Samen bilden die Grundlage unseres Lebens. Sie versorgen uns mit Nahrung und Rohstoffen, verkörpern biologische Vielfalt, bewahren und tradieren regionales Wissen und kulturelles Erbe und stehen für Hoffnung, Wandel und Erneuerung.
Die Gruppenausstellung erkundet die vielschichtigen Bedeutungen von Samen und Saatgut als Spiegel unseres Verhältnisses zur Erde und zueinander.
Für die vierzehn internationalen Künstler*innen der Ausstellung ist das Samenkorn Ausgangspunkt für ihre Untersuchungen aus ökologischer, kulturhistorischer wie symbolischer Perspektive.
Aus unterschiedlichen geografischen und kulturellen Kontexten heraus entstanden, thematisieren die versammelten Werke Migration und Kolonialismus, indigenes Wissen und Biodiversität, Agrarwirtschaft und Ernährungssouveränität, aber auch Widerstand, Selbstermächtigung, solidarische Praxis und regenerative Zukünfte.
Künstler*innen:
Ackroyd & Harvey, Maria Thereza Alves,
Alexandra Baumgartner, Tue Greenfort,
Kapwani Kiwanga, Dominique Koch,
Jumana Manna, Christian Kosmas Mayer,
Marzia Migliora, Lucía Pizzani, Michaela Putz,
Cecilia Vicuña, Munem Wasif
Kuratiert von Sophie Haslinger
Untere Weißgerber Straße 13, 1030 Wien
KunstHausWien
Als erstes „Grünes Museum“ versteht sich das KunstHausWien als zentraler Ort, an dem Fragen zu Umwelt und Nachhaltigkeit im Kontext zeitgenössischer Kunst verhandelt werden. Ausgehend vom Werk Friedensreich Hundertwassers und seinem Einsatz für ökologische wie gesellschaftspolitische Verantwortung präsentiert das Museum Ausstellungen aktueller Kunst und verknüpft diese mit einem interdisziplinären, vertiefenden Diskursprogramm.
Seeds: Reclaiming Roots, Sowing Futures
10 Apr 2026 - 14 Feb 2027
KunstHausWien
Untere Weißgerberstraße 13, 1030 Wien, Österreich
Michaela Putz, Postfactual Seeds, 2026 Courtesy of the artist © Michaela Putz