My Story eröffnet mit zwei bislang nie gezeigten Frauenbildnissen einen ebenso unmittelbaren wie überraschenden Zugang zur aktuellen Forschung an römischen Porträts.
In der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums werden rund 250 römische Marmorbildnisse aufbewahrt.
Ihre besondere Wirkung liegt bis heute in der Unmittelbarkeit, mit der sie Menschen aus einer fernen Vergangenheit lebendig erscheinen lassen.
In der aktuellen Sonderpräsentation ergreifen die antiken Skulpturen selbst das Wort und erzählen von ihrer Erscheinung und welche zentrale
Rolle ein oft unterschätztes Detail spielt: die Frisur.
An ihr lassen sich zentrale Fragen der Porträtforschung erschließen – von Datierung bis Identität.
KUNSTHISTORISCHES MUSEUM WIEN
1871 bis 1891 von Karl Hasenauer und Gottfried von Semper erbaut, zählt das Kunsthistorische Museum Wien zu den bedeutendsten Museen der Welt. Die prachtvolle Architektur bildet einen würdigen Rahmen für die von den Habsburgern über Jahrhunderte zusammengetragenen Sammlungen. Sie umfassen Objekte aus fünf Jahrtausenden, von der Zeit des Alten Ägypten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.
My Story: Antike Frauenporträts und ihr Nachleben
17 Apr 2026 - 20 Sep 2027
Kunsthistorisches Museum
Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien, Österreich
Julia Mamaea Spätseverisch, 222–235 n. Chr.; Kunsthistorisches Museum, Wien, Antikensammlung © KHM-Museumsverband