:00 Uhr

A ist ein Dreieck und eine dreiteilige Arbeit aus einem Instrument, Einschreibung und Ton.

Sie ist inspiriert von der gotischen Architektur der Dominikanerkirche Krems und wird nun im Rahmen der Vienna Art Week im Atrium der Universität für angewandte Kunst wieder zum Schwingen gebracht.

Es gibt unendlich viele Variablen, drei Körper in Einklang zu bringen. Im schwerelosen Raum ist ein solches Gleichgewicht nur möglich, wenn man drei exakt gleich große Planeten über eine Unendlichkeitsschleife fahren lässt. Doch auf der Erde ist das nicht möglich.

Entsprechend versucht es das Werk sich über die Note auf den Kammerton A zu einigen:

A ist die Tonhöhe auf die sich das Orchester einigt. Ein sauberes A verspricht Einklang – eine gemeinsame Basis, die vom Piano an die Streichinstrumente und dann die Bläser „übergeben“ und eingestimmt wird. Es ist der gemeinsame Bezugspunkt. Bevor es losgeht, schwingen sich alle ein. Der seit einer internationalen Konferenz in London 1939 in vielen Ländern gültige Standard-Kammerton oder Normalstimmton ist festgelegt auf a1 = 440 Hertz In deutschen und österreichischen Sinfonieorchestern ist a1 = 443 Hz üblich, in der Schweiz a1 = 442 Hz.

  • Die kinetische Skulptur A ist ein Instrument, dass aus einem Dreieck aus Fachwerk besteht. Der Boden ist gerundet zu einer Wippe und in seiner Spitze hält ein langes Pendel, welches lange in den Himmel ragt. Es ist ein Instrument für Körper, Seele und Geist ist von drei Personen gleichzeitig bespielt wird. Sie geben den Takt an. In der Komposition schwingt es wie ein Metronom in und gegen-einander. Es bleibt spannend, ob es einen Kipppunkt gibt, oder die Konstruktion im Gleichgewicht bleibt.
  • Der Chor „A“ verortet die Note A als gesungener Chor in einer Videoarbeit im Raum. Von der Stimmgabel übernommen potenziert sich die Stimme im Raum und Klang. Die Performance im Video
  • Das A – als Fotografische Einschreibung des Körpers in den Raum wird eine Mehrfachbelichtung in der Architektur der Dominikanerkirche Krems.

Zusätzlich zu diesem dreiteiligen Werk wird eine AR (Augmented Reality) Ausstellung/Installation über das Smartphone zu sehen sein.

Diese macht ein animiertes Modell der Arbeit in Bewegung sichtbar – und erweitert den Raum über eine digitale Ausstellung, welche die Arbeitsschritte hinter der fertigen Arbeit sichtbar macht und ausstellt..

Zur Umsetzung der AR Ausstellung gibt es eine Kooperation mit dem Artificial Museum, das künstlerische Arbeiten im digitalen öffentlichen Raum umsetzen und diese auf Online-Karten verortet. Durch die Augmented Reality kann jeder Mensch mit einem Smartphone digitale künstlerische Objekte besichtigen und erfahren: https://artificialmuseum.com/.

Credits

Idee, Konzept, Produktion: Barbis Ruder

www.barbisruder.com

Instrument

Architektur & Projektleitung: Philipp Reinsberg (http://www.philippreinsberg.com/)

Umsetzung: Helmuth Fahrner, Josef Loibner (art event)

Dank an: Christoph Muser, Hans Schabus

Foto & Video

Kamera: Suchart Wannaset (IG @suchart_wannaset )

Support: Laura Steinl

Kostüm: Peter Holzinger

Dank an: Brigitte Kowanz/Transmediale Kunst

AR

Litto/Daniela Weis (www.artificialmuseum.com)

mit freundlicher Unterstützung des bmkös und der Bildrecht GmbH

LOCATION

Oskar-Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

dieangewandte.at

+43 1 71133

info@uni-ak.ac.at

Universität für angewandte Kunst Wien

Die Universität für angewandte Kunst Wien setzt sich für eine offene Gesellschaft ein, schafft intellektuelle, kreative Freiräume und sorgt für einen ebenso kritischen wie empathischen Diskurs. Gemeinsam mit Lehrenden und Forschenden, Studierenden und Absolventen, Mitarbeitern sowie Partnern entwickelt die Angewandte künstlerische und radikale Lösungen zur Gestaltung und Bewältigung von technologischem, medialem und sozialem Wandel.

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